Lego Batman 3: Jenseits von Gotham – im Test (PS4)

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Vor genau einem Jahr zeigte Lego Marvel Super Heroes, wie ein Lego-Spiel auszusehen hat: Top aufeinander abgestimmte Fähigkeiten, abwechslungsreiche Szenarien und köstlicher Humor trafen auf starke Spielbarkeit, Charaktertreue und eine prall gefüllte offene Welt – das honorierten wir mit einer Spielspaß-Wertung von 85 Punkten.

Unter dem trügerischen Namen Lego Batman 3 versammelt sich nun die Heldenriege der DC-Comics und versucht, mit Spider-Man &amp Co. gleichzuziehen. Trügerisch ist der Titel deshalb, weil Batman und Sidekick Robin nicht mehr die Stars sind. Stattdessen verbringt Ihr einen Großteil der Spielzeit in den Rollen ihrer Kollegen, wie Wonder Woman und The Flash. Ihre Gegenspieler bekommen zwar anders als im ersten Lego Batman keine eigene Handlung spendiert, spielen dürft Ihr Lex Luthor, Joker &amp Co. im Laufe der Kampagne aber trotzdem.

Angesichts einer größeren Bedrohung schließen sich Helden und Schurken zusammen: Oberfiesling Brainiac bemächtigt sich der Ringe von Green Lantern und seiner Laternenkumpels, um mit ihrer Macht die Erde auf eine für seine Weltensammlung passende Größe zu schrumpfen. Arme Erde! Aber uns kommt das gerade recht, dürfen wir uns somit unter anderem durch herrliche Winz-Versionen von Paris, London und Rom prügeln.

Leider liegt gerade hier eine der Schwächen von Lego Batman 3, denn die Kämpfe sind mitunter sehr chaotisch und nerven teilweise mit unendlichen Gegnerwellen beim Lösen der serientypischen Rätsel. Dazu gibt es Probleme mit kontextsensitiven Aktionen: So nutzt Superman häufig seinen Eisatem statt zuzuschlagen, da beide Aktionen auf derselben Taste liegen. Wonder Woman hingegen verschränkt bei Beschuss automatisch ihre Arme und geht anschließend nur noch langsamen Schrittes – das jedes Mal per Tastendruck abbrechen zu müssen, nervt!

Ähnlich wie die leicht zu verwechselnden Zwerge in Lego Der Hobbit stören die bereits aus den anderen Lego Batman-Spielen bekannten Fähigkeitenanzüge den Spielfluss durch ihre große Anzahl. Das rührt daher, dass sie nun nicht mehr nur an bestimmten Punkten verfügbar sind, sondern Ihr häufig selbst den richtigen Anzug per Auswahlrad heraussuchen müsst.

Super hingegen: Ein Dutzend große Areale wie die Bat-Höhle, die Hall of Justice und diverse Lantern-Planeten bieten nicht nur viel zum Entdecken, sondern auch unterhaltsame Sammel- und Nebenaufgaben. Besonders im Splitscreen macht das Laune!

Denis Kuckmann meint: Würde ich hier lediglich den Storymodus bewerten, stünde an dieser Stelle nur ein ”Geht so”. Zu aufgesetzt wirkt an vielen Stellen der Humor, zu chaotisch sind die Kämpfe und das ständige Wechseln der Fähigkeitenanzüge stört einfach. In Sachen Kampagne ist beispielsweise The Lego Movie Videogame ein anderes Kaliber. Zudem enttäuscht die deutsche Sprachausgabe trotz guter Sprecher aufgrund der mäßigen Übersetzung – das macht ein Lego Herr der Ringe deutlich besser. Das Erkunden der abwechslungsreichen Umgebungen jedoch ist serientypisch klasse: Hier gibt es Geheimnisse, Easter Eggs und massig freispielbare Charaktere zu entdecken. Außerdem führt US-Moderator Conan O’Brien mit Witz durch die Bat-Höhle und andere Bereiche. Ach ja, die Hommagen an die ebenso trashige wie kultige Batman-Serie aus den 1960ern sind natürlich grandios!

  • über 150 Charaktere und 16 Levels
  • 3 Story-DLCs zum Start erhältlich
  • installiert auf PS4 8,6 GB

Nicht ganz rundes, aber trotzdem gutes Klötzchenabenteuer mit solider Kampagne, viel Fanservice und hervor­ragendem Erkundungspart.

