“Knack”-Entwickler erklären, warum die PS4 8GB RAM (statt 4) bekam

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Als die technischen Daten der PlayStation4 im letzen Jahr erstmals bekannt wurden, waren selbst Experten überrascht: Sony setzte auf kostspieligen GDDR5-RAM, und davon gleich 8GB – ursprünglich sollte die Konsole mit nur 4GB Arbeitspeicher ausgestattet werden.

Das Entwicklerteam des PS4-Start-Titels Knack erklärte nun gegenüber Inside Games (übersetzt von DualShockers), wie es zur Speicherverdopplung kam: Das Hauptproblem bei der Entwicklung war, dass dem Team viele Details der Hardware-Architektur schlicht nicht bekannt waren. Das führte laut Lead Programmer Tsuyoshi Murakami zu langen Diskussionen mit Sony, auf denen das Knack.-Team unter anderem auch erklärte, dass 4GB RAM nicht ausreichend wären – was Sony schließlich dazu bewog, diesen zu verdoppeln. (Ob diese – doch ziemlich gewichtige – Entscheidung tatsächlich “so einfach” getroffen wurde, sei erstmal dahingestellt.)

Im Interview verteidigten die Knack-Entwickler hauptsächlich ihr (bei der Kritik nicht sonderlich gelobtes) Spiel; neben der Hardware-Unkenntnis sei auch der enorme Arbeitsaufwand, den ein Next-Gen-Spiel erfordert, unterschätzt worden, weshalb man viele Aufgaben “outsourcen” musste.

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ChrisKong
25. Juni 2014 19:57

Knack ist wohl einfach hier in dem Zusammenhang ein komisches [s]Beispiel[/s] Alibi, da ja kaum auf Grafikblendung ausgelegt, weswegen die Story natürlich Bullshit ist. Also nach aussen hin, da will ich mal konkrete Beispiele hören, wo Entwickler Fehler eingestehen. Vermutlich wollen die zwar alle beichten, aber die Programmierer von Bethesda blockieren schon seit Monaten den Beichtstuhl und sind erst mit der Hälfte der Bugs aus Skyrim fertig. 🙂

Vreen
25. Juni 2014 18:18

so scheiße ist knack nun wirklich nicht. halt mittelmässig, aber zum systemstart ist mittelmässig wohl gleich megakacke…

Ullus
25. Juni 2014 17:13

[quote=ChrisKong]

Ullus schrieb:

Warum sind die Entwickler von Knack so dermaßen stur und geben einfach nicht zu, das Knack nicht gut war, es war einfach nicht gut !

Überhaupt nicht…

Natürlich würdige ich deren kreative Leistung, aber selbst der fähigste Entwickler ist nicht unfehlbar und kann mal ins Leere hauen.

Aber das die Japaner sehr stur sind gehört wohl zu deren Tradition, dies macht sich ja auch in anderen Bereichen deren Games bemerkbar.

Der Westen ist da offener und flexibler…

Und gibt sofort zu, wenn sie ein Kackspiel raushauen, ja? *kicher kicher*

[/quote]@ Chris: Wenn Sie zugeben würden, das Knack ein Fehlschuss war, wäre das symphatischer, wer weiß was die Jungs beim Grinsen über Kritik so denken…Das wär ehrlich und zeugt von Charakterstärke…Ich hab gelesen, das es in japanischen Entwicklerstudios sehr zurückhaltend, förmlich und höflich zugeht, das ist ja an sich gut, aber es wurde auch das Klima der westlichen Spieleentwickler angesprochen, dort wird gerne mal gemault und gemotzt und offensitchlich lautstark Kritik geäußert, was durchaus auch von Nöten sein kann, die Japaner würden erschrecken, sowas sind sie in ihrer Kultur nicht gewohnt.Anscheinend sind wir alles westliche Barbaren ! 😉

Max Snake
25. Juni 2014 14:32

Warum gibt es nicht hier kein Man!ac Trivia? Ist doch besser als News zu nehmen oder? 🙂

ChrisKong
25. Juni 2014 12:55

Eigentlich eine Schwindelgeschichte für X-Factor mit Jonathan Frakes, auch wenn er kaum so einen Schmarrn verkaufen könnte. 🙂

HajimenoIppo-09
25. Juni 2014 12:01

ja klar und ich bin der weihnachtsmann. nur weil ein team probleme hat ein mittelmäßiges spiel zu entwicklern, erklärt sich doch nicht ein global operierendes unternehmen wie sony bei der entwicklung einer neuen next gen hardware dazu bereit den RAM zu verdoppeln. da können die noch soviel behaupten, es ist einfach realitätsfern.

