Aaru’s Awakening – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Um was es bei der Geschichte von Aaru’s Awakening eigentlich geht, kann ich Euch nicht sagen. Die Zwischensequenzen mit ihrer Mischung aus Standbildern und einschläfernder Kleinmädchenstimme habe ich schnell entnervt übersprungen. Schließlich wusste ich, was mich danach erwartet: weitere Levels mit Stacheln, Wasser, Elektrofallen, giftigen Sümpfen, sprunghaften Feinden und zerbrökelnden Plattformen, die mir den Frust bis in die Haarspitzen treiben. Der Tod gehört in diesem Jump’n’Run dazu. Ihr steuert Aaru mit beiden Analogsticks und den Schultertasten, um zu springen, zu dashen und eine Kugel abzuschießen, an deren Position Ihr Euch teleportiert. Klingt simpel, aber die linearen Levels machen Euch mit den oben beschriebenen Fallen das Leben schwer, zudem sind viele Bereiche nicht einsehbar und verlangen beim ersten Betreten Todesmut – der dann auch immer zum Tod führt. Die Checkpoint-Verteilung schwankt zwischen fair und viel zu weit. Wenn Ihr zum x-ten Mal eine Sprungpassage meistern und dann Eure Teleport-Kugel durch einen winzigen Spalt schießen müsst, um auf der anderen Seite festzustellen, dass Euch eine Wand, die Ihr im Hintergrund wähntet, vor dem rettenden Ziel im Weg steht, kann schon mal das Pad durch die Gegend fliegen.

Kämpft Ihr Euch trotzdem adrenalingeladen durch die Welten mit ihren anspruchsvollen Bossfights, vergleicht Ihr Eure Bestzeiten anschließend online mit der Weltspitze und wundert Euch, wie manche Menschen nur Sekunden für Hindernisse brauchen können, an denen Ihr Euch minutenlang die Zähne ausbeißt. Dabei verhöhnt Euch der Soundtrack mit ruhig dahinplätschernden Klängen, die eher zum Spaziergang-Simulator Proteus als zu einem knackig-frustrierenden Jump’n’Run passen. Die flüssige Optik ist dagegen mit fremdartigen Lebewesen, fein gezeichneten Linien und tollen Farben eine Augenweide.

Tobias Kujawa meint: Ich möchte Aaru’s Awakening mögen, aber es gelingt mir nicht. Die Grafik mit ihren feinen Bleistift-Strichen und ihrer großen Farbpalette gefällt mir ausgezeichnet und Aaru selbst hätte ich gerne in Plüsch-Form. Aber trotz des übersichtlichen Bewegungsrepertoires fühle ich mich in den Levels nie wirklich wohl. Oft muss ich ins Ungewisse springen, manchmal lässt sich der Hintergrund nicht von Hindernissen unterscheiden und die Zielsteuerung für den Teleport ist nicht präzise genug.

Toll aussehendes, aber frustrierendes Jump‘n‘Run mit vielen Kanten.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation Store – neu am 24. Juni 2015

1

PlayStation 4:

  • Devil May Cry 4 Special Edition – 24,99 Euro
  • MotoGP 15 – 64,99 Euro

PlayStation 4:

  • MotoGP 15 – 44,99 Euro
  • Don’t Starve: Giant Edition – 13,99 Euro

PlayStation Vita:

  • BlazBlue Continuum Shift Extend – 24,99 Euro

PSP:

  • BlazBlue Calamity Trigger Portable – 10,99 Euro
  • BlazBlue Contiuum Shift 2 – 19,99 Euro
  • Guilty Gear XX Accent Core Plus – 10,99 Euro

Xbox Game Store – neu am 24. Juni 2015

0

Xbox One:

  • Devil May Cry 4 Special Edition – 24,99 Euro

Splatoon – weltweit Millionenmarke geknackt

32

Dem japanischen Twitter-Account von Splatoon (später übersetzt von Gematsu) ist zu entnehmen, dass der Third-Person-Shooter für Wii U weltweit die Millionenmarke geknackt hat. Erste Indikatoren für einen akzeptablen kommerziellen Erfolg waren bereits die US-Zahlen für Mai, wo der Exklusivtitel einen starken fünften Platz belegte, obwohl er erst gegen Monatsende veröffentlicht worden war.

In der just nachgereichten Pressemitteilung von Nintendo werden die Zahlen noch genauer aufgeschlüsselt: Demnach haben in Europa 230.000 Käufer zugegriffen, in Nordamerika waren es 476.000, in Japan über 476.000 und in Australien mehr als 200.000 Exemplare – dabei werden digitale und physische Verkäufe gezählt.

Was wir von dem Titel halten, könnt Ihr in der aktuellen M!-Ausgabe, die einen ausführlichen Test zu Splatoon enthält, nachlesen.

The Evil Within – Patch entfernt optional die Letterbox-Balken

9

Es geht also doch! Dem deutschen Bethesda-Blog ist zu entnehmen, dass der aktuellste Patch für The Evil Within auf Wunsch die Letterbox-Balken entfernt. Shinji Mikami wollte dem Spiel damit ursprünglich ein cineastisches Flair verpasssen, stieß damit aber offenkundig nicht nur auf Gegenliebe.

Außerdem wird mit dem Patch die Casual-Schwierigkeit neu ausbalanciert, was den Horrortitel insgesamt leichter machen dürfte, da nun mehr Munition und eine verbesserte Energieanzeige geboten werden.

The Evil Within erschien in Europa am 14. Oktober 2014 für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One. Unseren damaligen Test könnt Ihr hier nachlesen.

