Never Alone – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Emily Schuhmann meint: Meine Erwartungen an Never Alone waren gering. Die Bilder sahen zwar schick aus, aber ein Spiel angelehnt an die Kultur der Ureinwohner Alaskas klang für mich eher nach einem langweiligen Lernspiel. Meine Meinung änderte sich jedoch schnell: Die Grafik brilliert nicht durch Realismus oder einen exotischen Stil, sondern schafft einen gelungenen Kontrast zwischen den kalten Eislandschaften und der warmen Beleuchtung. Und obwohl keiner der Protagonisten ein Wort sagt, sind sie mir ans Herz gewachsen. Der Lerninhalt von Never Alone wurde mir nicht aufgezwungen, trotzdem fand ich die Videos interessant. Spielerisch ist dieses visuelle Kunstwerk leider nicht perfekt, aber mit einem geeigneten Koop-Partner ist es eine schön anzusehende, kurzweilige Beschäftigung.

Thematisch feines Jump’n’Run, für Einzelkämpfer teils frustrierend.

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The Last of Us – Verfilmung soll dem Spiel treu bleiben

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In einem Video-Interview mit Game Informer (später transkribiert von Gamespot) hat sich Schreiber Neil Druckmann jetzt zu der Verfilmung von The Last of Us geäußert. Demnach bleibe diese in Sachen Präsentation und der Botschaft der Story dem Spiel treu. Allerdings werde es auch einige große Veränderungen geben.

Im August letzten Jahres hatte Druckmann diesbezüglich noch zu Protokoll gegeben, dass die Story ziemlich anders als die der spielerischen Vorlage sei.

Xbox One-Controller bekommt Firmware-Update

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Microsofts Herold Major Nelson kündigte ein Firmware-Update für den Xbox One-Controller an, das diesem (neben anderen Verbesserungen) vor allem “Starthilfe” geben soll: Benötigte der Controller bisher 4-5 Sekunden, um sich nach dem Einschalten mit der Box zu verbinden, soll er mit der neuen Firmware (derzeit Version 1.2.2236.0) nur noch ca. 2 Sekunden benötigen.

Das Update ist momentan noch in der Testphase und vorerst nur für Mitglieder von Xbox Preview erhältlich. Wie man die Firmware installiert, erfahrt Ihr beim Major.

Silence: The Whispered World 2 jetzt auch für PS4 angekündigt

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Deadalic gibt bekannt, dass das Adventure Silence jetzt auch für PS4 erscheinen wird. Bisher war der Titel lediglich für die Xbox One angekündigt.

Silence ist der Nachfolger von The Whispered World und das erste veröffentlichte Bildmaterial – siehe Galerie unten – macht vor allem optisch schonmal einiges her. Erscheinen soll das Spiel übrigens im Jahresverlauf.

Dragon Age: Inquisition – Tavernen-Songs die nächsten zwei Wochen kostenlos herunterladbar

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Dem offiziellen Blog von Dragon Age: Inquisition ist zu entnehmen, dass die Tavernen Songs aus dem Action-Rollenspiel dort die nächsten zwei Wochen kostenlos heruntergeladen werden können. Dies sei als Dankeschön für die tolle Community gedacht.

Dragon Age: Inquisition erschien bei uns am 21. November 2014.

The Crew – im Test (PS4/XOne)

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Viele Mitarbeiter des Entwicklerstudios Ivory Tower werkelten schon am nicht gerade kleinen Open-World-Rennspiel Test Drive Unlimited. Unter Ubisofts Fittichen fällt das in vielen Aspekten davon inspirierte The Crew einige Hausnummern größer aus: Statt ”nur” Hawaii mit Euren Boliden zu befahren, steht eine virtuell idealisierte Fassung der kompletten USA (bis auf Hawaii und Alaska) als Schauplatz zur Verfügung.

Bereits in nackten Zahlen ausgedrückt sind die Dimensionen beeindruckend: 5.000 Quadratkilometer umfasst die Landmasse, über 6.000 km ist das Straßennetz lang – und fast jede Gegend kann via Querfeldeinfahrt erkundet werden. Ein Dutzend namhafter Metropolen wie Miami, New York, Los Angeles oder Las Vegas dienen als Fokuspunkte – dazwischen erlebt Ihr die ganze Bandbreite an Umgebungen, die in den USA zu finden ist. Von waldigen Regionen über verschneite Berggipfel bis zu trockenen Canyons. Diese beeindruckende visuelle Vielfalt ist das größte Plus von ”The Crew“ – wer Spaß am Erkunden einer Welt hat, kann sich hier stunden- und tagelang allein damit vergnügen.Natürlich gibt es auch sonst jede Menge zu tun, angefangen mit der langen Kampagne, die eine klischeebeladene, aber kurzweilig in Szene gesetzte Story erzählt: Ihr schlüpft in die Rolle von Alex Taylor, dem (zu Unrecht) der Mord an seinem Bruder angehängt wurden. Nach fünf Jahren Knast geht er einen Deal mit dem FBI ein, um korrupte Gesetzeshüter und den Anführer der Bande 510s (gesprochen ”Five-Tens”) hochzunehmen – Letzterer hat nämlich tatsächlich die Tat begangen.

