PlayStation VR – verkauft sich besser als von Sony erwartet

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Auch wenn es jenseits von Resident Evil 7 biohazard in der letzten Zeit eher mau aussieht mit großen Spielen für Playstation VR, verkauft sich Sonys Brille doch besser als vom Herteller selbst erhofft. In einem Gespräch mit der New York Times hat PlayStation-Boss Andrew House nun verraten, dass bis zum 19. Februar rund 915.000 Exemplare des VR-Zubehörs über die Ladentische gingen und PlayStation VR damit auf dem dem besten Weg dazu ist, die vom Hersteller gesteckten Ziele zu erfüllen: Firmeninterne Vorgabe war nämlich eine Million in den ersten sechs Monaten (also bis Mitte April).

Damit liegt PlayStation VR im Dreikampf der VR-Systeme vorne: Von den beiden PC-Systemen gibt es zwar keine offiziellen Zahlen, die Analyststen der Marktforschungsfirma SuperData Research schätzen aber Oculus auf bisher etwa 243.000 und Vive auf etwa 420.000 verkaufte Exemplare ein – also kombiniert weniger als PlayStation VR.

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Shoe Docker
1. März 2017 19:55

Woher stammt eigentlich der Wert von 50% aller Spieler leiden unter Motion Sickness? Gibt es da wirklich aussagekräftige Erhebungen? Selbst nach mehreren Stunden unter der Brille ist mein einziges Problem das ich beim Zocken nicht rauchen kann.Ich möchte wetten das einige games zukünftig die Möglichkeit bieten wie bei RE7 optional auf VR zu zocken.Ich hoffe auf einen umfangreichen Modus beim nächsten SW Battlefront…ATST und Tie oder X-Wing schreien danach.

Hitokiri
1. März 2017 13:03

[quote=nordlicht]

Topic: vr wird sich zumindest solange wohl 50 % aller Gamer unter motion sickness leiden nie durchsetzen. Und selbst unabhängig davon sieht man doch dass sich das so langsam zur totgeburt entwickelt. Bei den großen lets playern ist das Thema außer resi jedenfalls schon wieder ziemlich durch. Und die sind ein guter Gradmesser.

[/quote] ?? Nie durchsetzen weil 50% als Kunden wegfallen. Ich würde sagen die anderen 50% bezahlen ja auch nicht nur mit Murmeln 😉 Das wäre so wie wenn du sagen würdest, BH´s werden sich nie durchsetzen, schließlich kaufen sich min. 50 % der Menschen (Männer) keine. 😉 Und was juckt mich was ein paar Letsplayer sagen oder machen.

Daddler
28. Februar 2017 23:25

Überschrift passt wie schon erwähnt nicht wirklich, Sony hat seine Ziele erfüllt, mehr nicht. Ich glaube, ohne exklusiv auf VR laufende AAA Titel wird das auf lange Sicht nichts… und natürlich die absurden Preise für mehr oder weniger komplexe Technikdemos sollten auch mal überdacht werden… 🙂

Master Stifla
28. Februar 2017 22:59

Soso,die VR Brille verkauft sich besser als erwartet.Man scheint ja sehr von dem eigenen Produkt überzeugt zu sein:-)

ChrisKong
28. Februar 2017 19:20

Nein, ein reiner VR-Release passt da absolut gar nicht. RE7 würde bei dieser kleinen Basis nicht annähernd kostendeckend sein. Nicht jeder VR Nutzer hat das Spiel. Da braucht man keinen Rechenschieber, um festzustellen, dass das Spiel als reiner VR Titel Capcom nix bringen würde. Zur Vermarktung war es aber def. von Vorteil. Hauptsache man ist in aller Munde. Und klar sind sie passiv, wenn sie nix weiter dazu tun. Quantität hat ja nichts mit Sony direkt zu tun. Man lehnt sich grad soweit ausm Fenster, dass es nicht weh tun wird. Kein Vergleich zu NIntendo, die mit ihrem VR-Konzept sogar eine ganze Konsole launchten, die dann baden ging. Das ist im Vergleich hierzu risikofreudiger.

