Zehn ehemalige und aktuelle Angestellte von Crytek haben sich nun anonym gegenüber Kotaku zu den angeblichen finanziellen Problemen ihres (ehemaligen) Arbeitgebers geäußert. Gestern waren diese noch von Crytek selbst dementiert worden (wir berichteten). Demnach seien einige Projekte, etwa ein Nachfolger zu Ryse: Son of Rome, gestrichen worden und seit März wären rund 100 Mitarbeiter gegangen.
Hintergrund ist, dass viele von ihnen zu spät ihr Geld erhalten hätten oder entlassen wurden. Außerdem soll die Kommunikation zwischen den Firmensitzen in Austin (Texas), Nottingham (Großbritannien) und Frankfurt sowohl in- als auch extern nur höchst schleppend funktionieren.
Hauptproblem sei aber, dass Crytek verlernt habe, sich auf seine wirklichen Stärken, also die CryEngine und innovative PC-Titel zu konzentrieren und stattdessen lieber jedem neuen Trend hinterhergehechelt sei. Aktuell gebe es keinen Funken Identität mehr und das frustriere Angestellte und Fans.














