M!oment M!al #48

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Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, wie ich das erste Mal ein gebrauchtes Spiel gekauft habe. Streets of Rage 2 wurde zum Ende der 16-Bit-Ära in einer Videothek um die Ecke abverkauft, denn es musste Platz gemacht werden für die anrückenden PlayStation und Saturn-Spiele. Knapp 20 Mark muss der Titel damals gekostet haben. In Spielspaß kann man den Preis gar nicht aufrechnen, wohl aber anmerken, dass das Spiel einst mehr als das fünffache gekostet hat. Es war zur damaligen Zeit ein, wie würde man heute sagen, „Schnapper“. Auch wenn es schon Jahre alt war. Zeitloser Klassiker – so oder ähnlich dachte ich schon damals. Doch auch im Freundeskreis wurde fleißig getauscht. Manchmal nur für kurze Zeit verliehen, blieb das eine oder andere Spiel irgendwann doch ganz in meinem Besitz – natürlich nicht ohne die Abgabe eines entsprechenden Titels aus eigenem Bestand. War ein Titel durchgespielt oder doch nicht so gut wie erhofft, tauschten wir einfach mal. Online war damals noch ein Fremdwort, also stellte sich auch nicht die Frage nach einem Pass dafür. Jeder konnte alles spielen, das richtige System natürlich voraus gesetzt. An diesen Umständen hat sich einiges geändert.

In den letzten Jahren zieht nämlich gerade benannter Online-Pass jede Menge Unmut seitens der Spieler auf sich. Viele Games, die Online-Multiplayer unterstützen, wollen nach dem Verkauf nämlich nicht mehr ohne weiteres auf der Konsole laufen. Möchte ich also einen gebrauchten Titel online spielen, benötige ich dafür einen Aktivierungscode. Diesen gibt es nicht für umsonst – in den Augen vieler Zocker ein echtes Ärgernis. Nur in den seltensten Fällen hat der Vorbesitzer den Code nicht eingelöst, welcher bei Neukauf dem Spiel bei lag. Undenkbar ist dies vor allem bei Mehrspieler-Knallern wie Battlefield 3 oder FIFA 13. Für Zweitspieler heißt es daher: rund 10 Euro auf den Kaufpreis drauf rechnen oder ohne Mehrspieler-Option auskommen. Je nach Spiel stellt sich diese Frage mehr oder weniger, doch dürfte in der kommenden Konsolengeneration nicht von diesem Modell abgewichen werden.

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lipoman
7. März 2013 23:07

[quote=ChrisKong]

Retro wird immer mehr zum Bekenntnis zu Videogames.

[/quote]Muss ich das verstehen ?

lipoman
7. März 2013 23:06

Erst Gestern habe ich mir in einer Videothek Gears of War 3 und Portal 2 für je 15 € gekauft =) .

Oliver Gruener
7. März 2013 19:21

“”In Sachen offenes System hoffe ich auf die OUYA.””Um Smartphone-Spiele auf dem “”Big Screen”” zu zocken? Offen heißt Emulator und Raubkopie …

Bastian 1984
7. März 2013 8:42

Wow, wie ist der Blog den an mir vorbeigegangen. Ein paar Tage wurde man für sowas noch von einem Redaktionsmitglied als pawlowscher Hunde bezeichnet- Oder so ähnlich.Bei Spielen bis 20€ sehe ich auch davon ab, dass ich sie nicht wiederverkaufen kann, bei mehr Euronen möchte ich aber ein Retail in der Hand halten können. Trotzdem wäre es gut wenn es ginge[quote=rvn]

Ist ja nicht so, dass die Gebrauchtspielsperre, falls sie überhaupt kommen sollte, in ganz kurzer Zeit geknackt sein wird.
Früher sind die Leute in Scharen zu den Gamestores gerannt und haben sich ihre PS1 umbauen lassen oder direkt eine umgebaute gekauft. Das wird bei den neuen Konsolen nicht anders sein.
Aber abgesehen davon, handelt es sich bei der Gebrauchtspielsperre nur um Schwarzmalerei von Hobbyjournalisten, die den Offiziellen der Industrie die Wörter im Mund umdrehen. Da wird dann halt aus einem klaren “”Es wird keine Gebrauchtspiele geben”” ein “”Wahrscheinlich wird es eine Gebrauchtspielsperre geben und die Welt wird nie wieder so sein wie vorher”” gemacht.

