Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 10 – BioShock Infinite

34

Ulrich Steppberger meint: Eigentlich ist Infinite ein richtiger Blender, denn die Spielmechanik hinter den Kulissen entpuppt sich als nicht besonders überragend – da konnten die beiden Vorgänger eindeutig mehr. Doch die Story und die Protagonisten reißen alles wieder raus, auch wenn mir das Ende nicht schmeckt: Je länger man drüber nachdenkt, desto diffuser wird alles – das mag gewollt sein, aber bei mir kommt’s eher so an, als ob Ken Levine keine ordentliche Auflösung einfallen wollte. Trotzdem. Allein wegen des Schauwerts lohnt sich die Reise nach Columbia.

Oliver Schultes meint: Ich gebe zu: Ich habe das Ende nicht wirklich verstanden – da waren mir zu viele Wendungen und gefühlte Logiklöcher drin, die irgendwie gestopft wurden. Auch der Fokus auf (nicht besonders anspruchsvolle) Ballereien stört mich etwas. Aber diese beiden Punkte kann ich verschmerzen, zaubern die Entwickler doch mit der fiktiven Himmelsstadt Columbia ein unvergessliches Szenario auf den Bildschirm. Das Design der Welt ist schlicht umwerfend, die Story fesselnd und die bildliche Metapher – ACHTUNG SPOILER! -, dass die Sterne am Himmel unzählige Leuchttürme (und zugleich Welten) aus dem ersten BioShock sind, wird einer der einprägsamsten Momente in meiner Videospiel-Laufbahn bleiben. Stark!

Tobias Kujawa meint: BioShock Infinite verdient einen Preis für die beste Einführung des Jahres. Seit Fallout 3 habe ich nicht mehr einen so guten Videospiele-Anfang gesehen wie die ersten Gehminuten in Columbia. Leider hält der Titel das Niveau nicht – er wird im Laufe der Zeit zu einem schlichten Shooter mit einigen hellen Momenten. Dafür liefert das Ende massig Gesprächsstoff. Insgesamt toll, aber nicht konsequent genug.

Sascha Göddenhoff meint: Mein Spiel des Jahres! Die Shooter-Mechanik ist nicht besonders und die Grafik eher stilvoll als toll, doch Atmosphäre und Geschichte haben mich weggeblasen. Ich habe jeden Moment zwischen Columbias Wolken genossen, und mit jeder Spielminute wuchs mir Elizabeth mehr ans Herz – selten habe ich mich emotional so an eine Spielfigur gebunden gefühlt. Starke Charaktere wie mein Widersacher Comstock sind großartig vertont und geben dem Spiel trotz seiner Comicgrafik eine enorme Glaubwürdigkeit. Der Schluss kann zweifellos diskutiert werden, gehört für mich aber zu einem der besten Enden meiner Spielevita.

Zum Test geht es hier.

