Electronic Arts

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Ein Blick auf die aktuelle Releaseliste von Electronic Arts macht es deutlich und jetzt wurde es auch nochmal offiziell von Repräsentant Jeff Brown gegenüber Kotaku bestätigt: Sein Arbeitgeber hat momentan keine Titel für Nintendos Wii U in der Mache.

Somit hat der Hersteller insgesamt nur vier Spiele (Madden 13, FIFA 13, Need for Speed: Most Wanted und Mass Effect 3) für die neue stationäre Nintendo-Konsole veröffentlicht, nachdem CEO John Riccitiello auf der E3 2012 noch Softwareunterstützung versprochen und dabei Optimismus versprüht hatte. Allerdings war diese Entwicklung abzusehen, nachdem die neue Generation der Frostbyte-Engine nicht mehr für die Nintendo-Hardware umgesetzt wird, wie es jüngst zu hören gab.

Activision verhielt sich kürzlich ähnlich, als sie einer Wii-U-Version von Call of Duty: Ghosts einen Korb gaben.

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Oliver Gruener
21. Mai 2013 14:07

Das kommt ja auch noch dazu. Ich kaufe mir Spiele nur dann, wenn ich weiß, dass ich die DLCs nicht “”brauche”” oder halt, wenn es irgendwann eine “”Complete Collection”” mit allen DLCs gibt. Z.B. hätte ich gerne Asura’s Wrath gehabt. Aber das man das Ende per DLC nachkaufen muss, das war für mich ein absolutes “”no go””. Und man sieht ja auch, dass es dem Spiel nicht gut tat, es wurde ja schon relativ schnell sehr günstig angeboten und heute ja für max 15 Euro (neu) überall verramscht. Ich kaufe es dennoch nicht, weil ich eben das Gefühl habe, ein unvollständiges Game zu haben. Anders z.B. bei Oblivion, da hat man mit Shivering Isles ein schönes Addon auf Disk bekommen, dass habe ich dann gerne gekauft. Und das machen die bei Skyrim jetzt auch schon wieder falsch mit ihren DLCs, da warte ich dann lieber auf die Game of the Year Edition und habe alles, auch noch zum relativ günstigen Preis. Würden sie Asura’s Wrath jetzt auch noch mal als Complete Edition rausbringen (wird nicht geschehen), mit dem DLC auf Disk, dann würde ich das auch kaufen.Richtig schön macht das CD Project Red, etwa bei ihren Witcher Spielen. Kein DRM, DLCs sind kostenlos, es gibt immer eine Enhanced Edition mit allen DLCs auf Disk und dazu noch jede Menge Goodies, die anderswo teuer als Collectors Edition verkauft werden. Da zahle ich dann nämlich wirklich sehr, sehr gerne für das Spiel!

ChrisKong
21. Mai 2013 13:02

Mir gefällt halt diese Intransparenz zum Teil halt auch nicht. Früher hast du ein Spiel gekauft, fertig. Heute wird ja schon kurz nach Erscheinen DLC nachgeliefert, den man wieder bezahlen muss, jüngstes Beispiel Injustice. Das finde ich auch totale Abkoche. Ich will Gegenwert für mein Geld und nicht halbfertige Spiele, bei denen ich dann alles nachkaufen muss. Ich hoffe, dass Konsumverhalten wie deines die Industrie zum Umdenken bewegen wird, sodass es sich wieder lohnt einen Vollpreistitel zu kaufen. Die jüngsten Entwicklungen sagen mir gar nicht mehr zu.

Oliver Gruener
21. Mai 2013 12:35

[quote=ChrisKong]

Das klingt ja fast nach schmarotzen, oder täusche ich mich da?