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Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir – weltweit verschiffte Einheiten bekanntgegeben

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Siliconera berichtet mit Berufung auf einen aktuellen Famitsu-Report, dass von Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir weltweit 7,7 Millionen Einheiten verschifft wurden. Somit haben die 3DS-Remakes der GBA-Originale den erwarteten reißenden Absatz gefunden.

Besagte Originalversionen verkauften sich weltweit übrigens insgesamt 16,22 Millionen Mal.

Nintendo New 3DS: Verstecktes Spiel im Browser entdeckt

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Hierzulande ist Nintendos New 3DS ja (noch) nicht erschienen, insofern müssen wir anderen zusehen, wie sie Spaß damit haben – wie beispielsweise mit dessem Browser:

Ein japanischer Nutzer entdeckte folgendes Easter-Egg, das er via Vine mitteilte: Wenn man im Rhythmus zum Super Mario Bros.-Thema auf den Schirm mit den meistbesuchten Seiten tippt, bekommt die Liste den Zusatz “Stage Select” – und man hat plötzlich einen Breakout-Klon vor sich, bei dem man die in Klötzchen verwandelten URLs abtragen muss…

Japan-Charts vom 24. bis 30. November 2014

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Pokemon Omega Ruby / Alpha Sapphire (Pokemon, 11/21/14) – 298,613 (1,626,284)
  2. [PSV] Phantasy Star Nova (Sega, 11/27/14) – 107,313 (NEU)
  3. [3DS] Etrian Odyssey Untold II: Knight of Fafnir (Atlus, 11/27/14) – 59,531 (NEU)
  4. [PSV] Fate/hollow ataraxia (Kadokawa Games, 11/27/14) – 53,979 (NEU)
  5. [PS3] Resident Evil (Capcom, 11/27/14) – 50,258 (NEU)
  6. [PS4] Dragon Age: Inquisition (EA, 11/27/14) – 29,274 (NEU)
  7. [3DS] Monster Hunter 4 Ultimate (Capcom, 10/11/14) – 27,624 (2,200,698)
  8. [3DS] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS (Nintendo, 09/13/14) – 21,755 (1,758,790)
  9. [3DS] Yokai Watch 2: Ganso / Honke (Level-5, 07/10/14) – 20,577 (2,902,388)
  10. [PSV] Nisekoi: Yomeiri!? (Konami, 11/27/14) – 15,508 (NEU)
  11. [PSV] Senran Kagura: Bon Appetit! (Marvelous, 11/27/14) – 14,275 (NEU)
  12. [PS3] Pro Evolution Soccer 2015 (KOnami, 11/13/14) – 12,886 (104,801)
  13. [Wii U] Mario Kart 8 (Nintendo, 05/29/14) – 12,742 (734,626)
  14. [Wii U] Captain Toad: Treasure Tracker (Nintendo, 11/13/14) – 12,211 (54,053)
  15. [PSV] Oedo BlackSmith (NIS, 11/27/14) – 11,562 (NEU)
  16. [PS3] Dragon Age: Inquisition (EA, 11/27/14) – 11,294 (NEU)
  17. [PS3] Call of Duty: Advanced Warfare (Subtitled Version) (Square Enix, 11/13/14) – 10,291 (105,302)
  18. [3DS] Gotouchi Tetsudou: Gotouchi Kyara to Nihon Senkoku no Tabi (Bandai Namco, 11/27/14) – 9,936 (NEU)
  19. [3DS] Hero Bank 2 (Sega, 11/27/14) – 8,014 (New)
  20. [PS3] Dynasty Warriors 8: Empires (Koei Tecmo, 11/20/14) – 7,784 (45,907)

Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:

  1. New 3DS XL – 48,738 (42,184)
  2. PS Vita – 27,935 (10,236)
  3. New 3DS – 22,875 (26,791)
  4. 3DS – 19,722 (8,144)
  5. 3DS XL – 15,182 (11,534)
  6. PS4 – 13,489 (12,430)
  7. Wii U – 12,496 (9,615)
  8. PS3 – 5,360 (4,324)
  9. PS Vita TV – 1,285 (621)
  10. Xbox One – 1,237 (776)
  11. Xbox 360 – 108 (100)
  12. PSP – 18 (11)

