Wer sich bei Assassin’s Creed von den zunehmend komplexeren Geschehnissen im Gegenwarts-Teil der Story gestört fühlte, dem wird bei Unity geholfen, wie der Creative Director Alex Amancio im Gespräch mit der Tech-Website Examiner.com verrät.
Demnach wird beim ersten echten Next-Gen-Teil nämlich nicht nur das Geschehen in der Vergangenheit neu sein (war es ja fast immer), sondern auch im Jetzt.
“Es ist ein Neubeginn, ein erzählerischer Neubeginn. Das wird vom komplett neuen Kontext in der Gegenwart symbplisiert. Ihr habt ein klein wenig einer solchen Weiterentwicklung in Black Flag gesehen, aber wir werden nicht das Gleiche machen. Unity ist wirklich der Start eines neuen Zyklus an Assassin’s Creed-Spielen.”
Weiters erklärt er Assassin’s Creed Unity zum besten Einstiegspunkt in die Serie seit Teil 1, denn “weil es neu ist, können wir diesmal alles vernünftig erklären, ohne dass es jemand für redundant halten wird”.
Ob das damit heißt, dass die Passagen aus der Ego-Ansicht damit wieder gekippt und die Geschehnisse in der Abstergo-Zentrale aus Teil 4 komplett ignoriert werden, müssen wir damit wohl abwarten, obwohl es fast so klingt. Für so manchen langjährigen Serien-Fan wäre es auf jeden Fall schade, denn viele interessante Facetten der “alten Story” wurden dort noch nicht abschließend geklärt.