Dass dieser Deal in kürzester Zeit Reaktionen hervorrufen würde, war absehbar:
Nachdem bekannt wurde, dass sich Facebook das Virtual-Reality-StartUp Oculus VR einverleibte (wir berichteten hier), gab es die ersten Reaktionen – wie so oft – an der Börse: Laut GameInformer fiel die Facebook-Aktie gestern um 7% auf 60,385 Dollar (siehe auch Nasdaq) – offenbar sind sich die Anleger noch unsicher ob der Akquise.
Auf der Kickstarter-Seite, über die das Oculus-Headset ja ursprünglich finanziert wurde, gab es – teils heftige – Meinungen zu lesen. Erklärte Facebook-Feinde (wie beispielsweise “DExUS”, siehe hier) überlegen, ob sie ihre Vorbestellung canceln sollen, manche fordern ihr Geld zurück; “Dafür habe ich dieses Projekt nicht unterstützt” fluchte “Jashan Chittesh” exemplarisch für viele. Gemäßigte Stimmen (wie “Grillo del mal”, siehe hier) stehen weiterhin zu Oculus: Er akzeptiere Facebook als Käufer eher “als Microsoft oder Electronic Arts”. Die Kommentare könnt Ihr bei Kickstarter nachlesen.
Den Vogel schießen diesbezüglich aber die Entwicker von FrogFraction2 ab: Sie fügten ihrem Kickstarter-Projekt ein – nicht wirklich ernst gemeintes, dafür sehr werbewirksames- “Stretch-Goal” hinzu: Erreichen die Spenden 2 Milliarden Dollar, will man Oculus VR von Facebook zurückkaufen…siehe hier.