[/quote]Bei vielen Android Spielen wird ja Werbung eingeblendet. Und da ich die nicht durchspiele, sehe ich sie auch eher als kostenlose Demo. Und für den Rest der Spiele zahle ich ja. Nur halt maximal 30 Euro. Das ist eben meine persönliche Obergrenze. Dafür muss ich dann auf viele Spiele ja auch lange warten. Etwas absurd ist es derzeit bei Dungeons & Dragons Neverwinter. Das spielt sich ein wenig wie ein Solo RPG (von PvP und Gruppenquests mal abgesehen), weil die Level alle stark instanziert und die größeren Quests halt wie in einem Solo RPG aufgezogen sind. Ich bin noch nicht so weit, habe aber schon von vielen gehört, dass man den Titel einmal völlig kostenfrei problemlos “”durchspielen”” kann und das es danach sowieso kaum was sinnvolles gibt. So ähnlich werde ich es wohl auch machen. Dabei handelt es sich bei Neverwinter allerdings eigentlich um ein F2P MMORPG. Der Punkt ist halt, dass das was man kaufen kann a) kaum benötigt wird (was an sich ja schön ist) aber b) auch völlig überteuert, so überlegt sich halt jeder zwei Mal, ob er den Hersteller unterstützen will, wenn er für ein Mount oder ähnliches auf einen Schlag 40 Euro ausgeben soll. Von daher, ja in dem Fall kann man von Schmarotzen sprechen. Andererseits, würde der Hersteller wichtige Dinge für schmales Geld anbieten, dann würde auch ich mir überlegen, ihn für meine Spielspaßstunden zu entlohnen.

Dirk von Riva
21. Mai 2013 11:33

oliver grüner hat schon recht, budget titel vor allem fallen die preise fast wöchentlich und ich zieh die download titel vorfür fast den selben preis hab ich dann ne verpackung

ChrisKong
21. Mai 2013 9:32

Das klingt ja fast nach schmarotzen, oder täusche ich mich da?

Oliver Gruener
21. Mai 2013 8:23

[quote=Funatic]

@Oliver grüner
schon lustig das du vollpreis und big Budget titel anpreist und später erzählst das du dir die games als PS3 essentials, gebraucht oder auf heft CDs holst. dann scheinen dir diese games ja auch nicht viel mehr als indie games wert zu sein. 🙂
ein gutes 16bit jump n run schneidet bei mir übrigens sehr gut ab wenn ich es mit uncharted, god of war und co vergleiche. zumindest wenn ich sie mit teil 3 aufwärts dieser Serien vergleiche. god of war hat sich seit teil 1 null weiterentwickelt. wo bleibt da der spass? und für ein paar neue gegener und neue Levels 60 euro ausgeben? nein danke! dann doch lieber super meat Boy mit seinen abgedrehten Ideen und grandiosem gameplay!

[/quote]Ich habe gesagt, dass ältere Vollpreis und Big Budget Spiele direkte Konkurrenz zu Indie Games sind. Jedenfalls bei mir. Und es ist tatsächlich so, ich habe hier ca. 2000 Spiele auf etlichen Systemen aus 25 Jahren Videospielgeschichte rumflattern. Ich bin auch längst aus dem Alter raus, wo ich jedes Spiel, jeden Film oder jede CD sofort haben muss. Ich kaufe Sachen meist irgendwann, wenn ich gerade Lust drauf habe, da es Gespräche wie “”hast du schon das neue xyz gezockt””, bei mir auch eigentlich nicht mehr gibt. Letztlich lande ich da derzeit im Schnitt bei vielleicht zwei Vollpreisspielen im Jahr, die ich unbedingt sofort haben will. Im letzten Jahr war es sogar nur ein Titel: Guild Wars 2. Stattdessen habe ich in diesem Jahr dafür schon vielleicht knapp zehn PS3 Titel zwischen 10 und 30 Euro gekauft. Würde ich Vollpreis zahlen, wären es wohl eher einer, maximal zwei gewesen. Denn effektiv gesehen brauche ich (im Moment) eigentlich keine neuen Spiele mehr. Alleine die Titel, die ich auf Halde liegen habe würden wohl bis zur Rente reichen. Dazu kommt dann eben gelegentlich die eine oder andere Vollversion von Spielezeitschriften. Die genannten, Driver SF und Lost Horizon, standen beide auf meiner “”wollte ich immer haben Liste””. Warum sollte ich die dann nicht mitnehmen? Und bei dieser Art von Kaufverhalten, da haben es Indie-Titel eben besonders schwer bei mir, weil sie preislich als auch in meiner Spielergunst eben mit großen Games konkurrieren. Dazu kommt, bis auf wenige Ausnahmen bin ich auch nicht so der riesen J&R Fan. Ich mag hingegen am liebsten Titel mit großen Storys, in denen man richtig versinken kann, also hauptsächlich RPGs und (Action-) Adventures (Yakuza, Uncharted, Sleeping Dogs, Elder Scrolls … ) sowie für zwischendurch dann Renn- (Multi) und Prügelgames (nur Konsole) oder den ein oder anderen Ego-Shooter (nur PC). Wobei mir bei letzteren Genres dann auch je ein bis zwei oder vielleicht drei Titel je Generation reichen. Außerdem, auf PC gibt es unendlich viele Freeware. Gab es schon immer. Erst mit dem Start des Indie-Booms kosten Titel manchmal was. Canabalt ist da z.B. völlig kostenlos. Aber es gibt auch extrem viele Mario Klone oder 16 Bit JRPGs, die mit dem RPG Maker gemacht wurden. Von 70 Stunden Rollenspielkloppern wie der Oblivion Total Conversion Nehrim mal ganz abgesehen. Und gerade kleine Arcade Games zocke ich derzeit dann auch gerne auf Tablet. Da kosten die Spiele für Zwischendurch auch meist nichts. Zwar wollen die fast alle Mikrotransaktionen, aber bis die wirklich nötig sind, habe ich mich mit zwei bis fünf, manchmal auch zehn Stunden an so einen Titel eh satt gespielt. Und bei der unglaublichen Masse an Games, die es da gibt, wandere ich dann lieber zum nächsten Titel.

