Curiosity: What’s Inside the Cube?

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Peter Molyneux’ spielerischer Apell an die Neugier des Menschen scheint angekommen zu sein – sofern die Server dies zuließen:

Als gestern sein “Experiment” Curiosity: What’s Inside the Cube? für iOS und Android nach längerer Verzögerung endlich erhältlich war, konnten die Server der “Neugier” der Nutzer nicht standhalten: 160.000 Spieler sorgten am ersten Tag dafür, dass lange Zeit kein Durchkommen zu Molyneux’ Zauberwürfel war. Doch allein diese zerstörten innerhalb von 24 Stunden 97.326.495 “Cubelets” und legten die zweite, grüne Schicht des schwarzen Kubus (inkusive Obama-Gratulation, siehe oben) frei, in dessen Innerem sich laut Molyneux “etwas Wertvolles, Lebensveränderndes” befinden soll (wir berichteten hier); lediglich einem einzelnen Spieler sei es vergönnt, dieses Etwas freizulegen.

Doch 160.000 Nutzer sind ihm nicht genug. Molyneux denkt -typisch für ihn- in großen Dimensionen: ein Spiel, dass an einem Tag 100 Millionen Spieler begeistern kann, sei das Ziel, erklärte er im TheNextWeb-Interview – und wie er hofft, will er dies mit seinem Studio 22 Cans erreichen.

Curiosity: What’s Inside the Cube? ist gratis für iOS und Android erhältlich. CVG zeigte einige Bilder des bisherigen Fortschritts, die aufzeigen, dass man den Klotz auch für -mehr oder weniger gehaltvolle- Graffiti nutzen kann…


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bitt0r
12. November 2012 18:56

[quote=SxyxS]

Ich vermute dass dieses lebensverändernde etwas in etwa so banal ist wie die auflösung vom sinn des lebens in”” per anhalter durch die galaxis”” und die veränderung darin besteht dass die leute die ihre zeit damit vergeudet haben nie wieder so ein spiel anpacken .

[/quote]42

Piotr_Rhodanov
11. November 2012 15:14

@Tapir , die Sachen die ich bis jetzt gekauft habe wurden alle mit diesen Goldmünzen bezahlt die man im “”Spiel”” bekommt, das das ganze gecancelt wurde ist gut möglich . Einen Echtgeldshop konnte ich nicht finden, aber vielleicht ist der unter “”Coming soon

chief wiggum
11. November 2012 0:27

vllt ist es ja wirklich eine psychologische studie….am ende erfährt man dann: “”du bist der hängengebliebenste von allen! glückwunsch””

Tapir_Erich
10. November 2012 23:55

[quote=Piotr_Rhodanov]

@tapir , wo kann man denn da richtiges Geld ausgeben, entweder bin ich blind oder ich habe kein In-App Käufe

[/quote]http://winfuture.de/news,72881.html””Die Chancen, das Geheimnis zu entdecken, können die Teilnehmer auch steigern, indem sie über einen In-Game-Shop leistungsfähigere Werkzeuge für den Abbau kaufen. Dort gibt es gewöhnliche Äxte für einige wenige Cent, aber auch ein Spezialgerät für umgerechnet 63.000 Euro. Dieses wird es aber auch nur ein einziges Mal zu kaufen geben. Allerdings glaubt nicht einmal der Erfinder Peter Molyneux, dass jemand tatsächlich so viel Geld in dieses Werkzeug investieren wird. “”Wo man das in der App findet, weiß ich leider nicht. Vielleicht wurde es ja auch am Ende gar nicht implementiert, obwohl es mal geplant war.

Piotr_Rhodanov
10. November 2012 12:03

@tapir , wo kann man denn da richtiges Geld ausgeben, entweder bin ich blind oder ich habe kein In-App Käufe

9. November 2012 19:05

Molyneux ist scheiße^^

Tapir_Erich
9. November 2012 15:15

[quote=DerSebomat]

In diesem “”Spiel”” wird genau so viel Zeit verschwendet wie in jedem anderen Spiel auch!

[/quote]Dass letztlich jedes Spiel im Grunde Zeitverschwendung ist, steht außer Frage. Nur fehlt bei Curiosity daneben auch jegliche Form irgendeines Nutzens für den Spieler. Beim Großteil aller anderen Games trainiere ich beim Zeitverschwenden zumindest meine Reaktionsfähigkeit, meine Analysefähigkeit, Rhythmusgefühl, Orientierungssinn, (virtuelle) Zielgenauigkeit, logisches Denken oder habe schlicht Spaß.Mit dem Molyneux-“”Spiel”” mache ich aber überhaupt nichts anderes als stupide auf den Touchscreen zu drücken, was letztlich auch gar kein Spielen mehr ist, sondern pure Arbeit, Lerneffekt für was auch immer zudem: 0,0. Und somit eben wie von mit oben gesagt “”näher dran an ‘absolute Zeitverschwendung’ als jedes andere Spiel”” – mit Ausnahme eines Bildschirmschoners vielleicht. Aber wir reden ja eigentlich noch von Spielen. Die Stupidität wird von Molyneux Werk nur noch durch seine Kommerzialität übertroffen. Eigentlich ist das Ding eine richtige Frechheit. Der Konsument soll sich daran völlig sinnentleert abarbeiten und dafür auch noch möglichst zusätzliches Geld investieren – eigentlich sollte es ja andersrum sein. Umso verblüffender, wie viele Leute da mitmachen. Für mich ein großes Rätsel.

