Es gibt sie in allen Größen, Ausstattungen und Designs: Sind Wohnzimmer-PCs die besseren Spielmaschinen?
Bis zu acht Jahre hat die aktuelle Konsolengeneration bereits auf dem Buckel, da kann sich so mancher PC-Spieler das hämische Grinsen kaum verkneifen. Denn im Heimcomputer-Sektor wird regelmäßig nachgerüstet: Prozessor, Speicher und Grafikkarte lassen sich im Handumdrehen durch potentere Komponenten auswechseln – da zockt man stets auf dem neuesten Stand der Technik. Und nicht nur das Innenleben von PCs unterliegt einer ständigen Entwicklung, auch beim Gehäuse kann man heutzutage aus den verschiedensten Modellen wählen: Im Internet findet man z.B. PCs im flachen Konsolen-Design, Modelle mit Hi-Fi-Optik und allerlei kompakte Würfel, auch Cube-Gehäuse genannt. Diese sind ebenso schick wie eine Konsole und lassen sich mit individueller Hardware bestücken. Wer braucht da noch die alten Kisten von Sony und Microsoft? Schließlich setzen die Konsolen-Hersteller neuerdings auch auf PC-Technik, da kann man doch gleich umsteigen und sich den Traum-PC bauen – nicht nur mit Spiele-Hardware, sondern auch individuellen Features wie SAT-Receiver und Videoschnittkarte! Oder ist die selbst gebaute Megakonsole doch nicht ganz so einfach? M! Games spricht mit Hardware-Profis und Software-Entwicklern, wirft einen Blick auf exklusive Computer-Games und prüft die Spieltauglichkeit von Wohnzimmer-PCs.
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Robert Fuchs, Heimkino-Experte und Inhaber der firma uph berät M! Games beim Home-Theater-PC-Shopping.
M! Games: Ersetzen HTPCs den klassischen PC-Tower?
Robert Fuchs: PC-Tower sind auf Funktionalität ausgelegte Gehäuse, welche für die Komponenten optimale Betriebsbedingungen schaffen – im Fall Spiele-PC ist vor allem eine ausreichende Energieversorgung und Belüftung für Hochleistungsprozessoren wichtig. Home Theater PCs sind dagegen kompakte Geräte, bei denen das Augenmerk auf Design, komfortabler Bedienbarkeit und geräuscharmem Betrieb liegt. In Sachen Funktionalität vereint ein HTPC bis zu 18 Hi-Fi-Geräte in einer Benutzerumgebung samt Fernbedienung, vom SAT- oder Kabel-Receiver über den Mediaplayer bis hin zur elektronischen TV-Programmzeitung und Browser für Online-Datenbanken. Natürlich kann jedermann ein schickes Gehäuse mit beliebigen PC-Komponenten füllen: Wenn sich diese jedoch nach 20 Minuten Betrieb wegen Überhitzung ausschalten, nützt so ein PC natürlich nicht. Alle in UPH Media Center Systeme eingesetzten Hardware-Komponenten werden deshalb in den von uns angebotenen Kombinationen ausgiebig auf Kompatibilität getestet.
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4,7 Millionen Downloads können nicht irren: M! Games im Gespräch mit MediaPortal-Projektmanager Christian Holzer.
M! Games: Sind HTPCs die besseren Spielmaschinen?
Christian Holzer: Mit energiesparender Prozessortechnik lässt sich im Spielebereich wenig ausrichten: Hier sollte man ein größeres Gehäuse wählen, das dem ITX- oder ATX-Formfaktor entspricht. Dieses benötigt dann zwar mehr Platz im Wohnzimmer, jedoch kann man in diesem System sehr leistungsfähige Komponenten verbauen. Zudem darf man im Vergleich zur Konsole keine vollständige Integration der Spiele in die Benutzeroberfläche erwarten: Grundsätzlich lässt sich zwar jedes Spiel aus MediaPortal heraus starten, jedoch gibt es im PC-Bereich viele Sonderfälle: Battlefield 3 wird beispielsweise mittels Internet-Browser gestartet, ebenso viele Free-to-Play-Titel. Zudem besitzen StarCraft, SimCity und diverse andere Spiele eine Launcher-Software, die sich erst einmal um Updates, Server-Verbindung und dergleichen kümmert. Erst im Anschluss wird das Spiel gestartet: Neben dem Game-Pad benötigt man also zur Bedienung zumindest eine kompakte Multimedia-Tastatur.