D00M82
21. Mai 2013 7:31

Ich finde ja, dass es immer ein guter Mix sein sollte. Ich mag Arcade spiele und ich mag vollpreistitel. Generell kann man aber die Preise auch nie pauschal bestimmen. Für den einen ist Spiel xy so und so viel Wert und für den anderen eben nicht. Ich spiele sehr gerne auch mal arcade jump and runs für zwischendurch. Ich habe oft keine Lust für 30-40 Minuten in eine riesige Spielwelt einzutauchen und dann da einen kleinen Bruchteil weiter zu spielen.

Funatic
21. Mai 2013 6:43

@Oliver grünerschon lustig das du vollpreis und big Budget titel anpreist und später erzählst das du dir die games als PS3 essentials, gebraucht oder auf heft CDs holst. dann scheinen dir diese games ja auch nicht viel mehr als indie games wert zu sein. :

Oliver Gruener
21. Mai 2013 7:51

[quote=Wichtgestalt]

@Oliver Grüner:
Zu erst einmal ist es albern einem Spiel vorzuwerfen, dass es “”Vollpreis”” nicht so erfolgreich gewesen wäre. Klar wäre das Spiel für 50+€ von wesentlich weniger Leuten gekauft wurden, aber warum schmällert dies den Erfolg von Minecraft?
[/quote]Weil abgesetzte Einheiten nun einmal rein gar nichts mit dem erzielten Gewinn zu tun haben. [quote]Auf der XBox gab es keine Beta für lau oder sonstiges und trotzdem hat das Spiel eingeschlagen wie Sau.
[/quote]Warum wohl? Weil das Spiel schon seit vielen Monaten vorher als DAS Phänomen abgefeiert wurde. Es gab eben einen Hype, und jeder wollte es haben. Und da der Preis günstig ist, sind auch die Hürden sehr niedrig.[quote] … Wobei ich auch bezweifle, dass sich eine CoD oder FIFA auch großteils für 60€ verkauft. Ich tippe eher darauf, dass der Durchschnittpreis bei knapp 40€ liegt.

[/quote]Das ist schwer zu sagen. Jedes Land hat ja andere Preise, genau wie jede Plattform. Allerdings muss man auch deutlich sagen, gerade bei CoD verkaufen sich die Mappacks für 15 Euro das Stück wie geschnitten Brot! [quote=rvn]

Damit sagst du, dass Indiespiele kategorisch schlechter sind als Vollpreistitel. Das halte ich für sehr überzogen. Für mich ist zB Super Meat Boy das beste Jump n Run nach den alten Mario Titeln. Es ist halt schön, dass man solche Titel für 10€ kriegt, aber rein qualitativ könnte der Entwickler dafür oft wesentlich mehr verlangen.