Sil3ntChill
9. November 2012 12:03

Mir fällt dazu irgendwie nur eine Redewendung (Phrase) aus dem anglistischen Sprachraum ein:curiosity killed the cat 😉

Doublefine
9. November 2012 3:31

Das “”wervolle und Lebensverändernde”” wird vermutlich so gewichtig sein wie 22Cans in einen Rucksack.

ameisenmann
9. November 2012 2:29

ist abzusehen, wie lange das läuft? gibt es irgendwo einen live ticker, der über fortschritte berichtet? Natürlich ist man neugierig, was es am Ende ist, aber ich werde da keine Zeit investieren, gibt ja auch so genug Leute, die nichts Besseres zu tun haben. Wie oft ich mir denke, dass soviele Bauernfängereien nicht funktionieren würden, wenn alle so denken würden wie ich 😛

SideScroller
9. November 2012 1:18

Das “”Wertvolle und Lebensverändernde”” ist wahrscheinlich ähnlich imposant wie die “”tolle Überrschung”” nach dem Sammeln von 1.000.000 Münzen in New Super Mario Bros. 2. Es lebe der Hype. Mir gefällt seine Idee im Prinzip schon, aber daraus resultiert auch nur ein weiteres Spiel. Bin ja mal gespannt, welcher lebensverändernde Text sich am Ende offenbart. Der Sinn des Lebens wird’s wohl nicht sein; den hat sich schon der SMS Guru gesichert. Ich glaube, ich muss jetzt erst mal ne Runde ‘Sarkasteball’ spielen.

Jussi118
9. November 2012 0:23

Ich bin noch nicht mal reingekommen. Wahrscheinlich die Server überlastet, wa? Aber interessieren tut es mich schon. Die Idee ist wirklich interessant. Mal sehen, wie lange ich dabei bleibe. Falls ich überhaupt mal reinkomme 🙂

Bravopunk
8. November 2012 23:41

Das kann man noch erweitern: In dem Spiel wird soviel Zeit verschwendet wie beim Spazieren, Lesen, Arbeiten, Trinken.Was Zeit zu Zeitverschwendung macht, ist dass Gefühl einer Person die verbrachte Zeit nicht gescheit verbracht zu haben.Und so kam es mir beim “”Spiele”” vorhin schon ein bisschen vor.Bei anderen Spielen habe ich nicht das Gefühl sonst würde ich keine mehr spielen.Als Spiel kann man Curiosity aber wirklich nur bedingt bezeichnen. Das “”Spiel”” reizt hauptsächlich den Entdeckungsdrang und das war’s.

DerSebomat
8. November 2012 23:32

In diesem “”Spiel”” wird genau so viel Zeit verschwendet wie in jedem anderen Spiel auch!

Tapir_Erich
8. November 2012 22:19

Näher als dieses “”Game”” war noch kein Titel an der Definition “”absolute Zeitverschwendung”” dran. Ein weiteres “”Spiel””-Konzept, das die Welt nicht gebraucht hätte. Dagegen war das Gabelstaplerfahren in Shenmue ja Gold wert und Abwechslung pur.

Ziep
8. November 2012 22:06

Sicher hat er immer viel Schwafelei dabei… ich spiel auch seine Spiele nicht (ausser Popoulus, das hatte ich mal), aber zumindest erweckt er den Eindruck, dass er für seine Spiele lebt und alle Energie reinsteckt. Und Kreativität kann man ihm auch nicht absprechen.

retro xxl
8. November 2012 21:57

Also in meinen augen ist das kein spiel…mag sein das es irgendwas ist,aber kein spiel…wohleher zeitverschwendung.

Bravopunk
8. November 2012 20:44

Ok, gespielt und genug davon^^. Meine “”Curiosity”” ist verflogen.Es ist halt schon arg stupide. Da verschwende ich meine Zeit lieber mit Noby Noby Boy:)

Maik-el Neid
8. November 2012 20:32

Molyneux hin oder her, ich mag den Typ.Ich find diese Cube-Sache ziemlich interessant.

SxyxS
8. November 2012 20:25

Ich vermute dass dieses lebensverändernde etwas in etwa so banal ist wie die auflösung vom sinn des lebens in”” per anhalter durch die galaxis”” und die veränderung darin besteht dass die leute die ihre zeit damit vergeudet haben nie wieder so ein spiel anpacken .

