Früher, da war eine Konsole noch zum Spielen da

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Modulschaft öffnen, Spiel einlegen, Powerknopf drücken – los geht’s!
So war das damals bei NES & Konsorten: kein Konsolenmenü, kein Einstell- und Profildschungel, keine Ladezeiten. Einfach nur Spielen.

Erinnert Ihr Euch an diese Zeiten? Zeiten, in denen die Optionen eines Spiels aus “Easy – Medium – Hard” bestanden? Zeiten, in denen eine Zweispieler-Variante das höchste der Modi-Vielfalt war?

Sicher bin ich heute froh über Karriere-Modus, Online-Duelle, Tuning-Möglichkeiten und Online-Auto-Marktplatz bei einem neuen Rennspiel – da vermiss’ ich die sechs Strecken und vier Autos Gesamtumfang von anno dazumal nicht!

Aber das jahrelang einstudierte, ja liebgewonnene “Spiel kaufen – Auspacken – Einlegen – Losspielen” geht mir ab. Daraus ist heute ein “…– Einlegen – Firmware-Update herunterladen – Firmware-Update-Installieren – Patch herunterladen – Patch installieren – Spiel installieren – Spielerprofil auswählen – Speicherdatei anlegen – Losspielen” geworden.

Vor allem PS3-Besitzer wissen davon ein Lied zu singen, denn hier kosten System-Updates deutlich mehr Zeit, auch das oftmals unumgängliche Installieren vor Spielbeginn kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Leider machen sich die wenigsten Hersteller Gedanken darüber, wie man dem genervten Spieler die Wartezeit versüßen kann – das bald erscheinende Heavy Rain macht hier eine pfiffige Ausnahme; auch Snakes Raucherpause bei Metal Gear Solid 4 ist ein augenzwinkernder Ausreißer.

Der aufmerksame Konsolero hat es längst bemerkt: Die simple Konsole der 80er und 90er ist zu einem multimedialen Alleskönner mutiert – samt unzähliger Einstellungsmöglichkeiten, Online-Anbindung, Mediaplayer-Funktionen, Social-Networking & Co.
Was mit einem simplen Sprachauswahl- und Memory-Card-Menü zu Saturn- und PSone-Zeiten begann, hat sich zu einem gigantischen Pool an Optionen und Features entwickelt – Ihr könnt Stunden und Tage vor der ‘Spielekonsole’ verbringen, ohne eine Minute zu zocken. Sei es mit nervigen ‘Pflichtaufgaben’ (US-Account anlegen, Daten installieren, Home-Räume laden) oder vergnüglichen Tätigkeiten (Facebook checken, Fotos gucken, online-shoppen, Musikvideos ansehen). Wer auf seiner PS3 zusätzlich Linux installiert hat oder die Film-Abspielfähigkeiten beider HD-Plattformen voll ausschöpft, dem stehen weitere Türen offen.

Manchmal frage ich mich: Wer nutzt das alles tatsächlich? Ich bin vor einem langen Flug ehrlich gesagt zu faul, meine Lieblingsserie am PC in ein Format zu wandeln, das meine PSP abspielen kann – nehm’ ich halt lieber ein Buch mit! Auch den Mii-Kanal hab ich seit Monaten nicht besucht – wenn ich vor jeder Zocksession das Wetter, die News, die neuen Virtual-Console-Games, den Mii-Kanal und den Abstimmungskanal checken würde, dann wäre ich bei New Super Mario Bros. noch nicht über die erste Welt hinausgekommen. Auch das Verbinden meines PCs mit den HD-Konsolen, um Videos zu übertragen, ist mir zu aufwändig – da hau’ ich lieber ne normale DVD oder Blu-ray ins Laufwerk.