[/quote]Nicht bei mir. Ich spiele hauptsächlich PS3 und PC. PS3 Essentials kosten 20 Euro. Gebraucht häufig dann schon für 10 zu kriegen. Und sorry, aber ein gutes 16 Bit 2D Jump & Run schneidet halt bei mir sehr schlecht ab, wenn ich es mit Uncharted, God of War und Co vergleiche. Auf PC habe ich so einen schönen Thread im Scharesoft-Forum (tabellarisch) sowie in meinem Blog (Text) über die PC Vollversionen auf monatlichen Spielezeitschriften. Diesen Monat: Driver San Francisco, Lost Horizon und Call of Juarez – Bound in Blood zusammen für 5,90 Euro (Computer Bild Spiele). Und es tut mir leid, da kann KEIN Indie-Game mithalten. Ich mag Indyspiele, aber eben nur zu konkurrenzfähigen Preisen.

ChrisKong
20. Mai 2013 18:49

@rvnMan sollte die Ziele und Ansprüche immer sehr hoch schrauben, sodass wenn man dann nur die Hälfte erreicht, schon was positives geleistet hat. Aber dann wird man als Politiker gleich an den Pranger gestellt, weil man die Zielvorgaben nicht erreicht h

rvn
rvn
20. Mai 2013 2:07

[quote=Oliver Grüner]

Aber! Bei mir ist es so, dass ich für Indiespiele nicht mehr als 5 Euro zahle und zahlen will, denn für wenig mehr bekomme ich dann nämlich schon ältere oder gebrauchte große Titel, die immer noch (wesentlich) bessere Grafik und “”komplexeres”” Spiel haben.

[/quote]Damit sagst du, dass Indiespiele kategorisch schlechter sind als Vollpreistitel. Das halte ich für sehr überzogen. Für mich ist zB Super Meat Boy das beste Jump n Run nach den alten Mario Titeln. Es ist halt schön, dass man solche Titel für 10€ kriegt, aber rein qualitativ könnte der Entwickler dafür oft wesentlich mehr verlangen.@SauerlandGut auf den Punkt gebracht.Die Energiewende halte ich auch für wichtig, aber die aktuell politisch aufgezwungene Energiewende ist eben totaler Mumpitz. Natürlich muss die Industrie von der Politik ein bisschen Druck bzw Richtungsweisung bekommen, aber nicht in Form von total überzogenen Deadlines, die irgendwelche fachfremden Honks festgelegt haben.

Seska1973
20. Mai 2013 1:59

Also im Kern, hat Nintendo hier ein 2tes 3DO erzeugt? Na ihr wisst schon, das 3DO… Immer noch ned geklingelt? Na das [url=http://de.wikipedia.org/wiki/3DO]3DO[/url]So was wie der Handheld [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Lynx]Lynx[/url] oder die Konsole [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Jaguar]Jaguar[/url]Hoffen wir, das der [url=http://gematsu.com/2013/05/nintendo-bringing-e3-wii-u-experience-to-best-buy]Deal mit Best Buy[/url] früchte schlägt

Wichtgestalt
20. Mai 2013 1:32

@Oliver Grüner:Zu erst einmal ist es albern einem Spiel vorzuwerfen, dass es “”Vollpreis”” nicht so erfolgreich gewesen wäre. Klar wäre das Spiel für 50+€ von wesentlich weniger Leuten gekauft wurden, aber warum schmällert dies den Erfolg von Minecraft?Auf

