Spartacus Legends – im Test (PS3)

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Mit viel Blut und nackter Haut sorgte die TV-Serie ”Spartacus” für Nervenkitzel – den überträgt Ubisofts Umsetzung zumindest in Sachen Gewalt teilweise ins Free-to-Play-Gewand. Ihr kauft einen Sklaven und weist ihm einen Stil zu: Schwert und Schild, Netz und Dreizack, Speer oder Hammer – ab in die Arena. Mit der Dynamik eines SoulCalibur-Gefechts kann das Antik-Gemetzel nicht mithalten, spielt sich aber wuchtig und auch ein wenig Taktik ist dabei: Ihr sollt ja nicht nur gewinnen, sondern dem Publikum zusätzlich eine Show bieten. Für Siege bekommt Ihr Silbermünzen, die investiert Ihr in Ausrüstung und Training. Oder Ihr zückt die Geldbörse und kauft (gegen echte Moneten) ein paar Goldstücke: So erhaltet Ihr schnell weitaus bessere Ausrüstung, vor allem in Online-Kämpfen ist die eine große Hilfe.

Technisch wirkt Spartacus Legends durchschnittlich: Gelegentlich wird das Gesamtbild von Rucklern gestört, dennoch ist der Wiedererkennungswert für Fans der TV-Vorlage gegeben. Die Figuren selbst fallen nicht allzu detailliert aus, die Ausrüstung ist aber gelungen und auch Verletzungen werden überzeugend dargestellt. Passend dazu – wie könnte es anders sein – sind die brutalen Tötungssequenzen die technischen Highlights: Das Blut spritzt, in Zeitlupe werden Kehlen aufgeschnitten, Köpfe oder andere Körperteile abgeschlagen – eben so, wie es die TV-Vorlage vorgibt.

Thomas Nickel meint: Mit den ausgewachsenen Kampfspielen von Genre-Experten wie Namco oder Capcom kann der Konsolen-Spartacus nicht mithalten, trotzdem macht er seine Sache ordentlich. Die Arena-Atmosphäre kommt gut rüber, die Kämpfe spielen sich angenehm unterschiedlich und die brutalen Tötungsmanöver sollten die Splatter-Fraktion angemessen unterhalten. Da die virtuellen Gladiatoren eine überschaubare Manöverpalette besitzen, bleibt die Einstiegshürde niedrig. Der Free-to-Play-Aspekt ist netterweise nicht allzu aufdringlich: Wer sich etwas Zeit nimmt, kann die Goldmünzen für gute Ausrüstung und wertvolle Boni auch selbst erspielen. Daher ist Spartacus Legends für Freunde der sportlich-blutigen Arena-Betätigung durchaus einen Blick wert.

Gute Free-to-Play-Klopperei, die kaum Bezahlhürden aufstellt.

Singleplayer7
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Darkstalkers

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Traurige Nachricht für alle Fans von Darkstalkers: Laut eines Statements von Capcoms Fighting Game Manager Matt Dahlgren auf der Comic Con (Siliconera berichtete darüber) ist aktuell kein weiterer Serienteil in Planung. Insgesamt blickt die Reihe auf eine fast 20-jährige Geschichte zurück.

Grund dafür sind die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Verkaufszahlen von Darkstalkers Resurrection. Im Gegensatz dazu sei, so Dahlgren, Street Fighter auf jeden Fall noch nicht tot. Konkrete Zahlen zu dem Thema nannte er allerdings nicht.

Xbox One

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Die Xbox 360 ist in Japan bekanntlich nicht sonderlich erfolgreich – gelinde gesagt. Damit der Xbox One nicht das gleiche Schicksal ereilt, gab Atsushi Miyauchi Microsoft einen Rat:

“Ich glaube, Microsoft hat die Förderung und Bewerbung der Xbox 360 in Japan aufgegeben, sie kam nicht mehr in Schwung. Doch falls sie den Start der Xbox One [in Japan] so zeitnah wie möglich zum Launch-Termin in Nordamerika legen, dann denke ich, dass dies wirklich einen großen Unterschied ausmachen könnte”, erklärte der Direktor der Dynasty Warriors-Serie gegenüber Polygon.