Electronic Arts plant “Ankündigung” bei den Game Awards

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I’m looking forward to joining @geoffkeighley on stage Friday night in Las Vegas @thegameawards to make a special announcement from @EA

— Peter Moore (@petermooreEA) 4. Dezember 2014

Unter die – inhaltlich recht dürftige – Rubrik “Ankündigung einer Ankündigung” fällt auch der Tweet von Mr. Moore, seines Zeichens COO von Electronic Arts:

So wolle er am Freitag auf den Game Awards tatsächlich etwas “Spezielles” von EA ankündigen. Und am Samstag hätte er was für PlayStation-Fans zum 20. Jubiläum in petto, zwitscherte er zum Zweiten. Uns bleibt wieder nur die Spekulation, was diese “Spezielle” nun sein mag: Schön wäre ein neues Dead Space… oder ein Starttermin für Mirror’s Edge 2…mal abwarten.

Hey @amboyes …see you on stage in Las Vegas on Saturday. I’m bringing presents for @PlayStation gamers to celebrate the 20th Anniversary!

— Peter Moore (@petermooreEA) 4. Dezember 2014

Gewalt gegen Frauen im Spiel: Australische Händler verbannen GTA V nach Petition

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Die Handelskette Target nahm in Australien GTA V aus dem Verkauf, nachdem man eine Petition erhielt, die sich gegen die Darstellung von Gewalt gegen Frauen im Spiel richtet. Wie VG247 berichtet, zogen jetzt die Kmart-Kaufhäuser (die wie Target zum Wesfarmers-Konzern gehören) nach, die ebenfalls GTA IV und GTA: Episodes from Liberty City aus den Regalen verbannten. (Andere “Über 18-Titel” beließ man jedoch in den Regalen.)

Die Petition, die mehr als 40.000 Befürworter zählt, prangert Rockstars Gangster-Epos an, dass es“die Spieler dazu ermutigt, Frauen zur Unterhaltung umzubringen.”  GTA V “motiviert dazu, sexuelle Gewalt gegen Frauen anzuwenden, sie zu missbrauchen oder zu töten um weiter zu kommen oder ‘Health-Points’ zu erhalten”, ist in der Bittschrift zu lesen.

Dabei geht es um die dargestellte Gewalt gegen Frauen im Allgemeinen, sowie gegen Prostituierte im Besonderen: “Dieses Game gibt dem Spieler nach dem Sex Möglichkeiten, Frauen zu töten, indem man sie bis zur Bewußtlosigkeit schlägt, sie mit Machete, Baseballschläger oder Schusswaffen tötet, um sein Geld zurückzubekommen.” – Zur Verdeutlichung verlinkten sie dieses Video.

Die drei Abfasserinnen erklärten dabei, dass sie selbst Opfer von Gewalt, auch im Sexgewerbe, geworden sind. 

Es gibt inzwischen eine Gegenpetition, die auf die künstlerische Freiheit der Entwickler hinweist – sowie auf den Umstand, dass das Spiel mitnichten dazu ermutigt, Frauen zum Spaß umzubringen; auch basiere die Haupthandlung nicht darauf.

CEO Strauss Zelnick von Rockstars Muttergesellschaft Take-Two erklärte laut VG247, er sei enttäuscht über die Verbannung von GTA V: Das Spiel greife lediglich “erwachsene Themen und Inhalte auf […], wie sie auch in vielen anderen populären […] Medien zu finden sind.”



Oculus VR: Partnerschaft mit Sony oder Microsoft kam nie in Betracht

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“[…] wir waren die ganze Zeit der Ansicht, dass wir keine Partnerschaft mit Sony oder Microsoft eingehen würden”, erklärt OculusVR-CEO Brendan Iribe laut BusinessInsider.

Man empfand es als zu “limitierend”, wenn man das Virtual-Reality-Headset an die PlayStation- oder die Xbox-Plattformen “gebunden” hätte: “Es braucht wirklich eine neue Plattform.” Auch Google schloss man aus, da man dort schon “zuviele Projekte” am Laufen hatte. Bekanntlich gab man dann Facebook im März das Ja-Wort – für 2 Milliarden Dollar (wir berichteten).