Vreen
28. Februar 2017 19:06

[quote=ChrisKong]

Da haben sie wirklich mal was riskiert und experimentiert, während andere Entwickler passiv an der Seite stehen und gucken, ob es sich lohnt.

Und genau das macht Sony ja im Moment. Selber ist man sich wohl zu schade, da einen fetten Titel zu bringen, der hilft mitanzuschieben. Dabei hat man Marken und Möglichkeiten, müsste nicht mal volles Risiko gehen (RE7 geht auch ohne VR und verkauft sich nicht zuletzt deshalb blendend). Wenn an der E3 erst wieder was angekündigt wird, was dann erst 2019 erscheint, kann man es offiziell als Feldversuch verbuchen, mehr aber nicht.

[/quote]Na ja, passiv empfinde ich sie da nicht. Die reine Quantität der vr Titel ist eigentlich durchaus beeindruckend. Nur sind das zu 95% indy spiele und sozusagen Experimente ohne großes Risiko. Mehr Titel wie resident evil 7 müssen definitiv her. Wobei da natürlich auch alles perfekt gepasst hat für eine vr Veröffentlichung. Bei welchen großen Titel der letzten Zeit wäre das noch so?

Hitokiri
28. Februar 2017 18:35

Freut mich, dass VR sich so gut verkauft hat. Ich hoffe eh bald auf eine Ankündigung für eine VR-2 Brille mit 4k Optik 🙂 Ggf. mit einem Grafikbeschleuniger in der Basisstation der Brille? Wäre das denkbar?

captainhero
28. Februar 2017 18:16

Ich denke auch, dass VR nur dann ein langfristiger Erfolg werden kann, wenn es genügend passende gute Spiele geben wird. Die Entwickler sind noch am lernen wie man die Spiele entsprechend gestalten muss. Action-Spiele einfach 1:1 mit der bisherigen Spielmechanik umzusetzen, wird zu stark die Zielgruppe einschränken, da vielen einfach schnell schlecht wird. Der Markt ist aber noch jung, das kann noch alles gut werden. Die Aussichten sind bisher bei Sony am vielversprechendsten. Es sind viele Spiele in der Entwicklung. Der nächste große Schub wird sicherlich kommen wenn Sony am 16. Mai “”Farpoint”” mit dem Aim-Controller veröffentlicht. 79 $ für beides zusammen scheint mir fair. Ein Shooter mit einem auch für andere Spiele nutzbaren Waffen-Controller hat für mich das potential viele Leute anzusprechen. Da freut sich wieder die Lightgun-Seele..

ChrisKong
28. Februar 2017 17:30

Da haben sie wirklich mal was riskiert und experimentiert, während andere Entwickler passiv an der Seite stehen und gucken, ob es sich lohnt.Und genau das macht Sony ja im Moment. Selber ist man sich wohl zu schade, da einen fetten Titel zu bringen, der hilft mitanzuschieben. Dabei hat man Marken und Möglichkeiten, müsste nicht mal volles Risiko gehen (RE7 geht auch ohne VR und verkauft sich nicht zuletzt deshalb blendend). Wenn an der E3 erst wieder was angekündigt wird, was dann erst 2019 erscheint, kann man es offiziell als Feldversuch verbuchen, mehr aber nicht.

dmhvader
28. Februar 2017 12:39

Na, das ist doch schon mal ‘ne recht ordentliche Base. Jetzt sollte man nur noch an der Motion Sickness arbeiten, damit viele Leute nicht wieder abspringen. Ich hab das auch bei einigen Spielen. Obwohl, wenn ich ein paar Bierchen oder so zische, ist das komischerweise deutlich weniger. Als ob der Alk die Gleichgewichtssinne zum Teil ausschaltet oder so! XD

