Air Conflicts Vietnam: Ultimate Edition – im Test (PS4)

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Bereits letztes Jahr erschien die jüngste Episode Air Conflicts Vietnam der Flug-Reihe für PS3 und Xbox 360, nun folgt eine aufgepeppte PS4-Version. Die Ultimate Edition enthält neben der Standardkampagne die Zusatzmission ”Lost Letters”, in der Ihr die Seiten wechselt und nicht für die Amerikaner, sondern für Nordvietnam kämpft. So oder so herrscht Genrestandard vor: In 20 originalgetreuen Fluggeräten der 1960er-Jahre startet Ihr zu Kampfeinsätzen, in denen Ihr massig Bodenziele sowie Feindflieger vernichtet. In den kurzen Missionsphasen wechselt Ihr regelmäßig das Fluggerät und setzt Euch auch mal ins Cockpit von trägen Kampfhubschraubern oder Truppenhelikoptern. In Düsenjets setzt Euch das Spiel dagegen eine vereinfachte Flugsteuerung vor, akrobatische Manöver wie Rollen sind nur auf Knopfdruck verfügbar. Noch simpler wird es dank nicht abschaltbarer Zielautomatik, die bei Bodenzielen immer wieder Aussetzer hat. Dummerweise ist Munition knapp und wird nur nach Checkpoints wieder aufgefüllt. Leider tun Eure Flügelmänner rein gar nichts, um Euch zu unterstützen: Die Kameraden sind nur dazu da, ihre Vehikel auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen. Neben der drögen Kampagne liefert Ihr Euch Online-Gefechte wie ”Deathmatch” und ”Capture the Flag”, doch mangels Mitspielern wird das schnell öde.

Thomas Stuchlik meint: Fangen wir mit den wenigen Vorzügen an: Die Flugzeugmodelle sind optisch okay und die Lizenzmusik der 1960er passt gut zum Geschehen. Der Rest ist ein Debakel. Die Steuerung unterfordert jeden Gelegenheitsspieler, die Drehflügler reagieren wie Lkws in der Luft. Die Optik ist eine Beleidigung für die PS4, die ständige Nebelwand erinnert an N64-Zeiten. Zudem ruckelt es an allen Enden, sobald mehr als nur Wälder sichtbar sind. PS4-Fans greifen besser zu War Thunder.

  • ”Ultimate Edition” enthält Bonuskampagne
  • zahlreiche Flugvehikel verfügbar
  • simple, aber dennoch träge Steuerung
  • miese Präsentation und Synchro

Hier stimmt nur wenig: Lahme Einsätze mit Simpelsteuerung in Nebel­optik sind eine Zumutung für jeden Hobbypiloten.

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Battlefield Hardline – Creative Director erklärt Handlungsgerüst

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Auf der San Diego Comic-Con hat Creative Director Ian Milham Ausblick auf das Handlungsgerüst von Battlefield Hardline gewährt (via Polygon). Demnach wird sich dieses um den gesuchten Polizisten Nick drehen: Dieser wird plötzlich im Zusammenhang mit Drogen gesucht und muss deshalb in die Unterwelt abtauchen, um seinen Namen reinzuwaschen. Dabei soll die Story von beiden Seiten des Geschehens, also aus Sicht der Jäger und des Gejagten, beleuchtet werden.

Darauf müssen wir allerdings noch etwas länger warten, denn Battlefield Hardline wurde vor kurzem auf 2015 verschoben.

Firefly Online – komplette Original-Crew kehrt dafür zurück!

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Dass Firefly Online schon länger in Entwicklung ist und sich in Richtung Elite orientieren will, wussten wir schon seit gut einem Jahr. Von der gerade stattgefundenen San Diego Comic-Con gibt es nun aber Neuheiten, nach denen kein Zweifel mehr besteht, dass es das beste Weltraum-Epos seit überhaupt und ewig werden wird, egal ob es als Spiel letztlich etwas taugt oder nicht: Für die Sprachaufnahmen kehren alle neun Hauptdarsteller der unvergessenen TV- und Film-Vorlage, angeführt von Nathan “Captain Mal” Fillion, zurück!

