Der Online-Koop-Shooter spaltet die Spielergemeinde in enttäuschte Storyliebhaber und eifrige Material-Sammler.
Tobias Kujawa meint: Meine Hassliebe 2014. Wundervolle Optik, schnörkellos gute Steuerung, tolle Schauplätze und vor allem im Koop ein Spaß – für etwa 20 Stunden. Dann ist die ohnehin magere Kampagne durchgespielt und der Charakter auf Level 20. Und dann beginnt der Hass-Teil: Ewiges Grinding nach Auflevel-Material, die immer gleichen Quests und Strikes und Hoffen auf rare und exotische Beute. Für die beiden Raids habe ich noch dazu weder die Zeit noch genügend motivierte Kollegen, daher bleibt mir anscheinend das Spannendste am Spiel verborgen. So habe ich mir das Verweilen im Destiny-Universum nicht vorgestellt.
Sascha Göddenhoff meint: Und der Preis für das meiste verschenkte Potenzial 2014 geht an … Destiny. Gut zwei Monate lang habe ich geschossen, gesammelt und gelevelt wie verrückt. Doch bereits nach dem Ende der Kampagne machte sich Ernüchterung breit, weil Abwechslung zwischen Erde, Mars, Mond und Venus keinen Platz zu haben scheint. Ich spiele und spiele, doch nennenswerte Fortschritte mache ich nicht. Das repetitive Sammeln von Vorhut-Marken, Rohstoffen und des (gehassten) Aszendenten-Materials zieht meinem Spaß am Spiel den Zahn. Dabei wäre es kein Problem, Destiny mit kleinen, aber frischen Aufgaben zu füttern. Grafik, Sound, Steuerung und Koop-Spiel sind spitze, jedoch lässt das Spiel beim Ablauf zahllose Chancen liegen und verdonnert Spieler zum Grinding in Endlossschleife. Selbst der Raid verkam nach anfänglicher Herausforderung zur Beute-Höhle. Fairerweise muss ich sagen, dass Destiny ein dickes Gesamtpaket schnürt: Nach 20 Stunden Kampagne gibt es grundsätzlich weitere Anreize, monatelang weiter zu spielen. Allerdings nur für Leute, denen ständige Wiederholung und geringer Charakter-Aufstieg nichts ausmacht – ich gehöre nicht dazu. Ach, es ist so schade…
Phlipp Frey meint: Im Vorfeld in den Himmel gelobt, waren die Meinungen im Nachhinein eher gespalten. Auch ich sitze gewissermaßen zwischen zwei Stühlen: einerseits bin ich enttäuscht davon, dass von der groß angekündigten Story mit ihren Geheimnissen und Wendungen (bisher) kaum etwas zu sehen war. Trotzdem schafft es Destiny, mich mit seinen Shooter-Mechaniken und Rollenspiel-Elementen über dutzende Stunden in seiner wunderschönen Spielwelt zu fesseln. Die Suche nach neuen und besseren Waffen treibt an, ob allein oder mit Freunden. Schlussendlich ist Destiny für mich ein tolles Spiel, dessen Potenzial aber nur an der Oberfläche kratzt.
Kenneth Burgess meint: Mehr als ein Jahr wurde gehyped, was das Zeug hält und als es dann kam, war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Einen sauberen Start und eine vielköpfige Community waren zwei große Pluspunkte, die Destiny zu Beginn hatte. 100 Spielstunden habe ich in das Teil reingesteckt, aber dann war die Luft endgültig raus – immer gleiches Missionsdesign, zu wenig Erfolgsgefühl in Sachen Loot und eine langweilige Geschichte ließen den Spielspaß bei mir rapide sinken. Auch die erste Erweiterung brachte bisher zu wenig Neuerungen mit sich. Da bleibt es fraglich, ob sich die MMO-artige Sucht bei mir noch einmal bemerkbar machen wird…
Zum Test geht es hier.









