Hinter verschlossenen Türen konnten wir einen detailierten Blick auf die Menüs der Xbox One und deren Bedienung werfen – der erste Eindruck: nicht schlecht. Denn das Dashboard wirkt aufgeräumt, mit vernünftigen Unterkategorien und vor allem relativ wenig Werbeflächen. Viele relevante Funktionen wurden gruppiert und sind schnell zu finden, allerdings gefällt uns nicht so sehr, dass z.B. Freundeslisten und Achievements nun in eigenen kleinen Apps gelandet sind (ähnlich wir bei der PS Vita), statt spontan innerhalb der normalen Struktur aufgerufen werden zu können.
Auch gewöhnungsbedürftig: Es gibt keinen Mini-Guide mehr, der betreffende Button schickt Euch künftig ins Home-Menü zurück – allerdings beendet das nun nicht mehr zwingend das Spiel, dessen aktueller Status bleibt erhalten, bei Apps bleiben gleich vier davon auf der Merkliste. Weiter interessant: Statt bislang 100 können nun bekanntlich bis zu 1.000 Freunde verwaltet werden, wobei Ihr wir bei Twitter auch Leuten ‘Folgen’ könnt, ohne dass sie Euch auch mit auf ihre Liste nehmen müssen – sofern das von ihnen nicht blockiert wird. Und es lassen sich Favoriten ernennen, die dann in den Statuslisten bevorzugt angezeigt werden.
Ist Kinect aktiv, können bis zu sechs User auf einer Konsole gleichzeitig angemeldet werden, das System erkennt dan jeweils, wer gerade darauf zugreifen will – ohne es wird sich klassisch per Pad an- und abgemeldet. Insgesamt machte die Menüstruktur einen positiven Eindruck – hoffen wir mal, dass Microsoft den zum Start bestätigen kann und nicht z.B. doch der Versuchung unterliegt, noch mehr Werbeflächen reinquetschen zu wollen.