Sauerland ist Schauerland
20. Mai 2013 16:37

Im M! in Japan Cast konnte ich gerade hören, dass ein Teil der Dev-Kits, die Nintendo umsonst verschickt hat, wieder zurückgesandt wurde. Genaue Zahlen haben die nicht genannt und ich habe auch nicht gegooglet, aber die Zeichen für Nintendo stehen immer schlechter und schlechter.Wie gesagt, ich warte selber sehnlichst auf die Perlen, weil ich ein riesiger Rare Fan war und das N64 für mich die beste Konsole aller Zeiten bleibt. Ein Pilotwings in HD, ein Wave Race oder ein F-Zero reizen mich eh mehr als ein 3D Metroid oder ein Zelda.Zur Umwelt, ich bin kein geschulter Physiker, sondern eher ein hohler Ökonom, deswegen nur soviel: Wenn die Kosten für die AKWs wirklich auf den Strom umverteilt werden würden, wäre Atomstrom der teuerste. Hier geht es weniger um die Kosten für Polizei und Bahn bei Castor-Transporten, sondern generell um die Entsorgung, die der Staat fast alleine bezahlt, sowie Subventionen für Betrieb etc. Solange die Leute den billigsten Strom haben wollen bzw. die Industrie, wird sich auch nichts am Energiemix ändern. Wenn durch aussetzen der Subventionen Strom teurer wird, drohen die Unternehmen mit Abwanderung etc. Das größte Problem bleibt, dass das Thema politisch so umstritten ist, dass die meisten Analysen in die Richtungen gedrängt werden, wohin die Geldgeber diese drängen wollen. Es gibt zum Windpark in der Nordsee bestimmt mehr Analysen als dieser überhaupt Windräder besitzt und zwischen Millionengrab und hoch lukrativ ist dort alles vertreten.Ich kenne RVNs genaue Zahlen nicht, aber ich denke ich weiß, worauf er hinaus wollte. Die Elektroautos können hauptsächlich bei niedriger Geschwindigkeit ihre höchste Reichweite bei einer vollen Akkuladung abfeiern, welche im Vergleich wenigen Litern Sprit entspricht. Ergo würde man für den Betrieb ein vielfaches mehr Strom benötigen und bei der Produktion entstehen nun mal Emissionen ohne Ende. Auch die Herstellung des Akkus belastet die Umwelt mehr als bei der Produktion eines Dieselmotors. Im Betrieb an sich fährt also das Auto umweltschonender, bei der Betrachtung aller Komponenten sieht die Sache wieder anders aus. Die beste Antwort hierauf sind momentan die Hybridmotoren.Da wir nachts inzwischen mehr Strom mit regenerativen Energien herstellen als verbrauchen und diese nutzen um in Österreich die Pumpen von Wasserkraftwerken zu unterhalten, liegt das Defizit nicht an der Herstellung des Stroms, sondern an einer effektiven Speicherung. Wenn 8% des hergestellten Stroms aus regenerativen Energien stammt, heißt das noch lange nicht, dass dieser Strom genutzt werden konnte. Auch das ist ein Fakt, der oft in Statistiken nicht beachtet wird.Ich halte persönlich sehr viel von regenerativen Energiequellen, aber leider ist Zeit noch nicht gekommen (bzw. sind der Kohle- und Atomstrom noch zu günstig und die Gewinnung sowie die Speicherung zu ineffizient und zu ineffektiv) das wir diese flächendeckend und sinnvoll nutzen können. Die Energiewende als Verarsche oder als gescheitert zu bezeichnen ist dennoch sehr fehl am Platze.

Oliver Gruener
20. Mai 2013 1:10

[quote=rvn]

@Oliver
Das mit den Preisen ist sehr wichtig! Minecraft hätte nicht die 15 Millionen gemacht, wenn es ein Vollpreistitel wäre. Genauso Braid, Super Meat Boy, FEZ und wie sie alle heißen.

[/quote]Das ist der entscheidende Unterschied. Als Vollpreis hätten sich Braid und Co. vielleicht einige 10.000 Mal verkauft, wenn überhaupt. Minecraft hätte sicher ein, zwei Millionen absetzen können. Aber letztlich lebt das Spiel extrem von seinem Hype und hätte es keine Beta zum Sonderpreis und den Internetwahn danach gegeben, dann hätte die Sache ganz anders aussehen können. So ist es eben ein Phänomen aber eben deswegen als allgemeines Beispiel auch nicht geeignet. Der Gewinn ist so oder so im Vergleich zu Triple A Games sehr niedrig. Das einzige ist, das Risiko ist gering, die Entwicklungskosten winzig. [quote=Wichtgestalt]