Bleibt zu hoffen, dass die Veröffentlichung völlig verbuggter Spiele, die erst mittels Online-Patch laufen, weiterhin ein Alptraum aus dem PC-Lager bleibt. Denn wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann kann ich erwarten, dass ich es auch ohne Onlinezugang zocken kann. Und dass mein Spielerlebnis – wenn nicht schon sofort –  immerhin wenige Minuten nach dem Auspacken beginnt…

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Marc29101971
17. Februar 2010 10:44

Ja ja! Die gute alte Zeit! Schön wars! Aber heutzutage muß ja eine Konsole alles können. Spielen, chatten, Onlinegaming, Downloadinhalte runterziehen etc. Ich vermisse auch dieses “”Ich leg mal schnell was ein und zocke gleich los””! Gibt kaum noch. Bei jedem dritten eingelegten Spiel kommt erstmal die Meldung “”Neue Updates verfügbar”” Gaaaaanz toll. Vor allem wenn man so eine flotte Internetverbindung, wie ich eine habe, sein Eigen nennt! :-(Und diesen Onlinekoopmodusquatsch kann man sich getrost schenken. Ich will mit meinen Kumpels vor einer Glotze sitzen und daddeln können. Aber ansonsten ist die Welt noch in Ordnung! :-)Gruß

captain carot
15. Februar 2010 10:14

@SwissWildOne: Splitscreen, das gestehe ich dir zu, vermisse ich heutzutage auch immer öfter. Dafür hat jedes Spiel unbedingt einen Online-Multiplayer, ob es nun Mehrspielertauglich ist oder nicht. Die anderen Punkte stören mich nicht wirklich. Die Welt d

Lowraider
15. Februar 2010 3:54

Wenn ich an meinen ersten Berührungen mit den Cyberspace denke, dann kommen in mir Erinnerungen hoch von meinen Brotkasten. Die ersten Erfahrungen mit BASIC, große Disketten, die von beiden Seiten bespielt wurden und ein grün Stichiger Monochrome Bildschirm. Ja so war das C64 Zeitalter, lange Ladezeiten und Kopfschmerzen von den Bildschirm, aber dennoch wollten wir mehr, wir wollten mehr Möglichkeiten mit unseren Digitalen Maschinen entdecken. Die Zeiten veränderten sich und ein guter Freund von mir wurde mein Sega Game Gear. Selbst mein neuer Freund hatte Möglichkeiten, die über einer normalen Spielemaschiene hinaus ging. So wurde mein Sega ein treuer Begleiter auf Klassenfahrten. Aber auch mein Sega wurde irgendwann einmal weg gelegt, an seiner Stelle rückte ein Super Nintendo.Aber das Super Nintendo war nicht eine Spielemaschiene einzig und alleine für mich, wie es mein Sega war. Vielmehr wurde es, dank der wachsenden Popularität des Beat m up Gangre, zu einen Brennpunkt meines Sozialen Lebens. Zwar habe mich gelegentlich in einem Shut and up, Jump and run oder auch einem Rollenspiel ausgetobt, aber am meisten hat es mir Spass gemacht, wenn Freunde zu besuch waren und wir uns stundenlang in Mortal Kombat oder Wild Guns ausgetobt haben. Multiplay war damals für uns sehr Wichtig, das gemeinsame Videospiel Erlebnis stand in Vordergrund. Eines Tages aber hiess BTX auf einmal Internet, an den Kiosk erschien die erste Maniac und aus den CD Player dröhnte der Song „Nintendo Schock“. Neue Begriffe wie Multimedia, Edutainment, Foto CD oder auch Video CD, machten uns neugierig darauf was die Zukunft uns noch alles bieten wird. Einen kleinen Vorgeschmack darauf gaben uns die neuen Konsolen, wie NEC Turbo Duo, 3DO, CDi, Atari Jaguar, Sega Saturn und die Playstation. Leider nötigte mein Arbeitspensum mich zu einer Anschaffung eines MAC und auch sonst liefen meine Interessen in einer anderen Richtung. Das schöne Geschlecht hat doch auch ein par Knöpfe zum rumspielen, nur machen die Spiele mehr Spass. Interessant war aber trotzdem zu sehen wie sich die Videospiele veränderten, irgendwann hatte ich den Eindruck, dass in deren Produktion mehr Geld investiert, als in großen Film Produktionen. In den Medien wurde breit diskutiert, ob ein Videospiel eine neues Kulturformat sei, wie ein Film oder ein Buch. Ich denke aber, dass es sich um den Wunsch des Konsumenten handelt, genauso verhält es sich auch mit den neuen Funktionen der Konsolen, der Wunsch nach den Alten Spielen ist nicht unbedingt ein Wunsch um unproblematisch ein Spiel zu spielen, sondern ehr der Wunsch danach sich ein Stück seiner Vergangenheit zu gegenwärtigen. Was wohl auch ein Indiz dafür ist, dass man selber etwas Älter geworden ist. Man muss ja nicht unbedingt seine Konsole an das I Net anschliessen bzw. ich brauche das nicht zu tuen. Wenn ich ein Spiel spiele dann spiele ich es eben und surfe nicht. Ladezeiten an meiner Konsole sind auszuhalten, wenn ich bedenke, dass ich mal einen halben Tag an meinen C64 verbracht habe um ein Spiel zu starte. Natürlich finde ich es schön alte Spiele zu spielen, aber schöner ist es wenn die Alten Helden neu aufgearbeitet werden und dazu noch neue Spielprinzipien im Petto habe. Alleine solche neuen Spielprinzipien locken mich immer wieder vor der Konsole, weil meine Konsole anders als mein Computer diese Spielprinzipien umsetzen kann und wenn ich dann mal doch die Schnauze davon voll habe, dann packe ich einfach mein Schachbrett raus, lade einen Freund ein und spiele. Ok die Texturen sind etwas Gewöhnung bedürftig, aber das Spiel funktioniert immer noch Prima und lässt sich ohne Probleme starten.