Dafür fangt Ihr in Chicago an, als Straßenraser die Hierarchie der Gang nach oben zu klettern. Und zwar, indem Ihr 65 Missionen abarbeitet: Neben normalen Rennen müsst Ihr unter knappen Zeitlimits Checkpoints erreichen, vor der Polizei fliehen oder unliebsame Rivalen schrotten. Einfach macht Euch The Crew das Leben nicht, denn nur mit einem passend getunten Gefährt und ausreichender Leistungsstufe habt Ihr Chancen. Mit jeder Aufgabe sackt Ihr Erfahrungspunkte und meist eine Tuningkomponente ein, ab bestimmten Levelgrenzen winken Spezialisierungen: Fünf Setups sind im Lauf der Zeit zu ergattern, die Euer Vehikel vom Allround-Straßenflitzer zur Offroad-Maschine machen oder in eine spezialisierte Rennrakete verwandeln.

Anders als bei vielen Rennspielen sammelt Ihr nicht laufend neue Autos, sondern bleibt in der Regel langfristig bei Eurem gewählten Mobil, das Ihr in Rollenspiel-Art aufmotzt. Dabei helfen neben den normalen Missionen hunderte Nebenbeschäftigungen – wie das Aufspüren von Sehenswürdigkeiten oder zahllose Mini-Herausforderungen: Absolviert Slalomkurse, springt über Rampen, haltet die Ideallinie oder eine Mindestgeschwindigkeit – stets gibt es kleine Belohnungen, mit denen Ihr weiter voran kommt.

Grafisch hinterlässt The Crew insgesamt einen gemischten Eindruck: An Abwechslungsreichtum und Lebendigkeit der Spielwelt gibt es nichts zu meckern, dafür kommt die Technik regelmäßig ins Schnaufen. Die Bildrate bleibt nicht ständig stabil, Kantenflimmern und Tearing treten besonders in belebten Momenten immer wieder auf – offensichtlich unvermeidbare Kompromisse, die unterm Strich dank des ”Gegenwerts“ aber verschmerzbar sind.

Etwas gewöhnunsbedürftig geriet das Fahrverhalten, das gerade am Anfang schwammig wirkt, doch mit steigendem Tuningwert und etwas Eingewöhnung kommt Ihr gut klar. Gewöhnen müsst Ihr Euch auch an eine Portion Zufall im Spielgeschehen, da Ihr fast immer mit Zivilverkehr und damit verbunden mit der Gefahr von Kollisionen in ungünstigen Momenten konfrontiert werdet.

The Crew wird von Ubisoft und Ivory Tower primär als MMO positioniert, weshalb stets eine Verbindung mit dem Internet (sowie Plus- bzw. Gold-Abo, wenn Ihr mit anderen Rennen fahren wollt) vorausgesetzt wird – ohne könnt Ihr nicht spielen! In der Praxis tummeln sich bis zu sieben andere menschliche Fahrer mit Euch in der Welt, die Ihr auf Wunsch zu Koop-Missionen einladen, sie aber auch genauso gut ignorieren könnt. Meist nehmt Ihr die anderen Spieler ohnehin nur als kleine Namenseinblendungen auf dem Bildschirm wahr, weil sie in weiter Ferne unterwegs sind.

Auch spezielle PvP-Wettbewerbe stehen ebenso zur Wahl wie ”Fraktionsrennen“ – teils stundenlang dauernde Wettbewerbe, mit denen Ihr den Online-Ruf von einer von fünf Crew-Organisationen aufmöbelt.

Ulrich Steppberger meint: Ich mochte schon die spirituellen Vorgänger der Test Drive Unlimited-Reihe sehr, da kommt mir The Crew gerade recht. Was Entwickler Ivory Tower an Umfang und Abwechslungsreichtum ins Spiel packt, ist sagenhaft – allerdings solltet Ihr etwa in puncto Technik oder Fahrgefühl nicht das Niveau von Forza Horizon 2 erwarten. Gelangt Ihr jedoch über die triste Anfangsregion hinaus und habt Euer Vehikel ordentlich aufgemotzt, entfaltet sich der Reiz von The Crew immer mehr – vor allem, wenn Ihr gerne Umgebungen erkundet. Überraschend gut haben mir auch Geschichte und Missionsstruktur der Solo-Karriere gefallen, obwohl mancher Aufgabentyp (wie Verfolgungsjagden) schnell für Frust sorgt. Ziemlich kalt lässt mich dagegen der Mehrspieler-Aspekt, der wenig Reize hat – hoffentlich sieht das auch Ubisoft noch ein und reicht einen ”Offline Spielen”-Patch nach.