Darüber hinaus kritisierte er auch die mangelnde Kommunikation von Microsoft: “Japanischen Spiele-Entwickler haben bisher nicht viele Informationen erhalten. Ich denke, momentan sieht es so aus, dass wir nicht viel erfahren werden, bis man sie uns offiziell präsentiert. Erst dann werden sie [die Entwickler] verstehen, was möglich ist.“

Aber ob das wirklich hilft, die Xbox One in Japan erfolgreicher zu etablieren? Denn auch Miyauchi stellte fest, dass die Treue der Japaner zu einheimischen Produkten wie der PlayStation ein Hauptgrund für den Misserfolg der 360 in Japan ist.

Was Microsoft auch klar ist: Wenn man die ganz auf den westlichen “Lifestyle” geeichte Xbox One unverändert in Japan herausbringt, wird das schwierig werden – das erklärte bereits der Präsident und CEO von Microsoft Japan, Yasuyuki Higuchi.

Bisher sieht Microsofts Planung vor, die Xbox One in Japan in einer zweiten Veröffentlichungs-Welle herauszubringen, nach dem US-Start.

Borderlands 2

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Hungrige Kammerjäger freuen sich: Auch über die Inhalte des Season Pass hinaus wird Borderlands 2 noch mit neuem Download-Stoff versorgt. Zwei zusätzliche, kostenpflichtige Extras stehen ab Herbst zum Download bereit. Ein genauer Termin fehlt zwar noch, dafür sind bereits Umfang und Preis bekannt: Das “Ultimate Vault Hunter Upgrade Pack 2: Digistruct Peak Challenge” (4,99 Euro bzw. 400 MS-Punkte) erhöht die Levelobergrenze aller spielbarer Charakterklassen von 61 auf 72. Außerdem dürft Ihr mit diversen Head- & Skinsets (je 0,99 Euro bzw. 80 MS-Punkte) Euren Figuren einen neuen Look verpassen.

Darüber hinaus lassen sich, ebenfalls ab Herbst, besondere Bosskämpfe mit speziellen Bonusinhalten einzeln kaufen. Mit jedem dieser Pakete erhaltet Ihr eine neue Quest, welche in einen Bossfight mündet und nach Abschluss neben frischer Beute auch ein einzigartiges Head- & Skinset für jeden Charakter freischaltet.

Castlevania

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Wie Gamespot berichtet, hat Dave Cox, Produzent von Castlevania: Lords of Shadow 2, im Rahmen einer Diskussionsrunde auf der Comic Con einen neuen Serienteil angedeutet. Definitiv bestätigte er dagegen, dass Mercury Steam keinen weiteren Teil von Lords of Shadow entwickeln werde, da in diesem Serienstrang alles gesagt worden sei.

Aber zurück zum neuen Castlevania-Teil: Konkret sagte Cox dazu nur, dass man bei diesem Teil sicherlich auch wieder Fehler gemacht habe und diese beim nächsten hoffentlich vermeiden werde.

Anschließend ging es noch um die Serie an sich, über die Cox nur lobende Worte fand. Diese habe sich im Laufe von 26 Jahren entwickelt und sei gerade heute in einer guten Verfassung.

Fuse – im Test (PS3)

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Vor einem Jahr wurde auf der E3-Messe Insomniacs Spezialeinheit Overstrike angekündigt, das fertige Abenteuer kommt jedoch unter dem Namen Fuse ins Wohnzimmer. Der Titel beschreibt geheimnisvolle Alien-Technologie, mit der sich allerlei Superwaffen basteln lassen: Das vierköpfige Söldnerteam rückt mit einzigartigen Fuse-Waffen gegen die düstere Raven-Organisation vor, um dieser weitere Fuse-Konstruktionen abzunehmen. Wer da einen Twist wie im Kinofilm ”Oblivion” vermutet, wird enttäuscht – Handlung und Protagonisten bleiben bis zuletzt stereotypisch.

