Auf der diesjährigen Linuxcon erklärte Valve-Boss Gabe Newell prophetengleich, dass seine Firma demnächst drei wichtige Ankündigungen zu machen gedenkt.
Hier ist die erste: Valve wird ein eigenes Betriebsystem auf Linux-Basis herausbringen – SteamOS.
Auf der SteamOS–Webseite heißt es hierzu: “Während wir daran gearbeitet haben, Steam auch im Wohnzimmer nutzbar zu machen, wurde uns bewusst, dass wir unseren Nutzern am meisten Mehrwert bieten können, wenn Steam in ein eigenes Betriebssystem eingebettet ist.
SteamOS ist eine Version von Linux, die für den Einsatz mit Spielen auf großen Bildschirmen optimiert ist. Es wird bald als kostenfreies, eigenständiges Betriebssytem für Systeme in Wohnzimmern verfügbar sein.”
SteamOS soll auf jeder “Wohnzimmer-Maschine” laufen – mittels Cloud-Streaming. So soll man beispielsweise alle PC- und Mac-Spiele der eigenen Steam-Bibliothek bald auch auf dem großen Bildschirm spielen können. Doch neben Spielen sollen auch Musik und Videos unterstützt werden, auch das (für die Xbox One verworfene) “Family-Sharing” soll möglich sein.
SteamOS wird darüber hinaus noch gratis erhältlich sein; Bedenkt man, dass sich im Steam-Katalog bereits über 3.000 Spiele befinden – könnte es sich Eurer Meinung nach zu einem ernsthaften Gegner für die Next-Gen-Konsolen entwickeln?









[quote=DGS]
Bye bye Windows…
zumindest was zocken am PC anbelangt…
man darf ja träumen 😉
[/quote]Die meisten Spiele werden immer noch für Windows optimiert. Aber mit Steam OS kann man sie auf einen Mini-PC/Netbook im Wohnzimmer streamen, das über HDMI mit dem TV verbunden wird. Die SteamBox (oder die Steam Boxen, vielleicht ist das einfach nur ein Label, das jeder Hardwarehersteller bekommen kann wenn er SteamOS vorinstalliert) wird wohl nur für Indie-Games schnell genug sein. Auch wenn ein Konsolenkonkurrent von Valve schon interessant wäre.
Das wäre ja so, als ob man sich ‘nen Rechner ins Wohnzimmer zum Multiplattform Titel zocken stellen würde…Ups, hab’ ich ja schon!Naja, dann eben kein SteamOS für mich…Aber Scherz bei Seite, fast jede GraKa hat ein HDMI Ausgang. Deshalb versteh’ ich den Sinn nicht wirklich. Soll das dann so was wie Airplay beim Apple TV sein?Und ausserdem hat Steam ja selber den Big Picture Modus.????
Weg von Windows, weg von DirectX, hin zu Linux und OpenGL! o/
Ich werds nicht benutzen. Datenträger sind das Wahre!!!!
Bye bye Windows…zumindest was zocken am PC anbelangt…man darf ja träumen 😉
[quote=captain carot]
Das Stichwort heißt Streaming. Das ist für reines Streaming vom Win/MacOS Rechner auf den TV.
[/quote]Na ja, direkt zum TV glaub ich eher nicht. Ich könnte mir vorstellen sie bringen für Leute, die schon einen dicken PC haben eine Art Streaming-Box ähnlich der TV-Vita. Es wurde ja von vornherein gesagt, dass sie selbst keine Hardware fertigen wollen, sondern das auf Partner abwälzen – die können sich dann um potentere Rechner für’s Wohnzimmer kümmern.Es bleibt spannend, Valve hätte wohl kaum all den Portierungsaufwand seiner Spielebibliothek für Linux betrieben, wenn es nun nur auf’s Streaming hinauslaufen würde – es ist eben ein Katalysator um das ganze Konzept lostreten zu können und unwillige Publisher/Entwickler dennoch bequem auf den TV zu hieven.
Bin mal gespannt auf die nächsten beiden Ankündigungen.Vielleicht bau ich mir diesen Winter doch lieber einen neuen PC zusammen anstatt mir ne PS4 zu kaufen.@Satus: was hält mich davon ab die spiele mit maus und tastatur zu spielen?
Ganz nett. Nur was bringt SteamOS wenn das Spiel (stretegiespiele z.B.) an sich nicht für den Gebrauch von der Couch aus geeignet ist?
Das Stichwort heißt Streaming. Das ist für reines Streaming vom Win/MacOS Rechner auf den TV.
Testen werd ichs auf jeden Fall mal.Wenn es Performance und Geschwindigkeitsvorteile beim booten und zocken bringt, dann könnte ich mir vorstellen das hin und wieder zu nutzen.Hoffentlich bezieht sich mindestens eine der beiden anderen Ankündigungen auf ein Spiel.Wär doch echt toll etwas wie HL3 als “”Launch-Titel”” zu haben.(man wird ja wohl noch träumen dürfen)Ist jedenfalls ein cleverer Schachzug statt ner eigenen Hardware einfach jeden halbwegs aktuellen PC zur Konsole umrüsten zu können.
ist das OS NSA-frei?
was verstehen die valve-leurte unter “”wohnzimmermaschine””? sind damit smart-tvs gemeint oder stationäre konsolen? kann mir nicht vorstellen das sony, ms oder nintendo ihre systeme dafür öffnen würden. wenn ich die komplette steambibliothek an meiner PS4 spielen könnte wäre sie damit:1. quais abwärtskompatibel (für alle multiplattform-titel2. würde der reiz ein konsolenspiel für 60 euro zu kaufen sehr arg sinken wenn ich weiss das das game innerhalb von 3 monaten 50% billiger per steam zu haben ist.3. würden sich die konsolenghersteller nen konkurrenten zum PSN/MS marctplace ins boot holen dem sie hoffnungslos unterlegen sind.wie stellt sich valve das also vor? mit ner eigenen konsole? klingt aufjedenfall interessant!
Klingt sehr interessant obwohl ich immer noch ein Freund davon bin mein Spiel auch in den Händen halten zu können.