Was Hello Games nicht alles über sich ergehen lassen muss: erst fürchtet Sean Murray dank Morddrohungen um seine Sicherheit und kaum endet das erste Gerichtsverfahren, steht das Entwicklerstudio kurz vor einem neuen.
So geht es dieses Mal um die “Superformel” mit welcher die zig unscheinbar vielen Planeten in No Mans Sky generiert werden sollen. Diese scheint nicht von Mastermind Sean Murray selbst zu kommen: so soll das Studio sogar im Rahmen mehrerer Pressekonferenzen erwähnt haben, dass die zugrundelegende “Superformel” im Spiel vom belgischen Wissenschaftler Johann Gielis stammt – ein Beispiel findet Ihr hier.
Der Wissenschaftler hat in den Niederlanden ein eigenes Softwareunternehmen mit Namen Genicap. Und eben dieses hat nun kurz vor dem Launch der Weltraum-Erkundungssimulation daran erinnert, dass das Unternehmen Patentinhaber der Formel ist und keine Lizenzrechte an Hello Games vergeben hat. “Wir möchten die Veröffentlichung nicht stoppen – aber wenn die Formel tatsächlich so im Spiel verwendet wird, dann müssen wir [im Bezug auf Hello Games] uns unterhalten,” sagten Vertreter von Genicap.
Seltsam, dass sich Genicap erst jetzt so kurzfristig meldet, findet Ihr nicht auch? Wir halten Euch bezüglich No Mans Sky und dessen eventuelle anstehende (zweite) Launch-Verschiebung auf dem Laufenden.