Gran Turismo 6

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Der Autor dieser Zeilen mag den Gran Turismo-Papa Kazunori Yamauchi – aber mit dem diesjährigen gamescom-Auftritt hat er sich keinen Gefallen getan. Statt Teil 6 der Kult-Rennserie ausführlich zu präsentieren, ergeht sich Yamauchi-san in endlosen “Dieses Concept Car ist übrigens auch noch in Arbeit und kommt in den nächsten 12 Monaten als Download”-Ergüssen.

Wenn der Meister spricht, soll das auch gehört werden – los geht’s mit den Herstellern/Designern: Audi, Aston Martin, Bertone, BMW, Giugiaro, GM Design, Honda, Infiniti/Nissan, Jordan (Schuhdesigner Tinker Hatfield entwirft ein Auto), Mercedes Benz, Nike (waren schon in GT 4 mit “Nike One” vertreten, jetzt kommt “Nike Two”), Peugeot, SRT, Volkswagen und Zagato.

Ihr seid noch wach? Dann hier die gamescom-Updates zu den Strecken: Dabei sind jetzt auch “Goodwood Hill Climb”, “Brands Hatch” sowie “Apricot Hill Raceway” (kennt man aus frühen Teilen). Spannender war schon die Präsentation eines Online-Rennens: Ein neuer “Race Organizer” soll das Erstellen von Rennen mit Freunden im Vergleich zu Teil 5 deutlich vereinfachen – wie das genau funktionieren soll, wurde nicht thematisiert. Die Proberunde mit mehreren Fahrern zeigte insgesamt eine schmucke PS3-Grafik, die allerdings in der Außenperspektive mit mehreren Autos auf dem gleichen Bildschirm und bei gleichzeitigen Raucheffekten arg ins Stottern kam.

Wolfenstein: The New Order

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Das ist mal ein Old-School-Shooter pur. Hier sammelt man noch so viele Waffen wie möglich (fast alle kann man auch in doppelter Ausführung zur gleichen Zeit nutzen), Lebensenergie regeneriert sich nur zu einem gewissen Grad, Panzerung und weitere Lebenspunkte wollen erst gesammelt werden.

Dazu ist das Spiel recht derb und die Steuerung jetzt schon knackig. Wird gut!

inFamous Second Son

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Kurz & knapp: Viel Neues zeigte Sucker Punch nicht von dem Titel, den ich kaum erwarten kann. Neben der Topgrafik stand die Steuerung im Fokus. Per Touchpad hebt Ihr Objekte an und führt leise Takedowns aus.

Außerdem legt Ihr Euren eigenen Finger auf das Touchpad, wenn der Held Delsin im Spiel seinen Fingerabdruck gescannt bekommt – das ist nett, mehr aber auch nicht.

EA Sports UFC

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Toll: Die Grafik ist wirklich erste Sahne. Muskeln und Adern treten hervor, die Sportler berühren sich wirklich, Haut verfärbt sich nach Treffern und die Bewegungen sehen jetzt schon geschmeidig aus. Es graust mir aber beim Anspielen, als ein Entwickler betont, dass sie EA Sports UFC zugänglicher machen wollen als alle anderen UFC-Titel vorher…

Sicher, die Komplexität verwehrte den Spielen stets gute Verkaufszahlen. Aber dafür waren sie auch konkurrenzlos gut, wenn man sich eingearbeitet hatte. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll, zumal in der spielbaren Demo auch nur Schläge und Tritte möglich waren, aber keine Griffe und kein Bodenkampf.

Knack

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Nach einem interessanten Plausch mit Shuhei Yoshida (mehr davon wohl in der nächsten M!) stand mit Knack mein erstes gamescom-Spiel auf dem Plan.

Bisher war ich skeptisch, denn das Spiel erfüllt weder in technischer noch in inhaltlicher Hinsicht meine Erwartungen an einen NextGen Launchtitel. Doch ich wurde angenehm überrascht. Knack ist zwar wirklich etwas für die Familie und nicht für den testosterongesteuerten Hardcore Gamer. Doch die aus Sprungpassagen und Kloppereien bestehenden bunten Levels, Knacks knackscharfer Schatten und das eingängige Feature (Knack wird größer, wenn er Material aufsammelt und bekommt entsprechende Fähigkeiten) machen schon irgendwie Lust.

Das wird bestimmt nicht mein Lieblingsspiel, aber ausprobieren werde ich es. Sinnvoll ist der Koop-Modus, in dem ein zweiter Spieler einen Klon von Knack steuert, der diesen heilen kann, dem aber selbst nicht schlimmes passiert. Damit helfen Eltern ihren Kindern oder diese können ohne echten Einfluss auf das Spiel erste Erfahrungen mit dem Controller sammeln – so wie das z.B. Super Mario Galaxy vorgemacht hat.