Neugierig geworden? Den Rest des Extended-Reports mitsamt Hardware-Infos, den ausführlichen Interviews und natürlich der Endabrechnung findet Ihr in der M! Games Juni 2013 – seit dem 24. Mai überall erhältlich!









Kenn mich mit Technik null aus, würd als Laie aber einfach grundsätzlich denken: Die meisten greifen zu der Konsole/PC bei der ihn die Exklusivspiele am meisten ansprechen (sei es z.B. Zelda/Mario, FF oder Halo, bei pc kenn ich mich nicht aus). Außer man interessiert sich für keins der großen Exklusivspiele insbesondere, dann urteilt man wohl nach anderen persönlichen Kriterien.
“”Betriebssystem: Innerhalb von einer Stunde eine quasi vollautomatische Installation des Betriebsystems samt Treiber..””windows server 2008 r2 installation und updates: 6 stunden! sql 2012 war vllt noch mit dabei, aber ohne office. 6 stunden!
Diesen Satz hätte mal jemand Nintendo vor 2 Jahren schicken sollen ;)Christian Holzer: Mit energiesparender Prozessortechnik lässt sich im Spielebereich wenig ausrichten
[quote=captain carot]
Gut, dann hab ich da gepennt. Spiel aber seitdem der Desktop abgeraucht ist derzeit eh nicht mehr am PC und Online ist bei meiner Leitung ein Thema für sich. 😉
[/quote]Meine Meinung nach ist MW Online nur für Hardcore Fans. Das MatchMaking ist grottig für “”Neulinge””. Am Anfang musst du viel Frust vor dir herschieben, bis du selbst an den Mechs herum basteln kannst.Ich habe mal die Open Beta reingeschaut. Da ist WoT MM immer noch eine Erlösung…Btw, Star Conflict und War Thunder (zur Zeit) ist ein und das selbe. Nur das es in War Thunder WW2 Flugzeuge sind und es einen “”Boden”” gibt… Warum ich es schreibe? War Thunder soll als F2P auf die PS4 kommen.. oder so, hab ich irgendwo gelesen
Gut, dann hab ich da gepennt. Spiel aber seitdem der Desktop abgeraucht ist derzeit eh nicht mehr am PC und Online ist bei meiner Leitung ein Thema für sich. 😉
@carot: “”Mechwarrior Online”” von Piranha Games ist Free2Play und schon spielbar:http://mwomercs.com/Einen Screenshot findest Du auf Seite 51 in meinem Artikel. Crash&Burn! 😉
Der “”Haken”” ist halt, dass typische Systemvorteile immer mehr verwischen. Der wichtigste Punkt, den alle Plattformen mal hatten ohnehin. Nämlich Exklusivtitel.Mechwarrior hab ich etwa früher am PC gespielt. Immerhin gibt´s da derzeit eine Mod, aber ein richtiges Mechwarrior? Vielleicht mal F2P, vermutlich dann für mehrere Plattformen.Und ja, auch anderweitig verwischen die Grenzen immer mehr. Updates, Online…
Die letzten Vorteile der Konsolen nehmen von Generation zu Generation immer weiter ab.Origin & Co. gibt es auf Konsole mittlerweile auch. Nix funktioniert mehr ohne ständige Updates und Patches. Und demnächst darf man auch “”always on”” sein.