Toybox Turbos – im Test (360)

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Der Name ist wohl zwecks Lizenzgebührersparnis anders, aber sonst steht eindeutig fest: Toybox Turbos ist das Micro Machines für die Gegenwart, und noch dazu das beste seit den seligen V3-Zeiten auf der PSone. Vehikel, Fahrverhalten, Spielmodi, Umgebungen – alles wurde schamlos vom Klassiker übernommen und so behutsam modernisiert, dass es sich frisch und angenehm altbekannt zugleich anfühlt. Auch Solospieler kommen durch eine gelungene Kampagne auf ihre Kosten. Schade ist allerdings, dass nur 18 Strecken dabei sind und z.B. auf Wasserfahrzeuge verzichtet wird. So oder so taugen die Toybox Turbos zu mehr als nur kurzen Nostalgie-Runden – hoffen wir auf PS4- und Xbox-One-Fassungen mit mehr Umfang!

Schamlose wie gelungene “Micro Machines”-Neuauflage, nur mit anderem Namen.

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Etrian Mystery Dungeon für den Westen angekündigt

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Atlus kündigt an, dass Etrian Mystery Dungeon auch im Westen (bestätigt ist allerdings bisher nur der amerikanische Raum) physisch und digital zum Preis von 39,99 Dollar für den Nintendo 3DS veröffentlicht wird. In dem Action-Rollenspiel reist der Spieler nach Aslarga, um dort in mysteriösen Dungeons nach Ruhm und Ehre zu streben.

Als Hauptfeatures werden zufallsgenerierte Dungeons, zehn verschiedene Klassen mit individuellen Fähigkeiten und ein einzigartiges Kampfsystem angepriesen. Im Frühjahr 2015 werden wir dann wissen, ob die Zusammenarbeit von Atlus und Spike Chunsoft diesen Versprechen standhalten kann.

Lords of the Fallen – im Test (PS4)

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Kann neben Dark Souls noch ein anderes, ähnlich schweres und komplexes Action-RPG bestehen? Schließlich schwören Fans auf die äußerst harte Abenteuerreihe von From Software. Konkurrenz gibt es nicht – bis jetzt. Denn das deutsche Studio Deck13 will Freunde heftiger Kerker-Schlachten eine Alternative aufzeigen.

Vor dem Antritt Eurer Reise kombiniert Ihr drei Magie- und drei Rüstungsklassen frei miteinander. Die Zauber gehen entweder in eine offensive, defensive oder heilende Richtung und können später nicht mehr verändert werden. Im Gegensatz dazu weicht Eure erste Rüstung schnell deutlich besserer Ausstattung.

Fortan müsst Ihr Euch Lords of the Fallen selbst erschließen, denn die wenigen und auch knappen Hilfestellungen erklären nur das Nötigste. Grundsätzlich stattet Ihr Harkyn von Kopf bis Fuß mit Rüstungsteilen aus, gebt ihm Waffe nebst Schild in die Hand und nutzt einen magischen Handschuh für Projektilangriff, Granate und Schockwelle. Neben Lebensenergie und Magie spielt Ausdauer eine große Rolle: Angreifen, Blocken und Ausweichen verbrauchen Kraft, die sich nur langsam regeneriert. Ruhiges, überlegtes Vorgehen ist darum der einzige Weg zum Erfolg.

Euer beschwerlicher Weg führt durch Keller, Höhlen, Verliese und Burgen. Die Schauplätze entfalten mit ihrer stimmigen, weil vielschichtigen Beleuchtung sowie der glaubhaften Architektur gelungenes Mittelalter-Flair. Lords of the Fallen verzichtet vollends auf eine Karte und auch die Levelstruktur ist offen angelegt – Ihr entscheidet selbst, wohin es geht. Grundsätzlich führt eine Route zur nächsten Hauptquest, doch die Erforschung anderer Wege lohnt sich: Zahlreiche Schatztruhen beherbergen frische Gegenstände. Daneben entdeckt Ihr ein paar optionale Aufträge, deren Abschluss Euch ebenfalls belohnt.