Japan-Charts vom 16. bis 22. Dezember 2013

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Puzzle & Dragons Z (GungHo Online Entertainment, 12/12/31) – 256,373 (800,003)
  2. [3DS] Pokemon X and Y (Nintendo, 10/12/13) – 212,666 (3,572,829)
  3. [PS3] Shin Gundam Musou (Namco Bandai, 12/19/13) – 126,019 (NEU)
  4. [PS3] Drakengard 3 (Square Enix, 12/19/13) – 114,024 (NEU)
  5. [Wii U] Super Mario 3D World (Ninendo, 11/21/13) – 86,408 (327,514)
  6. [PSV] Shin Gundam Musou (Namco Bandai, 12/19/13) – 52,667 (NEU)
  7. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/13) – 41,137 (3,564,124)
  8. [3DS] Tomodachi Collection: New Life (04/18/13) – 38,405 (1,584,122)
  9. [3DS] Monster Hunter 4 (Capcom, 09/14/13) – 37,034 (3,067,313)
  10. [3DS] Inazuma Eleven Go Glaaxy Big Bang / Supernova (Level-5, 12/05/13) – 33,328 (155,488)
  11. [3DS] Attack on Titan: The Last Wings of Mankind (Spike Chunsoft, 12/05/13) – 30,363 (166,145)
  12. [3DS] Aikatsu! 2-ri no My Princess (11/21/13) – 29,223 (146,898)
  13. [3DS] Disney Magic Castle: My Happy Life (Namco Bandai, 08/01/13) – 28,562 (378,584)
  14. [3DS] One Piece: Unlimited World R (Namco Bandai, 11/21/13) – 28,108 (169,388)
  15. [3DS] Luigi’s Mansion: Dark Moon (Nintendo, 03/20/13) – 26,931 (985,442)
  16. [PSV] Puella Magi Madoka Magica: The Battle Pentagram (Namco Bandai, 12/19/13) – 26,363 (NEU)
  17. [3DS] Mario Kart 7 (Nintendo, 03/20/11) – 26,931 (2,205,807)
  18. [3DS] Sentouchu Densetsu no Shinobi to Survival Battle (Namco Bandai, 10/17/13) – 24,842 (158,239)
  19. [3DS] New Super Mario Bros. 2 (Nintendo, 07/28/12) – 24,154 (2,182,408)
  20. [Wii U] Wii Party U (Nintendo, 10/31/13) – 23,972 (119,100)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 164,078 (130,710)
  2. Wii U – 109,113 (74,903)
  3. 3DS – 68,522 (50,846)
  4. PS Vita – 50,087 (30,440)
  5. PS3 – 24,573 (23,959)
  6. PSP – 9,905 (6,475)
  7. PS Vita TV – 5,504 (5,506)
  8. Wii – 1,711 (1,197)
  9. Xbox 360 – 763 (536)

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 11 – Etrian Odyssey IV: Legends of the Titan

21

Thomas Nickel meint: Was für ein unfassbar gutes Spiel. Etrian Odyssey ist knallschwer, aber absolut fair, transparent und endlos motivierend. Hier wird nicht lang rumgelabert, hier geht’s direkt zur Sache. Party bauen, ausrüsten und rein in den Dungeon. Wer denkt, hier wie bei anderen modernen Spielen einfach blind durchzustolpern, den schlachten die Monster schneller, als er sich versieht.

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 12 – Rayman Legends

42

Tobias Kujawa meint: Mit Rayman Origins holte mich Ubisoft nach langer Abwesenheit zurück ins Jump’n’Run-Lager und Legends setzt inszenatorisch noch einen drauf. Musik und Grafik sind so super, Nintendos Klempner wirkt dagegen verstaubt wie eine ausgestopfte Katze. Dazu gibt’s tonnenweise Levels, lustige Feinde und nicht zuletzt fordernde Hüpfpassagen. Mein Jump’n’Run des Jahres!

Thomas Nickel meint: Großer Gott, ist dieses Spiel schön. Warum hat das niemand gekauft?! Ach ja. Ich vergaß. Keine Deckungschießeren.

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Nintendo eShop – neu am 26. Dezember 2013

5

Wii U:

  • CastleStorm – 9,99 Euro
  • Super Mario Bros. 3 (NES) – 3,99 Euro (4,99 Euro ab 3. Januar)
  • Cocoto Magic Circus 2 – 29,99 Euro

3DS:

  • Pokémon Bank – 1 Monat gratis, dann 4,99 Euro pro Jahr
  • PokéMover – gratis
  • Edge – 1,99 Euro (3,99 Euro ab 24. Januar)
  • Bird Manias Christmas – 1,99 Euro
  • Super Mario Bros. 3 (NES) – 3,99 Euro (4,99 Euro ab 3. Januar)

Am 2. Januar gibt es keinen eShop-Update, dafür pünktlich zum Fest jede Menge Sonderangebote für Download- und Retail-Titel, die nur kurzzeitig gelten, darunter z.B. ZombiU und Assassin’s Creed III für 9,99 Euro