Bravopunk
8. November 2012 19:54

Die Sache hat jetzt auch mein Interesse geweckt.Ist aber zugegebener Maßen nichts neues. Genau nach dem selben Prinzip funktioniert ja schon Noby Noby Boy. Kurz: Alle Spieler auf der Welt bringen das Spiel durch eine banale Aufgabe immer näher ans Ziel. Bei Noby Noby Boy war das Ziel der nächste Planet und hier ist es etwas mysteriöser. Aber ich komm derzeit auch nicht rein^^.

Piotr_Rhodanov
8. November 2012 19:45

Irgendwie ist schon ne gewisse Spannung da… Und vielleicht ist es ja das Gefühl etwas zusammen anzupacken was die Leute dazu treibt das zu “”spielen””

Experte
8. November 2012 19:17

Das ganze muss doch unfassbar langweilig sein. Was da drin ist will ich jetzt zwar auch wissen, aber die Arbeit können ja die anderen machen. 🙂

DerSebomat
8. November 2012 18:10

[quote=Threepwood]

Wer sich mal anschauen will, wie das ganze funktioniert, kann das mit Lewis und Simon hier tun: http://www.youtube.com/watch?v=giEykqDoUCQ

DerSebomat schrieb:

Weiß jemand wieviele Schichten der Würfel haben soll?

Wissen tut das keiner außer den Programmierern. Mal angenommen die kleinen Cubeletts haben in jeder Schicht die gleichen Ausmaße so kann man das mathematisch ergründen:
Der erste Layer hatte rund 100.000.000 Cubelets, verteilt auf 6 Seiten und die Dimension entfernt erhalten wir:(100.000.000 / 6)^(1/2)
Macht 4082 Cubelets nebeneinander auf dem ersten Layer. Pro Layer fallen der Rechte und Linke Cube weg. D.h. 4082/2 = ca. 2041 Layer (Nur meine Theorie, es kann auch ganz anders kommen)

Das wird natürlich mit der Zeit immer schneller gehen, weil mehr User, bessere Tools und weniger Cubes pro Layer.

So bescheuert das Spiel ist, so genial ist es auch.

[/quote]Hey, da ist jemand gut in Mathe ;-). Klar kann mans ausrechnen, aber wer sagt denn dass der Würfel innen nicht hohl ist?

DerSebomat
8. November 2012 18:06

[quote=Kamek]

Hab ich was falsch verstanden oder geht es allen Ernstes nur darum den Würfel auszupacken durch antippen von Quadraten??

[/quote]Nein, das hast du richtig verstanden 🙂

chief wiggum
8. November 2012 16:57

dass es “”etwas Wertvolles, Lebensveränderndes”” sein soll, ist doch grad der gag. wer will denn jetzt NICHT wissen, was es ist?mein tip: 10.000€ sofortrente ^^

Threepwood
8. November 2012 16:50

Wer sich mal anschauen will, wie das ganze funktioniert, kann das mit Lewis und Simon hier tun: http://www.youtube.com/watch?v=giEykqDoUCQ%5Bquote=DerSebomat%5D

Weiß jemand wieviele Schichten der Würfel haben soll?

[/quote]Wissen tut das keiner außer den Programmierern. Mal angenommen die kleinen Cubeletts haben in jeder Schicht die gleichen Ausmaße so kann man das mathematisch ergründen:Der erste Layer hatte rund 100.000.000 Cubelets, verteilt auf 6 Seiten und die Dimension entfernt erhalten wir:(100.000.000 / 6)^(1/2)Macht 4082 Cubelets nebeneinander auf dem ersten Layer. Pro Layer fallen der Rechte und Linke Cube weg. D.h. 4082/2 = ca. 2041 Layer (Nur meine Theorie, es kann auch ganz anders kommen)Das wird natürlich mit der Zeit immer schneller gehen, weil mehr User, bessere Tools und weniger Cubes pro Layer.So bescheuert das Spiel ist, so genial ist es auch.

8. November 2012 16:43

Ich weiß,daß meine Meinung a) Eine persönliche und b) nicht unbedingt Forumskompatibel ist. Das hindert mich trotzdem nicht daran, zu denken und zu sagen,daß Herr Molyneux bestenfalls durchschnittlich als Entwickler ist.Diese total abgehobenen Statements a la “”Darin verbirgt sich was Wertvolles,Lebensveränderndes””, sind mir persönlich ein Dorn im Auge.Zudem erschließt sich mir dieser Hype um Fable kein Stück!Popolous war wirklich gut,aber daß ist ja auch nen Weilchen her.Na ja,vielleicht wirds ja noch was mit meinem Glauben…..

DerSebomat
8. November 2012 16:32

So banal das Spiel ist so süchtig macht es auch. Ich ertappe mich ständig dabei, wie ich kleine Würfel auf meinem Smart-Phone weghacke. Weiß jemand wieviele Schichten der Würfel haben soll?