Gran Turismo 6

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Nachdem bereits vormittags die ersten Meldungen basierend auf einer vorschnell verschickten Pressemitteilungen die Runde machten, ist es nun endgültig offiziell: Serievater Kazunori Yamauchi stellte gerade eben beim 15-jährigen Jubiläum in Silverstone Gran Turismo 6 vor.

Das sind die erwähnten Fakten:

  • kommt für die PS3 und erscheint noch dieses Jahr
  • die grundlegende Technik wird “erneuert” und soll für die Zukunft vorbereitet werden
  • speziell die Grafik-Engine kriegt eine Politur
  • verbesserte Physik, insbesondere bei Reifen, Federung und Aerodynamik
  • 1.200 Autos dabei, also 200 mehr als in Teil 5 – natürlich gibt’s Nachschub per DLC
  • 33 Kurse mit 71 Streckenführungen (dem Vernehmen nach 7 neue Standorte mit 19 Routen, darunter Silverstone) – monatlich solle neue als DLC nachkommen
  • neuer Kurseditor, der “zehntausende Quadratkilometer umfasst”
  • eigene Meisterschaften und Communitys online organisierbar
  • mobiler Connectivity- und Social-Krimskrams darf natürlich nicht fehlen

Klingt für uns dann doch mehr wie ein “Gran Turismo 5 Epilogue”, aber Fans wird’s freuen – wieso man die DLC-Pläne aber nicht beim Vorgänger schon halbwegs so gestalten konnte, ist eine gute Frage…

Panopticon

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Nein, einen Countdown zu einer Spieleenthüllung zu zeigen, ist nichts Neues; ebenso, dass dieser von einem Hauch des Nebulösen umweht wird.

Trotzdem macht es neugierig: Morgen sind laut dem Coundown auf der japanischen PlayStation-Website 1 Millionen Jahre vergangen – dann soll “Panapticon” enthüllt werden. Auch ein Symbol (siehe oben) hat sich Sony bereits dazu sichern lassen. Doch hat jemand eine Idee, was für ein Spiel sich dahinter verbirgt?

PlayStation Vita

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Sonys Prognose, im laufenden Geschäftsjahr nur 5 Millionen PlayStation Vita -kombiniert mit der PSP- abzusetzen (wir berichteten hier), also 2 Millionen weniger als im letzten Jahr, erschien auf dem ersten Blick so, als würde man nicht mehr recht an die mobile Konsole Glauben.

Doch dem ist nicht so, versprach der Senior-Business-Development-Manager von Sony Computer Entertainment Europa, Shahid Kamal Ahmad. Vielmehr sind die 5 Millionen avisierten Einheiten ein Worst-Case-Szenario – es könne durchaus noch aufwärts gehen:“Manchmal passieren Dinge, welche die Entwicklung in Bezug auf den Umsatz einer Plattform dramatisch verändern können.“

Erfolg ist eben nicht vorhersehbar, erzählte er gegenüber Gamasutra: “Aber was man niemals machen kann, ist zu sagen: ‘Wir rechnen definitiv mit einer Steigerung in dieser Höhe’. Stattdessen kann man Pläne in die Tat umsetzen und sagen: ‘Wir versuchen mal diesen Ansatz, oder jenen Ansatz‘, und wenn etwas dabei heraus kommt, ist es fantastisch.”

Als Beispiel führte er Thomas Was Alone an – dass der PSN-Titel so erfolgreich würde, hätte man niemals vermutet. Auch bei Konsolen verhält sich das so: “Blickt man zurück auf die [Verkaufs-] Performance der verschiedenen Konsolen im Laufe der Zeit, so gab es so manches Mal einen langsamen Start, der unvorhergesehen durch verschiedene Aktivitäten zum Leben erweckt wurde.”

Bekanntlich half auch dem 3DS solch eine “Aktivität” auf die Sprünge – in jenem Falle war es eine Preissenkung. Der Vita würden vor allem mehr (und gute!) Spiele helfen – doch angesprochen auf die weiterhin andauernde Spiele-Dürre erklärte Ahmad: “Es gibt nicht eine Konsole in der Geschichte, bei der die Sicherstellung der Software-Unterstützung kein Problem war.”  Interessanterweise erwartet er das nicht bei der PlayStation 4 – dieser prognostizierte er einen “guten Start”.