konsolen sind mir deutlich lieber, doch die neue next gen macht da glaube ich eine ausnahme
Der Witz ist bei dem Multimedia-Würfel, wenn Du eine SAT- oder HDMI-Grabber-Karte einbaust, erkennt Windows bei der Erstinstallation dann diese als Primärgrafikkarte, deaktiviert die Onboard-Karte und das Monitor-Bild ist futsch. 😀 Also musste das Ding jedes mal komplett zerlegen, installieren und dann die Karten wieder einbauen. 😛
Sogut wie restlos glücklich ;-)Meine Kritik war auch definitiv nicht so harsch gemeint, wie der erste Post vermuten ließ. Ich bin halt vorbelastet, was diese Diskussionen angeht^^Viel Erfolg bei dem scheiß Windows. Ironischer Weise bin ich auch gerade dabei, nach ein paar Linux-Experimenten, den Laptop neu aufzusetzen. Da ist nichts von wegen eine Stunde…
@carot: Das war eine Pauschalaussage in Bezug auf alle Konsolen, nicht nur die letzte Generation. Außerdem steht der Vergleich nur zu einem HTPC und nicht einem HiEnd-Tower….es geht ja ums Wohnzimmer. Seid Ihr zufrieden, wenn ich auf ein “”spätestens nac
@rvn: In der Endabrechnung habe ich stichtpunktartig die im Text besprochenen Themen zusammen gefasst: Mag sein, dass ohne vorheriges Studium des Textes dann Erklährungsbedarf besteht. 🙂 Dass man beim PC alles konfigurieren darf bzw. kann, ist für manche
@Oliver: Das stimmt so auch längst nicht mehr. Vor Ewigkeiten lagen Vorteile für Konsolen mal bei Customchips. Spritezooming ging da z.B. nicht ohne weiteres, Transparenzeffekte wiederrum gar nicht.Spätestens bei der letzten Konsolengeneration waren PC´s
[quote=Oliver Ehrle]
@rvn
>>Leistung: Den “”technischen Vorsprung”” der Konsolen gegenüber dem PC müsst ihr mir mal zeigen.
Sobald ein Konsolensystem 2-3 Jahre am Markt ist, sind die Update-baren PCs technisch voraus. Im Fall WiiU gleich ab Start, wenn man mal vom Tablet absieht.
>>Betriebssystem: Innerhalb von einer Stunde eine quasi vollautomatische Installation des Betriebsystems samt Treiber würde ich nicht als “”reichlich Arbeit!”” bezeichnen.
Der Punkt Betriebssystem schließt auch die Installation der Benutzerführung mit ein, zudem wirst Du nur eines der Komplettsysteme in einer Stunde installieren können…bei dem Custom-PCs ist das wesentlich aufwendiger, wegen dem Stromspareinstellungen. Zudem kommt die Pflege hinzu, Treiberupdates, Virenscanner & Co. kommen auch noch hinzu. Ist das wenig Arbeit, im Vergleich zur Konsole? 🙂
>>>Spiele: Die größte Pleite dieses Artikels. Der PC wird als das El Dorado der Mini- und Free-to-Play-Spiele hingestellt während es auf den Konsolen ein “”riesiges Angebot”” gibt. Dass im Grunde so gut wie jedes Spiel zeitgleich auch für den PC erscheint, und der einzige Unterschied in den Exklusivtiteln liegt, fällt dabei einfach unter den Tisch.
Die dritte Satz auf dieser Doppelseite lautet “”Dritthersteller entwickeln heute jedoch die meisten ihrer Spiele parallel für Windows.”” Dass der einzige Unterschied in den Exklusivtiteln liegt, davon handelt der komplette Text der linken Seite und Teile der rechten Seite.
