Neue Spiele der Woche: 10. bis 16. November 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Assassin’s Creed: Rogue (Ubisoft)
  • Digimon All-Star Rumble (Bandai-Namco)
  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2015 (Konami)

…für PlayStation 4:

  • Assassin’s Creed: Unity (Ubisoft)
  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2015 (Konami)

…für Xbox 360:

  • Assassin’s Creed: Rogue (Ubisoft)
  • Digimon All-Star Rumble (Bandai-Namco)
  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2015 (Konami)

…für Xbox One:

  • Assassin’s Creed: Rogue (Ubisoft)
  • Halo: The Master Chief Collection (Microsoft)
  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2015 (Konami)
  • Shape Up (Ubisoft)

…für Wii U:

  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Planes 2 (Bandai-Namco)

…für PlayStation Vita:

  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Minecraft: Playstation Vita Edition (Mojang)
  • Tales of Hearts R (Bandai-Namco)

…für Nintendo 3DS:

  • Lego Batman 3: Jenseits von Gotham (Warner)
  • Planes 2 (Bandai-Namco)
  • Tetris Ultimate (Ubisoft)

Die Frau als Sex-Objekt

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Entwickler stecken Frauen auch heute noch am liebsten in klassische Rollenkonzepte oder sorgen wenigstens für eine Mehrheit männlicher Spielfiguren. Assassin’s Creed: Unity bietet einen kooperativen Modus für vier Spieler, bei dem man ausschließlich mit männlichen Mordbuben unterwegs ist. Warum sind nicht zwei der vier Assassinen weiblichen Geschlechts? Bei Ubisoft begründet man das Fehlen weiblicher Profimörder mit dem zusätzlichen Programmieraufwand, der schlicht das Budget gesprengt hätte. Dem Hersteller war die Implementierung weiblicher Spielerfiguren also zu unwichtig, um einen hohen Stellenwert in der Programmierung und Finanzierung einzunehmen.

Schlumpfine

In den Left 4 Dead– und Borderlands 1 & 2-Spielen ist nur einer von vier wählbaren Charakteren weiblich. Dieses Phänomen bezeichnet man als ”Schlumpfine-Prinzip“: Einer Fülle von männlichen Charakteren steht eine einzige Frau gegenüber. Noch dazu hält der Fakt, dass sie weiblich ist, oft als einziges Charakteristikum her.

Ein Beispiel ist New Super Mario Bros. Wii: Jeder Boss zeichnet sich durch individuelle Merkmale aus, die sein Wesen kennzeichnen: Der verrückte Larry, der artistische Lemmy, der coole Roy… und Wendy O. Koopa, die schlicht und ergreifend weiblich ist und sonst keine Besonderheiten aufweist. Frauen-Profiteams in Sportspielen sucht man vergeblich, beim Kampfsport sind sie in der Unterzahl. Bei dem kommenden Deep Down ist die Erstellung weiblicher Avatare nicht möglich, in Forza Horizon 2 wird man automatisch als semi-hipper Jüngling hinter das Lenkrad gesetzt

Sebastian schaut… Video Games: The Movie

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Laut virtuellem Klappentext hat es sich Video Games: The Movie zur Aufgabe gemacht, die Videospielindustrie, ihren Einfluss und ihre Geschichte von Atari bis Xbox in rund 100 Minuten zu erklären. Große Worte. Als der Film jetzt beim deutschen Ableger von Netflix im Angebot auftauchte, dachte ich mir, dass ich mal klären solte, ob dieser vollmundigen Beschreibung auch Taten folgen.

Es geht dann auch gleich mal flott los, denn in schnellen Schnitten werden viele Szenen aus verschiedenen Videospielen gezeigt, untermalt von dem Queen-Hit “Don’t Stop Me Now”. Anschließend werden einige Branchengrößen wie Randy Pitchford zu ihrer Meinung über Videospiele gefragt und in Rekordzeit einige Statistiken zu der Thematik heruntergespult.

Gottseidank schaltet man danach jedoch mindestens zwei Gänge zurück und frühstückt die Geschichte unseres Hobbys kurz, knapp und präzise ab. Dabei hangelt man sich von Generation zu Generation und hebt stets den wichtigsten Hardware-Vertreter hervor. Schade ist hier nur, dass sich nur auf die allerwichtigsten Daddelkisten beschränkt wird. So findet der Sega Dreamcast etwa gar keine Erwähnung, obwohl er die erste “richtige” 128-Bit-Konsole war und sich erstmals anschickte, Onlinespiele im größeren Rahmen populär zu machen. Auch eventuelle Rivalitäten zwischen Herstellern werden gar nicht erwähnt und der Handheld-Bereich nur am Rand gewürdigt.

Die restliche Filmzeit wird mit diversen Themenschwerpunkten gefüllt. So findet zum Beispiel der große Videospielcrash ausführlich Erwähnung und es wird aufgezeigt, wie denn Videospieldesign funktioniert. Schön ist, dass dabei immer wieder altes Werbematerial eingespielt wird, weil der Zuschauer dadurch am schnellsten den zeitlichen Kontext versteht. Das ergibt etwa bei E.T. Sinn, weil man zuerst den verheißungsvollen Werbespot und dann das sehr dürftige Endprodukt präsentiert bekommt. Währenddessen erklären diverse Entwickler immer die Zusammenhänge oder ihre Gedanken bzw. Erfahrungen dazu.

