Uncharted 4: A Thief’s End – unsere gamescom-Impressionen

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Leider nichts dramatisch Neues vom PS4-Schatzjäger Nathan Drake: Wir sehen die verlängerte E3-Demo (Nathan und Sully schlendern über den Markt, werden beschossen, müssen mit dem Auto fliehen, Nate wird durch den Schlamm geschleift und entkommt letztlich einem Panzerfahrzeug zusammen mit seinem Bruder – Nathans Freundin ist darüber “not amused”) ein weiteres Mal und sind erneut beeindruckt von Grafik und Inszenierung.

Gerade letzterer Punkt wird von Entwickler Naughty Dog bei der Verfolgungsjagd auf die Spitze getrieben, mit dramatischen Kamerawinkeln, rasanten Zooms und überraschenden Ereignissen. Etwas Frisches erspähen wir dann doch bei der Verfolgungsjagd durch die Stadt: Nathan kann verschiedene Wege durch die engen Gassen nehmen und muss am Ende sogar eine “Ehrenrunde” mit dem Jeep drehen, da er sich in einer Sackgasse verfranst hat. Es gibt also nicht nur “die eine richtige Route”.

Guitar Hero Live – unsere gamescom-Impressionen

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Im Gegensatz zu Rock Band 4 gibt es beim Activision-Konkurrenten eine neue Gitarren-Hardware mit 2×3-Buttonanordnung (wir berichteten). Wer wie wir schon ein bisschen auf der Plastikklampfe eingerostet ist, muss entsprechend doppelt neu anfangen und nicht nur einige Übungsstunden einplanen, sondern auch auf niedriger Schwierigkeitsstufe beginnen. Die beiden Modi “Live” und “TV” bieten zahlreiche Songs und Optionen (mehr dazu in einer späteren M!), die neue Gitarre fühlt sich gewohnt robust an. Viel mehr geht im Segment der Musikspiele wohl nicht mehr. Ach ja, neu angekündigt und zum Glück mit dabei ist Gesang.

Rock Band 4 – unsere gamescom-Impressionen

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Wer braucht nach dem Höhenflug von vor fast einem Jahrzehnt und dem ebenso rasanten Ende des Phänomens einige Jahre später heute noch Musikspiele mit Plastikinstrumenten? Das fragen wir auch die Rock Band 4-Entwickler und Genre-Veteranen Harmonix beim Probespiel und erhalten folgende Antwort: “Es gibt immer noch viele Leute, die Rock Band & Co. heute auf den ‘alten’ Konsolen spielen. Sie haben jetzt eine PS4 oder Xbox One zu Hause und wollen auf diesen Geräten abrocken – und wir geben ihnen Anfang Oktober die Möglichkeit dazu.”

Die Präsentation und unser Hands-on beschränkt sich auf die Gitarre und den neuen Freestyle-Modus. Dahinter verbirgt sich ein Zeitfenster innerhalb eines Songs, in dem Ihr nach Lust und Laune improvisieren dürft. Spielt mit Tasten- und Anschlagkommandos Akkorde oder Leads, ergeht Euch in Tapping-Licks, Doublestops und Bends (Schlagwippe nach oben). Um die Notenauswahl müsst Ihr Euch keine Sorgen machen, die Entwickler beschränken Eure Möglichkeiten auf zum Song passende Töne. Das funktioniert wunderbar, wir fühlen uns wie ein cooler Rockstar. Für Schlagzeug und Gesang wird es übrigens ähnliche Freestyle-Passagen geben. Jetzt sind wir doch ein bisschen gespannt…

Halo 5: Guardians – Kampagne hat den doppelten Umfang von Halo 4

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343 Industries sagte auf der gamescom gegenüber Gamesradar, dass die Kampagne von Halo 5: Guardians etwa den doppelten Umfang von Halo 4 haben werde. Grund dafür sei, dass Locations von Human, Covenant und Forerunner abgegrast werden müssten.

Außerdem wurde enthüllt, dass die Kampagne ursprünglich noch länger werden sollte, dann aber gekürzt werden musste – das könnte auf kommenden DLC hindeuten.