Dreh- und Angelpunkt des Spielablaufs sind die vier Charaktertypen, die ihre Talente kombinieren müssen: Wenn ein Spieler oder KI-Partner das Zeitliche segnet, beginnt das ganze Team beim letzten Checkpoint! Zum Glück gibt es für jede Situation das passende Talent: ”Tank” Dalton trägt einen mächtigen Energieschild, das feindliche Schüsse absorbiert und Geschosse des Teams verstärkt. So lassen sich komplette Feindeswellen sogar zurückdrängen! Für Menstoppower sorgt Isabelle mit der Shattergun, deren Schrotgeschosse Feinde kristallisieren bzw. lähmen. Der Abschusskönig im Team ist jedoch Sniper Jakob, der mit seiner Armbrust sogar Feuerpfeile schießen darf – damit setzt Ihr ganze Flächen in Brand. Ergänzend ballert Kollegin Naja mit der Combo-Singularitätswumme und verteilt Medipacks, die Freunde im nahen Umfeld heilen bzw. reanimieren. Die Figuren unterscheiden sich zudem durch ihre Nahkampftalente und lernen zahlreiche Fähigkeiten, von denen die meisten allerdings nur Statusboni gewähren – man kauft Charakter- und Teamtalente.

Die sechs Levels sind angenehm weitläufig und unterhalten mit wechselnden Herausforderungen: Mal schleicht Ihr Euch an eine Söldnerstellung, mal kraxelt Ihr über Felsen oder bedient unter Zeitdruck allerlei Mechanismen. An Checkpoints erwarten Euch Teamaufgaben, für die mehrere Spieler erforderlich sind. Insgesamt bleiben die gescripteten Einlagen aber auf Minispiel-Niveau, weil Ihr z.B. bei den Kletterbereichen weder abstürzen noch verletzt werden könnt. Neben den üblichen Industrieanlagen und Militärbunkern entzücken einige Schauplätze mit beweglichem Inventar: Feindliche Soldaten stürmen nicht nur aus Türen, sondern kommen auch mal im Helikopter angeflogen, brausen mit dem Transporter oder Zug ins Schussfeld. Ihr verteidigt eine Seilbahngondel, stürmt die animierten Fließbänder einer Roboterfabrik und hackt eine Mechdrohne, um sie auf die Gegner zu hetzen.

Immer wieder stellt Ihr mächtige Zwischen- und Levelbosse, die höllisch austeilen und einiges wegstecken: Wer hier im Solomodus spielt, kann schon mal auf die Heilerein wechseln – manche Angriffswellen radieren zuverlässig alle KI-Kumpels aus! Da müssen intelligente Spieler ran, die sich auf entsprechende Obermotztaktiken einstellen: In der zweiten Hälfte des Spiels sind mehr Tricks möglich, zumal Fuse-Taktiken dann eine verstärkte Rolle spielen – es erscheinen beispielsweise Feinde mit Schutzschild, die alle nahen Gegner heilen und selbst nur mit Fuse-Geschossen verletzt werden können. Außerdem überraschen Euch getarnte Stürmer, die allerlei Nahkampftechniken beherrschen: Sie würgen oder benutzen Euch als lebenden Schutzschild, auch hier gilt es, die Kameraden zu unterstützen! Da muss man mit der Munition haushalten, denn die Geschosse für Fuse-Waffen sind mancherorts begrenzt – die Munitionspacks der Gegner lassen sich nicht immer ergattern. Ergänzend sammelt Ihr deshalb weitere Waffen für Ein- und Zweihandslot: Die Auswahl in den örtlichen Waffenkammern ist leider sehr begrenzt (sechs Standardtypen), zumal Ihr nichts modifizieren dürft. Natürlich habt Ihr auch explosive Eier im Gepäck, die sich zu Fuse-Granaten upgraden lassen. Etwas Abwechslung bereiten bemannbare MG-Türme und die schweren Geschütze von Zwischenbossen, die Ihr für eine bestimmte Zeit und mit begrenzter Munition auf die Kontrahenten richten dürft – darunter Flammenwerfer und Gattling.

