| Spiel: | Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk |
| Publisher: | Tecmo Koei |
| Developer: | Gust |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 4 / 2013 |
Das Land der Dämmerung ist der Schauplatz dieser neuen Atelier-Episode, mit der frische Charaktere und allerlei Änderungen einhergehen. Protagonistin Ayesha Altugle erscheint ein geisterhaftes Ebenbild ihrer verschwundenen Schwester Nio. Diese kann sie nur per Alchemie wiederfinden, erklärt ihr ein mysteriöser Mann. Wie gewohnt richtet Ihr Euch in verschiedenen Städten und Dörfern häuslich ein, um die Welt mit Euren Synthese-Fähigkeiten zu bereichern. Den Bewohnern bringt Ihr direkt die gewünschten Gegenstände, statt wie noch in den Vorgängern über eine Gilde. Sie danken es Euch mit massig Geld und Erinnerungspunkten, mit denen Ihr die wichtigsten Ereignisse der Handlung archiviert, um sie später jederzeit nachvollziehen zu können. Obendrein bringen sie Euch Statusboni und Extra-Fähigkeiten wie die Regenerierung der Charaktere durch bloßes Laufen auf der Weltkarte. Doch lauft Euch nicht in Marathon-Stimmung, nach wie vor liegt unter der bunt-knuffigen Oberfläche ein hartes Zeitlimit in nur drei Jahren und drei Monaten müsst Ihr Nio finden, sonst heißt es von vorn anfangen.
In allen Kernbereichen hat sich etwas getan. Die Gespräche mit Euren Bekanntschaften wurden auf die 3D-Modelle reduziert, die hübschen Artworks bekommt Ihr nur noch selten zu Gesicht. In der Alchemie werden Euch mehr Möglichkeiten eingeräumt: Wählt die Zutaten in unterschiedlicher Reihenfolge aus, um andere Effekte zu erzielen. Die Kämpfe gewinnen dank Hinterrücksangriffen und Stellungswechseln an Taktik.
Pierre Liedloff meint: Die Atelier-Serie bleibt sich weitgehend treu. Wer gerne mit Gegenständen hantiert und Statuswerte wälzt, wird sich in dieser RPG-Welt wohlfühlen. Dass die Geschichte kein Meisterwerk ist, macht nichts, aber schade finde ich, dass an den Illustrationen gespart wurde. Schließlich machen diese einiges an Atmosphäre aus. Darüber hinaus gibt es nur noch englische Sprachausgabe. Auch blöd: Mit keinem Wort wird vor dem Zeitlimit gewarnt, weder im Spiel noch in der Anleitung.
- neue Charaktere und Schauplätze
- weniger Artworks
- verbessertes Kampfsystem
- tieferes Alchemie-System, bei dem Ihr stets neue Fähigkeiten lernt
Rollenspiel mit seichter Handlung, gutem rundenbasierten Kampfsystem und komplexer Alchemie-Brauerei im Anime-Gewand.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












