Leserbrief: Games sind langweilig geworden.
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in der aktuellen maniac hat sich ein leser über langeweile beim zocken beschwert, ich sehe das ähnlich. zuerst könnte man meinen dass das medium videospiele sich in den letzten jahren enorm verändert hat, eine art serien mentalität hat sich breit gemacht und verändert das grundsätzliche gesicht des videospiels. dlc ist der beweis. doch muss man zugeben dass serien keine neue erfindung im bereich der videospiele sind, egal ob ultima oder wing commander, civilization oder lemminge alles das hats schon früher gegeben. selbst pac-man gabs in zig varianten. was langweilig geworden ist, ist der virtuelle raum an sich der es nicht geschafft hat trotz der vielen jahre an substanz zu gewinnen. videospiele berühren einen nicht und schaffen es trotz aller bemühungen nicht gefühle zu vermitteln. egal ob heavy rain oder final fantasy, das erlebnis bleibt oberflächlichster natur, was wahrscheinlich besonders auffällig wird wenn man schon so lange dabei ist.
doch gibt es eine grosse veränderung die meiner meinung nach den unterschied macht: online zocken. man trifft auf echte menschen die intelligent handeln und echte gefühle haben. das ist das potenzial der zukunft, das videospiele auch für ältere semester wieder interessant machen wird. denn wie schon ein empfehlenswerter artikel auf ign.com festgestellt hat : “online is the new offline” ( http://uk.ps3.ign.com/articles/108/1087682p1.html ). wenige generationen von games trennen uns noch von einer wirklich neuen art des zockens, die online mit echten menschen stattfinden wird. konventionelle videospiele werden zwar nicht verschwinden aber der fokus wird sich ganz klar verschieben. teamwork und dem sozialen interagieren gehört die zukunft und wird die langeweile dieser generation hinter sich lassen.