Abgerundet wird der Film schließlich mit Endseqenzen aus diversen Videospielen, wie etwa der Legend of Zelda-Serie und Outtakes.

Hat es sich nun gelohnt den Streifen anzusehen? Ja und nein. Zunächst einmal wurde mir ein audiovisuell beeindruckendes Produkt geboten, das sich technisch absolut auf der Höhe der Zeit befindet und locker-flockig unterhält. Die Einbindung von Original-Werbespots ist eine gelungene Idee, weil hier auch an echte Raritäten gedacht wurde.

Andererseits bleibt die Doku an vielen Stellen zu sehr an der Oberfläche und bietet nur einen beschränkten Einblick. So könnte ein Zuschauer ohne Hintergrundwissen nach dem Konsum des Films etwa den Eindruck bekommen, dass Videospiele in erster Linie Action-Adventures seien, denn einige andere Genres (etwa Rennspiele) werden im gesamten Filmverlauf gar nicht erwähnt. Insgesamt scheitert der Film also an einem Anspruch, den er aber auch, realistisch gesehen, in 100 Minuten gar nicht erfüllen kann.

Wer eine wirklich gelungene und umfassende Videospieldoku sehen will, dem kann ich Games Odyssey aus dem Jahr 2002 ans Herz legen. Hier wird in vier Teilen zu je 45 Minuten ein sehr guter Überblick über die Industrie geboten. Die einzelnen Episoden liefen damals bei 3sat und sind heute auf YouTube zu finden: Teil 1 – Teil 2 – Teil 3 – Teil 4

Borderlands: The Pre-Sequel – erstes Update erscheint heute

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VG247 berichtet, dass das erste Update für Borderlands: The Pre-Sequel heute veröffentlicht wird. Es macht den Titel kompatibel zum Doppelgänger-DLC, der am 11. November erscheint. Außerdem werden dadurch einige Fehler behoben. Die genauen Optimierungen auf PS3 und Xbox 360 können hier und hier nachgelesen werden.

Borderlands: The Pre-Sequel kam am 17. Oktober in die Geschäfte. Unseren Test dazu findet Ihr in der aktuellen Ausgabe der M! Games.

Frozen Synapse Prime – im Test (PSV)

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Einfach ist der Einstieg in Frozen Synapse Prime nicht: Trotz guter Tutorials müsst Ihr Euch in ein komplexes Strategie-Interface und jede Menge Regeln und Aktionsmöglichkeiten einarbeiten. Aber die Mühe lohnt sich, denn wenn es bei der Cyberpunk-Taktiererei erst einmal geklickt hat und Ihr mit intelligenten Zügen Gegner elegant zerlegt, gibt es kaum ein befriedigenderes Gefühl für Konsolen-Strategen. Ihr zieht Eure Figuren nicht felderweise, sondern setzt freie Wegpunkte. Dabei gilt es viele Faktoren zu beachten: Sichtfelder, Tarnung, Schusswinkel, Art der Fortbewegung – wegen des vielschichtigen Interfaces ist das zunächst nicht einfach. Ein Lob gibt es für die extrem flexiblen, auf Wunsch auch asynchronen Mehrspieler-Modi.

Sehr komplexe und deshalb auch ausgesprochen starke Rundentaktik-Schlachten.

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Far Cry 4 in luftiger Höhe gespielt

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Im Juli veranstaltete Ubisoft ein Gewinnspiel, dessen glücklicher Gewinner eine kostenlose Resie nach Nepal und eine Session mit Far Cry 4 in luftiger Höhe gewinnen konnet. Laut Gamespot ging Will Cruz jetzt als Sieger daraus hervor und konnte sich nebenbei auch noch einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde sichern.

Cruz spielte den Ego-Shooter am 11. Oktober nämlich für 79 Minuten auf der Spitze des Kala Patthar, was gleich mehrere Bestmarken knackte. So befand sich diese nämlich 18.569 Fuß über dem Meeresspiegel. Während der Zockersession zeigte das Thermometer einmal -8,3 Grad Celsius an und der Wind schaffte 40 Kilometer pro Stunde.

Wer nicht solche oder ähnliche Strapazen für Far Cry 4 auf sich nehmen will, muss noch bis zum 20. November warten, denn dann erscheint der Ego-Shooter in Europa.

Terraria – Europatermin für PS4-Version

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Dem europäischen PS Blog ist zu entnehmen, dass die PS4-Version von Terraria am 12. November erscheinen wird. Die USA werden am Tag davor bedient.

Insgesamt soll der Titel die dreifache Größe der PS3-Version haben und über 1.000 neue Items bieten. Außerdem wird das Touchpad des PS4-Controllers zur Nutzung der Weltkarte sinnvoll eingebunden. Eine Companion-App für Smartphones und Tablets befindet sich aktuell ebenfalls in Arbeit.

