Ich denke, eine Menge Leute waren überrascht, dass solch ein Gewalt-Spiel auf einer Nintendo-Plattform veröffentlicht wird […]” – das erklärte der Schöpfer selbst über seine Kreation Devil’s Third. In der Tat war es eine Überraschung, als bekannt wurde, dass Tomonobu Itagakis “Schlitzer-Shooter” exclusiv für die Wii U erscheinen soll (wir berichteten hier). Gegenüber Polygon erklärte er nun, wie es zur Kooperation mit Nintendo kam:
Ursprünglich sollte das Spiel bei THQ erscheinen. Dort bekam Itagakis Valhalla Studio starke Unterstützung durch Danny Bilson, dem damaligen Vize-Präsidenten und bekennendem Ninja Gaiden-Fan. Nachdem der Publisher finanziell ins Schlingern geriet, gab man die Rechte am Spiel an Itagaki zurück – doch die Freundschaft zu Bilson (der übrigens auch in der Film-und Comic-Branche sehr aktiv ist (u.a.The Rocketeer, The Flash, siehe IMDb)) bestand, er unterstützte ihn auch weiterhin – ohne Bilson wäre das Spiel wohl schon Geschichte.
Und diese starke Unterstützung fand er nach der Pleite von THQ dann überraschend auch bei Nintendo:“Sie haben meine Vision wirklich unterstützt”, berichtet Schnetzel-Meister Itagaki. Nicht sehr überraschend war’s hingegen, dass es kreative Differenzen gab – schließlich wirkt der meist sonnenbebrillte und lederbejackte Itagaki mitsamt seinem Spiele-Portfolio wie der Gegenentwurf eines typischen Nintendo-Designers wie Miyamoto:
Es gab kulturelle Differenzen zwischen der Art und Weise, wie ich arbeite und wie Nintendo arbeitet”, räumte er ein, “und sicherlich, wir haben uns gestritten.” Doch letztendlich konnte er Nintendos Arbeitsweise nachvollziehen – und habe gar“eine Menge gelernt”. Speziell Nintendos Hitoshi Yamagami und Yusuke Nakano lobte er für ihre Unterstützung. Laut Itagaki blieben 90% des Spielekonzepts unangetastet, nur 10% drückte “Big N” ihren Stempel auf.
Noch mehr Infos zu Devil’s Third (aus dem, wenn’s nach Itagaki ginge, eine Trilogie werden soll) erfahrt Ihr in dem sehr umfangreichen Interview bei Polygon.