Mit Freunden könnt Ihr dank der Teamtalente taktisch bestens kooperieren, die verschiedenen Aufgaben werden aber unfair abgerechnet: Wer sich um Schild oder Medipacks kümmert, räumt wegen der niedrigeren Abschussquote nach Abschluss eines Levels deutlich weniger XP-Bonus ab. Diese Endabrechnung ist deshalb schon mal ein Schlag unter die Gürtellinie: Unsere Koop-Helfer haben böse Drohungen ausgesprochen, falls entsprechende Screenshots veröffentlicht werden! Beim ersten Durchzocken nervt zudem das Speichersystem: Wer bei einem Match erst wieder später ins Spiel einsteigt (z.B. weil er die Gruppe mal kurz verlassen hat), kann Freischaltung und Trophäen danach vergessen. Alternativ zur Kampagne daddelt man in jedem Level Verteidigungseinsätze (”Echelon”-Modus), bei denen Ihr zahllose Gegenwerwellen bekämpft und dabei Aufgaben erledigt – es gilt etwa, eine bestimmte Zielperson auszuschalten oder eine vorgegebene Stellung gegen die Angreifer zu verteidigen.

Phillip Karasek meint: Was ist bei der Entwicklung von Fuse schiefgelaufen? Insomniacs sonst so interessante Geschichten sind hier so spannend wie eine Steuererklärung! Charaktere, die einmal farbenfroh und markant waren, wirken nach der Fuse-Umwandlung wie schlechte Schauspieler im falschen Film. Umgebungen, die abwechslungsreicher nicht hätten sein können, wurden zu Untergrundbasen aus der 08/15-Ecke. Warum bekomme ich Waffen, die so langweilig sind, dass ich am liebsten im Nahkampf Gegner besiege? Warum sind meine KI-Partner auf dem geistigen Stand eines Brotlaibs? Liebes Team Insomniac: Wärt Ihr bei Cel-Shading und Humor geblieben, hätte aus Overstrike ein charmantes Spiel werden können! Der Wechsel zu Fuse machte daraus jedoch einen innovationsfreien, sich selbst viel zu ernst nehmenden Shooter.

Oliver Ehrle meint: So enttäuscht wie der junge Kollege bin ich nicht, allerdings habe ich auch nichts Weltbewegendes erwartet: Spielerisch wird akzeptable Abwechslung geboten, auch wenn diese nicht immer gelungen ist. Ich entdecke nur wenige Bugs und bei dieser Spielzeit (zwei Abende) lasse ich mir sogar das begrenzte Waffenarsenal gefallen – Mods für Zieloptiken hätten nicht geschadet. Unzufrieden bin ich dagegen mit dem Team, das sich sehr unausgeglichen spielt: Wer spendet schon gern Medipacks, während die Mitspieler tolle Obermotzkämpfe bestreiten? Die gleiche Szene grenzt im Solo-Modus an Demütigung, ich spiele doch nicht den Kindergärtner für dämliche KI-Figuren! Unter Freunden mag der Teamgedanke aufgehen, aber offline macht sich Frust breit und online ist Streit um die Charaktere vorprogrammiert. Gelungen finde ich die Spielführung: Wer der Sprachausgabe lauscht, kann auf Zielmarker verzichten. Ansonsten sind Handlung und Helden aber auf dem Niveau eines trashigen Sci-Fi-Films aus den 1980ern.

