Rund um Call of Duty brodelt gerade die Gerüchteküche: So verdichten sich die Indizien, dass der nächste Teil Infinite Warfare heißen und in Kürze vorgestellt wird (mehr dazu hier), aber auch die Serien-Vergangenheit könnte ein Comeback feiern.
Gestern haben nämlich findige Menschen bei Amazon UK einen Artikel aufgespürt, der inzwischen schon wieder verschwunden ist, aber im obigen Bild festgehalten wurde: Demnach könnte Activision planen, die drei Modern Warfare-Teile für die aktuelle Konsolen-Generation aufzuhübschen und als Trilogie erneut zu veröffentlichen – was eigentlich gar keine schlechte Idee wäre.
Anderswo wiederum machte das Gerücht die Runde, dass Infinite Warfare als Bonus ein HD-Remaster vom ersten Mondern Warfare enthalten wird… ebenfalls zwar denkbar, aber das erscheint uns doch als die unwahrscheinlichere Variante.




2007 und 2008 wurde die E3 bereits einmal konzeptionell verändert, statt einer großen Messe gab es mehrere Events an kleineren Veranstaltungsorten. Die Fachbesucher klagten über die Fahrerei, außerdem wurde der Vorwurf laut, dass die Messe so an Bedeutung verliere. 2009 kehrte man deshalb zur ursprünglichen Veranstaltungsform zurück. 2016 scheint sich der Trend wieder umzukehren, diesmal aber seitens der Hersteller. Electronic Arts wird nicht im LA Convention Center vertreten sein, stattdessen hält man im nahe gelegenen Club Nokia und parallel in London eine eigene dreitägige Veranstaltung namens EA Play ab, die auch für Privatbesucher zugänglich sein wird. In der Vergangenheit hatte EA einen der größten Stände der Messe. Und auch Activision bleibt der E3 fern, ihre Spiele werden zu Partnern wie Sony und Microsoft ausgelagert. Sind dies nach Nintendos Entscheidung 2013, keine Pressekonferenz mehr abzuhalten, die nächsten Schritte zur E3-Dezentralisierung? Hat sich im Internetzeitalter das Konzept einer klassischen Messe gar überlebt?