Und PC-Spiele sind deutlich billiger als Konsolenspiele! In aller Regel 10-20€ billiger.

@ Oliver
Und genau da beißt sich die Schlange selbst in den Schwanz. Genau die Leute, die jetzt auf Konsolen schwören, weil man damit nicht so verflucht komplizierte Sachen – wie einen Patch selbst installieren – machen muss, werden bald ganz schön dumm aus der Wäsche gucken. Geschlossene Systeme sind eben geschlossene Systeme. Diese Leute dürfen sich Spiele dann doppelt und dreifach kaufen, um sie auf neueren Systemen abspielen bzw streamen zu dürfen. Meine Steamspiele werd ich noch in 50 Jahren spielen können. Ich kann sie jederzeit physikalisch speichern, verändern und auf neue Systeme übertragen. Dafür nehm ich dann auch die Bürde auf mich und entscheide mich für eine Plattform mit mehr als 8 Knöpfen.

[/quote]Für die noch mal die “”umgedrehten”” Worte im Einzelen, alles sehr hochrangie Offizielle von Sony:Fergal Gara: “”Also zunächst einmal, wir haben nicht gesagt, dass Gebrauchtspiele … wir habe keine Aussage zur Gebrauchtspielfrage gemacht. Da gab es viele Reaktionen auf ein Patent, das eingereicht worden war, was ein üblicher Vorgang bei einem Technologieunternehmen wie uns ist. Es werden stets allerlei Patente beantragt, von denen viele niemals eingesetzt werden – es schadet aber nicht, sie zu haben, falls es irgendwann mal Ideen gibt.Wir sind hier, um Spielern den besten Gegenwert und das beste Spielerlebnis zu bieten. Die Antwort auf die Gebrauchtspielfrage wurde noch nicht abgeklärt, und wir arbeiten daran und werden unseren Standpunkt genauer erläutern, sobald wir das können.””z.n. http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PlayStation4/34337/2129797/PlayStation_4|Sonys_Zickzackkurs_bei_Gebrauchtspielen.htmlMichael Denny: “”Das ist ein wirklich wichtiges Thema und ich verstehe warum es immer wieder hochkocht, weil die Leute endlich wissen wollen was Stand der Dinge ist. […] Unsere bisher getätigten Aussagen zeigen unsere Philosophie und unsere Vision bezüglich der Playstation 4, den Spieler in den Mittelpunkt zu stellen und die Entwickler-Community hinter uns. Darum beachten wir auch was die Entwickler sich wünschen und welche Probleme sie im weiteren Blick mit dem Thema haben. Das wird schon bald deutlich werden.””http://www.gamezone.de/PlayStation-4-Konsolen-220102/News/Playstation-4-Gebrauchtspielsperre-immer-wahrscheinlicher-1057597/Yoschida [Präsident der SCEE Worldwide Studios]:””[On possibility of PS4 blocking used games]When you purchase the disc-based games on PS4, it should work on any hardware. So that’s what I’m saying.[…][On activation codes for secondhand PS4 titles]It’s a publisher decision. We are not talking about it. Sorry.””http://www.gamespot.com/news/yoshida-talks-all-things-playstation-4-6404291Und nun ein Auschnitt aus dem Interview, das zu den Jubelarien geführt hat, die PS4 hätte keine Gebrauchtssperre. So eindeutig war das nicht, und die Zitate oben sind allesamt aktueller als das hier (und ich finde es immer noch nicht so toll, dass die deutschen Videospielmagazine sich schwer tun, sich da zu korrigerien, der Blog hier tut es ja auch nur sehr versteckt)“Eurogamer: Eine der Fragen, auf die meine Leser wirklich eine Antwort haben wollen, ist, ob ihr die Nutzung von Gebrauchtspielen blockieren werdet. Sie machen sich viele Gedanken darüber.Shuhei Yoshida Willst du, dass wir das tun?Eurogamer: Nein. Ich denke, wenn man etwas auf Disc kauft, schließt man so etwas wie einen moralischen Vertrag mit dem Verkäufer ab, der besagt, dass es etwas von diesem Wert behält und man es weitergeben kann. Stimmst du dem zu?Shuhei Yoshida Ja. Das wird im Allgemeinen von den Kunden erwartet. Sie kaufen es in physischer Form und wollen es überall nutzen, richtig? So sieht meine Vermutung aus.Eurogamer: Wenn also jemand ein PS4-Spiel kauft, werdet ihr ihn nicht davon abhalten, es weiterzuverkaufen?Shuhei Yoshida Aaaah. [Fragt PR-Mitarbeiter] Wie sieht unsere offizielle Antwort auf diese interne Frage aus? [Spricht weiter mit dem PR-Mitarbeiter] Also, Gebrauchtspiele können auf der PS4 abgespielt werden. Wie gefällt dir das?”http://www.eurogamer.de/articles/2013-02-21-sonys-shuhei-yoshida-im-interview-ueber-die-playstation-4Pöhse HobbyjournalistenIn Sachen offenes System hoffe ich auf die OUYA.https://www.maniac.de/content/forenthema-ouya

