Mel Gibson ist zwar weit und breit nicht zu sehen, aber trotzdem kommt einem bei Mad Max manches ziemlich bekannt vor: Denn was die Avalanche Studios da als apokalyptische Endzeit-Action-Vision vorstellen, wirkt stellenweise arg wie ihr Just Cause, nur ohne Dschungel und Fluggeräte, dafür mit viel Wüste und noch mehr Fahrzeugen – auch ein Schuss Twisted Metal lässt sich orten.
Ganz so simpel ist die Angelegenheit natürlich nicht, Mad Max hat durchaus eigene Ansätze wie ein relativ umfangreiches Fahrzeugtuning, eine Stahlharpune, die sich halbwegs realistisch verhält, teils ziemlich brutale Nahkampf-Attacken und Finisher sowie einen Begleiter, der Euch meistens helfend beisteht. Auch die Munitionsknappheit sorgt dafür, dass Ihr nicht einfach wild um Euch ballert, sondern bedachter und taktischer vorgehen müsst.
Fahrzeug-Kämpfe gewinnen an Anspruch, wenn Ihr mehrere Boliden attackiert und deren Insassen schonmal auf Eure Karosse springen – da hilft dann eine Ladung aus Maxens treuer Shotgun mitten ins Gesicht. Grafisch lief das Geschehen (allerdings auf PC) butterweich, jedoch bekamen wir eher spärliche Landschaften zu Gesicht, was beim Endzeitszenario allerdings auch nicht so sehr verwundert…