Umso ärgerlicher, dass Firefly Online weiterhin nur für PC und Mac sowie iOS und Android angekündigt ist – da kann der ganz ansehnliche neue Trailer (unbedingt bis zum Schluss dran bleiben) auch nur begrenzt trösten…

Weitere Infos zum Spiel (vielleicht kommt ja doch noch mal einen Konsolen- oder Handheld-Umsetzung) finden sich auf der offiziellen Webseite, sobald diese wieder funktioniert: Die freudige Neuheit hatte am Wochenende soviel Betrieb verursacht, dass der nicht nur der Server, sondern der Anbieter dahinter abgeraucht ist und nun eine neue Heimat bei Amazaon bezogen werden muss. Irgendwie passend…

Chibi-Robo: Let’s Go Photo! – im Test (3DS)

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Chibi-Robo gehört zu Nintendos weniger bekannten Serien – das liegt nicht nur an der Thematik um einen kleinen Roboter, der Alltags-Arbeiten übernimmt, sondern auch daran, dass die Spiele bisher nicht so hochwertig wirkten. Das trifft ebenfalls auf die 3DS-Episode zu: Diese wechselt zwischen Minispielen, Erforschungs- und Reinigungseinsätzen und der Jagd nach Fotos in der echten Welt, um ein Museum mit sogenanntem ”Nostalgieramsch” zu füllen. Das ist originell und anstrengend: Texte müssen mühsam Zeile für Zeile weggeklickt werden, die Steuerung will nicht immer so, wie Ihr möchtet und die Bilderkennung beim Fotografieren wirkt willkürlich. Schade, mit mehr Feinschliff wäre mehr drin gewesen.

Sympathische, aber anstrengende Minispiel- und Fotografier-Aufgaben.

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Entwined – im Test (PS4)

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Entwined bemüht sich um eine allegorische Erzählweise – das Geschichtlein vom goldenen Fisch und blauen Vogel, die sich zu einem grünen Drachen vereinen, möchte so gern eine Art Journey sein, das mit seiner Bildsprache bewegte und dem Spieler das richtige Maß Freiraum für eigene Gefühle und Ideen zugestand. Entwined liefert dafür zu wenig eigene Impulse, zu wenig Fleisch um die abstrakte Optik herum. Es bleibt ein eintöniges Geschicklichkeitsspiel, das auf die Koordination von linkem und rechtem Stick-Daumen setzt – doch auch am Ende der 90- bis 120-minütigen, an Child of Eden erinnernden Röhrenraserei hatten wir nie das Gefühl, die Mechanik so richtig zu beherrschen. Einzig die Optik ist manchmal wirklich hübsch.

Hübsch anzusehender, aber spielerisch dröger Tunnelflug.

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Sixty Second Shooter Prime – im Test (XOne)

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Der Vergleich drängt sich auf: Ähnlich wie die Kult-Ballerei Geometry Wars setzt Sixty Second Shooter auf einfache Formen, Vektorgrafik-Minimalismus und High-Score-Jagd, ohne aber Tiefgang und Reiz des Klassikers zu erreichen. Im Standard-Modus habt Ihr die titelgebende Minute Zeit, mit Twinstick-Steuerung möglichst effektiv Feinde in Baller-Combos zu erledigen und Extras zu sammeln. Erwischt Ihr genug von Letzteren, aktiviert Ihr neue Punktespender, andere Grafikstile oder Startpunkte in höheren Levels – leider habt Ihr viel zu schnell alles freigespielt. Danach macht die hektische Ballerei primär zwischendurch in kurzen Runden Spaß, wenn Ihr Rivalen im Kampf um den Spitzenplatz in der Rangliste findet.

Simpler, für zwischendurch guter Twinstick-Score-Shooter.