Odinsrebirth
4. März 2013 21:08

@Oliver GrünerRecht hast du. Ich würde auch behaupten das wir “”betagten”” Zocker einfach abgestumpft sind und uns selten noch ein Spiel umhaut. So verhält es sich aber auch mit anderen Medien wie Film, Musik oder Bücher. Die Messlatte hängt halt ziemlich

Oliver Gruener
4. März 2013 14:57

Früher hat Spielen objektiv betrachtet gar nicht mehr Spaß gemacht, nur, damals war es noch neu und unverbraucht. Inzwischen sind wir alle alte Zockhasen und uns haut einfach so einfach nichts mehr aus den Latschen. Ich meine, was habe ich als kleiner KNirps im Kaufhaus mit offenem Mund vor dem Galaga Automaten gestanden, was war ich begeistert, als ich bei einer Verwandten das erste Mal Pong spielen konnte, was habe ich Decathlon und Soccer auf dem C64 gesuchtet und jeden Tag meinen Onkel belagert, weil der diesen tollen neuen Heimcomputer C64 hatte. Seither ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen und ich habe hunderte, wenn nicht tausende Titel gespielt und gesehen. Ich merke es jedenfalls immer wieder, wenn ich einen alten Retro-Titel einlege, ich zocke ihn gerne ein paar Minuten aus Nostalgie aber dann habe ich auch schnell wieder die Schnauze voll und will was “”gehaltvolleres”” daddeln. Von daher wird mir zumindest der PC immer als Spieleplattform erhalten bleiben, selbst wenn ich vielleicht immer weniger Titel spielen kann. Allerdings spiele ich eh nicht mehr so viel wie früher und solange es Anbieter wie CD Project Red und GoG gibt, die auf DRM verzichten, fällt es mir leicht dort mein Geld zu lassen und dafür andere “”must have’s”” dann doch auszulassen.Allerdings hoffe ich immer noch, dass die Verbraucherzentrale mit ihrer Klage gegen Steam Erfolg haben wird! Denn dann müssten Steam und Co. eine Möglichkeit anbieten, gebrauchte Downloadspiele weiter zu verkaufen, ob einfach über einen Accounttransfer oder sogar mit eigenem in die Plattform integriertem Ebay ist dann ihre Sache. Auf jeden Fall dürfte eine in die Konsole integrierte Gebrauchtspielsperre dann in Deutschland, wenn das bis zum EuGh geht sogar in ganz Europa, nicht aktiviert werden.

rvn
rvn
4. März 2013 14:24

Ich würde nicht direkt sagen, dass es mehr Spaß gemacht hat, aber es war auf jeden Fall ehrlicher.Speziell hier in den Kommentaren kriegt man immer wieder mit, dass eigentlich keiner einem Publisher über den Weg traut und dass – dank schon fast zu detailierter Berichterstattung über die Entwicklung eines Spiels – jede Zeile Code, die ein Entwickler schreibt, von den Spielern eingehend analysiert und dann zerrissen wird.Dazu kommt auch, dass wir heute eine immens hohe Spielequalität haben und eine milliardenschwere, internationale Industrie dahinter steckt. Ob man Call of Duty jetzt mag oder nicht – jedes Jahr kommt ein neuer Teil, der das, was er macht, fast immer zu 100% richtig macht. Das Meckern über die aktuellen Zustände ist also Meckern auf sehr sehr hohem Niveau.Spiele sind mittlerweile eben ein Massenmedium und nichts mehr, was auf eine spezielle, kleine Zielgruppe zugeschnitten ist.

ChrisKong
4. März 2013 12:17

@DOOM82Bin sicher hier nicht der einzige, dem das Gamen früher irgendwie mehr Spass gemacht hat. Das heisst nicht dass ich die aktuelle Konsolengeneration für schlecht halte. Aber alles ist irgendwie viel schnellebiger und austauschbarer geworden. Musik u

captain carot
4. März 2013 12:07

In einem Punkt hat rvn recht. Auf einer offenen Plattform hat man die besseren Karten, Software noch in 20 oder gar 50 Jahren überhaupt an´s laufen zu kriegen, zumindest, wenn der ganze Kram wirklich so kommt.Allerdings, ein wirklich klares “”Keine Gebrauchtspielsperre”” gab es bisher von Sony gar nicht. Sagt einer, wir machen vermutlich keine druckst der nächste schon wieder rum “”wir sind in der Planungsphase””.

Sil3ntChill
4. März 2013 10:15

Eine “”Vision”” bezüglich des Weiterverkaufes von digital erworbenen Medien und der damit einhergehenden Accountbindung wurde im Beitrag nicht angedacht:Wenn wir das Szenario entwerfen, dass es zukünftig nur noch digitale Vetriebswege geben könnte, bzw. die Retailfassungen zwangsweise immer an einen Account fixiert sein müssen. Findige Schlitzohren bei den diversen Plattformanbietern (Xbox Live Marketplace, PSN, Steam, etc.) könnten ja noch auf eine Idee kommen:Wie wäre es denn, wenn sie eine Funktion in den Plattformen einrichten, die digital erworbenen Medien per “”Gebrauchtwaren-Board”” oder “”Auktionshaus”” an Dritte zu übertragen? Sämtliches von mir erworbenes Material würde von meinem Account gegen eine Echtgeld-Gebühr auf einen anderen Account übertragen und der Anbieter (MS,Sony,Valve, who-ever) verdient an dem Transfer mit (Echtgeldauktionshaus, welches Blizzard mit D3 eingeführt hat, ginge in eine ähnliche Richtung).Damit wären natürlich die Publisher wiederum nicht einverstanden, also müsste das Modell in etwa so aussehen, wie der heutige Gebrauchtmarktverkauf:Ich kann das “”Rohmaterial”” (sozusagen das “”ungepatchte”” Retailgame, ohne weitere DLCs und ohne Onlinepass) zum Weiterverkauf über die eigene Plattform anbieten. Kommt eine Weiterveräusserung zustande, dann verdiene ich einen Teil meines einstigen Geldwerteinsatzes zurück und der Anbieter kassiert die “”Vermittlungsgebühren””. Publisher können sich dann wiederum über die etablierten “”Onlinepässe”” und DLCs ihren Teil des Gebrauchtmarktes sichern.Natürlich würde diese Methode den Wunsch der Publisher ad absurdum führen. Es würde halt auf die Veträge zwischen den Acc-Anbietern (MS, Sony, etc.) und den Publishern ankommen. Aber für die Acc-Anbieter würde sich das ggfls. rechnen, da sie ja quasi ausser Konkurrenz auf ihrer jeweiligen Plattform operieren könnten. Ob die sich dann um die Belange der Publisher scheren, wäre die Frage. Schließlich wollen die ja in erster Linie ihre Produkte auf den Erstmarkt bringen. Und falls sich Publisher gegen die Anbieter “”aufbäumen”” würden (Marke: “”Dann veröffentlichen wir halt keine Spiele für eure Plattform, ätsch!””), müssten lediglich die Bigplayer Sony,MS, etc. an einem Strang ziehen. Wenns jeder Anbieter so handhaben würde, hätten die Publisher ja wenig Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, ausser sie produzieren keine Spiele mehr, oder nehmen die Digitaldistribution in die eigene Hand. Das würde dann entweder zum Konsolensterben führen (da “”unabhängige”” Digitaldistribution lediglich auf dem PC möglich wäre), oder zu einem Sammelsurium an Konsolen, die alle von den Publishern vertrieben würden :)Mir ist schon klar, dass das so in der Weise nicht (nicht mal entfernt) kommen kann, da nicht richtig durchdacht. Ist auch lediglich als kleines Gedankenexperiment gedacht. Denn merke: Nicht nur die Publisher denken sich immer weitere Möglichkeiten aus um an unser Bestes zu kommen, auch die Plattformanbieter denken ständig über Gewinnmaximierung nach 😉

D00M82
4. März 2013 9:46

[quote=ChrisKong]

Retro wird immer mehr zum Bekenntnis zu Videogames.