Herrlich, wie hier über die “”Schwachstellen”” vom Spiel hergefallen werden. “”Repetativer Spielverlauf””? Ich spiele (und liebe) bspw. Mario Kart. Fährt man da nicht auch immer die gleichen Strecken. Oder ich hab hier auch Titanfall gelesen (bei euch auch über Destiny eingestuft). Ein Spiel “”ohne Story”” und zu sich wiederholendem Spielablauf brauch ich bei diesem Spiel ja wohl auch nichts sagen. Und wenn ich bei den Kommentaren der Redaktion lese, dass sie es erst nach 2 Monaten weggelegt haben, frag ich mich, welchen Platz 12 der Jahre zuvor irgendwer so lang gespielt hat. Und das Argument, dass im Vorfeld so viel (zu viel?) versprochen wurde, kann man auch knicken. Welches Spiel sagt denn von sich “”ich werde/bin so lala und Grafik wird/ist bei mir auch nicht so dolle””? KEINS!! Und beim teuersten Spiel aller Zeiten wird die PR-Abteilung bestimmt nur die Vorzüge hervor-/emporheben. Das “”Problem”” ist Folgendes: Wir Deutschen sind ein Volk von Nörglern (bin da keine Ausnahme). Wir gönnen es den “”Großen”” nicht, dass sie Erfolg haben. Destiny hat bei mir nur eine Sache falsch gemacht: Die Grimoren auszulagern verdirbt mir, wirklich tief in die Materie/Story/Hintergründe einzusteigen. Ansonsten ein großartiges Spiel (Spiel des Jahres darf gern was anderes sein).
Wow.Da dachte ich “”Wahnsinn so viele Posts zu Destiny, bestimmt ne Kontroverse Debatte über Für und Wider…””Weit gefehlt, der größte Teil befasst sich eher mit den verschiedenen Auffassungen der Schreiber über A) Storyinhalte anderer Games oder B) den Geisteszustand anderer Schreiber…Das Destiny polarisiert wird besonders deutlich wenn man bei Bungie auf der Offiziellen Seite die Threads der User betrachtet, die App zum Spiel bietet das auch an, DORT kann man übrigens auch SEHR viel über die Story erfahren. Nicht jedermanns Sache klar, doch ist das mMn eine gute Lösung. Repetitiv sind wohl auch die meisten RPG’s , zumindest in der Hinsicht das man immer und immer wieder Aufgaben in sehr ähnlicher Form erfüllen muss um entweder Erfahrungspunkte oder Ausrüstungsgegenstände zu ergattern.Ich habe seit langer Zeit nicht mehr so viel Spaß im KoOp gehabt wie mit Destiny und schätze es auch alleine meine Runden zu drehen.
Furchtbar repetitiv und null Story
Naja, es soll ja noch mehr Content erscheinen. Eins ist sicher, der immense Erfolg wird sicher in Folgespielen münden, usw.
Anfangs dachte ich ja noch das könnte im endgame gut werden.
Dann hast du deine Zeit nochmehr verschwendet. Dein Lebensmotto scheint zu sein, gebt mir die schwachen Spiele, ich spiel sie trotzdem.
Jedenfalls fand ich Destiny echt schwach.
Ich lach mich schlapp. Ich bin nicht derjenige von uns beiden, der sich ständig Spiele gibt, die er danach schwach findet. s. dein Beitrag zu AC Unity.Interessant was für Lebensmottos du mir so andichten willst. Deine Beleidigungen kannst du auch wo anders platzieren, nicht?Dein ich bin raus ist ja der Treppenwitz des Tages. Bist du privat auch so, dass man sich nicht auf dich verlassen kann?
In erster Linie verschwendest du ja deine eigene Zeit, aber das ist ja scheinbar eh dein lebensmotto 😉
Ich mach wenigstens nicht ständig sone halbgaren Versprechungen wie du. Scheinbar brauchst du das, sonst hättest dus ja aufgegeben. Wenn ich deine Zeit verschwende, warum dann noch hier? Verhungert nicht dein Kanarienvogel?
[quote=ChrisKong]
Ja. hat man deutlich gemerkt. ^^
Ausser leeren Versprechungen kommt aber auch nix mehr rum. 🙂
[/quote]Komm jetzt einmal noch das letzte Wort…
Ja. hat man deutlich gemerkt. ^^[quote=Vreen]Jedenfalls bin ich jetzt raus.[/quote]Ausser leeren Versprechungen kommt aber auch nix mehr rum. 🙂
Das glaub ich kaum
Vielleicht auch besser, würde dich nur zu sehr beschäftigen. ^^
Ich hab’s nicht gelesen.