Nobunaga’s Ambition: Creation

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Konsolen-Strategen frohlocken, denn Tecmo-Koei hat mit Nobunaga’s Ambition: Creation nun einen neuen Titel dieses Genres für die PS3 angekündigt. Die Serie kann bereits auf eine lange Tradition zurückblicken.

Gleichzeitig hat Siliconera noch ein paar inhaltliche Details zu dem Spiel parat. Demnach werden darin verschiedene historische Perioden abgedeckt. Die Entwickler versprechen dabei Realität, Dynamik und Dramatik, was sich unter anderem bei der Grafik, einer dreidimensionalen Karte und mehr als 300 Schlössern zeigen soll.

Als Erscheinungstermin wird aktuell vage dieses Jahr angepeilt. Vielleicht erfahren wir ja mehr dazu auf der E3 im Juni.

Resident Evil: Revelations HD

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Bereits seit dem ersten Serienteil wurden Spieler von Resident Evil in schöner Regelmäßigkeit mit Bonus-Outfits für die jeweiligen Hauptcharaktere belohnt. Da macht natürlich auch die HD-Neuauflage von Resident Evil: Revelations keine Ausnahme, wie Capcom jetzt offiziell bestätigte.

Ganz der Story folgend, werden Jill und Chris dabei mit einem Piraten- bzw. Seemannslook belohnt, während man Keith ein Ninja-Outfit spendierte (siehe oben). Wie diese genau erworben werden können, wurde hingegen nicht verraten, aber vermutlich müssen dafür Kampagne und/oder Raid Mode durchgespielt werden.

Übrigens ist seit gestern im eShop bzw. seit heute im PSN und bei Xbox Live eine Demo zu Resident Evil: Revelations erhältlich, in der das erste Kapitel des Survival-Horror-Titels in Augenschein genommen werden kann. Der Streifzug fällt dabei etwas länger aus als in der Version, die damals Resident Evil: The Mercenaries 3D beilag.

ZombiU

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ZombiU war zum Start der Wii U wohl der Third-Party-Titel, welcher am besten Gebrauch von den exklusiven Features der Konsole machte. Wie Jean-Philippe Caro, Creative Director von Ubisoft Montpellier, nun via Twitter verriet, wird bereits an einer Fortsetzung gewerkelt.

So antwortete Caro auf die entsprechende Anfrage eines Users, dass aktuell ein Prototyp zu einem Sequel von ZombiU in der Mache sei, er dazu aber nicht mehr sagen könne. Vielleicht wird es ja wieder ein Wii-U-Exklusivtitel, der Wii-Nachfolger hätte solche jedenfalls aktuell bitter nötig.

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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Der Vorgänger scheint auf dem PC eine große Indie-Nummer gewesen zu sein, was wir allerdings irgendwie nicht mitbekommen haben: Sanctum 2 (1.200 MS-Punkte) gibt’s nun auch auf Konsole und definiert sich als eine Mischung aus Tower Defense und Ego-Shooter mit offensichtlich bewusst steriler Optik:

Am Freitag scheint Hunters Trophy America auf dem Plan zu stehen, aber da gehört nicht viel Phantasie dazu um zu erwahnen, dass nur Nordamerikaner auf die virtuelle Jagd gehen werden.

Und der Deal der Woche befasst sich mit Battlefield 3 bzw. den ganzen DLC-Add-ons dazu.

Michael Pachter

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Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Morgan, ist eigentlich eher für seine markigen Worte bekannt, aber diesmal hat er ausnahmsweise wertfrei die US-Absatzzahlen von Mai für die aktuellen Konsolen geschätzt. Demnach liegen bei Nintendo Freud und Leid nah beieinander, wogegen bei Microsoft und Sony eher alles beim Alten geblieben ist. Wer noch einmal alles ganz genau wissen will, kann es etwa hier nachlesen.

Demnach fielen die Verkäufe on Wii U und Wii im Monatsvergleich um jeweils 19 Prozent (Wii U auf 55.000 Einheiten, Wii auf 85.000), wohingegen der 3DS im Jahresvergleich um 46 Prozent oder 185.000 verkaufte Konsolen zulegte. Folglich zeichnet sich hier immer mehr ein Bild wie in Japan ab und der Generationenwechsel im Handheldbereich scheint vollzogen.

