Sonys auf der CES angekündigter Spiele-Streaming-Dienst PlayStation Now (ehemals GaikaiI, wir berichteten hier) dürfte – so könnte man vermuten – dem traditionellen Einzelhandel ein Dorn im Auge sein, schließlich steht dieser beim Streaming komplett außen vor. Auch die Anleger dachten so: Laut GamesIndustry fiel die Aktie des Einzelhändlers nach der PS-Now-Ankündigung um 9%.
Analyst Michael Pachter hält diese Reaktion aber für überzogen; Er glaubt, dass GameStop dank der Next-Gen-Verkäufe mit Sony mehr gewinnt als man über den Streaming-Dienst verliert. Die PS4 ist auch nicht abwärtskompatibel zu PS3-Discs, insofern würde es keine großen Verluste durch das Streaming im PS3-Gebrauchtspielmarkt geben.
Zudem sei noch gar nicht sicher, ob PlayStation Now auch Erfolg hat – die Konkurrenz von OnLive beispielsweise ist ja bereits gescheitert. In naher Zukunft sieht Pachter keinen signifikanten negativen Einfluss des Streaming-Services auf den Umsatz der Einzelhandelskette.
GameStop hofft sogar, dass man sich ans Streaming-Geschäft “dranhängen” kann – über Abonnements. Gegenüber Gamespot erklärte ein Sprecher, dass man mit DLCs, Abos oder In-Game-Verkäufen mittlerweile ein “600 Millionen-Dollar-Geschäft” im digitalen Bereich etabliert habe.








