Sebastian spielt… The Witcher III (Tagebuch #1)

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Nachdem ich nun schon 20 bis 30 Stunden lang The Witcher III: Wild Hunt gespielt habe, dachte ich mir, dass es vielleicht ganz interessant wäre, von nun an im wöchentlichen Rhythmus von meinen diesbezüglichen Erlebnissen und Fortschritten zu berichten. Bisher habe ich mich in dem Action-Rollenspiel auf die Hauptstory beschränkt und bin bei Level 12 angelangt. Meine letzte abgeschlossene Mission ist “Get Junior”. Wenn Ihr Empfehlungen für lustige oder interessante Nebenmissionen habt, schreibt mir bitte eine Nachricht oder postet sie in die Kommentare unter diesem Artikel. Ach ja, und nur schonmal eine präventive Spoilerwarnung für diese und die kommenden Wochen.

Die vergangene Woche verbrachte ich hauptsächlich in Novigrad und muss sagen, dass ich mich in der Welt von The Witcher III: Wild Hunt zum ersten Mal heimisch fühle, nachdem sich die Spielstunden davor doch phasenweise etwas zäh gestaltet hatten. Es war schön, durch die engen Gassen des Städtchens zu streunern und dabei die feine Grafik mit ihrer Detailverliebtheit zu genießen. Ich sah Personen, die alkoholisiert umherwankten und dabei, mehr schlecht als recht, ein Lied trällerten, patroullierende Wachmänner oder Händler, die mir, dezent aufdringlich, ihre Waren verkaufen wollten. Oh, erwähnte ich schon die beeindruckenden Regen- und Wettereffekte? Alles untermalt von einer Musik, die meinen Gehörgang so schnell nicht mehr verlassen wollte. Mein persönliches Highlight hatte auch mit Musik zu tun, denn im Rahmen der Hauptmission durfte ich einem sehr gefühlvollen Musikstück lauschen – einer der seltenen Momente, in denen Videospiele echte Emotionen bei mir erzeugten.

Sascha schrieb vor geraumer Zeit im Wochenrückblick, dass ihm The Witcher III: Wild Hunt das Gefühl von The Legend of Zelda: Ocarina of Time zurückgebe und ihn immer wieder neu überrasche. Meine volle Zustimmung in diesem Punkt. Ich würde vielleicht noch ergänzen, dass die komplette Spielwelt des Hexers praktisch zu jeder Sekunde wie aus einem Guss wirkt und man dadurch das Gefühl hat, dass jede dort lebende Person eine sinnvolle Funktion hat und nicht einfach nur ohne Hintergrundgedanken dort hingeklatscht wurde. Sehr schön.

Wenn ich den Vergleich mit meinem bisherigen Rollenspielfavoriten, The Elder Scrolls V: Skyrim, heranziehe, muss ich dann aber eine Winzigkeit kritisieren, denn irgendwie kommt beim Erforschen der Welt nicht ganz das “Spielplatz-Gefühl” des Bethesda-Werks auf, da ich eben leider nicht in jedem Buch schmökern oder alle Gegenstände an mich nehmen kann. Andererseits nimmt mich das Epos von CD Projekt RED in Bezug auf die Hauptstory besser an die Hand und ich muss mir diesbezüglich nicht zwanghaft alles zusammensuchen. Aber bitte nicht falsch verstehen: Beides sind exzellente Rollenspiele, die man das Genrefan kennen sollte. Mal abwarten, was die nächsten Wochen für mich so bereithalten.

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25. Februar 2016 12:31

für mich war nach 70 stunden die luft raus.warum grade das spiel so einen hype auslöst ist mir schleierhaft.es ist gut aber mehr aucht nicht.

24. Februar 2016 21:50

Ach ja der Witcher . Jedesmal wenn ich die Ps4 anmache bekomme Ich nen schlechtes Gewissen weil ich nach dem Tutorial noch nicht weiter mit Geralt gespielt habe. Ich mein’ ich würd’ ja auch gerne … aber ich kann nicht . Tenno Scum !

24. Februar 2016 16:28

:XD … “”… nach gut 90 Stunden war etwas die Luft raus …”” … selten so gelacht. ;)Aber ist doch schön, wenn man von einem Spiel so lange am Pad gehalten wird. Hab sicher nicht weniger, eher mehr mit dem Spiel oder besser im Spiel verbra

Tokyo_shinjuu
23. Februar 2016 15:20

Anfangs hat es mich total gepackt und mich das Pad nicht mehr aus der Hand legen lassen, aber irgendwann nach gut 90 Stunden war etwas die Luft raus und ich hatt das Gefühl es wiederholt sich alles in ähnlicher Form. Für mich ist das Spiel einfach zu groß, ein wenig gestrafft hätt ich mehr von gehabt. Momentan hab ich auch ehrlich nicht das Bedürfnis weiter zu spielen. Vielleich kommt die Lust ja wieder.

Insanity
23. Februar 2016 14:40

Ah, sehr fein. Ein tolles Spiel mit wunderbarer Welt, in der ich mich im Moment auch wieder viel zu oft verliere. Ich freue mich auf die nächsten Beiträge.Zum Thema Nebenquests: unbedingt (!) die Quest “”The Play’s the Thing”” mitnehmen. Die kam auch im Zuge dieser Bandengeschichte in Novigrad. Absolut empfehlenswert. Außerdem wird Geralt früher oder später von Dijkstra in die Passiflora eingeladen – bloß nicht ausschlagen! 🙂