Überall im Spiel trefft Ihr auf dämonische Ritter, blinde Monster, Geister, Riesenspinnen und andere fiese Gestalten. In den ersten Spielstunden stellt jeder Gegner eine Bedrohung dar: Angriffsmuster wollen beobachtet und Lücken in der Deckung gefunden werden, erst dann greift Ihr an.

Das richtige Timing vorausgesetzt, überrascht Ihr Feinde mit einem Schleichangriff. Harkyns Ausrüstung bestimmt Euren Kampfstil: Mit leichter Garderobe und Kurzschwert habt Ihr zwar wenig Schutz, seid dafür allerdings sehr agil. Widerstandsfähig, aber träge machen Euch schwerer Panzer und Turmschild. Eure Tragekapazität wie auch Stärke, Verteidigung und Ausdauer wertet Ihr mit im Kampf gewonnenen Erfahrungspunkten auf. Das geht jedoch nur an Speicherkristallen: Dort wird in Attribut- oder Magiepunkte investiert. Tragt Ihr das XP-Kontingent hingegen weiter mit Euch herum, steigt dessen Wert. Segnet Harkyn das Zeitliche, habt Ihr beim Neustart die Chance, Eure gewonnene Erfahrung zurückzuholen – geht Ihr dabei erneut drauf, ist alles weg. Die Chance auf gute Beute steigt übrigens, je mehr Monster Ihr in Folge besiegt. Speichern oder Euer Ableben setzen diesen unsichtbaren Wert zurück.

Knackig wird es, wenn Ihr einem der ”Herrscher” gegenübersteht: Die mächtigen Bosse verlangen Euch noch mehr als normale Gegner Gelassenheit und genaue Aktionen ab. Dabei gibt es häufig mehr als eine Strategie, manchmal kann sogar die Umgebung ein Schlüssel zum Sieg sein. Diese teils zähen Schlachten belohnen Euch mit einem dicken Batzen Erfahrung und auch mal wertvollen Gegenständen. Nach Eurem Triumph öffnet sich ein Portal, hinter dem besondere Herausforderungen warten.

Das intelligente, weil vielschichtige Kampfsystem sowie die stimmungsvolle Inszenierung gepaart mit Erkundungsfreiheit gehören zu den Stärken von ”Lords of the Fallen”. Allerdings steht das technische Gerüst auf wackeligen Beinen: Nur unschön sind häufiges Ruckeln sowie ständig nachladende bzw. sich scharf stellende Texturen. Für ordentlichen Frust können dagegen zahlreiche Bugs sorgen. Darüber hinaus enttäuscht die Geschichte rund um Harkyns Feldzug gegen den bösen Gott Adyr mit blassen Figuren und einer bruchstückhaften Erzählung.

Sascha Göddenhoff meint: Ich ärgere mich richtig! Nicht über den Schwierigkeitsgrad, denn ich werde gern gefordert. Auch nicht über die unsaubere Grafik, denn Stimmung kommt trotz Ruckeln und Tearing auf. Mich ärgert die Tatsache, dass die technischen Durchhänger das Potenzial von Lords of the Fallen verwässern. Gerade, weil es sich hier um ein auf Präzision und Geduld getrimmtes Action-RPG handelt, nerven einige Bugs enorm. Ich möchte aufgrund schlechter Leistung scheitern und nicht, weil Fehler im Spiel meinen Bildschirmtod fordern. Oft nimmt mir das Spiel genau das Maß an Kontrolle, das ich eigentlich brauche – frustrierend! Doch ich schüttele meinen Ärger ab, weil hinter all den Ecken und Kanten ein durchdachtes und motivierendes Spiel steckt. Die Belohnung ist groß, wenn ich mir einen Bereich Stück für Stück erschlossen habe und das flexible Waffen- und Rüstungssystem richtig einsetze. Trotzdem hätte ich lieber mehr Angst vor dem nächsten Dungeon als vor einem unverschuldeten Bildschirmtod. Und nein, das ist kein Feature!

  • große Auswahl an Schwertern, Stäben, Dolchen, Schilden und Rüstungen
  • flexibles Kampfsystem
  • 3 Durchgänge möglich: Normal, New Game + &amp New Game ++

Forderndes Action-RPG mit Freiraum bei Kampf und Erforschung, dessen Qualitäten von technischen Macken untergraben werden.

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