Als hättest du das davor überhaupt versucht.^^Ich könnte wenn ich wollte, blablabla ist keine Argumentation. Nein, aber wenn ich mir so deinen Verschwörungstheorien thread in Erinnerung rufe, da stellst du am Anfang eine Diskussionswürdige Frage, gleitest dann aber in ein reines Zurschaustellen deiner vermeintlichen Überlegenheit ab, indem du allen versicherst, wie dumm sie sind und in einen Topf wirfst. Deine ursprüngliche Frage war da nur ein Aufhänger für eine Ansammlung von Tiraden, die du dann vom Stapel lassen konntest. Also eine Aufforderung zur Einladung dazu. Und so funktioniert gefühlt jede Diskussion, sodenn man das so nennen mag mit dir. Mir sagt das Ende von der Inszenierung her weniger zu, es wirkt beliebig auf mich. Diesen Epilog, den man nachgeschoben hat, hätte man wirkungsvoller rüberbringen können, als: Damals in Boston……..Sorry, wenn dich das jetzt abnervt. Aber dem hast du nichts entgegnet. Und Belege für Genialität der Geschichte sehe ich auch keine Mein Versuch ähnliche Inhalte, z.B. in Batman als Vergleichsbeispiel heranzuziehen, darauf bist du auch kein bisschen eingegangen, könnte ja deine These, dass ich die Intention der Macher nicht verstanden hätte, gefährden. Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht. Dass du das Ende erst schwach fandest, wo du dich ja als so intelligent siehst, bestätigt das ja eigentlich noch. Wo soll darin die Genialität liegen, wenn Mr. Obergenie für solche Banalitäten, wie das Nichtkonfrontieren einer Bezugsperson mit harten Wahrheiten, keinen Draht beim ersten Mal gefunden hat?Und dein erster Satz in deinem letzten Post:Ein Spielchen wurde es erst als du Inhalt dem durchsetzen deiner Meinung vorgezogen hast. Macht irgendwie keinen Sinn, auch wenn ich verstanden habe, was du meintest. Scheinst wohl ein wenig überfordert zu sein. Vielleicht ist die Idee von der Tanzlektion mit deinem Kanarienvogel echt nicht verkehrt, du wolltest ja sowieso raus sein. XD
Ein Spielchen wurde es erst als du Inhalt dem durchsetzen deiner Meinung vorgezogen hast. Genau als du gefragt hast, wieso du deine kritik zum Ende ausdifferenzieren solltest, obwohl das das Thema ist. Danach gab’s einfach nichts sinnvolles mehr zu sagen.
Warum du deine Spielchen Diskussion nennst, weisst wohl nur du oder dein Kanarienvogel. ^^
[quote=ChrisKong]
Irgendwann erreichst du immer den Punkt wo du jegliche Seriosität unterminierst. Aber bei dir ist das wohl sowas wie ein Standard-Spiel.
Kann ja nicht jeder so berechenbar sein wie du. ^^
[/quote]Ausser walking dead meinst du?Jedenfalls bin ich jetzt raus. Wenn man sich noch nicht mal drauf einigen kann, dass es nötig ist bei einer Diskussion seine Meinung auszudifferen weiss man, es bringt halt nix. Ich geh jetzt los und bring meinem kanarienvogel Boogie woogie bei. Das Unterfangen ist wahrscheinlich immer noch eher von Erfolg gekrönt als die Diskussion hier …
Irgendwann erreichst du immer den Punkt wo du jegliche Seriosität unterminierst. Aber bei dir ist das wohl sowas wie ein Standard-Spiel. Kann ja nicht jeder so berechenbar sein wie du. ^^
[quote=ChrisKong]
Du lenkst ja ständig ab, in dem du meine Vergleiche und Argumente in einen Topf wirfst und erst noch in falschem Zusammenhang darstellst. Da nützt dir auch dein gönnerhaftes Getue nicht.
Du hast gesagt du wolltest eigentlich schreiben, was so toll daran wäre und wie mit den Erwartungshaltungen gespielt würde, konntest aber komischerweise kein Beispiel nennen, trotz Aufforderung.
Stattdessen kommst du mit Unterstellungen durch die Blume oder dem Totschlagargument, ich hätte es nicht verstanden. Kriegs mal in deinen Kopf, auch wenn man das Ende begreift, muss es einem gefallen, ist es deswegen genial, weil du scheinbar zwei Anläufe dafür gebraucht hast?
Aber vielleicht braucht man ja auch ein Studium dafür, oder was soll der nicht gerade subtile Versuch Menschen ohne selbiges herunterzustufen?
