PlayStation Vita – neuer Hack erlaubt Homebrew-Einsatz

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Eigentlich ist es am erstaunlichsten, dass es so lange gedauert hat: Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Vita-Hack namens HENhaku, der es erlaubt, auf PlayStation Vitas mit Firmware V3.60 Homebrew-Entwicklungen wie z.B. Emulatoren zu nutzen oder auch auf der PlayStation TV alle Vita-Spiele in die “Whitelist” einzutragen (sprich, sie lauffähig zu machen, selbst wenn es offiziell vorher nicht möglich war wegen Touchscreen-Zwang etc.).

Nachdem davon auszugehen ist, dass Sony bereits an einem Firmware-Update werkelt, um diese Sicherheitslücke wieder zu stopfen, bleibt interessierten Vita-Besitzern fraglos bald nur die Wahl, entweder offline zu bleiben oder wieder auf Homebrew zu verzichten. Raubkopierer brauchen ohnehin nicht aufzupassen, denn HENhaku erlaubt es gegenwärtig nicht, kopierte Spiele zu starten: Die Macher dahinter geben sich neutral und wollen diesen Aspekt nicht unterstützen, aber auch nicht aktv verghindenr, falls jemand anderer eine Möglichkeit finden sollte.

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Cheeky Cherry
2. August 2016 17:05

Also ich hab im aktuellen Sale erst wieder zu geschlagen. Von Gehacktem halte ich mich eigentlich immer fern (ja auch rohes Hackfleisch =) ). Ich hatte mal eine PS1 mit Chip. Hätte danach beinahe aufgehört mit Zocken, da alles keinen Wert mehr für mich darstellte. Und selbst wenn es mir jetzt möglich sein sollte, Dinge mit der Vita anzustellen bzw. alle möglichen Spiele zu spielen, würde ich es nicht (mehr) machen.PS: Irgendwie habe ich gerade ein De ja Vu, als ob ich das hier schon mal geschrieben hätte…

kevboard
1. August 2016 20:32

momentan gibts ja nur psp ports… mal sehen wie sich die homebrew szene entwickelt.

donkiekung
1. August 2016 19:49

Ist überhaupt die einzige Chance, die Vita am Leben zu halten und auch mal kreativ zu nutzen. Die ganzen Retro/Emus usw. würde Sony ja nie offiziell anbieten (können). Zudem haben sie nie an das Gerät geglaubt und marketingmäßig alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich sag nur PokeGo… mit NEAR Gegenstände hinterherjagen oder bei Invizimals mit der Kamera Monster in der echten Welt entdecken und einfangen, dass gab’s ja schon. Auch die Verbindung von Groß zu Klein (PS4/VIta) hat funktioniert -Stichwort NX ….?!?! Vielleicht wird die Vita wenigstens Hackers Liebling.

SxyxS
1. August 2016 15:28

4.5 jahre ist eine gute Zeit für ein System dass nicht so viel power hat u nicht so mächtige Verschlüsselungen auffahren kann.Das lässt für die neuen Systeme auf eine lange Hackfreie Zeit hoffen.Ganz so erstaunlich war es aber nicht,da bereits das 3ds drei Jahre durchgehalten hatte((und das hatte in der Zeit ,weil viel populärer,bestimmt ein vielfaches mehr an Hackversuchen zu überstehen)