Das Oculus Rift bekommt Gesellschaft – und zwar quasi vom “Rest” des Körpers:
Das Virtual-Reality-Headset ermöglicht es zwar, Kopfbewegungen glaubhaft in die virtuelle Spielwelt (respektive auf den Bildschirm) zu übertragen – doch wenn man im Spiel hüpft und springt, verharrt der reale Körper immer noch bewegungslos auf der Couch.
“PrioVR” soll dem ein Ende setzen: Es handelt sich hierbei um ein Set von 11 Sensoreinheiten (bei der “Pro”-Version sind es 17), die man sich um die Gliedmaßen streift. Jede Einheit beherbergt dabei ein Magnetometer, ein Gyroskop und einen Beschleunigungssensor, die alle mit einem zentralem Hub verbunden sind, das wiederum die Signale kabellos an den Rechner weitergibt; PrioVR überträgt dann alle Bewegungen des Spielers ins Spielgeschehen. Angeblich ist diese Technik “8x schneller als Kinect” oder andere optische Abtast-Systeme – behaupten zumindest die Entwickler von Yei Technologies. Denn das ganze soll in Echtzeit funktionieren, während bei Kinect noch diverse Berechnungen für eine Latenzzeit sorgen. Auch weniger störanfällig soll die Sache sein.
Gedacht ist “PrioVR” als Ergänzung zum Oculus Rift, zusammen mit diesem soll sich so eine “komplett” immersive Erfahrung ergeben.
225.000 Dollar möchten die Entwickler über Kickstarter zusammen bekommen, mehr als 40.000 haben sie schon. Allerdings wird die kameralose Bewegungserkennung kein billiges Vergnügen: 450 Dollar sind für die Lite-Version mit Entwicklungsumgebung fällig, mindestens 625 Dollar für die Pro-Version.
Anhänger der interaktiven Zappelei können sich hier beteiligen.