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 13 – Assassin’s Creed IV: Black Flag

15

Ulrich Steppberger meint: Lange Jahre war ich Assassin’s Creed treu, doch 2012 drohte die Liebe abrupt zu erkalten. Teil 3 mit seinem unfokussierten Inhaltsgemisch und der drögen Schmollbacke Connor als Held schaffte es, mich erstmals nicht mehr zu begeistern. Umso freudiger war die Überraschung, dass es Black Flag so viel besser macht und nahe an die Serien-Glanzzeiten von Episode 2 rankommt: Edward Kenway ist ein interessanter Protagonist, die Seeschlachten bringen höchst willkommene Abwechslung ins Spiel wie auch der erstaunlich hohe Anteil an Schleicheinlagen. Als Fan der Gegenwarts-Anteile finde ich die Erkundung von Abstergo Entertainment mit seinen zahlreichen Easter Eggs und Referenzen reizvoll und auch technisch macht die Karibik einen schicken Eindruck, vor allem auf Next-Gen-Hardware. Feine Sache, das.

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 14 – Tomb Raider

24

Ulrich Steppberger meint: Bei Laras Neuanfang hat mich viel begeistert, aber auch einiges genervt. Tolle Grafik? Prima. Zwangsbeschallung mit Nora Tschirner (auf Xbox 360)? Hmpf. Feine Erkundungs- und Kletterpassagen? Feine Sache. Dynamische Inszenierung? Auch gerne gesehen. Ballereien, die als solche endlich mal richtig funktionieren? Wurde auch Zeit. Aber in teils dermaßen geballter Form? Hätte nicht sein müssen. Zumal dadurch die Schizophrenie zwischen Bambi-Lara und Rambo-Lara so richtig auffällig wurde. Letztlich fand ich die Mischung aber noch im verträglichen Bereich und das Ergebnis unter dem Strich hochgradig unterhaltsam – das mindestens zweitbeste Tomb Raider nach Anniversary. Mal sehen, ob in ein paar Woche der zweite Durchgang auf Next-Gen-Konsolen nochmal so fesseln kann.

Tobias Kujawa meint: Lara + Insel + Feinde = Spielspaß. Der erzählerische Bruch und das im Vergleich mit den Uncharted-Spielen eintönige Setting machen mir das erste Abenteuer von Frau Croft allerdings ein bisschen madig. Zudem gibt es kaum Rätsel, welche durch ihre Instinkt-Sicht auch noch sehr einfach werden. Trotzdem freue ich mich jetzt auf die Next-Gen-Version. Bis Uncharted 4 kommt.

Matthias Schmid meint: Das beste Actionspiel des Jahres heißt Tomb Raider. Ach quatsch: Es heißt Dead Space 3. Das fehlt in dieser Liste, doch das ist eine andere Geschichte. Warum Tomb Raider rockt? Weil die Welt mit ihren zahllosen Sammelgegenständen zum Forschen einlädt und weil der Mix aus Klettern, Rätseln, Erkunden und Ballern ausgewogen ist, wenn man die vielen Gelegenheiten, die einem besagte Insel bietet, annimmt – dann nämlich ist Tomb Raider beileibe keine stumpfe Schießerei. Und auch die vielzitierte Ambivalenz zwischen weinerlicher Lady und taffer Shooterbraut emfpand ich als überhaupt nicht störend. Für mich hat hier eigentlich alles gestimmt: Bei keinem anderen Spiel des Jahres habe ich mich nach einer Zocksession so sehr aufs Weiterspielen gefreut. Grafik, Story, Steuerung – alles tiptop. Und deshalb werde ich den Titel auf Xbox One auch nochmals durchzocken. Und mich dann auf den Nachfolger freuen.