IKARUDENSHIN
11. Februar 2010 16:01

An die guten alten Konsolen und an diesen Thread musste ich denken als ich vorgestern Bioshock 2 gestartet habe. Weit mehr als 10 Minuten Installationszeit können meine Geduld ziemlich strapazieren…

Swiss WildOne
10. Februar 2010 13:54

Ich finde, man sollte mit den Spielkonsolen wieder etwas zurück zu den Wurzeln kommen. Es sind keine PCs, es sind Spielkonsolen. Das heisst, wir haben die Konsole zu Hause zum Spielen.Ich habe die 360 und ich wühle mich einmal in der Woche durch den Marktplatz, um die Neuigkeiten zu studieren. Zune werde ich vielleicht einmal nutzen, alles andere habe ich noch nie geöffnet.Ich finde, die Konsolen werden vercomputerisiert. Online-Gaming finde ich mehr Fluch als Segen. Denn ein Spiel muss nicht mehr fertig in die Regale kommen, man kann ja einige Wochen später den Patch nachliefern. Oder man verkauft Teile des Spiels als Zusatzinhalt. Ich bin seit 4 Jahren Online und habe bis heute ca. 1000 MS Points ausgegeben. Vielmehr wird es auch nicht mehr werden, denn ich brauche nicht jede Woche ein neues Thema, ein neues Arcadegame und Zusatzmissionen.Ich habe gestern mit einem Kollegen wieder einmal NES gespielt und ich muss sagen, früher war es doch besser.Denn das gemeinsame Gamen und der Spass standen im Vordergrund, alles andere war sekundär.Das vermisse ich heute: Lokales Multiplayer zu viert, Chips und Coke, Spass und Gelächter und meinem Gegner in`s Gesicht schauen, wenn er die Niederlage einsteckt.