Bei Sony wurden 165.000 PS3-Konsolen verkauft (fünf Prozent weniger im Jahresvergleich). Die PlayStation Vita bleibt das Sorgenkind mit nur etwa 30.000 Verkäufen oder 57 Prozent weniger im Vergleich zu 2012. Microsoft verzeichnete zwar einen Verlust von 13 Prozent (205.000 verkaufte Konsolen), bleibt damit aber weiterhin souveräner Marktführer.

Darkstalkers Resurrection – im Test (PS3/360)

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Erschienen in:

Mit Darkstalkers Resurrection bringt Capcom zwei Klopper-Klassiker in technisch einwandfreier Form auf die HD-Konsolen. Entwickler Iron Galaxy Studios, der bereits die exzellenten Konvertierungen von Marvel vs. Capcom Origins oder Street Fighter III 3rd Strike auf dem Kerbholz hat, enttäuscht auch bei der knallbunten Monster-Menagerie nicht. Darkstalkers Revenge, der zweite Teil der Reihe, und das 2D-Wunder Darkstalkers 3 wurden tadellos umgesetzt und mit zahlreichen Grafikoptionen sowie sauberem Netzcode versehen. Scanlines, Streckformate, Matsch-Filter oder der Blick über die Schulter ins Automatengehäuse – Ihr habt die freie Auswahl. Schon für Darkstalkers 3 lohnt sich der Kauf: Das im Westen nur als langsame, abgespeckte PSone-Konvertierung erschienene Serienhighlight punktet mit komplexem Kampfsystem, butterweich animierten Figuren und ein paar der verstörendsten Hintergründe, die jemals hingepixelt wurden. Abgerundet wird das Paket von einem sympathisch präsentierten Trainings-Modus.

Thomas Nickel meint: Zuerst war ich enttäuscht, dass Capcom auf das Ur-Darkstalkers und die beiden Variationen des dritten Teils verzichtet hat. Doch rasch blieb von der Irritation kaum etwas übrig: Die blitzschnellen Kämpfe, oft urkomische Animationen und detailverliebte Hintergründe entführen Euch in die goldenen 2D-Zeiten der 1990er-Jahre. Man merkt, dass Darkstalkers Capcoms großes Versuchslabor für Kampfspiele war – heute etablierte Konzepte wie Air-Blocks, Super-Specials und Kettencombos wurden hier erstmals ausprobiert und mit Teil 3 schließlich nahezu perfektioniert. Und so sorgfältig konvertiert wie hier mögen wir unsere Retro-Neuauflagen.

Zwei feine 2D-Prügelklassiker aufgemotzt mit netten Optik-Gimmicks.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound

USA

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Nach dem Amoklauf von Newton im letzten Jahr entbrannte in den USA erneut eine Diskussion um Gewalt in Videospielen – doch nicht nur darum: Endlich waren auch schärfere Waffengesetze im Gespräch.

Doch im April scheiterten die Gesetzesvorschläge von Obama, die eine schärfere Kontrolle von Waffenkäufern und ein Verbot von halbautomatischen Sturmgewehren vorsahen, im Senat – zumindest im ersten Anlauf (siehe Spiegel Online v.18.04.13).

Nun widmet man sich wieder den Videospielen, obwohl weiterhin kein Zusammenhang zwischen Gewalt in Videospielen und Gewalt in der Realität nachgewiesen ist. In einer Klausurtagung mit religiösen Führern über eine Waffenkontrolle schlug Reverend Franklin Graham (Sohn des Massenpredigers Billy Graham) vor, Unternehmen, die gewalttätige Medien produzieren – einschließlich Filmen und Spielen – zu besteuern und den Erlös Opfern von Gewaltverbrechen zukommen zu lassen.

US-Vizepräsident Joe Biden erklärte laut Gamespot, es gebe “keine Beschränkung auf die Befähigung, dies zu tun, und es gibt keine rechtlichen Grund, warum man es nicht machen könnte.” Er sieht also keine rechtlichen Einwände gegen eine Steuer auf gewalttätige Medien.

Doch noch ist es nur ein Vorschlag, obgleich in den USA schon länger solche Ideen kursieren; ob er jemals als Gesetz umgesetzt wird, ist damit noch nicht gesagt.

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