  • Third-Person-Shooter für Teamspieler
  • 4 Fuse- und 6 Standardwaffen
  • 6 Levels mit vielerlei Aufgaben
  • Handlung wie im Low-Budget-Kino
  • auf Xbox 360 etwas holpriger

Akzeptabler Teamshooter mit reichlich Tohuwabohu: ein kurzweiliger Zeitvertreib für Freunde – Solisten und Dauerzocker werden aber desertieren!

Singleplayer64
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Capsized – im Test (360)

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Ein kleiner Astronaut flieht nach einem Angriff auf sein Schiff per Rettungskapsel auf einen grünen Planeten. Doch die Gefahr ist längst nicht vorüber: Jetzt gilt es, Hilfe zu suchen und sich dabei der ziemlich bissigen Fauna in der unbekannten Welt zu erwehren.

Dabei helfen unter anderem Euer beträchtliches Sprungvermögen, eine handliche Wumme mit gleich zwei Feuermodi und ein nützlicher Greifstrahl, mit dem Ihr nicht nur kleine Gegner und Objekte manipuliert, sondern Euch auch an bestimmten Punkten durch die handgezeichneten 2D-Levels schwingt.

Der Kniff des seit einiger Zeit schon für PC erhältlichen Capsized ist die ungewöhnliche Steuerung: Ihr kontrolliert Euren Helden nicht wie in einem normalen Action-Hüpfer, sondern in Ego-Shooter-Manier. Mit dem linken Stick lauft Ihr, mit dem rechten bestimmt Ihr Blick- und Schussrichtung. Gesprungen wird klassisch per Knopfdruck, praktischerweise könnt Ihr Euch an vielen Wänden und Vorsprüngen festhalten. Gerade in kniffligen Situationen freut Ihr Euch über eine Zielhilfe: Die setzt Ihr per linker Schultertaste ein, sodass Ihr Euch im Eifer des Gefechts nicht zu sehr mit dem Zielen aufhalten müsst. Besiegte Gegner hinterlassen Munition oder Lebensenergie, die gut gebraucht werden kann: Viele Widersacher schwirren doch recht hektisch umher und gerade in der Anfangsphase sind ein paar Treffer kaum zu vermeiden – ein Glück, dass Euer kleiner Raumfahrer ordentlich einstecken kann.

Thomas Nickel meint: Am Anfang macht es Euch Capsized nicht leicht: Die Steuerung fühlt sich unpräzise an, das Sprungverhalten wirkt schwammig und man merkt dem Shooter deutlich an, dass er eigentlich für die PC-typische Kombi Tastatur/Maus konzipiert wurde – gerade mit Letzterer ließe es sich komfortabler zielen als mit dem Joypad-Analogstick. Ist diese Einstiegshürde aber überwunden, spielt Capsized seine Stärken aus: Es macht Spaß, die hübsch gezeichneten und fordernd gestalteten Levels zu erkunden. Die Baller-Einlagen gefallen mit durchschlagenden Waffen und krachigen Soundeffekten, auch der Greifstrahl überzeugt spielerisch. Letzten Endes bleibt die Shooter-Steuerung dennoch die Achillesferse und lässt sich nie ganz mit der 2D-Welt vereinen, der es auch etwas an abwechslungsreichem Leveldesign mangelt.

Hübsch gezeichnete Sci-Fi-Erkundungsaction mit eigenwilliger Steuerung.

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DoDonPachi SaiDaiOuJou – im Test (360)

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Die Legende ist zurück: Teil 6 der Bullet-Hell-Serie DonPachi versteht sich als Nachfolger zur DaiOuJou, das unter anderem für PS2 erschien. Und coolerweise hat Entwickler Cave diesmal auf einen Regionalcode verzichtet – PAL-Ballermeister müssen also nicht auf einen PAL-Release warten. Ganz sicher nicht zu uns kommen wird die Super Limited Edition, die im Internet stolze
180 Euro kostet, dafür aber mit mehreren, teils vergriffenen Soundtracks, einem Hardcover-Artbook, Aufklebern und Arcade-Flyern aufwartet – sehr fein!