Saldek
8. Februar 2010 23:23

Also das sehe ich diesmal ganz anders als Matthias. Schon damals zu MD Zeiten habe ich ein oder zwei mal die Konsole ohne Modul eingeschaltet und war enttäuscht das der Screen schwarz blieb (weil vorher auf dem MS2 gabs ja u.a. Alex Kidd vorinstalliert).Konsolenmenüs sind ein großer Fortschritt und gar nicht mehr wegzudenken. Alleine für das Verwalten von Spielständen. Im Onlinestore stöbern, seine downloads ausprobieren. Dazu die Möglichkeit im Netz zu surfen, facebook usw. Auch wenn ich letzteres nicht nutze, sind es doch nette Optionen die die Konsole selbst zur Unterhaltung machen (XBLA, Videochat, Freundeslisten, Filme streamen, home usw).Und PC’s sind Konsolen dadurch noch lange nicht. Letztendlich wird der user schon ziemlich an der Leine genommen.

sscore_riot
8. Februar 2010 17:54

.. jo ich und meine kumpels haben damals (da war noch zeit vorhanden ) verdammt viel rumgewerckelt .. z.b. das mega drive auf 60Hz. aufmotzen war ja gar nicht sooo schlimm ..nur möglichst sauber und schnittig zu verarbeiten war dann doch ne klein

Rookie One 1978
8. Februar 2010 15:46

Ich glaube das die Wahrheit für mich persönlich in der Mitte zu finden ist. Ich liebe meine alten Retro Kästen, bin mit Ihnen und all ihren Helden und Abendeuern aufgewachsen. Allerdings würde ich vieles was heute von der aktuellen Konsolengeneration geboten wird nicht mehr missen wollen. Am Anfang habe ich den ganzen Onlinefunktionen recht skeptisch gegenübergestanden und wollte diese rein gar nicht nutzen. Allerdigs die Möglichkeit heute von fast jedem Titel Demos zu laden nutze ich sehr oft. Häufig habe ich mich über diesen dann zu einem Kauf bzw. Nichtkauf entschlossen. Aktueller Fall war da Dantes Inferno. Fand die Thematik sehr spannend, allerdings bin ich nicht der größte Hack n´ Slay Fan. Nach zocken der Demo war für mich klar das Dante kein Game für mich ist und habe es nicht gekauft. Früher habe ich das ein oder andere Mal bestimmt nen Titel aufgrund der Berichterstattung gekauft und war dann enttäuscht wenn das Game einfach nur grottig war oder nicht meinen Erwartungen entsprach. Wenn man es dann verkauft hat verlor man auch damals schon einiges vom Neupreis. Andere Sachen benutze ich dagegen nie: Facebook etc. Kurzum, jeder kann sich glaube ich aus den angebotenen Sachen, ein auf sich zugeschnittenes Gameprofil erstellen. Bei anderen Sachen trauere ich dann doch den alten Zeiten nach. Das mitnehmen seiner Spielstände ist heute doch sehr mühsam, reichten früher doch das eigentliche Modul oder die Memo Card.Ebenso zweischneidig sehe ich das Thema DLC. Für DlCs eines Kalibers wie Gay Toni und The Lost and the Damned ist mir das Geld keineswegs zu schade. Ich glaube nicht das man die,in den Episoden beläuchteten,Caraktere so in den Hauptspiel hätte darstellen können. Anders sieht es z.B. beim aktuellen Content für Assasins Creed aus. Auch wenn es relativ billig vom Preis darherkommt, finde ich es unverschämt diese handvoll Missionen extra zu verkaufen. Vorallem weil es sich hier klar zeigt das diese schon vorab für das Spiel fertig gestellt waren und kurzerhand aus dem Game genommen wurden um nochmal Reibach zu machen.Jetzt habe ich wieder zu weit ausgeholt. Eigentlich bin ich nur der Meinung das einiges von früher (eventuell auch durch seine einfachheit) besser war, aber auch nicht alles von heute so schlecht ist wie es geredet wird.