[/quote]Was ein Schwachsinn…

ChrisKong
3. März 2013 22:40

Retro wird immer mehr zum Bekenntnis zu Videogames.

rvn
rvn
3. März 2013 22:08

Ich wollte auch bestimmt keine Lanze für den digitalen Vertrieb brechen 😉 Aber ich denke, dass man in Zeiten des digitalen Vertriebs mit einem offenem System noch am besten da steht, da man dann noch am meisten sagen kann, dass einem das gekaufte wirklich gehört. Das ein oder andere muss man cracken, aber bei weitem nicht alles und sämtliche *.exe-Dateien liegen offen auf der Festplatte.Ich meine abgesehen von den Laufwerkflashs gibt es auch Modchips. Aber unter Umbau habe ich jetzt auch Softwarehacks wie das Flashen der Hardware verstanden.

Oliver Gruener
3. März 2013 22:00

: Wie willst du deine Steam-Spiele in 50 Jahren denn starten, wenn Steam nicht mehr existiert, denn selbst wenn du sie dir irgendwo sicherst, sie müssen ja mindestens einmal über Steam aktiviert werden, bevor man in den Offline-Modus wechseln kann. S

Odinsrebirth
3. März 2013 21:36

Ich bin jetzt schon auf dem Weg Richtung -Retro- weil mir STEAM , DLC´s, Onlinegebundenheit etc. ziemlich auf den Sack geht. Vielleicht sind physikalische Medien wirklich bald tot und OUYA, IndieGo! etc. werden dann zur nextGen. Plattformen. Für mich als Sammler (von 8-Bit bis Aktuell) wird es immer Uninteressanter sich noch Aktuelle Games zu kaufen besonders wenn dann noch so´n blöder Online-Pass kommt (würg!)

rvn
rvn
3. März 2013 21:35

Ist ja nicht so, dass die Gebrauchtspielsperre, falls sie überhaupt kommen sollte, in ganz kurzer Zeit geknackt sein wird.Früher sind die Leute in Scharen zu den Gamestores gerannt und haben sich ihre PS1 umbauen lassen oder direkt eine umgebaute gekauft. Das wird bei den neuen Konsolen nicht anders sein.Aber abgesehen davon, handelt es sich bei der Gebrauchtspielsperre nur um Schwarzmalerei von Hobbyjournalisten, die den Offiziellen der Industrie die Wörter im Mund umdrehen. Da wird dann halt aus einem klaren “”Es wird keine Gebrauchtspiele geben”” ein “”Wahrscheinlich wird es eine Gebrauchtspielsperre geben und die Welt wird nie wieder so sein wie vorher”” gemacht.Und PC-Spiele sind deutlich billiger als Konsolenspiele! In aller Regel 10-20€ billiger.@ OliverUnd genau da beißt sich die Schlange selbst in den Schwanz. Genau die Leute, die jetzt auf Konsolen schwören, weil man damit nicht so verflucht komplizierte Sachen – wie einen Patch selbst installieren – machen muss, werden bald ganz schön dumm aus der Wäsche gucken. Geschlossene Systeme sind eben geschlossene Systeme. Diese Leute dürfen sich Spiele dann doppelt und dreifach kaufen, um sie auf neueren Systemen abspielen bzw streamen zu dürfen. Meine Steamspiele werd ich noch in 50 Jahren spielen können. Ich kann sie jederzeit physikalisch speichern, verändern und auf neue Systeme übertragen. Dafür nehm ich dann auch die Bürde auf mich und entscheide mich für eine Plattform mit mehr als 8 Knöpfen.

Oliver Gruener
3. März 2013 20:57

Mich nervt es tierisch, dass alle Leute so ohne nachzudenken vom digitalen Download und dessen “”Vorteilen”” schwärmen. Alles Spiele mit Verfallsdatum, das ist kein Kauf sondern ein Mieten. Die Mehrheit wird sich erst mal freuen, in zehn Jahren kommt dann das böse Erwachen. Allerdings wird es dann einfach so laufen, dass die ihre “”Klassiker”” dann ja nochmal kaufen können … (klappt ja heute schon gut).