captain carot
25. Juni 2014 11:27

Das ist nicht die erste Gen wo “”mal auf Entwickler gehört wird””.Playstation: Sony hat damals vom Start weg sehr viel Wert auf Zugänglichkeit gelegt. Sehr viele Entwickler mochten die PS deswegen viel lieber als den komplizierten Saturn.N64: Nintendo, bzw. wohl eher Yamauchi, hat damals zwar auf Modulen bestanden, in anderen Belangen war das N64 aber sehr entwicklerfreundlich.Dreamcast: Windows CE, OpenGL, eine sehr PC-nahe GPU, für damalige Verhältnisse üppiger VRAMXbox: Starke, PC-nahe GPU, hohe Zugänglichkeit und verschiedene andere Punkte360: Wieder hohe Zugänglichkeit, u.a. wurde das RAM auf Betreiben von Epic verdoppeltIst zwar schön, dass Sony auch endlich wieder entwicklernah arbeitet und es von den Problemen aus PS2 und PS3 Ära weggeht, aber so mega einmalig ist das auch nicht.RAM war nie so billig wie heute und gleichzeitig wird er deswegen nicht limitieren, weil die Leistung nicht gerade üppig ausfällt. Das mag übertrieben hart klingen, aber leistungsfähige Grafikkarten haben derzeit 4GB oder mehr nur für die GPU.Dazu kommt dann noch der Arbeitsspeicher.

DesLGames
25. Juni 2014 10:54

zu Knack kann ích noch nicht viel zu sagen. Es soll Leute geben, denen es gefällt. Ich finde es nur sehr interessant, dass bei dieser Generation anscheinend wirklich mal auf Entwickler gehört worden ist. Vor allem weil bei den bisherigen Konsolen der Arbeitspeicher oft der Flaschenhals war.

Mortovivo
25. Juni 2014 10:33

Ach ja wer hatts von euch gespielt bestimmt noch nicht mal die Hälfte die hier meckert.Ich fands Klasse hatt mich sehr unterhalten und war mal wieder was anderes als der ganze Schrott aller Cod das mal richtig schlecht war.

Spacemoonkey
25. Juni 2014 10:18

voll die schöne geschichte

D00M82
24. Juni 2014 22:15

Komische Begründung.

ChrisKong
24. Juni 2014 21:04

[quote=Ullus]

Warum sind die Entwickler von Knack so dermaßen stur und geben einfach nicht zu, das Knack nicht gut war, es war einfach nicht gut !

Überhaupt nicht…

Natürlich würdige ich deren kreative Leistung, aber selbst der fähigste Entwickler ist nicht unfehlbar und kann mal ins Leere hauen.

Aber das die Japaner sehr stur sind gehört wohl zu deren Tradition, dies macht sich ja auch in anderen Bereichen deren Games bemerkbar.

Der Westen ist da offener und flexibler…

[/quote]Und gibt sofort zu, wenn sie ein Kackspiel raushauen, ja? *kicher kicher*

frechdaxxx
24. Juni 2014 21:04

frechdaxxx
24. Juni 2014 21:24

Da erzählen die Entwickler wohl ein k(n)ack

Ullus
24. Juni 2014 18:16

Warum sind die Entwickler von Knack so dermaßen stur und geben einfach nicht zu, das Knack nicht gut war, es war einfach nicht gut !Überhaupt nicht…Natürlich würdige ich deren kreative Leistung, aber selbst der fähigste Entwickler ist nicht unfehlbar und kann mal ins Leere hauen.Aber das die Japaner sehr stur sind gehört wohl zu deren Tradition, dies macht sich ja auch in anderen Bereichen deren Games bemerkbar. Der Westen ist da offener und flexibler…

captain carot
24. Juni 2014 18:08

Mit dem Preisverfall bei GDDR5 und größerem Bedarf seitens OS und anderen Spielen hat das bestimmt nix zu tun. xD

ChrisKong
24. Juni 2014 17:57

Irgendwie gefällt mir meine Begründung, dass man MS voraus sein wollte besser. Die Knack-Begründung, das glauben vermutlich nicht mal die beinharten Sonyianer. ^^

WNxKraid
24. Juni 2014 16:04

Das die X1 auch 8 GB drin hat wird da wohl eine größere Rolle gespielt haben.Die hat zwar nur langsammeren DDR3 Ram, aber letztendlich sieht der Kunde 4GB vs 8GB und kauft dann das ihm besser erscheinende Gerät.Da die PS4 ja auch nur maximal 5.5GB für die Spiele zur Verfügung stellt und den Rest fürs Betriebssystem reserviert, war das wohl auch besser so.Eine 4GB PS4 hätte sicher nicht nur weniger RAM für Spieleanwendungen gehabt, sondern auch weniger OS Funktionen bieten können.

frankinc
24. Juni 2014 15:25

Amüsant.. doch nicht wegen dem kommenden Tetris

Zetsubouda
24. Juni 2014 15:15

Die geben tatsächlich ihr Spiel als Begründung an?Da hat wohl jemand einen Knack in der Optik.

oc1d
24. Juni 2014 14:19

*hust*… nur wegen Knack 8 GB RAM? Also wer’s glaubt..