Nach den Gerüchten über eine mutmaßliche Insolvenz von Crytek, die der Entwickler aber dementierte (wir berichteten hier), will Kotaku nun erfahren haben, dass Crytek UK Schwierigkeiten hätte, die Mitarbeiter zu bezahlen.
Kotaku beruft sich auf “vier Personen, die mit Crytek UK in Verbindung stehen”. Diese erklärten, dass das Studio, in dem derzeit Homefront: The Revolution entwickelt wird, den Mitarbeitern noch nicht den vollen Lohn gezahlt hätte. Daraufhin hätten die Angestellten in dieser Woche eine formale Beschwerde beim Studio eingelegt – und seien seitdem nicht mehr zur Arbeit erschienen, wie zwei der anonymen Quellen berichten.
Einer weiteren Quelle zufolge, “die dem Studio nahe steht”, sind etwa 100 Mitarbeiter der Arbeit fern geblieben, wobei noch unklar ist, wieviele von ihnen quasi schon gekündigt haben oder noch abwarten.
Laut Gerücht verhandeln derzeit Crytek und Homefront-Publisher Deep Silver, was als nächstes mit Crytek UK geschehen soll. In Nottingham hofft man, dass Deep Silver das Studio kauft und die Entwicklung von Homefront: The Revolution weiter finanziert – doch solange nichts entschieden ist, würde dort die Arbeit ruhen.
Crytek und Deep Silver haben sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.