captain carot
7. Februar 2010 23:13

: Ist das dein Ernst? Ich kenne keine Sau, die das damals selbst gemacht hätte, alle, die so viel Ahnung hatten haben zumindest an nem Amiga oder ST rumgeschraubt. Alle anderen haben ihre Konsolen höchstens eingeschickt oder sich mit einem Ada

sscore_riot
6. Februar 2010 22:38

,,und früher war die konsole noch zum spielen und vor allem zum basteln da ^^.. Mega Drive umbauten SNES umbauten u.s.w.. RGB Kabel hier ..RGB Monitor da ..jo dat war richtig gaiel .. und heute ??!!..tja vllt. noch am PC oder am Cabinet rumbasteln .. irgendwie traurig

Xtremo
5. Februar 2010 17:25

Ich hatte damals für den Amiga 500 ein Disketten-Kopierprogramm, bei dem man während des Kopierens Tetris zocken konnte. 😀

xisusx
5. Februar 2010 13:48

Genau meine REDE! Wenn man schon so langweilige Wartezeiten in Kauf nehemen muß, könnten sie ja wirklich wenigstens kleine MINI-Spiele darin einbauen! 1988 – Blade of Steel hats sowas schon gegeben!

ManicMoe
4. Februar 2010 22:10

Ich bin auch zwiegespalten. Einerseits gehe ich mit Matthias konform und trauere alten Zeiten nach, wo ich nicht Hunderte von Spielen besitze und vor lauter Vorbereitung usw. kaum zum zocken komme. Andererseits halte ich es mit Captain Carrot, es ist schon viel Gutes dabei.Was ich nie verstehen werde: Warum kann man als Entwickler den Spielern die Lade- und Installationszeiten nicht versüßen, indem man Minispiele einbaut. Wenn man die besonders gut abschließt, könnte es ja auch Boni für das Hauptspiel geben. Woher man das kennt? Na schon zu PSX-Zeiten hat man es geschafft, während dem Laden Galaga zu zocken, inklusive Boni bei Ridge Racer. Wenn das die Single-Core-PS1 geschafft hat, dann sollten das die aktuellen Brotkästen doch auch gebacken bekommen. Aber soweit geht die Innovation dann doch nicht (zurück)…

Xtremo
3. Februar 2010 20:34

:Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich nehme an, dass GoW und Little Big Planet auch ohne Patches, also direkt out of the box, vernünftig liefen und keine Bug-Desaster waren. So wie es auch bei den meisten Spielen ist.Daher fin

captain carot
3. Februar 2010 20:25

Doch, auf dem Super Nintendo gab´s Spiele mit üblen Bugs. Meist Probleme mit der Kollisionsabfrage. Es gab sogar Spiele, die System Freezes verursacht haben, ebenso wie auf PS1 oder N64, z.B. Destruction Derby oder wipEout 64.Ich könnte mich ganz nebenbei auch darüber beschweren, dass mein IPTV Receiver mit Festplattenrekorder viel komplizierter ist, als Fernsehen via Antenne, das ich unbedingt meinen PC anmachen muss, um Musik auf meinen Walkman zu packen, statt eine Kassette einzulegen, dass Windows Vista und das Internetzeitalter viel komplexer sind als mein A500 usw., oder aber, ich genieße eher die Vorteile. HD-Fernsehen, Web 2.0, dieses Forum, sehr gute HD-Spiele wie the Darkness, Mirror´s Edge oder Dragon Age, 20 Alben für unterwegs in der Hosentasche zu haben usw.Super Nintendo spielen kann ich immer noch, nebenbei geht eben auch noch einiges anderes.