captain carot
3. März 2013 20:40

Die Retailpreise SIND beim PC deutlich günstiger. Und die Konsolenspiele wird man bald vllt. nicht mehr verkaufen können.Ganz einfacher Fakt, kommt die Gebrauchtsperre wirklich, dann kauft man ein Spiel entweder für einen bestimmten Preis, oder man hat Pech gehabt, es gibt den “”Ausweg”” Gebrauchtspiele dann schlicht nicht mehr. Derzeit gibt es da noch den PReiskampf im Einzelhandel für Retailtitel, Halo 4 gab es da vor einiger Zeit für 40,-€ bei real und amazon.Würde der Retailhandel wegfallen, dann hätte Sony das Monopol für Playstationspiele, MS das Monopol für XBox Spiele…Man könnte die eh nur noch im PSN bzw. bei XBL kaufen.Und ob die Mehrheit der Kunden dann einfach nicht kauft oder eben doch in den sauren Apfel beisst und bezahlt, das bleibt abzuwarten. Allerdings wird die Kundschaft ja eh Stück für Stück zum Download erzogen, der Musikmarkt macht´s vor.

captain carot
3. März 2013 19:47

Naja, so lange der Service läuft wirst du wohl deinen Account übertragen können, wenn der Service irgendwann abgeschaltet wird bleibt wohl nur noch knacken, falls man denn dann überhaupt noch vollständige Spiele auf Disc hat.

Boushh
3. März 2013 18:18

Was ich mich bei der ganzen Diskussion frage ist: Was passiert bei einem Hardwaredefekt? Angenommen meine PS720 raucht mir in ein paar Jahren ab und ich muss für Ersatz sorgen. Da ich Sammler bin, und auch heute noch gerne auf meinem SNES zocke, kann das gut und gerne in 20 Jahren der Fall sein. Ich besorge mir also eine “”neue”” PS720 und kann MEINE GAMES nicht mehr spielen. Da hört der Spass für mich auf und ich sehe schon auf mich zukommen, dass die aktuelle Generation PS360 und WiiU meine letzte sein wird.Edit: Es wird über kurz oder lang der Tag kommen, an dem auch diese Systeme “”aufgemacht”” und gehackt werden. Wir ehrliche Sammler von Originalspielen sind dann die Idioten, während die RaubkopieHONKs sich kaputtlachen. Ihr merkt schon, ich könnte platzen bei dem Thema 😉

Piratenmassaker
3. März 2013 12:36

Ich hab zwar bis jetzt auch noch kein Gebrauchtspiel gekauft, aber ich leih mir schon ganz gerne mal was aus der Videothek.

Ecco the Gecko
3. März 2013 12:02

Guter Status Quo über die Lage bei Gebrauchtspielen. Wobei “”gut”” sich eher auf den Blog und nicht auf die Situation bezieht.Als junger Zocker habe auch ich mir teilweise durch den Verkauf alter Spiele, Neue finanziert. An Gebrauchtspielen hatte ich widerum kaum Interesse, kann aber sehr gut nachvollziehen, dass gerade Sammler damit ihre Probleme haben. Meiner Meinung nach wird sich die Umsatzsituation der Spieleindustrie dadurch nicht deutlich verbessern. Jedenfalls werden nicht mehr Neupreisspiele verkauft. Wo soll das Geld auf einmal herkommen? Die Leute werden natürlich erst dann zuschlagen wenn die Spiele günstiger werden und ob das im Sinne der Industrie ist wage ich mal zu bezweifeln.

captain carot
3. März 2013 11:03

Die Situattion im PC-Sektor ist aber eine ganz andere. Da gibt es verschiedene Anbieter wie eben Steam oder Gamesload, die im direkten Konkurrenzkampf zueinander stehen. Genau dieser Konkurrenzkampf würde bei Konsolen dann aber völlig wegfallen. XBox Spiele gibt es dann ja nur von Microsoft und Playstationspiele nur von Sony.Noch ein Grund für mich, bei so einem Download Only Szenario Konsolen den Rücken zu kehren.