Diese Arroganz ist manchmal echt nicht zu ertragen und verunmöglicht eigentlich jede vernünftige Diskussion, die dringelegen hätte.
Du kannst mir nicht sagen, was jetzt so toll daran sein soll an der Umsetzung, der an sich guten Idee. Redest um den heissen Brei rum. Vielleicht hast du nur Angst, das wir dumme Menschen deine Argumentationskette nicht nachvollziehen können.
Der einzige der sich eine Blösse mit dieser Art und Weise gibt, bist du.
[/quote]Nein du Spiegelbild unendlich 🙂
Du lenkst ja ständig ab, in dem du meine Vergleiche und Argumente in einen Topf wirfst und erst noch in falschem Zusammenhang darstellst. Da nützt dir auch dein gönnerhaftes Getue nicht.Du hast gesagt du wolltest eigentlich schreiben, was so toll daran wäre und wie mit den Erwartungshaltungen gespielt würde, konntest aber komischerweise kein Beispiel nennen, trotz Aufforderung. Stattdessen kommst du mit Unterstellungen durch die Blume oder dem Totschlagargument, ich hätte es nicht verstanden. Kriegs mal in deinen Kopf, auch wenn man das Ende begreift, muss es einem gefallen, ist es deswegen genial, weil du scheinbar zwei Anläufe dafür gebraucht hast?Aber vielleicht braucht man ja auch ein Studium dafür, oder was soll der nicht gerade subtile Versuch Menschen ohne selbiges herunterzustufen?Diese Arroganz ist manchmal echt nicht zu ertragen und verunmöglicht eigentlich jede vernünftige Diskussion, die dringelegen hätte. Du kannst mir nicht sagen, was jetzt so toll daran sein soll an der Umsetzung, der an sich guten Idee. Redest um den heissen Brei rum. Vielleicht hast du nur Angst, das wir dumme Menschen deine Argumentationskette nicht nachvollziehen können. Der einzige der sich eine Blösse mit dieser Art und Weise gibt, bist du.
Natürlich musst du begründen was dich am Ende gestört hat, wie sollten wir sonst darüber diskutieren? Aber das weißt du sicher selbst. Du willst dir hier nur nicht mehr blöße geben :-). Wenn wir nicht über Details und die Gründe für oder gegen die genialität des Endes sprechen, wieso reden wir dann seitenweise über genau das off Topic?Aber reden wir lieber über meine Art zu diskutieren, das ist vollkommen angebracht und in keinster Weise eine Ablenkung ;-)Einigen wir uns einfach darauf das das Ende dich nicht erreichen konnte. Ist bei der psychologischen Ausrichtung des ganzen auch keine Schande. Es gibt viele Menschen die damit nichts anfangen konnten. Alles gute Menschen, Handwerker, Busfahrer, altenpfleger, alles Menschen dir ganz wichtig in unserer Gesellschaft sind. Jedenfalls, wenn du irgendwann mal nachvollziehbar erklären kannst was dich daran stört können wir ja weiter reden, aber so ist das echt sinnfrei. ;-)Und ja, ich fand das Ende auch erst schwach. Bevor ich es verstanden hatte:-)
Du argumentierst auch nicht wirklich und verteidigst nur dein Game of the year. Meine Aussage war, das Ende fand ich nicht so gut, brauch ich das zu begründen??? Kaum. Genial finde ich es jetzt auch nicht wirklich. Dass du dir wieder nur einzelne Punkte rauspickst, auf die Hälfte nicht annähernd eingehst und weiter dein Bild des überforderten Users pflegst, spricht Bände. Wenn du das nächste Mal Kritik in Richtung User schickst, sie würden Kritik üben, weil sie die Intention der Macher oder das Spielprinzip nicht verstünden, dann werde ich dir sicher den Spiegel vorhalten, denn nix anderes tust du hier. Lesekompetenz scheint sowieso nicht deine Stärke zu sein.Das Ende hab ich genau wann mit Transformers verglichen????? Ich sagte die ganze Story ist in etwa so genial wie bei den Transformers. Du findest es genial, ist doch schön. Ich sagte ja schon zu Beginn, dass eine Diskussion nix bringen würde. Du reagierst wie ein Muttertier, dessen Kinder angegriffen wurden. Glaub nicht, dass du jemals das Fanboy-Gehabe ablegen kannst und wirklich eine Diskussion führen willst. Zum Beispiel die Aussage, du fandest es am Anfang auch schwach. Warst du denn damit zu Beginn überfordert??? Sag bloss. wenn du schon bei dem Ende ins Rotieren kommst, dann empfehl ich dir wirklich Transformers, der ist auch für dich sehr gut zu begreifen. ^^