Nipponichi
3. Februar 2010 18:24

Die Möglichkeit, spiele durch Patches nachträglich noch zu verbessern, ist ganz klar nicht schlecht. Das Problem dabei ist, daß dies aber auch ohne weiteres missbraucht werden kann, um halbfertige und verbuggte Spiele schnellstens auf den Markt zu werfen. Und das konnte man sich früher nur sehr selten als Hersteller erlauben, da es keine Möglichkeit gab, das Spiel später nochmal zu “”reparieren””.Ein schlechtes Beispiel der damaligen Zeit war Tomb Raider 3. Das hatte wirklich üble Bugs eingebaut und es wäre nicht verkehrt gewesen, wenn man da eine Möglichkeit gehabt hätte. Das Problem ist aber, daß die Patcherei mittlerweile aber überhand nimmt. Man kann doch kaum einen Titel kaufen, ohne daß man erst einmal einen Patch runterladen soll. Als Beispiel fällt mir spontan Gears of War 1 ein. Das wurde einige Male gepatcht und ich habe mich jedes Mal gefragt wozu das gut sein soll.Little Big Planet ist genauso ein Fall. Kaum hat man das Spiel mal einen Monat nicht im Gerät gehabt, schon gibt es wieder nervige Updates.Wiederum sind die HD-Konsolen speziell, vor allem die PS3, natürlich recht komfortabel in vielerlei Hinsicht. Ich gehe mal speziell von der PS3 aus. Die PS3 ist die erste Konsole, die ich auch für Filme verwende, da sie eine wirklich gute Abspielkiste abgibt, anders als die PS2. Der enizige Nachteil ist der höhere Stromverbauch im Vergleich zu einem normalen BD-Player und daß man sie anders wie letztere nicht codefree schalten kann. Aber dazu kommt, daß sie auch die meisten gängigen Videoformarmate beherrscht. Musik in Form von Disc aber auch MP3/WMA abspielen, ins Internet und zumindest die große PS3 Linux nutzen kann.Dennoch war es früher schöner. Man konnte einfach das Spiel einlegen, muße nicht erst ein Profil anlegen und drückte einfach Start. Nervig wurde es erst langsam mit der PSX/Saturn-Ära. Da fing es an, daß man fast nur noch mit Memory Card richtig spielen konnte. Durch die HD-Konsolen wurde vieles verschlimmbessert.Neuerungen und bequeme Zusätze sind nicht verkehrt, aber wenn es zum Negativen missbraucht wird, ist dies nicht mehr lustig.Das sind alles Faktoren, weswegen ich mir auch heute noch lieber Spiele für Super Nintendo und Mega Drive kaufe. Allerdings muß man sagen, daß es auch damals verbuggte Spiele gab. Aber da kam mir das nie so viel vor.

Xtremo
3. Februar 2010 18:19

[quote]Ich möchte nämlich nicht ein unfertiges Spiel kaufen nur um dann 5 Patches zu laden, damit ich es einigermassen spielen kann. Dann lieber das Game um einpaar Monate verschieben.[/quote]Sowas ist das maßlos übertrieben… mir fällt momentan kein einziges aktuelles (und gutes) Spiel ein, dass gepatcht werden MUSSTE, weil es sonst unspielbar bzw. nicht durchspielbar war… Ok, bei Tomb Raider Underworld gab es einen Bug, durch den ein Rätsel nicht lösbar war, aber dieser war rekonstruierbar und ließ sich umgehen.Dort wo Patches wirklich angebracht wären, wird die Möglichkeit teils nicht genutzt. Etwa bei Sonic Unleashed und Sonic The Hedgehog. Bei letzterem besaß SEGA sogar die Frechheit, den Hard-Modus für alle Charaktere einzeln als kostenpflichten DLC anzubieten…[b]Bei all der Retro-Liebe sollte man nicht vergessen, dass es auch schon zu SNES-Zeiten verbuggte und unfertige Spiele gab.[/b]

Ash Rockford
3. Februar 2010 17:57

@MatthiasDu sprichst mir aus dem Herzen! Was waren das für Zeiten wo man einfach “”nur”” Spielen konnte :)Ich hoffe auch sehr, dass die Zuverlässigkeit fertiger Produkte für die Konsole so bestehen bleibt. Ich möchte nämlich nicht ein unfertiges Spiel kaufe

