| Spiel: | Ninja Gaiden 3: Razor's Edge |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Team Ninja |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | Wii U |
| Erhältlich für: | Wii U |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 3 / 2014 |
Ein Kuriosum ist Anlass für diesen Test: Ninja Gaiden 3: Razors Edge kommt mit kräftiger Verspätung als Download auf Wii U und zwar ungeschnitten! Ursprünglich erschien das Spiel gar nicht in Deutschland, nun steht die erweiterte Fassung von Ryu Hayabusas drittem Schnetzelausflug zum Vollpreis im virtuellen Regal.
Die Neuerungen von Razors Edge beinhalten u.a. frische Waffen, Ninpo-Zauber, zwei Kapitel mit Ayane, Challenges mit Momiji und Kasumi sowie einen deutlich erhöhten Gewaltgrad jetzt fliegen Körperteile in Hülle und Fülle, dazu fließt literweise Lebenssaft. Außerdem schraubten die Entwickler den Anspruch ein wenig nach oben und veränderten die Platzierung einiger Feinde innerhalb der Levels.
Ryu schlitzt und schneidet sich durch Horden von Monstern und Soldaten, zerlegt dicke Bossgegner und absolviert etwas aufgesetzt wirkende Kletterpassagen. Der Bildschirm des GamePads ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die zusätzlichen Waffen sowie Ninpo-Attacken, außerdem kommt Ihr auf diesem Weg schneller ins Menü. Dort lassen sich mit gesammelten Erfahrungspunkten weitere Attacken für Ryu freischalten.
Die nun höhere Schwierigkeit macht die Kämpfe merklich anspruchsvoller, trotzdem wirkt Ninja Ryu überraschend eingerostet: Die beinharte, jedoch präzise Spielbarkeit der Vorgänger geht Teil 3 auch in der Variante Razors Edge ein wenig ab. Die beiden Kapitel mit Ayane (bekannt aus Dead or Alive) gestalten sich ebenso schnetzellastig wie Hayabusas Einsätze.
Die Erweiterung Razors Edge stellt sicherlich die beste Version von Ninja Gaiden 3 dar. Habt Ihr kein Problem mit dem irren Tempo und dem Schwierigkeitsgrad, lohnt sich der Griff zu dieser Fassung.
Sascha Göddenhoff meint: Ob mit mehr oder weniger Blut: Das dritte Ninja Gaiden bringt meines nicht in Wallung. Wo die Vorgänger mich noch richtig hart rangenommen und motiviert haben, bleibe ich bei Razors Edge seltsam gleichgültig. Die Shortcuts auf dem GamePad sind eine nette Idee, doch mit dem Controller spiele ich trotzdem deutlich komfortabler. Der zusätzliche Inhalt im Vergleich zum ursprünglichen Spiel ist eine gute Sache, 60 (!) Euro für den Download eines alten Titels sind es nicht!
Deutlich erweiterte Version der Schnetzelei komplett ungeschnitten aber teuer.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |















