Nintendo kündigte an, auf der diesjährigen E3 eher kleine Brötchen zu backen und auf eine traditionelle Pressekonferenz zu verzichten – stattdessen werden Shigeru Miyamoto und Reggie Fils-Aime der Presse dort Spiele präsentieren (wir berichteten hier).
Eine“gute Entscheidung”, glaubt Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter – aus wirtschaftlicher Sicht: Zum einen kostet dies weniger, zum anderen würde sich der Einsatz auch nicht rentieren – denn angesichts der Präsentation der neuen Konsolengeneration würde man eher in den Hintergrung gedrängt: “[…] sie sagten, wir haben nicht wirklich etwas Neues zu zeigen … wir haben nicht wirklich irgendwelche neuen, glänzenden Wii U-Spiele, die spielbar wären, und überhaupt – der Grund, dass Fox News, ABC, usw. alle hier sind, ist, die nächste Xbox und die PS4 zu sehen, daneben würden wir eher schlecht aussehen“, erklärte Pachter in seiner neuesten Folge von “Pach-Attack“.
Aus Sicht des Verbrauchers sei es allerdings eine “beschissene Entscheidung, weil sie als ein Konsolen-Hersteller nicht viele Möglichkeiten bekommen, dass sich die ganze Welt auf Spiele fokussiert“.
Dennoch hält er es für richtig:“Ich denke, es nicht zu tun, ist wahrscheinlich eine gute unternehmerische Entscheidung. Zwar würde ich es vorziehen – als Spieler und als jemand, der an der Branche interessiert ist – wenn jeder bei der Show vertreten wäre. Nintendo machte eine unternehmerische Entscheidung, und letztlich ist es wohl der richtige Weg”, befand Pachter.