[/quote]Ich habe ja vom Fazit geredet, das gezogen wird. In den letzten Generationen war es so, dass die Konsolen bei Erscheinen dem PC immer unterlegen waren und nicht erst nach 2-3 Jahren. Auch PS4 und XboxOne werden schwächer als aktuelle PCs sein.Mit der von mir angegebenen Stunde bezog ich mich bereits auf meinen selbst zusammen geschraubten PC. Natürlich schneiden Konsolen in der Hinsicht besser ab, aber dass man nichts konfigurieren muss, was man garnicht konfigurieren darf, sehe ich nicht als Vorteil an. Desweiteren laufen Programm- und Treiber-Updates in aller Regel ebenfalls vollautomatisch ab.Und bei den Spielen, ja wie gesagt, es ging um die Endabrechnung, die mir vorallem Bauchschmerzen bereitet hat.Ich glaube für mich wär das ganze schon behoben, wenn statt dem reißerischen “”Endabrechnung”” ein “”persönliche Einschätzung des Autors”” stehen würde 😉
@rvn>>Leistung: Den “”technischen Vorsprung”” der Konsolen gegenüber dem PC müsst ihr mir mal zeigen.Sobald ein Konsolensystem 2-3 Jahre am Markt ist, sind die Update-baren PCs technisch voraus. Im Fall WiiU gleich ab Start, wenn man mal vom Tablet absieht.
@rvn Fragt doch Herr Ehrle nach.Ich habe wenig verstanden über den Bericht, mal was abseits der Tellerrand zu schauen. Wie ich so gerne schreiben und das hat Herr Ehrle gemerkt, das Konsole und PC zwei unterschiedliche Hausnummer sind.
Vorallem eure Endabrechnung war reichlich unreflektiert und einseitig.Leistung: Den “”technischen Vorsprung”” der Konsolen gegenüber dem PC müsst ihr mir mal zeigen.Betriebssystem: Innerhalb von einer Stunde eine quasi vollautomatische Installation des Betriebsystems samt Treiber würde ich nicht als “”reichlich Arbeit!”” bezeichnen.Spiele: Die größte Pleite dieses Artikels. Der PC wird als das El Dorado der Mini- und Free-to-Play-Spiele hingestellt während es auf den Konsolen ein “”riesiges Angebot”” gibt. Dass im Grunde so gut wie jedes Spiel zeitgleich auch für den PC erscheint, und der einzige Unterschied in den Exklusivtiteln liegt, fällt dabei einfach unter den Tisch.Ich habe mir von dem Artikel wirklich nichts erwartet, da ihr ja ein Konsolenmagazin seid, das es nichtmals für nötig hält, zu erwähnen, wenn ein getestetes Spiel auch für den PC erscheint. Aber, dass der Artikel so einseitig gefärbt und inhaltlich amateurhaft wird, hätte ich nicht gedacht.Solche Beiträge, in denen ihr versucht, Themen, die außerhalb eures Kompetenzbereiches liegen, ambivalent zu durchleuchten, könnt ihr euch von mir aus in Zukunft gerne schenken.Jeder der halbwegs über den PC-Markt bescheid weiß, fasst sich bei diesem Artikel an den Kopf, während jeder andere sowieso bei der Konsole bleibt. Ich frage mich, wen ihr mit diesem Artikel ansprechen wolltet.Das soll auch keine Kritik an Oliver sein, sondern eher an der Attitüde und der Absicht, die ich persönlich aus dem Artikel rausgelesen habe.
Noch mal rückwirkend zum Special, ihr hattet da 540,-€ für die GF 680GTX angegeben, man bekommt entsprechende Karten aber schon seit längerem für erheblich weniger und gerade ein Blick auf die Radeon 7970 GHz Edition, die es seit Monaten um 400,-€ gibt wäre auch nicht verkehrt gewesen.Außerdem braucht man derart leistungsstarke Hardware nicht zwingend, bei Grafikkarten ist man z.B. bereits in der 200,-€ Klasse gut dabei.Generell war´s nicht schlecht, aber doch etwas selektiv bzw. eingeschränkt.
Für den Gamermainstream wird der PC erst dann eine Alternative, wenn die Konsolen sich immer mehr Richtung PC entwickeln, inkl. der Nachteile. Dies geschieht ja aktuell, darum hat diese Frage durchaus ihre Berechtigung. PlugnPlay war einmal. Heut heissts BugnPatch.