Desweiteren wird es möglich sein, seine alten Spielstände von PS3 und Vita in die Next-Gen-Fassung zu übernehmen. Neukäufer auf PS4 erhalten sogar die Vita-Version von Terraria gratis dazu.

D4 – im Test (XOne)

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David Young ist ein gebrochener Mann. Einst erfolgreicher Nachwuchsermittler der amerikanischen Drogenbehörde, fand er sich eines Nachts mit seiner sterbenden Frau in seinem Badezimmer wieder, ohne Erinnerung daran, wie es dazu gekommen war. In ihren letzten Zügen flüstert sie die Worte ”Look for D…” – und stirbt. Traumatisiert kündigt David seinen Job und entdeckt, dass er seit dieser Nacht in der Lage ist, durch emotional aufgeladene Gegenstände, sogenannte ”Mementos”, vom Todesort seiner Frau in die Vergangenheit zu reisen. Fortan ist er davon besessen ihren Tod durch seine Gabe zu verhindern.

So weit so düster. Als sich David jedoch aus dem dunklen Badezimmer schält, überfällt ihn plötzlich eine junge Frau in einem knappen Kostümchen, die sich wie eine Katze verhält und ihm die halbe Wohnung zu zertrümmern droht, was Detective Young durch eine akrobatische Rettungsaktion zu verhindern weiß. Fortan hängt die Katzenlady namens Amanda in seiner Wohnung herum und verkauft David nützlichen Kram.

Kurz darauf trifft Davids dicker ehemaliger Vorgesetzter ein. Der stopft sich gerne fünf Hot Dogs auf einmal oder einen ganzen Fisch in den Rachen (um nur noch die Gräten herauszuziehen), während sich die beiden über seine Eheprobleme unterhalten. Es sind Szenen wie diese, die Euch komplett aus der düsteren Handlung herausreißen, und die sich in ihrer Absurdität bis ins Hysterische steigern (wie sie auch schon Swerys Deadly Premonition ausgemacht haben). In dessen realistischer Grafik wirkten solche Gags jedoch teils deplaziert, die technisch saubere Cel-Shading-Optik von D4 passt aber perfekt zum Drahtseilakt zwischen tragischer Geschichte und völliger Absurdität. D4 ist die japanische Karikatur einer Mystery-Krimiserie.

In den ersten beiden Episoden seid Ihr an Bord eines Flugzeugs, in dem David den mysteriösen ”D” vermutet. Bald stellt sich heraus, dass eine ganze Reihe Passagiere ”D” sein könnten – und hier beginnt das Spiel zu glänzen: Es ist eine Freude, sich in klassischer Point’n’Click-Manier vorzuarbeiten und die durchgeknallten Charaktere kennenzulernen. Dazu gibt es witzige Minispiele und liebevoll gestaltete Sammelgegenstände zu entdecken.

Bei Euren Ermittlungen bewegt Ihr Euch auf festgelegten Pfaden und auch Euer Blickfeld bleibt auf vorgegebene Punkte fixiert, das macht das Absuchen der Umgebung teilweise krampfig. Mehr Bewegungsfreiheit hätte der Übersichtlichkeit in den sowieso engen Arealen nicht geschadet.

Alle Eure Aktionen verbrauchen Ausdauerpunkte und bringen gleichzeitig Credits, mit denen Ihr Nahrung zum Energie-Auffüllen und anderen Schnickschnack (wie Kostüme für die Hauptfiguren) kaufen könnt. Unterbrochen werden die Ermittlungen von simplen Quick-Time-Sequenzen, zu denen die absurdesten Szenen ablaufen, die Ihr aber aufgrund des Reaktionstests kaum genießen könnt.

Die Kinect-Steuerung funktioniert, das Spiel mit Controller bleibt aber präziser. Für 15 Euro erhaltet Ihr die beiden Startepisoden, weitere sollen folgen.

Jonas Wolf meint: Vor gut vier Jahren gelang dem japanischen Entwickler Hidetaka ”Swery” Suehiro mit dem umstrittenen Horror-Adventure Deadly Premonition ein kleines Meisterwerk. Völlig überzogene Charaktere, krasses Overacting und unbeholfene Situationskomik machten Deadly Premonition zu einer B-Movie-Perle. Auch D4 hat all diese Qualitäten und verbirgt unter der albernen Schale ein großes Mysterium um eine neuartige Droge, die schleichend den Planeten erobert. D4 hat etwas, was – außerhalb von abstrakten Indie-Experimenten ohne echte Story und Dialoge – zu vielen Spielen fehlt: Mut zur Andersartigkeit. Wieder einmal beweist Swery, dass der Spruch ”Die verrückten Japaner!” auch heute nicht nur Tittenprügler oder pubertäres Moe-Spiel bedeuten muss.

Herrlich schräges Episoden-Abenteuer des “Deadly Premonition“-Machers.

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Multiplayer
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Sound

Nintendo eShop – neu am 7. November 2014

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3DS:

  • Ultimate NES Remix – 39,99 Euro

PlayStation Store – neu am 7. November 2014

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PlayStation 3:

  • Tears to Tiara II: Heir of the Overlord – 39,99 Euro

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