Kenneth Burgess meint: Als jemand, der Familie in den USA hat, kriege ich beim Spielen von The Crew fast schon Heimweh – so toll wurde das wilde Land vor allem abseits der Städte und Straßen gestaltet. Das erinnert mich an meine Fuel-Zeit: Gang rein, runter von der Straße und auf in die wilden Wälder und Gebirge, um Neues zu entdecken. Weitläufig, abwechslungsreich und schön – Entdecker-Herz, was willst du mehr? Auch, dass die Wahl der Musik bei den Storymissionen auf orchestrale Stücke statt auf 08/15-Elektro-Gedöns (wie bei vielen Rennspielen) setzt, freut mich. Die fehlende Option, mit der Kamera nach oben zu schwenken, nervt mich hingegen – vor allem, wenn man durch Wolkenkratzer-Städte wie New York oder Los Angeles brettert und sich die berühmten Sehenswürdigkeiten einmal genauer anschauen will…

  • virtuelle USA mit 6.000 km Straßennetz als Schauplatz
  • 47 Vehikel mit bis zu 5 Tuning-Klassen
  • hunderte Missionen und Aufgaben
  • nahtlose Online-Einbindung (&amp Pflicht)

Trotz ein paar holpriger Aspekte ist ”The Crew” ein reizvoller Open-World-Raser, der mit konkurrenzlosem Umfang und großer Vielfalt überzeugt.

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Xbox 360 & Xbox One – 6,6 Millionen Konsolen im letzten Quartal verschifft

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Im Rahmen seines letzten Financial Briefings (DualShockers berichtete später darüber) gab Microsoft jetzt bekannt, dass im vergangenen Quartal, welches am 31. Dezember endete, insgesamt 6,6 Millionen Xbox-Konsolen verschifft wurden. Leider wurde nicht gesagt, wie sich diese Zahl genau auf Xbox 360 und Xbox One verteilt, sondern lediglich, dass die Xbox-360-Absätze rückläufig seien.

Insgesamt waren die Einnahmen der Xbox-Sparte im Jahresvergleich um 20 Prozent zurückgegangen, was aber nicht verwunderlich ist, da 2013 in diesem Quartal die Xbox One veröffentlicht wurde und entsprechend viel Start-Umsatz generiert wurde.

Jubiläums-PS4 für rund 129.000 Dollar verkauft

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Und wieder einmal gibt es einen Bericht über Rekordumsätze mit der Jubiläums-PS4: So vermeldet jetzt das Wall Street Journal, dass die Konsole mit der Seriennummer 00001 bei einer Auktion in Japan für rund 129.000 Dollar bzw. 15.135 Millionen Yen ersteigert wurde.

Sony wird den eingenommen Erlös, welcher nach eigenen Angaben über den Erwartungen lag, einem wohltätigen Zweck zugute kommen lassen.

The Bard’s Tale IV angekündigt – 27 Jahre nach dem dritten Teil

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It’s official.. And I’m very personally excited to be working on this. More details to follow. pic.twitter.com/OegeiAU28B

— Brian Fargo (@BrianFargo) 24. Januar 2015

Jetzt ist’s offiziell, wie Brian Fargo von inXile Entertainment im Zuge der PAX South twitterte:

Der Rollenspiel-Klassiker The Bard’s Tale III von 1988 (unter anderem für C64) soll nach 27 Jahren einen Nachfolger bekommen. The Bard’s Tale IV soll laut Gamespot auch wieder rundenbasiert daher kommen; da es sich um einen direkten Nachfolger handelt, ist es – zumindest nicht direkt – verbunden mit dem im Dungeon-Crawler-Stil angelegten The Bard’s Tale von 2004 (ebenfalls von inXile).

Brian Fargo will das Spiel über Kickstarter finanzieren, was ihm schon mit Wasteland 2 und Torment: Tides of Numera erfolgreich gelang. Für welche Systeme es erscheinen soll, steht noch nicht fest – wir hoffen inständig auch auf eine Konsolenumsetzung.

NightCry sucht Unterstützer bei Kickstarter – Kurzfilm in voller Länge

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NightCry, der geistige Nachfolger des Horror-Adventures Clock Tower, landete jetzt bei Kickstarter:

Ursprünglich wollte man das Spiel für iOS, Android und Vita (wir berichteten) herausbringen, aber aufgrund der Nachfrage will man es jetzt auch auf den großen Bildschirm bringen – zumindest (und leider vorerst) für den PC. Je nachdem, wieviel Geld zusammen kommt, will man auch andere Plattformen ins Visier nehmen; 300.000 Dollar sind das erste gesteckte Ziel.

Bei NightCry gilt es, eine Mordserie auf einem Kreuzfahrtschiff aufzuklären und zu stoppen – wobei einem der (oder die?) Mörder stets auf den Fersen ist (sind). Entsprechend hat das Spiel zwei Modi: Im Kern ist es ein 3D-Point’n’Click-Adventure (Untersuchungs-Modus), doch wenn Gefahr droht, schaltet es in den “Flucht-Modus” – wobei Flucht die einzige Option ist am Leben zu bleiben, denn Euch stehen keinerlei Waffen zur Verfügung.

Director des Spiels ist Hifumi Kono, der schon verantwortlich für die ersten beiden Clock Tower-Spiele verantwortlich zeichnete; Co-Creator ist Regisseur Takashi Shimizu, bekannt für seine “Ju-on“-Filme (später Ju-on: The Grudge fürs Kino).

Mehr zum Spiel auf Kickstarter.

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