Final Fantasy XV – Director nennt Erscheinungszeitraum

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Director Hajime Tabata hat gegenüber Gamespot gesagt, dass Final Fantasy XV vor 2017, aber nicht mehr 2015 erscheinen werde. Folglich kommt der 15. Kernteil der Serie im Laufe des nächsten Jahres für PS4 und Xbox One in den Handel.

Im Rahmen der gamescom deutete Tabata außerdem an, dass auf der PAX Prime Ende August wohl ein genauer Releasetermin für Final Fantasy XV verkündet wird.

Mafia III – unsere gamescom-Impressionen

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Große Überraschung: Das dritte Mafia spielt nicht in den 1930ern und man arbeitet sich auch nicht in einer italienischen Cosa Nostra hoch. Stattdessen schlüpft ihr in die Haut des Vietnam-Veteranen Lincoln Clay, dessen Bande im New Orleans von 1968 von der italienischen Mafia ausgelöscht wurde. Natürlich sinnt der Mann auf Rache.

Dabei helfen nicht nur seine Armee Fähigkeiten, sondern auch drei Komplizen, von denen sich einer als Vito Scaletta, Held vom zweiten Mafia, entpuppt. Diese Leute verwalten nicht nur Eure Nachtclubs und andere Einrichtungen, die Ihr den Italienern in der belebten Stadt entreißt, sie unterstützen Euch auch auf unterschiedliche Art und Weise. Afro-Trägerin Cassandra lockt die Polizei nach einem Anruf zum Beispiel auf eine falsche Fährte, als sie sich eine Verfolgungsjagd mit uns liefern. Die Stadt wirkt schon jetzt viel lebendiger als im zweiten Mafia und Symbole auf der Karte deuten darauf hin, dass es neben der Story viel zu tun gibt.

Überraschend brutal sind die Kämpfe: Clay schlitzt Hälse auf, exekutiert Feinde mit dem Revolver aus nächster Nähe und rammt ihnen die Schrotflinte in den Bauch – das soll wohl seine traumatischen Erfahrungen im Krieg widerspiegeln. Toll wird die musikalische Untermalung, denn aus dem Autoradio tönen u. a. Hendrix und die Stones. Mafia III erscheint 2016 für PS4 und Xbox One.

3DS & Vita – CEO von NIS America sieht Ende im Westen in zwei bis drei Jahren

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Takuro Yamashita, CEO bei NIS America, hat im Rahmen der gamescom mit MCV über die Zukunft der Handhelds, also 3DS und PlayStation Vita, im Westen geplaudert. Dabei vertritt er die Meinung, dass bei diesen im Westen in zwei bis drei Jahren die Lichter ausgehen werden.

Yamashita findet, dass nun für die großen Publisher und Entwickler die richtige Zeit sei, um alle ihre Spiele auf PS4 und Xbox One zu verlagern. Für kleinere Teams könnte es dagegen noch längerfristig interessant sein, für 3DS und Vita zu entwickeln, da die geringere Konkurrenz dort das Geschäft leichter machen dürfte.

Der Nintendo 3DS erschien in Europa am 25. März 2011, die PlayStation Vita folgte am 22. Februar 2012.

Halo 5: Guardians – unsere gamescom-Impressionen

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Seit drei Jahren in Entwicklung, soll der fünfte Teil der Halo-Hauptserie alles richten: den größten Multiplayer-Modus der Serien-Geschichte bieten (20 Maps von Anfang an dabei, 15 weitere folgen in den ersten 8 Monaten nach Veröffentlichung gratis), den umfangreichsten Solo-Part auffahren und die Xbox One aus dem Verkaufsloch ziehen.