Call of Duty: Ghosts

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Selbst Hand anlegen durfte ich während der halbstündigen Präsentation leider noch nicht. Mehrspieler-Fans wissen nach der Enthüllung von letzter Woche aber eh schon fast alles, was ich jetzt weiß:

– Euren Soldaten dürft ihr jetzt selbst gestalten und auch zur Frau umwandeln, Perks und Ausrüstung werden ähnlich dem letztjährigen Pick-10-System mit Punkten selbst zusammengestellt.

– Clans schlagen sich in “Clan Wars” zwei Wochen lang um Gebiete. Jeder Spieler kann sich ein Squad aus zehn Soldaten zusammenstellen, sie individuell ausrüsten und hochlegen. Mit den Schwestern und Brüdern lassen sich verschiedene on- und offline-Modi zocken, die KI passt sich der Bewaffnung an.

– Neu enthüllt wurde der MP-Modus “Blitz”, in dem zwei Teams jeweils ein Portal beschützen müssen, durch das das andere Team schlüpfen muss, um wieder auf einem anderen Punkt der Karte zu erscheinen. Muss man wohl selbst gespielt haben, um es super zu finden…

rain

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SCE Japan Studio, die Entwickler von Echochrome und Tokyo Jungle, bringen am 2. Oktober ein weiteres ungewöhnliches Abenteuer für die PlayStation 3. Der Download-Titel rain (12,99 Euro) steckt Euch in die Rolle eines Jungen, der eines Tages ein unsichtbares Mädchen entdeckt, das wiederum von einem unsichtbaren Monster verfolgt wird. Neugierig wie er ist, verfolgt er das Mädel und taucht ebenfalls ein in die Welt der Unsichtbaren.

Der Clou des Spiels: Nur wenn Regen direkt auf die Spielfigur oder die anderen Wesen fällt, werden sie sichtbar. Praktisch, dass es im gesamten Abenteuer regnet! Aber: Lauft Ihr ins Trockene unter einen Dachvorsprung, verschwindet Euer Alter Ego – und wird so auch unauffindbar für Verfolger. Zudem kann Eure Spielfigur nicht kämpfen; drei Tasten für Laufen, Springen und “andere Aktionen” müssen genügen, den Jungen durch den mit Hindernissen und Feinden gespickten Parcours zu führen. Euer Ziel? Findet heraus, wohin das Mädchen flüchten will!

Das Ganze sieht nach einer stilvoll inszenierten Mischung aus Rätsel- und Geschicklichkeitsspiel aus. Zur Stimmung trägt Musikus Yugo Kanno bei, der in Japan ein respektierter Filkomponist ist und beim Hauptthema von rain Debussy mit der jungen Sängerin Connie Talbot kombiniert – absolut hörenswert! Wer gleich vorbestellt, erhält als Pre-Order-Bonus eine “Music Montage” (Melody of Rain), ein “Avatar Pack” sowie ein “Dynamic Theme” für seine PS3 – wer’s braucht…

Davon abgesehen macht rain einen spannenden Eindruck, vielleicht stößt es ja gar in die Regionen eines Journey vor; das Potenzial scheint da zu sein.

Titanfall

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Mein Spiel des gamescom-Mittwochs! Nach zwei Runden Titanfall bin ich hin und weg…

Die Steuerung ist schnell verinnerlicht, es sieht toll aus und die Titanen sowie die Sprungfähigkeiten der Piloten bringen dringend notwendige Abwechslung ins Ego-Shooter-Genre. Ich will diese Dinge nicht mehr missen. Variablere, spannendere und effektreichere Schlachten habe ich noch nie gesehen. Superklasse!

FIFA 14

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Zuerst ein Gruß an den maniac.de-Leser, der mich zu einem Match mit seinem Kumpel einlud. War sehr nett und das 0:0 denke ich auch okay.

Ach ja, das Spiel sieht auf Xbox One und PS4 bedeutend besser aus als sein CurrentGen-Bruder (einzelne Grashalme sind erkennbar und dann erst diese Animationen!) und spielt sich wirklich sehr rund.

Grand Theft Auto V

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Die frohe Botschaft kam vor wenigen Stunden und lautete so: “GTA V has been rated for Germany at USK18 (Keine Jugendfreigabe) in its complete, original form.”

Das antwortete Rockstar Games via twitter auf die Frage eines Fans:

@marvdedash GTA V has been rated for Germany at USK18 (Keine Jugendfreigabe) in its complete, original form.

— Rockstar Games (@RockstarGames) August 21, 2013

…soll heißen: Grand Theft Auto 5 erscheint bei uns mit dem USK-18-Logo komplett und in seiner Originalform. Wenn das stimmt, dürfen wir uns auf ein 100%-Uncut-Spielerlebnis freuen…wie man heute so schön doof sagt.

Also scheint es Rockstar mal wieder geschafft zu haben, für ein doch sehr brutales Spiel den Ab-18-Sticker zu erhalten…

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