Xtremo
3. Februar 2010 17:50

Ich weiß nicht, wieso man sich über optionale Funktionen beschwert… ich bin jedenfalls froh, dass ich meine PS3 als hochwertigen DVD-Upscaler und BluRay-Player benutzen kann… außerdem möchte ich die Mediaplayer-Funktionen nicht mehr missen… viel zu gern schaue ich mit diverse Videos von GameTrailers.com auf Fernseher an… die schlechte facebook-Anbindung für XBL brauche ich allerdings nicht.Es ist doch super, wenn man sich mit der Spielkonsole Trailer und Demos saugen kann – so kommen auch Leute ohne PC oder Magazin-DVD in den Genuss dieser Dinge. Und wenn man bereit ist, die überhöhten Preise für Movies on Demand zu zahlen, spart man sich auch noch eine entsprechende Set-Top-Box.Was das patchen angeht: Natürlich fände ich es schöner, wenn die Spiele direkt fehlerfrei auf den Markt kämen… aber so ist es nunmal leider nicht – da ist es doch gut, dass die Games aktuallisiert werden und wer den Patch nicht will, wird ja (zumindest für den Singleplayer-Modus) nicht gezwungen, ihn zu laden!Die Sache mit den Zwangsinstallationen stört mich persönlich nur bei zu wenig Speicherplatz. Etwa bei MGS4, wo man nach jedem Kapitel warten muss…Für den Herrn Schmid ein kleiner Tipp… bei der XBOX 360 kann man einschalten, dass direkt das eingelegte Spiel gestartet wird… so kriegt man keine Menüs zu sehen… und wenn man das Kabel aus der Netzwerkbuchse zieht… gibt’s auch keinen Online-Schnick-Schnack. Und wenn’s immernoch zu modern ist… SEGA hat da bald ne “”neue”” Konsole im Angebot. :D[quote]Was mich aber in dem Zusammenhang stört: Videospiele versuchen ein vollwertiges Erzählmedium neben Film, Buch, etc. zu werden und investieren nicht genung feinarbeiten alle Bugs zu eliminieren. So kann man nicht ernst genommen werden. Bestes Beispiel: Venetica.[/quote]Ein paar Gegenbeispiele die in Sachen Atmosphäre und Erzählstil toll sind und nicht vor Bugs platzen: Metal Gear Solid-Serie, Fahrenheit, die letzten drei Tomb Raider-Spiele, Shenmue, Resident Evil 4, alle Final Fantasy ab XII…

Dr. Mario
3. Februar 2010 17:10

@ Beeberman:Also wenn du bei FF7 die Rendersequenzen wegnimmst, dann hast du FF6, nur ohne den Umfang und einen vierten Kämpfer in der aktuellen Gruppe…Natürlich ist es nett, wenn ein Spiel hübsch ausschaut – aber das darf doch nicht der alleinige Inhal

Lofwyr
3. Februar 2010 15:53

Ach ja, die rosarote Retrobrille. Früher war vielleicht einiges anders aber besser wars wohl eher nicht. Schrottspiele gabs früher auch schon und Kundenverarsche. Über optionale Angebote rege ich mich nicht auf, wenns mich nicht interessiert dann nutze ichs nicht.Zwangsinstallationen und Updates sind nur auf einer Konsole ein Problem da die einfach zu lange brauchen. DLC ist stellenweise Abzocke und dann kaufe ich es auch nicht. Marktwirtschaft, schon mal gehört?Onlinespielen ist einfach klasse und wenn mich jemand nervt wird er stumm geschaltet.Klar ist nicht alles Gold was glänzt aber ich würde meine HD-Konsolen nicht gegen ein SNES tauschen. Und wenn ich wirklich Bock auf Retro habe wird einfach das SNES wieder an den Fernseher gepackt.

