Nintendo – Entschuldigung für amiibo-Knappheit

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In einem Statement bei Facebook hat sich die US-Niederlassung von Nintendo jetzt für die Knappheit bestimmter amiibo-Figuren entschuldigt. Außerdem wurde betont, dass deren Verkaufszahlen die Erwartungen des Unternehmens übertroffen hätten.

In blumigen, aber wenig konkreten Worten wurde natürlich auch Besserung gelobt und versprochen, alles in Zukunft transparenter und kundenfreundlicher gestalten zu wollen sowie vergriffene Charaktere möglichst wieder aufzulegen. Ein paar Info-Krümel wurden immerhin auch noch eingestreut: so sind die bereits angekündigten amiibo-Karten zu Animal Crossing für Ende 2015 in Sicht und ein kostenloser amiibo-Channel für Wii U soll kommen.

Dass gerade neue amiibos mitunter kaum zu finden sind (und wenn, dann häufig zu hohen Preisen), kennen wir in Europa inzwischen auch, doch ein Statement zur Situation auf unserem Kontinent blieb bisher aus.

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John Spartan
6. Mai 2015 20:23

Ist das nicht der Sinn der amiibos? Sammlerwert und Prestigeobjekt, mehr sind die doch nicht. Der spielerische Wert hält sich ja wohl in Grenzen. Zugegebenermaßen sind einige schon sehr schick.

ChrisKong
6. Mai 2015 13:26

Das ist wohl kaum der Fall. Eher ist Nintendo inkompetent, die Nachfrage zu befriedigen. Von den Mondpreisen profitiert Nintendo ja null, im Gegenteil, könnte dies dazu führen, dass manch einer gar nicht mehr sammelt, was ja jetzt der Fall ist. Von daher wie gehabt, Nintendo kriegt nicht mal mehr das richtig hin. Klar, den Markt schwemmen muss man ja nicht, aber nach den ersten paar Wellen haben die immer noch diese Probleme und reagieren nicht, das ist ein Beispiel für Inkompetenz in Extremis. Vielleicht mach ich mal bei Nintendo eine Veranstaltung, Thema: Nachfrage bestimmt das Angebot. Nintendo scheint ja generell eher die Ausreden zu suchen, anstatt dem Kunden zu liefern, was er will. ^^

rvn
rvn
6. Mai 2015 12:10

Die künstliche Verknappung vermittelt halt den Eindruck, dass die Amiibos ein rares und heiß begehrtes Gut sind. Die Folge ist, dass sich die ganzen Flachzangen in Facebookgruppen organisieren und sofort alles von der neuen Welle kaufen, sobald sie verfügbar ist.Nintendo nutzt hier einfach schamlos aus, wie simpel ein Großteil der Fans gestrickt ist.

SonicFanNerd
6. Mai 2015 10:00

Die künstliche Verknappung macht aber irgendwie auch nur halb Sinn, oder?Klar, weniger Marge, mehr Chance auf kompletten Abverkauf und weniger Püppchen die im Regal versauern. Weniger Wareneinsatz, Vertriebskosten etc..Aaaber:Von den ganzen Geiern, die die amiibos für den UVP kaufen und ihn mindestens fürs ca. 2,8-fache wieder weiterveräußern, hat Nintendo doch nix. Zumindest aus finanzieller Hinsicht.Dass die Verknappung generell hilft das Interesse zu erhalten ist natürlich ein (wenn nicht [u]der[/u]) gewollter Nebeneffekt.Der Generalverdacht, dass bei denen Entscheidungsträger mit zweifelhafter Kompetenz auf diesem Gebiet sitzen, bleibt irgendwie. Auch wenn man denen satanische Vorhaben zusprechen möchte. 😉

rvn
rvn
6. Mai 2015 8:37

Das erste mal seit Jahren, dass Nintendo weiß, was sie machen – künstliche Produktverknappung und Abzocke auf hohem Niveau.

LaimNeeson
5. Mai 2015 21:17

die sollen sich lieber für die Knappheit in meinem Geldbeutel entschuldigen … so schauts nämlich mal aus […]Ich bin mal gespannt wann sie auf den Trichter kommen und sämtliche Pokemon als Hartplastik in die Regale stellen

Tokyo_shinjuu
5. Mai 2015 17:18

Ein Glück hab ich nach kurzem Überlegen das Sammeln doch sein gelassen. Die derzeitigen Preise haben ja fast schon PS4 Release Charakter.Wenn Nintendo doch so ‘überrascht’ ist, warum schmeißen sie nicht einfach die Maschinen für ne 2 Aufflage an??

Rudi Ratlos
5. Mai 2015 16:32

[quote=WPC Darth Vader]

http://tinyurl.com/l2h4abd

[/quote]Gnihihihi :)Lustigerweise habe ich die Dinger in Tokio (bis auf eine Ausnahme) gar nicht gesehen – überall gab es nur die Amiibo-Karten (die bei uns ja erst kommen sollen, oder?!). Die einzige Ausnahme war zum Glück eine Prinzessin Zelda für schlanke 800 Yen (war runtergesetzt, weil an der Verpackung eine Mikrodelle war…)

Shoe Docker
5. Mai 2015 16:22

Wie “”schwierig”” es ist so etwas in einer ausreichenden, den Markt befriedigenden Stückzahl zu produzieren sieht man ja bei den Skylander und Infinity Figuren… -Sarkasmus Ende-Nintendo versenkt mit aller Macht den guten Namen in einer Güllegrube voller Kundenignoranz.

5. Mai 2015 16:10

der müll scheint echt ne geldquelle zu sein… ich glaub ich kauf mir auch nen paar um die mit ordentlich schmalz zu veräußern, wann kommt die nächste welle?

SonicFanNerd
5. Mai 2015 13:48

Ein Schelm wer boeses dabei denkt. Ich persoenlich habe seit der letzten Welle meine Sammelleidenschaft fuer die amiibos ein wenig gedaempft. Oder besser gesagt wurde mir seitens Nintendo und der Haendler, aufgrund der Knappheit der Objekte der Begierde, zu oft vor Schienbein getreten. ;)Wenn die allerdings die knappen Figuren nochmal vernuenftig (nicht nur 2 St[ck pro Kontinent) wiederveroeffentlichen wuerden (meinetwegen darf auch auf der Verpackung Reprint stehen), damit man die Sammlung komplettieren koennte, wuerde ich nicht nein sagen.

5. Mai 2015 13:26

ob die Knappheit nicht sogar künstlich verursacht wird? … 😛

KVmilbe
5. Mai 2015 11:45

Ach ich könnt mich andauernd darüber aufregen… Nichtmal Toad habe ich mehr bekommen. Ganz zu schweigen von diesem tollen Woll-Yoshi. Was ist denn so schwer daran, genug amibchen zu produzieren? Diese künstliche Verknappung ist doch Schwachsinn.

stefanstick
5. Mai 2015 11:44

Die sollten mal lieber ein Animal Crossing für die Wii U raus bringen.

Max Snake
5. Mai 2015 11:39

Da macht die Sammle an Amiibo kein Spaß mehr, wenn ich mich ärgere, das Yoshiá Wolly World als Special Edition schnell vergriffen sind.