Oliver Schultes meint: Laras Reboot ist ein Uncharted mit weiblichem Hauptdarsteller – daran beißt die süße junge Abenteuer-Maus keinen Faden ab. Aber: Der offensichtliche Klau ist mir letztlich völlig wurscht. Denn Tomb Raider flutscht in jeglicher Hinsicht: grafisch, spielerisch und in Sachen Balance zwischen Ballern und Erforschen. Die Schauplätze haben im besten Wortsinne enorme Schauwerte, das “Ich will nur noch schnell sehen, was um die nächste Ecke kommt”-Gefühl ist von Beginn an vorhanden. Unterm Strich nicht so poliert wie Uncharted 2&3, aber ein packendes Action-Abenteuer, das gelungen zwischen Action und Erkunden pendelt – und sich nur mit dem saudoofen und unglaubwürdigen Wandel vom schüchternen Mädchen zur Killermaschine ein storytechnisches Bein stellt.

Denis Kuckmann meint: Als Croft-Fan der ersten Stunde stand ich dem Tomb Raider-Reboot zwar äußerst skeptisch gegenüber, hatte jedoch Vertauen in Crystal Dynamics – schließlich erlebte Lara dank der Kalifornier bereits 2006 eine erfolgreiche Wiedergeburt. Mein Vertauen zahlte sich aus: Tomb Raider ist ein verdammt gutes Spiel geworden. Okay, dem Serien-Veteran in mir ist der Rätsel-Anteil zu gering und vom Überlebens-Aspekt hatte ich mir mehr erhofft; der Fokus liegt auf der Action. Aber Donnerwetter, ist die gut! Die cleveren Feinde sprechen sich ab, geben ihren Kameraden Deckung und fallen Lara in die Flanke – selten hatte ich so viel Spaß bei virtuellen Schießereien. Im Vergleich zu Uncharted 2 mangelt es zwar etwas an optischer Abwechslung und auch die humorvolle Art Nathan Drakes gefällt mir besser als die todernste, recht uninspirierte Geschichte der neuen Lara, aber das Gesamtpaket überzeugt. So sehr sogar, dass ich’s gleich zweimal durchgespielt habe und es kaum erwarten kann die Next-Gen-Fassung in die Finger zu kriegen. Apropos Next-Gen: Bezüglich des bereits angekündigten Nachfolgers bin ich zuversichtlich, dass es dort wieder etwas mehr auf die grauen Zellen statt auf schnelle Zeigefinger ankommt.

Thomas Nickel meint: Ach, die ewige Ballerei. Eigentlich mochte ich die Reboot-Lara trotz unnötiger Folter- und Gewaltszehen ganz gerne. Aber im Barackendorf habe ich dann das Handtuch geworfen, die endlose Arena-Ballerei ging mir einfach nur noch auf den Senkel. Muss denn im Jahr 2013 alles auf endlose Schießereien getrimmt werden?

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 15 – Mario & Luigi: Dream Team Bros.

13

Thomas Nickel meint: Das vierte Abenteuer von Mario und Luigi ist eigentlich ganz hervorragend, an einem Aspekt scheiden sich aber die Geister: Muss man den Spieler wirklich permanent so penentrant gängeln, an der Hand halten und jedes Rätsel haarklein erklären? Zum Glück scheint Nintendo diesem Trend wieder entsagt zu haben, wie ein Blick auf ein später im Laufe des Jahres erschienenes 3DS-Abenteuer eindrucksvoll zeigt.

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 16 – DmC: Devil May Cry

32

Matthias Schmid meint: Hier vermählen sich das hammermäßige Design der Ausnahmeentwickler von Ninja Theory mit der Hack’n’Slay-Expertise von Capcom zu meinem Lieblings-Slasher der letzten Jahre. Ganz knapp vor Bayonetta und Devil May Cry 4. Selten hab ich die vielfältigen Combos gegen schwache Feinde so genossen, selten haben sich die Finessen eines Kampfsystems so vorbildlich erschlossen. Hinzu kommen noch ein, zwei denkwürdige Bossfights sowie eine Geschichte, die zwar nicht überragend war, aber immerhin die Bezeichnung ‘Geschichte’ verdient. Über die deutsche Sprachausgabe und das Design von Dante mag man die Nase rümpfen, wer sich deshalb aber ein hervorragendes Spiel entgehen lässt, das jederzeit fair ist, der hat selbst Schuld.

