Dragon’s Dogma: Dark Arisen – im Test (PS3)

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Mit Dragon’s Dogma gelang Capcom vor nicht ganz einem Jahr ein veritabler Überraschungshit: Die Mischung aus wuchtigen Kämpfen, einer großen, offenen, stark westlich angehauchten Welt und dem Vasallen-System, bei dem Spieler zwar nicht gemeinsam ins Abenteuer ziehen, dafür aber ihre KI-Mitstreiter austauschen, machte Dragon’s Dogma zu einem rundum gelungenen Fantasy-Abenteuer. Der Zusatz Dark Arisen erweitert das nun gehörig: Anstatt diesen als massiven Download anzubieten, presst Capcom die neuen Inhalte gemeinsam mit dem kompletten Originalspiel auf eine eigenständig lauffähige Disc und bietet das Komplettpaket zum Sparpreis an.

Die neuen Monster und Gebiete von Dark Arisen richten sich primär an erfahrene Spieler: Eine Truppe unter Level 50 sollte gar nicht erst vom Dorf Cassardis aus auf die verfluchte Insel Finstergram übersetzen. Dort macht Ihr ein riesiges unterirdisches Reich unsicher: In dem erwarten Euch frische Missionen und 25 neue, bissige Monster – oft im XXL-Format. Die können auch erfahrenen Spielern das Leben schwer machen, stellt Euch also darauf ein, mehr als einmal das Heil in der Flucht zu suchen. Für Eure Mühen werdet Ihr mit mächtigen Gegenständen belohnt. Dazu können Eure Figuren nun zusätzliche Fähigkeiten und Talente erlernen. Auch an der Menüführung wurde geschraubt und optimiert. Besitzt Ihr das Original, dann legt Euch die Erweiterung als Dankeschön noch ein paar besonders wertvolle Gegenstände ins Inventar.

Thomas Nickel meint: Da hat Capcom doch ein schönes Drachen-Paket geschnürt: Neulinge freuen sich über ein erstklassig spielbares Fantasy-Abenteuer, das Qualitäten aus Ost und West vereint. Veteranen bekommen endlich eine knackige, neue Herausforderung geboten: Ein großes, unerforschtes Gebiet, frische Monster, neue Skills und Ausrüstung – was will der Fantasy-Held mehr? Außerdem: In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt Dragon’s Dogma: Dark Arisen auf der ganzen Linie.

  • komplett neue Insel mit gewaltiger Unterwelt
  • 25 frische Monster, 100 neue Objekte
  • überarbeitete Menüführung
  • Originalspiel mit dabei

Inhaltlich gelungene und fordernde Erweiterung des dunklen Fantasy-Epos – mehr Abenteuer gibt es kaum fürs Geld.

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Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox One

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Kinect-Steuerung hin oder her – für die meisten Spiele ist die Steuerung per Controller weiterhin das Maß der Dinge.

Microsoft zeigte nun, dass man diesen bei der Xbox One nicht vergessen hat – und betrieb einen beachtlichen Aufwand, um die Funktion des traditionellen Gamepads auch nach mehreren Jahren des Button-Mashings noch sicherzustellen:

Der für Microsofts Zubehör- und Hardware-Sparte verantwortliche Manager Bob Brown erklärte gegenüber PocketLint, dass der Xbox One-Controller 7 bis 10 Jahre intensivste Nutzung, wahrscheinlich sogar länger, ohne Funktionseinbußen überstehen kann. Über 6 Monate durchliefen 20 Controller einen Test, bei dem jeder Button 4-5 Mal pro Sekunde gedrückt wurde – insgesamt 2 Millionen Knopfdrücke hintereinander (v)ertrugen diese; dabei wurde jedes Mal getest, ob das Signal auch durchgeleitet wird.