Vreen
28. Februar 2017 12:33

So oder so, Sony scheint das erste mal in der Geschichte der videospiele eine brillenperipherie für den Endverbraucher herausgebracht zu haben, die tatsächlich funktioniert und sich halbwegs etablieren konnte. Betrachten man die Geschichte dieser Idee, von ersten spielhallengeräten in den 80 und 90ern, dem jaguar, dem vectrex, diversen PC Experimenten, dem virtua Boy und was weiß ich auf wieviele Arten ein ähnlicher Gedanke schon in die Hose ging, dann ist das alleine schon eine historische tat von videospielgeschichtlicher Bedeutung. Da haben sie wirklich mal was riskiert und experimentiert, während andere Entwickler passiv an der Seite stehen und gucken, ob es sich lohnt.

nordlicht
28. Februar 2017 11:32

[quote=Lincoln_Hawk]Bin trotzdem froh meine ps4 zu haben
Weile spiele technisch ist sony unschlagbar
Und das macht zufrieden und auch ein bisschen stolz 🙂[/quote]o.oAlso entweder bist du noch sehr jung oder hast ein sehr trauriges Leben. Stolz auf eine Konsole?Topic: vr wird sich zumindest solange wohl 50 % aller Gamer unter motion sickness leiden nie durchsetzen. Und selbst unabhängig davon sieht man doch dass sich das so langsam zur totgeburt entwickelt. Bei den großen lets playern ist das Thema außer resi jedenfalls schon wieder ziemlich durch. Und die sind ein guter Gradmesser.

captain carot
28. Februar 2017 9:57

@HoloLens:Zielt a) ganz klar auf AR und b) auf einen völlig anderen Bereich, nämlich das Businesssegment. Da bezahlt man auch bereitwillig ein paar Tausend € und solange eine Handvoll Firmen wie Autodesk Hololens integriert haben ist der Markt softwarese

Cold Seavers
28. Februar 2017 7:28

Wichtig ist das erste “”große”” Thirds mit dickeren Titeln ala RE7 weiter am Ball bleiben.EA könnte VR z.b in BF oder Sportserien einbinden.Activision in ihre IP´sWichtig ist das es nicht fallen gelassen wird…

Saldek
27. Februar 2017 23:14

Meines Wissens auch nicht. Zudem hat Sony offensichtlich bewusst vorsichtig produzieren lassen, weil man wohl nicht hunderttausende super teurer VR-Brillen verschrotten lassen wollte. Jetzt will Sony die Produktionsmenge ja erhöhen. Tatsächlich war das Teil immer nur kurz verfügbar. Ich denke da sind 1 Millionen wirklich eine sehr gute Zahl.Allerdings verstehe ich nicht warum im Text steht die Erwartungen wurden übertroffen, dabei wurden nach den Zahlen die Erwartungen ja lediglich erfüllt.

out
out
27. Februar 2017 20:00

@Konoe A. mercury: Die Meldung mit den 2,6 Millionen kam nicht von Sony, sondern von den Analysten SuperData, die ihre Verkaufsprognose nach dem Black Friday, von 2,6 Millionen auf 750.000 Tausend bis zum Jaresende gesenkt haben. Von Sony glaub ich, gab

BigBen
27. Februar 2017 19:43

Der Erfolg ist verdient,die Brille bietet ein bisher ungekanntes Erlebnis…bin auf das kommende Update gespannt,das 3D-Filme unterstützt…

27. Februar 2017 19:32

Bin auch zufrieden, VR hat das zeug Gaming zu revolutionieren wenn es denn erstmal von der breiten Masse angenommen wird. Jede verkaufte Einheit, hilft Spiele in die Pipeline zu bringen. Ich hoffe ja stark das RE2 auch in Ego spielbar sein wird und VR Support spendiert bekommt, dass wäre das Über-Game.

Bort1978
27. Februar 2017 18:56

Naja, hatten sie nicht auch Probleme mit der Produktion hinterher zu kommen? Sony hätte sonst sicherlich noch mehr Brillen verkaufen können. Und knapp ne Mio. finde ich jetzt schon ganz ordentlich.