Tobias Kujawa meint: Mein erstes Devil May Cry, was für ein Trip. Die Musik passt jederzeit wie die Faust aufs Auge, bei den Schauplätzen sind einige richtige Kracher dabei und der rotzfreche Dante ist mal was anderes. Dazu gesellt sich ein komplexes Kampfsystem, bei dem es richtig Spaß macht, verschiedene Waffen und Combos auszuprobieren.

Sascha Göddenhoff meint: Dantes Aussehen ist mir egal, solange er so geniale Action abliefert wie bei DmC. Das Kampfsystem gibt mir Waffen und Bewegungen an die Hand, mit denen ich einmalig krasse Combos zünde. Mit dem Schwert einen Gegner in die Luft schlagen, um ihm danach Pistolenkugeln in den Wanst zu jagen und ihn schlussendlich per Sense in die ewigen Jagdgründe zu schicken – das klappt in keinem anderen Spiel derart präzise und flüssig. Der visuelle Stil haut ebenfalls voll rein, hier fand ich vor allem die Teufelsdisco richtig stark inszeniert. Ich lehne mich aus dem Fenster: Kein Spiel bot 2013 besser spielbare und stilvoller inszenierte Action als Dantes Comeback!

Thomas Nickel meint: Was hatte ich daran meinen Spaß. Nicht nur, weil das Spiel selbst handwerklich und spielerisch super ist, sondern vor allem, weil sich selten die kollektive Wut der Fans so extrem entladen hat. Tragisch nur, dass sich das wohl auch in den Verkaufszahlen niedergeschlagen hat.

Denis Kuckmann meint: Eigentlich habe ich DmC nur gekauft um die Jungs und Mädels von Ninja Theory zu unterstützen, da mir ihr leider erfolgloses Enslaved so unverschämt gut gefiel. Okay, okay, die Demo um Monster-Jäger Dante fand ich auch nicht schlecht, vor dem Entwicklerwechsel lies mich der Schnetzelmeister aber kalt. Dass DmC bei mir dann so einschlagen würde, hatte ich entsprechend nicht erwartet. Es spielt sich hervorragend, der Grafikstil ist super und die knallharte Mucke passt wie die Metal-Faust aufs Dämonen-Auge! Noch dazu ist die Spiellänge genau richtig dosiert – nervige Spielspaßbremsen wie den Raketen-Ritt aus Bayonetta suche ich glücklicherweise vergebens. Der Fäkal-Humor ist herrlich überzeichnet, die Levels glänzen durch optische Abwechslung und die Story ist gut erzählt – ein rundum gelungener Metzler. Unbedingt spielen!

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 17 – NBA 2K14

7

Sascha Göddenhoff meint: Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie unfassbar gut 2Ks Basketball wieder geworden ist. Vor allem die Next-Gen-Fassungen sehen sensationell aus, spielen sich dank toller Sportleranimationen und dem Fokus auf Simulation fordernd. Nein, zugänglich ist NBA 2K14 nicht, aber gerade deshalb auch so unglaublich belohnend. Anfangs beiße ich mir an einigen Teams noch die Zähne aus, denn neben guten Offensivaktionen braucht es außerdem eine ordentliche Verteidigung, um nicht abgeschossen zu werden. Nachdem ich jedoch ein wenig eingespielt bin, zaubere ich gelungene Spielzüge aufs Parkett. Als Sahnehäubchen darf wie bei FIFA mein ultimatives Team sammeln und aufs Feld schicken. Kurzum: Weder optisch noch spielerisch gab es bisher ein geileres Basketball-Game. Habt Ihr nur einen Funken Interesse an diesem Sport, gebt NBA 2K14 eine Chance – es lohnt sich!

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