ameisenmann
3. März 2013 2:26

Ich gehöre zu den Leuten, die so gut wie nur Neuware kaufen, aber ich kaufe ein Spiel erst, wenn es 10-20 EUR kostet. Die Preise gehen schnell runter und ich habe eh genug zu spielen. Auf diese Weise kann ich viel mehr Titel kaufen und im Sammlerzustand (Folie) halten, bis ich sie spielen will oder auch nicht.DLC oder Online-Pass habe ich noch nie gekauft, nur ein paar gute Indie- & Retrogames über XBLA.Wenn alle so drauf wären wie ich, dann hätte die Spieleindustrie wohl arge Probleme :)Für ein Spiel, das ich nicht weiter verkaufen könnte, würde ich übrigens nicht mehr als 10,-EUR ausgeben.Man kann ungefähr am PC sehen, wohin die Reise gehen wird. Im Digitalen Vertrieb werden die Games billiger und die Preise sinken schneller auf nahezu Budgetpreise, sodass ein AAA-Titel nach einigen Monaten wirklich nur noch 5-10,-EUR kostet. Es gibt ja keine großen Produktions- und Vertriebskosten, nur bissl Nutzungsgebühr für Steam…Ich werde dann wahrscheinlich kaum mehr was kaufen, weil ich einen Datenträger, OVP und keinerlei Drangsalierung möchte. Ich will das Spiel verkaufen können, ohne mich darum kümmern zu müssen, dass ich immer einen neuen Account erstelle etc.

veli
3. März 2013 0:37

Ich spiele eh schon mit dem Gedankender nächsten Konsolengeneration den Rücken zu kehren und nur noch mich den alten Konsolen zu widmen. Kein Online, kein Pass, kein Patch.Einfach nur Plug’nPlay.

captain carot
2. März 2013 21:14

Gerade bei den bekloppten Rechnungen der Musik- Film- und Spieleindustrie zu anderen Themen will ich gar nicht wissen, wie die sich die Gebrauchtsperre schönrechnen.

fallibart
2. März 2013 20:59

^stimmt. und was hat ihr de hals gebrochen?nicht das brennen, die download mp3 kacke.ich könnt platzen (kotzen geht vor laute aufregung net mehr) wenn ich die horror vorstellung vor auge hab.bhuuu, die gebrauchten spiele sind unser ruin…bhuuu.die käufer sind die pest.hallo publisher???der kunde ist könig verdammt. wenn ich dann noch lese das abzockvision über ne preiserhöhung nachdenkt krabbelt mir die anaconda de hals rauf.auf pc sind die preise wenigstens günstiger und da fallen sie auch um einiges schneller. aber mit de deppe von konsoleros kann man es ja machen. die haben keine lobby etc.bei sowas wünsche ich mir echt ein super toller pc hecht zu sein damit ich den geldgeilen dagoberts da oben mal virtuell schön einen vor de latz knallen kann, so mit id und konten löschen. und dann würde ich massen von disk kopieren und verschenken. oder mal an deren preisschrauben drehen.nen ferrari für 20 mille statt 200.000ich muss aufhören sonst kotz ich wirklich mei magen auf links.eines ist sicher und das hat null mit nintendo fan zu tun, sollte sich der ganze mist tatsächlich bewahrheiten wird nur noch nintendo von mir unterstützt , basta.

2. März 2013 20:04

: ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Entscheider in der spieleIndustrie eine solche Milchmädchenrechnung anstellt, wie du. Das erinnert mich an die plattenindustrie, die uns anhand solcher Rechnungen aufzeigen wollte, wie sehr das cd-Bren

zockeraNdi
2. März 2013 19:43

Was auch oft vergessen wird : Viele Spiele halten sich ja nur ein paar Monate im Regal und sind dann kaum noch zu bekommen .Mann kann nicht ALLES am ersten Tag kaufen ; Sammler kaufen sich noch nach Jahren Titel x oder Y für die Playstation1 beispielsweise , um die Sammlung oder die Serie zu komplettieren .Das wird immer alles vergessen in dieser Fast-Game Zeit .Ausserdem haben viele Spiele mehrere Konsolen , die kann man nicht alle mit “”Heute neu erschienen”” Titeln füttern .Für mich als Sammler ist die “”neue Generation”” mit all ihren Einschränkungen und Socialgedönse wohl uninteressant , ja schon die jetzige (wegen erwähntem Onlinpass) nicht mehr so interessant .Ich kauf heute noch SNES , MD , Nes und Pc Engine Titel , ja wo sollt ich die denn herbekommen wenn die auch schon eine “”Gebrauchtspielsperre”” gehabt hätten .WIR werden vergessen , es zählt nur noch die “”Handywischergeneration”” die sowieso nur 99 cent für ein Spiel bezahlen will und sich mit lächerlichen Spielkonzepten zufrieden gibt .

lipoman
2. März 2013 19:16

Ich habe so manches Spiel gekauft , welches ich neu gar nicht auf der Rechnung hatte . Heute erst Gears of War 3 für 10 € . Ich dachte mir , nach Skyrim könnte etwas rummballern nicht schaden 😉