Und die Tests laufen noch: Der aktuelle Prototyp, der bereits das endgültige Design hat, verträgt über 3 Millionen Tastendrücke – und dürfte bei der angepeilten zehnjährigen Lebensspanne der Xbox One diese noch überdauern…

PlayStation 4

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Es war für Shuhei Yoshida ein wichtiges Anliegen (wir berichteten hier) – nun bestätigte er es laut CVG via Twitter:

Alle PlayStation 4–Titel müssen die Remote–Play-Funktion der PS Vita unterstützen – was bedeutet, dass man sämtliche PS4-Spiele mittels WiFi auch auf der Vita spielen kann. Ausgenommen sind hiervon lediglich Spiele, welche die PS4–Eye-Kamera verwenden: “Ja, es ist wahr, es sei denn das Spiel erfordert spezielle Hardware wie die Kamera“, erklärte der Chef von Sonys Worldwide Studios. “Es wird großartig sein, PS4 Spiele auf PS Vita zu spielen.”

Werdet Ihr das Feature nutzen?

Guacamelee! – im Test (PS3)

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Kurz vor dem Dia de los Muertos entführt das böse Skelett Carlos Calaca die hübsche Tochter des El Presidente. Ihr kräftiger Jugendfreund Juan nimmt die Verfolgung auf, hat aber gegen die Kräfte des gut gekleideten Knochenmannes keine Chance – nur ein Angriff, und er findet sich im Reich der Toten wieder. Doch dort entdeckt er eine magische Lucha-Libre-Maske: Kaum zieht er sie auf, wird er zu einem mächtigen, stolzen Luchador, der den Kampf gegen Carlos Calaca und seine bleichen Spießgesellen aufnimmt.

Angesichts der Thematik könnte man nun erwarten, Guacamelee! sei ein Prügler im Stile eines Castle Crashers. Tatsächlich liefert Mutant Blobs Attack-Macher Drinkbox Studios aber ein waschechtes Metroidvania im fantasievollen Mexiko-Setting. Juan läuft durch stilisierte 2D-Szenarien voller warmer Farben und liebevoller Details, seine Gegner erledigt er mit herrlich überzeichneten Wrestling-Manövern. Wichtigste Aktion ist das Schleudern von Gegnern: Verpasst feindlichen Skeletten erst eine Abreibung und schlenzt sie dann locker auf ihre Kumpanen. So maximiert Ihr den Schaden, erhöht den Combo-Zähler und haltet auch große Gruppen in Schach. Besiegte Gegner hinterlassen Geld, dafür kauft Ihr neue Manöver oder verbessert Eure Kampfwerte. Erfahrungspunkte und Levelanstiege wie bei Castlevania: Symphony of the Night gibt es nicht.

Regelmäßig findet Ihr mysteriöse Statuen, die nicht von ungefähr an einen Sci-Fi-Klassiker aus dem Hause Nintendo erinnern. Diese verleihen Juan neue Talente, die nicht nur im Kampf, sondern auch bei der Erforschung der Umgebung helfen: Mit einem kräftigen Uppercut befördert Ihr Gegner in die Luft, knackt damit aber auch spezielle Blöcke und nutzt ihn als Doppelsprung.

Doch Ihr könnt solche Manöver nur begrenzt oft ausführen, sonst geratet Ihr außer Atem und müsst einige Sekunden warten, bis sich die Special-Leiste wieder gefüllt hat. Ein anderes zentrales Talent ist die Möglichkeit, fließend zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten zu wechseln. So öffnet Ihr bestimmte Durchgänge oder löst knackige Hüpf-Herausforderungen. Unnötige Sucherei wird dafür vermieden: Schatztruhen mit wertvollem Inhalt seht Ihr stets in beiden Welten.

Dazu gesellt sich ein Mehrspieler-Modus: Jederzeit kann sich ein zweiter Spieler dazugesellen, sogar über die Vita ist das möglich. Da ist es besonders praktisch, dass Guacamelee! eine Cross-Buy-Veröffentlichung ist – für 13 Euro bekommt Ihr den Lucha-Libre-Spaß für PS3 und Vita zusammen.