Lincoln_Hawk
27. Februar 2017 18:24

Das wird da halt so hingedreht wies passt Was auch immer..mich interessiert das ja kein bisschen Bin trotzdem froh meine ps4 zu habenWeile spiele technisch ist sony unschlagbar Und das macht zufrieden und auch ein bisschen stolz 🙂

Konoe A. mercury
27. Februar 2017 15:29

Klar kann man jetzt groß rum tönen, dass die Erwartungen übertroffen werden. Wäre ja auch okay, wenn nicht der fade Beigeschmack der Pressemitteilung von Ende November mitschwingen würde. Da wurden die Erwartungen von 2,6 Mio Einheiten mal eben um über 60% auf 1 Mio Einheiten gesenkt. Und diesen stark gesenkten Wert erreicht man nun vielleicht. Glückwunsch…

Bort1978
27. Februar 2017 12:23

[quote=erko]

D00M82 schrieb:

Vielleicht verzichtet MS auch bewusst auf das VR-Geschäft, weil sie der Meinung sind, dass es sich wie die Bewegungssteuerung oder Kinect entwickeln wird.
Bei Scorpio ist soweit ich weiß auch zumindest die Aussage, dass die Konsole “”offen”” für sämtliche VR-Brillen sei. Man kümmert sich also nicht aktiv mit einer eigenen Hardware darum, sondern “”nimmt es wohl so mit””.

MS hatt mit der HoloLens sogar die Teuerste VR Brille.
Schlägt zwar nicht ganz in die gaming Kerbe aber das MS sich nicht für VR Experimente interessiert stimmt absolut nicht!

[/quote]Das ist keine VR-, sondern ne AR-Brille. Der Unterschied ist da schon groß. Für Sony freut es mich aber.

Lincoln_Hawk
27. Februar 2017 12:15

Das bezweifel ich Soll wohl wieder das Gefühl geben es ist angesagt Und alle wieder Achso?Dann ich auch..Fkt hervorragend

captain carot
27. Februar 2017 12:03

MS hat bei der normalen One klar auf VR verzichtet. IMO völlig richtig, ich find es auf Standard PS4 teils schon grenzwertig (nicht durch die Bank).Scorpio soll eben offen für Drittanbieter werden. Das spart wohl Patentstress, Kosten…Besonders viel Vertrauen in VR scheint Microsoft aber auch nicht zu haben.Ganz allgemein, ich denke VR steht oder fällt letztendlich mit Sony. Und das wahrscheinlich schon dieses Jahr.

D00M82
27. Februar 2017 11:55

Vielleicht verzichtet MS auch bewusst auf das VR-Geschäft, weil sie der Meinung sind, dass es sich wie die Bewegungssteuerung oder Kinect entwickeln wird.Bei Scorpio ist soweit ich weiß auch zumindest die Aussage, dass die Konsole “”offen”” für sämtliche VR-Brillen sei. Man kümmert sich also nicht aktiv mit einer eigenen Hardware darum, sondern “”nimmt es wohl so mit””.

ameisenmann
27. Februar 2017 11:46

RE7 war hier wohl sehr wichtig, sonst hätten die Japaner bestimmt nicht vor dem Elektronikfachgeschäft übernachtet, um eine VR abzubekommen 🙂 Jetzt müssen aber andere Entwickler folgen und dürfen die Kosten der VR-Entwicklung nicht scheuen.Im Nachhinein betrachtet ist Sonys Timing wirklich grandios. Während PS4 Pro und VR sich verkaufen, wie geschnitten Brot, ist von der Xbox One Scorpio weit und breit nicht zu sehen und Microsoft droht, das VR-Geschäft zu verschlafen.

Tokyo_shinjuu
27. Februar 2017 11:05

Wenn da langfristig nicht was Interessantes in Sachen Spiele kommt, wird das Interesse aber schnell nachlassen.Der ‘neu und innovativ’ Faktor verfliegt recht schnell.

John Spartan
27. Februar 2017 10:53

Sie liegt preislich in der Mitte und wird vom Marktführer vertrieben. Woher die Überraschung kommt, ist mir nicht ganz klar.