@Oliver Grüner:
Jein.
Klar ist, dass Indiespiele in der Entwicklung und auch im Marketing wesentlich günstiger sind als “”normale”” Videospiele. Durch diese geringen Entwicklungskosten haben die Indiespiele aber auch eher mal den Mut, etwas abseits der ausgetretenen Mainstream-Pfade zu wagen. Für mich zumindest eine willkommene Abwechslung.
Wenn wir aber zurück zu den Zahlen kommen, wird auch schnell klar, warum Indiespiele auch für die Konsolenhersteller so verlockend sind. Die Kosten sind sehr gering, aber wenn es ein Erfolg wird (laut dir 1 Mio. verkaufte Spiele zu ungefähr 10 €) sahnt man richtig ab. Gerade bei Minecraft, wo auf der XBox ja noch etliche Skin-Packs nachgeschoben wurden. Als Publisher könnte ich also knapp 10 Indietitel finanzieren und es muß nur ein einzger davon ein Hit werden, damit ich Gewinn mache. Und selbst wenn alle Titel floppen, kommt es mich wahrscheinlich günstiger als eine Werbekampagne für einen AAA-Titel.

[/quote]Sicher, ich mag auch meine Indiespiele für 99 Cent bis 3 oder 4 Euro. Und wenn sich da ein Titel 1 Millionen mal verkauft bei Entwicklungskosten von 100.000, dann hat der Hersteller einen schönen Reibach gemacht.Aber das ist eben ein völlig anderer Markt! Deswegen schrieb ich ja, dass man das nicht vergleichen kann. Ein CoD oder Fifa kostet 10 bis 50 Millionen, verkauft sich 20 Millionen Mal für 50 bis 70 Euro. Das sind völlig andere Summen! Aber! Bei mir ist es so, dass ich für Indiespiele nicht mehr als 5 Euro zahle und zahlen will, denn für wenig mehr bekomme ich dann nämlich schon ältere oder gebrauchte große Titel, die immer noch (wesentlich) bessere Grafik und “”komplexeres”” Spiel haben. Auch innovative Titel sind so eine Sache. Die müssen einen auch thematisch erst mal interessieren. Ich würde Minecraft nicht anrühren, selbst wenn es Top Notch Grafik hätte, einfach weil es mich thematisch Null interessiert. Deswegen sind solche Dinger eben auch immer Nischentitel. Und ja, viele Casual Game Entwickler haben mit 1 Euro Games extreme Gewinne eingefahren. Aber auch da gilt, dass ist auch immer nur ein Ausnahmeerfolg. Zu viele Flops dürfen auch die nicht quasi umsonst entwickeln, sonst ist deren Gewinn durch den einen Titel schnell wieder weg. Nur letztlich bleibt eben die Frage, wie groß ist der Markt? Spartenspiele, egal ob Triple A oder Indie verkaufen sich mit Glück 1 – 2 Millionen Mal (Minecraft ist hier eben die eine rühmliche Ausnahme). Normale Triple A Spiele, das zeigen ja die Verkaufszahlen der letzten Monate, verkaufen sich so 4 bis 7 Millionen Mal. Das scheint für die Hersteller inzwischen aber absolute Untergrenze zu sein. Titel, welche die 10 Millionen überschreiten, die kann man an einer Hand abzählen.

ChrisKong
20. Mai 2013 0:08

Gott sei Dank, dagegen müssen ja Verhandlungen im EU.Parlament das reinste Zuckerschlecken sein, ihr dürft euch jetzt die virtuelle Hand reichen :-DDD

rvn
rvn
20. Mai 2013 0:01

So langsam kommen wir auf einen Nenner 😉

Funatic
19. Mai 2013 23:36

@rvnzitat: Mein Galaxy Ace zb reicht für mich vollkommen aus. Trotzdem ist nicht in der Lage mit einem Galaxy S2 zu konkurrieren. das ist denke ich eine gute Metapher: es gibt schnellere Handys mit mehr power und grösserrem Display trotzdem hast du dein a

ChrisKong
19. Mai 2013 23:24

Das alles hier klingt ganz klar nach Abwärtsspirale. Gott weiss was da kommen mag, aber in Relation zur Current Gen sehe ich bestenfalls Stagnation, aber eher einen Rückschritt.