Thomas Nickel meint: Guacamelee! ist das Beste, was diesem grauen Frühling passieren konnte: Mit seinem herrlichen Art-Design, warmen Farben und leicht elektrisch unterstütztem Mariachi-Soundtrack steigert der butterweich spielbare Actiontitel Eure Laune, sobald Ihr den Controller in die Hand nehmt. Die Levels sind prima gestaltet, die Gegner fordernd, aber fair und jede neue Aktion überrascht mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Vor allem überzeugt der Humor: Die Text-Dialoge sind geschliffen, all die Mexiko-Klischees wurden liebevoll eingebunden und überall findet Ihr witzige Anspielungen – mal an 8-Bit-Klassiker, mal an moderne Internet-Memes. All das macht Guacamelee! zu einem rundum gelungenen 2D-Spektakel, das sich niemand entgehen lassen sollte, egal ob auf Vita oder auf PS3.

Großartiges Wrestler-‘Metroidvania‘ mit klasse Design und Kampfsystem.

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Multiplayer
Grafik
Sound

Nintendo-eShop-Update

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Wii U:

  • Ghosts ‘n Goblins (NES) – 4,99 Euro

Wii:

  • King of Fighters ’98 (Neo-Geo) – 9 Euro

3DS:

  • Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 – 39,99 Euro
  • The Legend of Zelda: Oracle of Ages (GBC) – 4,99 Euro (ab 21. Juni 5,99 Euro)
  • The Legend of Zelda: Oracle of Seasons (GBC) – 4,99 Euro (ab 21. Juni 5,99 Euro)
  • The Denpa Men 2: Beyond the Waves – 9,99 Euro
  • SpeedX 3D Hyper Edition – 1,99 Euro

In der neuen M!: Jade Raymond

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Jade’s Empire – das ist Ubisoft Toronto. M! machte sich auf den Weg nach Kanada und plauderte mit der Niederlassungs-Chefin Jade Raymond über ihre Karriere und darüber, welche Herausforderungen und ­Aufgaben an der Spitze eines 300-köpfigen Studios warten.

M! Games: Warum hat sich Ubisoft dafür entschieden, ein neues Studio ­gerade in Toronto zu errichten?

Jade Raymond: Dafür gibt es viele gute Gründe, so verfügt Toronto über ­exzellente Bildungseinrichtungen, was das Rekrutieren talentierter Mitarbeiter erleichtert. Die University of Waterloo etwa, von der auch Microsoft oder Google viele Mitarbeiter holen, bringt einige der besten Programmierer hervor, und das Sheridan College ist eine weltbekannte Schule für ­Animation. Als ich damals noch für Electronic Arts in San Francisco arbeitete, haben wir bereits versucht, ihre Studenten abzuwerben. Außerdem gibt es hier fast 200 Bildungsprogramme, die auf Videospiele fokussiert sind. ­Daneben hat ­Toronto auch eine sehr große Filmindustrie. Das ist mit ein Grund dafür, dass wir hier ein Performance-Capturing-Studio aufgebaut haben, um von diesem Potenzial zu profitieren und u.a. das Storytelling oder die emo­tionale Bindung zum Spiel zu verbessern. Es gibt hier eine große Zahl an ­Autoren, Schauspielern, Regisseuren oder anderen großartigen Talenten, welche bei der Spielentwicklung einbezogen werden können, und das ­Toronto ­International Filmfestival ist nach Cannes das zweitgrößte Filmfestival der Welt. Schließlich ist auch das finanzielle Risiko der Gründung eines Studios durch die exzellente Unterstützung der Regierung minimiert.

*

M! Games: Es heißt, auch die Indie-Scene sei in Toronto bedeutend…

Jade Raymond: Sie ist sehr groß und das ist cool, denn so ist ein interessanter Gedankenaustausch möglich zwischen uns und kleineren Entwicklern, die meist eine komplett andere Art von Spielen machen als wir. Das hilft auch, um die Kreativität unserer Teams hochzuhalten. Hier in Ontario muss man keine große Firma sein, um Förderung zu erhalten. Auch kleine Studios und einzelne Entwickler können von den Subventionen profitieren, was für den Indie-Markt sehr praktisch ist.

Neugierig geworden? Den Rest des Interviews findet Ihr in der M! Games Juni 2013 – seit dem 24. Mai überall erhältlich!