Hinter verschlossenen Türen sehen wir auf der gamescom endlich mehr von der Einzelspieler-Kampagne, deren Story sich mit den Menschen, den Covenant und den Forerunnern beschäftigt. Natürlich warten neue Charaktere und Feinde auf Euch, genauso wie frische Waffen und Moves (Rammattacken und “Sturzflug” auf Feinde – wir berichteten im Heft darüber). Beim Design legen die Entwickler großen Wert auf den Koop-Aspekt, ein Hinein- und Herausspringen in laufende Kampagnen Eurer Freunde ist zum Beispiel jederzeit möglich. Wer sich ohne menschliche Hilfe in den Kampf begibt, ist dennoch als Vierer-Team unterwegs (etwa Master Chief + Linda + Frederic + Kelly): Ihr spielt den Anführer und gebt auf Wunsch per simplem Tastendruck Kommandos wie “Diese Waffe nehmen” oder “Diesen Feind als Hauptziel anvisieren” – das Credo der Macher lautet entsprechend “Das Team ist deine Waffe”.

In der vorgespielten Demo der zweiten Story-Mission sehen wir dieses Feature im Einsatz: Während der Master Chief in einem Schiffshangar die oberste Ebene säubert, gibt er Befehle an seine unten vorrückenden Kameraden – Gegenstand oder Gegner ansehen, Kommando geben, läuft. Wichtiger als diese spielmechanische Feinheit ist aber der grafische Eindruck, den Halo 5: Guardians bei uns hinterlässt: Es sieht nämlich sehr, sehr schick aus. Herausragend ist die Beleuchtung, die die Sci-Fi-Kulissen metallisch zum Glänzen bringt und die Räume plastisch wirken lässt.

Das Ende der Demo bringt uns schließlich zum Grübeln: Der Master Chief stürzt nach einem Kampf in die Tiefe und erwacht in einer mysteriösen, finsteren Höhlenwelt. Eine Stimme spricht zu ihm, irgendwie vertraut… Cortana? Eine weibliche Silhouette erscheint zwischen spitz aufragenden Felsen und sagt in etwa: “John. Es wird erwachen. Du hast nur drei Tage Zeit.” Dann bebt die Erde und aus dem Boden bricht eine Art Monsterwurm hervor, der sich in die Höhe schraubt.

Xbox Game Store – neu am 7. August 2015

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Xbox One:

  • Submerged – 19,99 Euro

Star Wars Battlefront – unsere gamescom-Impressionen

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Das Kernstück von Battlefront, also den klassischen Mehrspielermodus samt Infanterie, konnte ich zwar nicht anspielen, dafür jedoch die Modi “Survival” und “Fighter Squadron”. Ersterer ist der typische Horde-Modus: Alleine oder gemeinsam mit einem Freund (auch im Splitscreen) ballert Ihr Feinde und Fahrzeuge nieder – im Falle des von mir gespielten Levels Sturmtruppen und AT-STs. Hin und wieder gilt es, ein Objekt vor Zugriff durch den Feind zu schützen. So weit, so langweilig.

Mehr Spaß habe ich mit dem “Fighter Squadron”-Modus, welcher an “Luftüberlegenheit” aus der Battlefield-Reihe erinnert. Hier ziehen 10 Tie-Fighter gegen 10 X-Wings in die Schlacht – von Spielern gesteuert. Zusätzlich kommen je 10 CPU-gelenkte Flieger hinzu, damit es mehr zum Abschießen gibt. Ich persönlich hoffe, dass diese CPU-Gegner nicht ihren Weg ins fertige Spiel finden, sondern stattdessen 20 gegen 20 Spieler antreten. Der Abschuß von KI-Gegnern ist schließlich nicht halb so befriedigend, wie echte Spieler vom Himmel zu holen. Die Rechenpower dürfte jedenfalls da sein, schließlich war (zumindest auf der gespielten Map) nicht viel los und die Optik eher mau. Super hingegen die Steuerung: wahlweise aus der Außen- oder Cockpitansicht steuert sich der Tie-Figher nach kurzer Eingewöhnung butterweich – auf Wunsch natürlich mit invertiertem Höhenruder. Mit dem linken Stick regelt man die Energieverteilung stufenlos zwischen Waffen und Antrieb: wer schnell fliegt, macht nicht so viel Schaden. Gewöhnungsbedürftig, aber ein toller Kniff. Dennoch bin ich insgesamt eher enttäuscht als begeistert vom bisher Gesehenen. Allerdings sehe ich die beiden beschriebenen Modi eher als Boni – auf den “richtigen” Mehrspielermodus setze ich nach wie vor große Hoffnungen.

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