Xbox One – Abwärtskompatiblität zur Xbox 360 gilt auch für DLCs

9

Der Xbox Support hat jetzt bei Twitter auf Nachfrage bestätigt, dass die Xbox-360-Abwärtskompatiblität der Xbox One auch für die entsprechenden DLCs gelten kann. Bei dem jeweiligen Titel hätte dann aber natürlich der Publisher diesbezüglich das letzte Wort.

Besagtes Feature war im Rahmen der E3 angekündigt worden. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab bisher, dass Red Dead Redemption hierfür in der Wunschliste der Konsolenbesitzer ganz oben steht.

Final Fantasy VII Remake – Director verspricht grafische Steigerung im Vergleich zum E3-Trailer

31

Director Tetsuya Nomua hat jetzt in einem Famitsu-Interview (übersetzt von Gematsu) versprochen, dass die Endversion von Final Fantasy VII Remake noch hübscher als der auf der E3 gezeigte Trailer sein werde. Ein Teil davon würde jedoch auch im fertigen Spiel vorzufinden sein.

Final Fantasy VII Remake ist bisher noch nicht genauer für PS4 terminiert und bekommt in nicht allzu ferner Zukunft auch noch einen “richtigen” Namen verpasst.

Project CARS 2 für PS4 und Xbox One angekündigt

3

Das ging aber schnell: Rund eineinhalb Monate nach Erscheinen des Erstlings kündigen die Slightly Mad Studios bereits Project CARS 2 für PS4 und Xbox One an. Finanziert wird das gute Stück erneut über World of Mass Development, also das Portal, das schon den Vorgänger möglich machte.

Inhaltlich wird, wie bei so ziemlich jedem Nachfolger, von allem ein bisschen oder ganz viel mehr geboten. So gibt es diesmal über 200 Kurse an 50 Locations, wobei als signifikanteste Neuerung auch auch Offroad- oder Schneefahrten möglich sein werden. Das Wetter kann dabei selbstverständlich stets individuell angepasst werden.

Auch bei der Fahrzeugauswahl ist ein deutliches Plus zu verbuchen, denn nun stehen Euch über 200 Fahrzeuge aus 40 verschiedenen Klassen zur Verfügung. Mit diesen kann dann in den neuen Modi Teammate Driver, Spotter, Driver Swap oder Co-Pilot Gas gegeben werden.

Soziale Interaktion wird desweiteren in noch größerem Maße möglich und eine Online-Liga erstellbar sein. An eine Teststrecke wurde ebenfalls gedacht.

The Division – Unterstützung der Companion App gestrichen

4

Ubisoft hat jetzt gegenüber IGN bestätigt, dass The Division nicht mehr die Companion App unterstützen wird. Ursprünglich sollte der Spieler damit per Smartphone Zugriff auf allerlei Zusatzfunktionen haben.

Laut Entwicklerangaben habe die Verwendung der App jedoch zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Spielerfahrung gesorgt, da sie die Spielbalance negativ geändert hätte. Vielleicht hat man sich aber auch einfach nach der massiven diesbezüglichen Kritik an Assassin’s Creed Unity heimlich, still und leise von der noch auf der gamescom 2013 propagierten “einzigartigen” Second-Screen-Erfahrung verabschiedet.

The Division wird am 8. März 2016 für PS4 und Xbox One erscheinen.

Destiny – Creative Director erklärt Preisgestaltung von “The Taken King”

47

Mit dezenter Verwunderung wurde zur Kenntnis genommen, dass Bungie die Erweiterung “The Taken King” (zu deutsch “König der Besessenen”) für Destiny im Herbst für rund 40 Euro anbieten wird. Der Creative Director, Luke Smith, hat diese Preisgestaltung nun im Interview mit Eurogamer erklärt.

Demnach bekomme der Käufer, so Smith, eine große, reichhaltige Kampagne sowie komplett synchronisierte Zwischensequenzen mit einem befriedigenden Ende. Außerdem komme eine neue Unterklasse hinzu, weitere Strikes – wieviele genau, werde noch bekanntgegeben – und einen neuen Raid. Zwei neue PVP-Modi und vier frische PVP-Maps würden in dieser Woche gezeigt werden.

Bungie nenne dies eine grundlegende Erweiterung und das sei es eben auch. Man gebe den Spielern damit einen neuen Platz zum Erforschen, ein neues Ziel. Wenn Bungie noch mehr davon bekanntgebe, würden die Spieler sicher auch noch begeisterter darüber sein.

Neueste Beiträge

Gears of War 3 – im Klassik-Test (360)

Seite 1 Die Gründe, weshalb Gears of War 3 als erster Teil der Serie auch in Deutschland erscheint, haben wir in der letzten Ausgabe der...

Reverie in the Moonlight – im November für Switch & Switch 2

https://www.youtube.com/watch?v=HKUDUu_F0Xc Entwickler und Publisher room6 kündigt an, dass Reverie in the Moonlight am 19. November für Switch und Switch 2 erscheint. Einen neuen Trailer zu...

Monster Hunter Wilds – Prolog-Demo nächste Woche auch für Switch 2

Capcom gibt bekannt, dass die Prolog-Demo von Monster Hunter Wilds am 19. Oktober auch für Switch 2 veröffentlicht wird. Diese lässt uns den Anfang...

The Sinking City 2 – im Test (PS5)

Seite 1 Im Vergleich zum sieben Jahre alten Vorgänger konzentriert sich Teil 2 auf Survival-Horror-Mechaniken. Dadurch entsteht eine Mischung aus Resident Evil und Silent Hill:...

Fire Emblem: Fortune’s Weave – Erweiterungspass angekündigt

https://www.youtube.com/watch?v=9tDRjYdGrGs Publisher Nintendo und Entwickler Intelligent Systems haben einen Erweiterungspass für Fire Emblem: Fortune's Weave vorgestellt. Dieser ist bereits verfügbar und ergänzt drei Wellen an...