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Blood of the Werewolf – im Test (360)

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Werwolf-Mutter Selena will ihren entführten Sohn retten und den getöteten Mann rächen – dafür rennt sie mal als agiler Mensch, mal als mächtiger Vierbeiner durch ausladende 2,5D-Levels voller Fallen und Gegner. Als Wolf verlässt sich Selena auf Doppelsprung und ihr messerscharfes Gebiss, als Mensch setzt sie sich bevorzugt mit einer aufrüstbaren Armbrust zur Wehr. Spielerisch orientiert sich Blood of the Werewolf mit seiner knackigen Schwierigkeit an Klassikern wie Castlevania oder Ghosts ’n Goblins, inhaltlich fährt das Abenteuer mit prominenten Monstern, klassischen Horror-Settings und Logos im Stil alter Grusel-Klassiker konsequent die B-Movie-Schiene.

Meinung &amp

Thomas Nickel meint: Setting und Prämisse sind interessant, die Orientierung an knackschweren Arcade- und 8-Bit-Klassikern ist eine willkommene Designentscheidung. Allerdings wirkt das Spiel etwas überladen: Wenn Euch zu viele Fallen und Gegner auf einmal das Leben schwer machen, stellt sich Hektik ein. Zudem wird Eure Figur bei einem Treffer weit zurückgeschleudert – das kann an den Nerven zehren. Actionfans alter Schule werden aber für wenig Geld gut und stimmungsvoll unterhalten.

Meinung &amp

Thematisch reizvolles, etwas überladenes und frustrierendes Abenteuer.

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UK-Charts vom 21. bis 27. Juli 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  2. Minecraft: PlayStation 3 Edition (PS3)
  3. Tomodachi Life (3DS)
  4. Watch_Dogs (PS4)
  5. Titanfall (Xbox One)
  6. Mario Kart 8 (Wii U)
  7. The Lego Movie Videogame (360)
  8. FIFA 14 (360)
  9. Watch_Dogs (360)
  10. Grand Theft Auto V (360)
  11. Grand Theft Auto V (PS3)
  12. Plants vs. Zombies: Garden Warfare (360)
  13. Watch_Dogs (PS3)
  14. Sniper Elite 3 (360)
  15. Terraria (360)
  16. Pokémon Black Version (DS)
  17. Titanfall (360)
  18. FIFA 14 (PS4)
  19. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  20. FIFA 14 (PS3)
  21. Wolfenstein: The New Order (PS4)
  22. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  23. Sniper Elite 3 (PS4)
  24. FIFA 14 (Xbox One)
  25. Pokémon White Version (DS)

Nintendo kündigt physisches NES Remix Pack an

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Wie VG247 berichtet, hat Nintendo im Rahmen der San Diego Comic Con ein physisches NES Remix Pack für Wii U angekündigt. Dieses enthält die beiden bisher ausschließlich digital veröffentlichten Minispiel-Sammlungen und soll im Jahresverlauf in den USA erscheinen. Ein Europatermin wurde leider noch nicht genannt.

Armillo – im Test (Wii U)

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Gürteltiere geben gute Spielfiguren ab: Wie der Held der beiden Dillon’s Rolling Western-Teile auf 3DS gehört Armillo zur Ordnung der Cingulata. Armillo hat es mit einer ausgewachsenen Alien-Invasion zu tun: Eingerollt kullert er über labyrinthartige Miniplaneten, um gefangene Freunde zu befreien und leuchtende Kugeln zu sammeln – manchmal tickt dabei ein Zeitlimit. Die Steuerung ist simpel: Armillo kann rollen, springen und Gas geben, um Gegner oder Gegenstände zu rammen ein paar Extras und Geheimlevels aus klassischer seitlicher 2D-Ansicht sorgen für Abwechslung. Dabei ist die Balance zwischen Geschicklichkeit und Rätselei ausgewogen, der Umfang überzeugt und die Schwierigkeit zieht schon bald ordentlich an. Die Grafik kommt zwar in schnelleren Passagen manchmal ins Stocken, das gute Gesamtbild wird davon aber kaum getrübt.

Flotte Geschicklichkeitsrollerei – Umfang und Inszenierung passen.

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