Beeberman
3. Februar 2010 13:55

@ShinjiTaoWie kannst du ohne PC überleben ???@Dr.Mario Jain…also auf der einen Seite geb ich dir da vollkommen recht aber man sollte nicht vergessen, dass Spiele wie Final Fantasy und Resident Evil einfach von ihrem Audiovisuellenzauber leben.Ein FF VII

3. Februar 2010 11:57

:Glaube ich nicht, da die Abstürze in 9.5/10 Fällen durch den Browser verursacht werden. Da ich aber keinen PC habe, bin leider auf diese Notlösung (mehr ist es ja nicht) angewiesen.@Topic:DLC? Ohne mich! So sehr ich Little Big Planet auch mag, ich se

Dr. Mario
3. Februar 2010 11:10

@ Funatic:Ich gebe gern HD-Optik, Sprachausgabe, “”riesige Welten”” (die völlig austauschbar und inhaltsleer sind), die ach so atmosphärischen Rendersequenzen und weiteren Schmonzes her, wenn ich dafür ein gut ausgearbeitetes Spielprinzip erhalte statt der

Jab
Jab
3. Februar 2010 10:59

@ShinjiTaoIst deine PS3 vieleicht kaputt? Meine stürzt auch ab und zu, meistens im Browser mal ab. Aber nicht 2x am tag und so gut wie nie in Games selbst.

Nils der Pilz
3. Februar 2010 10:38

Jaja, das Thema bewegt die Videospieler, merkt man an den langen Kommentaren.Ich kenne das auch: Hab mir Mass Effec t2 geholt, wollte zocken, musste Cerberus-Netzwerk-Code in der Hülle suchen, eingeben, EA-Account anlegen, dann das erste Update… als ich mir damals Terranigma geholt hab, ging’s einfach los. Und das Spiel hat keinen Bug und benötigt kein Update. Bei Mass Effect 2 musste ich schon 2 Mal neu laden, weil ich in einer Wand hing.Da wird es aber wieder den Rücktrend geben, keine Sorge. Was mich aber in dem Zusammenhang stört: Videospiele versuchen ein vollwertiges Erzählmedium neben Film, Buch, etc. zu werden und investieren nicht genung feinarbeiten alle Bugs zu eliminieren. So kann man nicht ernst genommen werden. Bestes Beispiel: Venetica.

Beeberman
3. Februar 2010 10:36

@ShinjiTaoMeine PS3 hat sich bis jetzt immer nur an einer einzige Stelle bei Uncharted 1 aufgehängt und sonst nie.An die ganzen DLC beführworterIhr lasst euch echt gut verarschen und glaubt den scheiss scheinbar auch noch.Vor allem sehe ich in Little big

kingofthelivingdead
3. Februar 2010 10:01

EY LEUDE,zockt ihr eigentlich noch oder heult und meckert ihr den ganzen Tag?Fussball war damals auch anders!!!

3. Februar 2010 8:08

Ich denke eher, dass die Entwickler teilweise ziemlich krass am Kunden vorbeientwickeln. Da spendiert Sony der PlayStation 3 eine Facebook-Einbindung… obwohl der PS3-Browser mit dieser Seite überhaupt nicht zurechtkommt. EPIC PHAIL!Dinge, die von den Usern vehement gefordert werden (ICQ), ignoriert man stattdessen.Ich finde, dass sich der Konsolenmarkt in eine böse Zukunft entwickelt. Es vergeht kein (!) Tag, an dem sich meine PS3 nicht mindestens 2x aufhängt. Mein N64 dagegen ist in all den Jahren nur ein einziges Mal eingefroren (bei Extreme-G). Ich habe nichts gegen Zusatznutzen, allerdings sollte man die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verlieren. Meine Mutter (48) fühlt sich von der PS3 vollkommen überfordert und ich denke nicht, dass sie da ein freakiger Einzelfall ist. Meine Eltern zocken immer noch am liebsten auf SNES, N64 und PSone. Und das kann ich gut nachvollziehen.

Funatic
3. Februar 2010 6:41

@matthiasda schneidest du ja ein thema an das auf nem sehr schmalen grad zwischen melancholie und verklärung wandelt!yep ich denke auch sehnsüchtig an alte nes und snes zeiten zurück!yep ich hol auch heute noch alte games aus dem schranck und lass mich vo