Nach dem Einschalten lachen Euch vier Spielvarianten an: Ihr fliegt im original ”Arcade”-Modus samt abschaltbarem ”Overflow-Bug” oder zockt die in puncto Schwierigkeit und Scoringsystem verbesserte Version 1.5. Anfänger freuen sich über den humaneren, weil kugelärmeren ”Novice”-Modus, experimentierfreudige Spieler wagen den ”Xbox 360”-Modus: In dieser Arrange-Variante steht nur ein Charakter zur Verfügung, dafür wurde das Bomben- und Lebenssystem umgekrempelt und ein neuer Superschuss hinzugefügt.

DDP SaiDaiOuJou ist simpler und damit altmodischer als ein Espgaluda II oder sein Vorgänger DDP Daifukkatsu (in Europa DDP Resurrection) – und liegt damit goldrichtig. Fordernde Kugelformationen, die nicht immer nur auf Masse setzen, und das nachgiebigere Chaining-System beglücken Shoot’em-Up-Profis die treiben die Hyper-Leiste auf Level 10 hoch, bevor sie den gelben Mega-Laser zünden. Komfortabel und klug ist die abschaltbare Autobomb-Funktion (Smartbomb zündet bei erlittenem Treffer) – auch, weil sie den Hyper-Modus bewusst nicht auslöst. Beim Drumherum freuen wir uns über zig Einstellungsoptionen und einen Shop mit Freispiel-Kram.

Matthias Schmid meint: Grafisch gefällt mir der modernere Look schlechter als das PS2-DoDonPachi, auch Gegner- und Stage-Design sind z.B. in Deathsmiles oder Mushihime-sama Futari aufregender. Trotzdem hat DDP SaiDaiOuJou bei mir gezündet: Schuld hat das bessere Chaining-System, die feinen Feindformationen und die angenehm unterschiedlichen Modi. Beim finalen Showdown mit Hibachi schließlich explodiert mein Gehirn – dabei habe ich die fiesere Inbachi nicht mal getroffen…

  • 4 Schiffsvarianten, 3 Stile (die sich u.a. auf Bombenzahl und Hitbox-Größe auswirken)
  • 4 recht unterschiedliche Spielmodi
  • keine Power-Ups
  • absurde Kugelflut beim letzten Boss

Bullet-Hell-Shoot’em-Up für Cave-Puristen und Highscore-Jäger – die fein abgestimmten Verbesserungen machen es zum besten Serienteil.

Singleplayer85
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Injustice: Götter unter uns

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Wie die Netherrealm Studios bekanntgeben, wird der Martian-Manhunter-DLC für Injustice: Götter unter uns am 30. Juli für PS3 und Xbox 360 erscheinen. Ob dann auch die Wii U bedient wird, ist dagegen noch nicht bekannt.

Destructoid ergänzt in diesem Zusammenhang, dass am selben Tag auch der “John Stewart Green Lantern”-Skin veröffentlicht wird und beide Inhalte nicht im Season Pass enthalten sind.

PlayStation Vita

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In Japan erlebte die PlayStation Vita bereits vor geraumer Zeit eine Preissenkung, für den Westen blieb ein solcher Schritt bisher aus. Doch nun gibt es Anzeichen dafür, dass sich dies vielleicht bald ändern könnte.

Wie nämlich Sonys Jahresbericht zu entnehmen ist, plant man “diverse Initiativen zum Hardwareverkauf”, womit auch eine Senkung des Verkaufspreises gemeint sein könnte. Wer weiß, vielleicht wird eine entsprechende Maßnahme ja schon auf der gamescom bekanntgegeben?

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