Wichtgestalt
19. Mai 2013 22:12

@Oliver Grüner:Jein.Klar ist, dass Indiespiele in der Entwicklung und auch im Marketing wesentlich günstiger sind als “”normale”” Videospiele. Durch diese geringen Entwicklungskosten haben die Indiespiele aber auch eher mal den Mut, etwas abseits der ausget

rvn
rvn
19. Mai 2013 22:07

@crxeg2Dann doch nicht ganz das gleiche Lager, sondern eher Interessenüberschneidung ;-)@FunaticDer Captain und ich haben doch über Hardware gesprochen. Von Generation zu Generation waren es immer sehr große Leistungsschritte. 3D, mehr Polygone, bessere T

19. Mai 2013 21:59

:Das war wirlich gar nicht auf Dich bezogen. Es gibt aber nun mal manche, die drehen sich die Nachrichten so hin, wie sie sie gerne hätten und manchmal ist das echt etwas lächerlich. Hoffnung ist gut und schön, aber Schönrederei bringt niemandem e

Oliver Gruener
19. Mai 2013 21:57

: Der Erfolg der Indiespiele einschließlich Minecraft und Co. kommt daher, dass die Entwicklungskosten sehr, sehr niedrig sind, weil nur 1 bis 3 Leute diese Spiele machen. Ist es erfolgreich, dann ist der Entwickler Millionär, siehe Minecraft. Hät

Funatic
19. Mai 2013 20:46

ok wenn Leistung im Videospiele berreich schon immer alles gewesen ist wie kommt es dann das spiele wie Trials, Limbo, journey, super meat Boy, legend of grimmrock oder minecraft sich so grandios verkaufen und von den Kritikern in den himmel gelobt w

19. Mai 2013 18:33

Ich bin gelernter Fernsehtechniker und hab danach noch den Techniker gemacht. Hauptsächlich arbeite ich im Funk (2m,4m,GSM/R,UMTS,LTE) Bereich, repariere und warte Funkfernsteuerungen für Züge und Brückenkräne. Trotzdem kenne ich mich ein wenig mit Energiegewinnung & Speicherung ausBeruflich habe ich aber nur indirekt damit zu tun.

Piotr_Rhodanov
19. Mai 2013 18:22

Ich finde Pressekonferenzen lahm ( lame nutze ich nur wenn ich englisch spreche) also erfülle ich eine Vorraussetzung ein Fanboy zu sein, juhuuuu meine kühnsten Träume werden wahr….. Fanboy, mmmh das Wort spielt in der gleichen Liga wie das Wort Gamer , aber naja will niemanden beleidigen also halt ich mich zurück

rvn
rvn
19. Mai 2013 17:43

@ crxeg2Dann nehm ich die provokante Äußerung zurück. Anscheinend kommen wir aus dem gleichen Lager. Jedoch steh ich nach wie vor hinter dem, was ich zum Thema Energieumwandlung und Elektromobilität gesagt habe ;)In welchem Rahmen hast du denn daran gearb

19. Mai 2013 17:21

:Die Fanboys sind leicht zu erkennen. Folge der Chronologie der Ereignisse.Erst kamen keine Spiele mehr, dann hieß es: Wartet die E3 ab, das wird Nintendo derbe was zeigen!Dann hat Nintendo die E3 PK abgesagt und es hieß: PK´s sind eh voll lame.

19. Mai 2013 17:05

Mit Kollegen habe ich Energierückführungsanlagen mit Wechselrichtern gebaut um aus Sonnen und Wasserkraft Energie zu speichern und zurückzugewinnen.Eventuell kann ich ja von Dir noch was lernen.

rvn
rvn
19. Mai 2013 16:58

Du hast dir die Frage gerade selbst beantwortet ;-)Fan hört dann auf, wenn die Rationalität in den Aussagen wegfällt und man garkeine Kritik mehr zulässt.