PlayStation-Store-Update

7

PS3:

  • Dynasty Warriors 6 – 19,99 Euro
  • Fuse – 69,99 Euro
  • Kite Fight – 4,99 Euro
  • Metal Gear Rising: Revengeance – 49,99 Euro
  • Unearthed: Trail of Ibn Battuta – Episode 1 – 7,99 Euro
  • Wonderbook: Privatdetektiv Diggs – 14,99 Euro

PS Vita:

  • Quell Memento – 3,99 Euro
  • The HD Adventures of Rotating Octopus Character – 2,99 Euro

Xbox One

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Angesichts des Multimedia-Schwerpunkts bei ihrer Enthüllung hätte man vermuten können, die Xbox One würde lediglich zu einer Set-Top-Box degradiert werden. Doch dem widersprachen nun Phil Spencer und Don Mattrick. Es ist weiterhin eine Spielkonsole, und Microsoft investierte gewaltige Summen, damit dies auch offensichtlich wird:

Fast 1 Milliarde Dollar pumpte der Redmonder Riese in die Spieleentwicklung, so berichtete OXM – allein 15 exklusive Titel sollen im ersten Jahr für die Xbox One erscheinen, 8 davon sind komplett neue Marken. “Ich denke, mal ehrlich, die Leute unterschätzen sehr weit, wie hart wir das vorantreiben”, erklärte Mattrick.

Die Xbox One-Präsentation, so erzählte der Director of Product Management Aaron Greenberg, sollte eigentlich aus zwei Teilen bestehen: Der Vorstellung der Hardware zum einen, und der Präsentation der Software später auf der E3 zum anderen. Doch offenbar ging das Konzept nicht auf, was Spencer und Mattrick nun richtigstellen wollen.

Spencer erklärte, dass sich die Art, wie man Spiele spielt, geändert habe: “Menschen spielen auf allen Arten von Geräten, Spiele mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, mit verschiedenen Zeitrahmen. Ich denke, als wir mit der Xbox 360 begannen, waren viele Spiele in etwa so angelegt: ‘Ich werde das vier oder fünf Stunden spielen, und dann spiel’ ich online.'”

Doch so einfach ist es heutzutage nicht mehr – und dem soll die Xbox One mit ihren Medienfeatures oder auch SmartGlass Rechnung tragen.



Xbox One

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Sony und Nintendo bemühen sich aktiv, auch Independent-Entwickler für ihrer NextGen-Systeme zu gewinnen – auch Microsoft erklärte nun, man wolle die Indies für ihre neue Konsole mit ins Boot holen.

Doch nach der Xbox One-Präsentation zeigten sich diese enttäuscht (wir berichteten hier). Hinzu kommt Microsofts Streichung von XBL Indie-Games beim nächsten Xbox Live, so dass die kleinen Entwickler keinen eigenen Präsentations-Platz im Store haben, sondern bei Xbox Live Arcade integriert sind. Auch dürfen Indies ihre Spiele nicht selbst auf der Xbox One veröffentlichen.

Im Gespräch mit Kotaku erklärte nun Don Mattrick, dass man die unabhängigen Spieleentwickler nicht vergessen habe: “Wir werden ein Programm für Independent-Entwickler haben“, sagte er. “Wir werden es unterstützen. Wir werden den Leuten Werkzeuge geben. Das ist etwas, von dem wir denken -ich denke-, das es wichtig ist. […] Es ist ummöglich, eine [X]Box zu bauen, die dies nicht unterstützt.”

Wie Microsofts Independent-Unterstützung genau aussieht, soll vermutlich auf der E3 verkündet werden.

Wolfenstein: The New Order

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Wolfenstein: The New Order wird eine andere Richtung als die Vorgänger einschlagen – doch alte Fans sollen sich keine Sorgen machen: Die Entwickler von Machine Games wollen dem Vermächtnis der illustren Serie treu bleiben.

Creative Director Jens Matthies erklärte gegenüber VG247, dass das Wolfenstein-Universum nicht “verletzt” wird und auch ein paar bekannte Charaktere wieder auftauchen. Das Team will sich dabei von der okkulten Seite des Spiels verabschieden und sich mehr auf die Technik in der Spielewelt konzentrieren.

Wolfenstein: The New Order soll für PS3, Xbox 360 und NextGen-Konsolen im 4. Quartal diesen Jahres erscheinen.

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