Star Wars Episode III: Die Rache der Sith – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Es ist vollbracht: Der ergraute George hat den letzten Star Wars-Film in die Kinos gebracht und wurde in Cannes für sein Lebenswerk als Pionier des Effekt-­Kinos geehrt. ­Eigentlich verdient der Herr ­Lucas aber noch eine Auszeichnung: die des ­allmächtigen und autonomen ­Merchandise-Lords. Star Wars steht nämlich nicht nur für Rekorde an der Kinokasse, sondern wurde häufiger als alle anderen Hollywood-Machwerke zum Lizenz-Spiel verwurstet.

Die versoftete Rache der Sith bietet spielerisch keinerlei Überraschungen: Von voreingestellten Kameras eingefangen, spurtet Ihr als Obi-Wan Kenobi oder Anakin Skywalker durch 17 Story-Levels und säbelt Droiden, ­Klone und diverse Endgegner über den Haufen. Dazwischen gibt’s eine knappe Viertelstunde Videomaterial aus dem Kinofilm, das nahtlos in die Spielgrafik übergeht. Kuriosum der deutschen Fassung: Während die Filmsequenzen im englischen Originalton mit Untertiteln laufen, wird im Spiel deutsch gesprochen. Technisch läuft das Spektakel flott und routiniert ab: Flüssige Animationen stehen den Bewegungen der ­Kinohelden in nichts nach, die lizenzbedingten Trümpfe von Original­sounds und –musik werden sauber ausgespielt. Der Ideenreichtum der Level-Designer stößt dagegen früh an seine Grenzen: Standardabläufe wie Gegnerhorden ­be­siegen, Türen aufsäbeln oder ­Sicherungskästen zerstören und weitere Angriffswellen zurückschlagen. Alle paar Level kommt es zum Bosskampf gegen Fieslinge wie Count Dooku, General Grievous oder gigantische Spinnendroiden.

Das Spiel bietet eine Vielzahl von Attacken und Manövern an, im Eifer des ­Gefechts lässt die überladene Kampfsteuerung aber letztlich nur stupides Tastenhämmern zu. Zudem reagieren Eure Figuren mit der Schnelligkeit von AT-AT Kampfläufern und sorgen für Frust.

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