Die Awards sagen auch nicht weniger über das Ende aus als dein “”das Ende war irgendwie Meh und nicht wie bei walking dead aber voll Transformers””. Gegen so ausdifferenzierte intellektuelle Analysen komm ich nur schwer argumentativ an 😉
Die Awards sagen ja sehr viel über das Ende aus. *lach*Komisch, ich habs in meiner Games Challenge gleich auf bewertet wie Dark Souls. Und das ganz ohne dass ich das Ende jetzt als herausragend bezeichnen müsste. Ein mässiges Ende macht mMn nicht 20 Stunden eines sehr guten Spieles zunichte, was erst recht für die Qualität spricht.Aber du reagierst da genauso wie D00M bei seinen Lieblingsspielen, ihr nehmt euch da nicht viel. ^^
Ja, bei 200 game of the year Awards ist’s nur die fanboy Brille, die dafür spricht, dass das ende was kann. Zumal auch bei jeder Geschichte das Ende immer viel stärker kritisiert wird als alle anderen Teile.
Also das Ende bei Last of Us ist von ND extra simpel gehalten um “”Genial”” zu sein. Weil sie hätten es ja auch “”Standard genial”” machen können, wollten sie aber nicht. Und bei anderen wäre das auf jeden Fall schlechter geworden? Weil da sind die simplen Enden halt simpel, ohne die “”Genialität”” dahinter….Der Vreen hat wieder die Fanboybrille an und bemerkt es gar nicht. Das ist auch simpel 🙂
Es geht auch gar nicht darum, dass ich es vorgekaut kriegen muss. Ich kann mit einem Ende, dass mich selber entscheiden lässt gut leben, ein Ende das offen ist ebenso, genau wie eines dass ein kitschiges Happy End darstellt oder ein Schlag in die Magengrube ist. Die Reaktion von Ellie und Joel wirkt aber so, als sollte da noch was folgen, das machte es mMn irgendwie meh. Wie gesagt, hätte man entweder den Dialog anders gestalten sollen oder vielleicht gänzlich drauf verzichten. Gibt genug Enden, die durchaus eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen, wo der Zuschauer eben mit gewissen Tatsachen fertig werden muss, dass letztlich nicht eine restlose Aufklärung stattfindet. Damit hab ich null Probleme. Beispiele gefällig?Das Ende von Lisa in Six Feet Under, das nie wirklich geklärt wird, was viele Scheisse finden, ich fands genial, weil es sehr authentisch rüberkommt. Nicht immer wird uns Gewissheit gewährt, so sehr wir uns das auch wünschen. Oder Batman Dark Knight. Alfred vernichtet gegen Ende einen Brief, um Wayne was vorzuenthalten, wohl in dem Wissen, dass er selbst damit dann leben muss. Mich stört also keineswegs, die Idee hinter dem Ende, sondern deren lieblose Umsetzung. Es kommt einfach schwach rüber. Aber wenn du dir einreden willst, dass ich damit überfordert war, dann werde ich dich davon eh nicht abhalten können, auch wenn ich weiss, dass es nicht meiner Auffassung entspricht. ^^
Was heisst sie treffen nicht den Ton? Das letzte puzzlestück ist halt der Spieler. Es ist halt nicht moralisch kausal und inhaltlich nicht vorgekaut. Walking dead zwingt einen loszulassen. Tlou zwingt einen mit unerträglichen Tatsachen weiter zu leben und seinen eigenen Frieden damit zu finden. Das überfordert halt die Konsumenten, die ein Applaus Schild blinken sehen müssen um zu wissen wann sie etwas gut finden sollen.Wenn ich was an tlou schlecht finden soll, dann ist es sicher nicht das Ende. Da stört mich viel eher der anbiedernd große actionanteil, das fehlende coop, die fehlende Möglichkeit ellie in der hauptkampagne zu steuern, das inhaltliche inkonsequenz Frauen und Jugendliche als plünderer zu inszenieren und das ein oder andere klischeerätsel.