Xbox 720

63

Und wieder neue Infos zur Xbox 720 (bzw. Durango), die ein Microsoft-Insider rausgegeben haben soll – zu finden gab’s die diesmal via NeoGAF, wo ein Mitglied den Link zu einem Pastebin-Dokument gepostet hat, in dem sich die Quelle austobt.

Ausführlich nachzulesen gibt’s das alles unter obigen Links, hier die wichtigsten Punkte in Kurzform:

  • die Xbox 720 wird keine ständige Online-Verbindung benötigen, außerdem wäre das von Microsoft auch niemals geplant gewesen
  • Microsoft wird die Konsole irgendwann im Mai enthüllen
  • an einer VR-Brille dafür wird auch bereits gearbeitet
  • alle technischen Infos, die es bei VGLeaks zu lesen gibt, sind korrekt
  • jede Xbox 720 wird mit integrierter 360-Kompatibilität und -Technik ausgeliefert – damit würden alle alten Spiele weiter funktionieren und das Gerät noch etwas mehr Reichenleistung bekommen
  • Kinect 2.0 ist wirklich so genau wie behauptet
  • das Pad bleibt weitgehend wie bei der Xbox 360, aber mit besserem Steuerkreuz und etwas längerer Batterie-Laufzeit
  • auch die “Xbox 360 Mini” wird es geben und soll gegen Apple TV antreten
  • als Betriebssystem für die Xbox 720 ist ein vollwertiges Windows 8 (nur ohne Benutzerführung) eingebaut, außerdem läuft darauf WinRT-Framework, was für Indie-Entwickler günstig wäre
  • eben diese Indie-Entwickler können für 60 US-Dollar eine Xbox-Live-Lizenz erwerben und ihre Spiele auch ohne Devkit einreichen

Klingt ja alles gut… vielleicht zu gut? Spätestens in knapp zwei Monaten (also zur E3) wissen wir hoffentlich tatsächlich, was nun Sache ist.

Gran Turismo 6

14

Dass Gran Turismo 6 vermeintlich noch dieses Jahr für die PS3 erscheinen könnte, hört man nicht zum ersten Mal – nicht zuletzt stachelte Sony-Mann Michael Denny vor einigen Wochen die Gerüchteküche an (siehe hier).

Nun haben Spürnasen beim amerikanischen Webshop Newegg eine Produktseite für das PS-Epos entdeckt, das inzwischen um nahezu jede aussagekräftige Inhalte bereinigt wurde – so steht bei der Verfügbarkeit nun das wenig sinnvolle “eingestellt”, vorher wurde aber offenbar zeitweilig der November als Termin genannt.

Alles ziemlich vage also, aber völlig unvorstellbar wäre eine PS3-Veröffentlichung nicht: Schließlich könnte Sony so einen ordentlichen Batzen Geld einfahren, was dem etwas klammen Konzern nicht schaden würde.

Hatsune Miku: Project Mirai 2

3

Und nun etwas für Freunde schräger japanischer Titel: Wie Siliconera vermeldet, wurde Hatsune Miku: Project Mirai 2 inzwischen offiziell für Nintendos 3DS bestätigt, zumindest für das Land der aufgehenden Sonne.

Über einen eventuellen Termin für unsere Gefilde ist hingegen noch nichts bekannt. Sega hatte kürzlich allerdings anklingen lassen, dass Titel der Reihe auch im Westen erscheinen könnten – als allzu wahrscheinlich schätzen wir das aber nicht ein.

Wer mit der japanischen Kult-/Kunst-Figur nichts anzufangen weiß, für den haben wir hier übrigens ein aussagekräftiges Video:

Xbox-Live-Marktplatz-Update

2

Sacred Citadel (1.200 MS-Punkte) läutet die Rückkehr einer namhaften Marke ein: Dabei wird beim Download-Ableger nicht in einer pompoösen Welt gelootet, sondern in bester Sidescroll-Schnitzer-Manier den Fantasy-Feinden das Lebenslicht ausgepustet. Sieht auf jeden Fall schick aus und dürfte für flotte Haudrauf-Action gut sein:

Am Freitag kommt mit God Mode (800 MS-Punkte) ein weiter Third-Person-Shooter, der sich damit rühmt, ordentlich Blut spritzend zu lassen und noch dazu Wert drauf legt, keine richtige Story zu haben. Immerhin sollen leichte “RPG-Elemente” und “eine Unmenge von Feinden” etwas bieten, was wir nicht schon dutzendfach gesehen haben… naja.

Im Deal der Woche finden sich erneut eine Reihe günstiger Download-Titel, von denen die meisten durchaus einen Blick Wert sind:

  • I Am Alive – 480 MS-Punkte (60% billiger)
  • Gotham City Impostors – 600 MS-Punkte (50% billiger)
  • Geometry Wars: Retro Evolved 2 – 200 MS-Punkte (75% billiger)
  • Warhammer 40.000: Kill Team – 320 MS-Punkte (60% billiger)
  • Lara Croft and the Guardian of Light – 600 MS-Punkte (50% billiger)
  • Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels – 480 MS-Punkte (60% billiger)
  • Bionic Commando Rearmed 2 – 480 MS-Punkte (60% billiger)
  • Black Knight Sword – 400 MS-Punkte (50% billiger)

Gears of War: Judgment – im Test (360)

22
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Mit Gears of War 3 war die Saga um Marcus Fenix abgeschlossen. Doch wenn wir eines über Videospiele längst gelernt haben, dann, dass sich immer irgendwo ein unerwähnter Zeitabschnitt finden lässt. In Gears of War: Judgment ist das die Schlacht von Halvo Bay, die sich nach dem E-Day während der Locust-Kriege zutrug. Die nur rund sechsstündige Kampagne rückt Blondschopf Damon Baird und seine Einheit in den Mittelpunkt. Vier Soldaten (darunter ein junger Cole-Train) stehen vor Gericht und schildern rückblickend kapitelweise ihre Erlebnisse, die es mit nachzuspielen gilt. Der Großteil der meist knappen Zwischensequenzen zeigt lediglich das Öffnen einer Tür und das Betreten des anschließenden Gebiets, dabei kommentiert der jeweilige Protagonist das Erlebte aus dem Off. Was sich in den stets an Multiplayer-Arenen erinnernden Abschnitten abgespielt hat, soll die Umgebung erzählen – verrät Storyschreiber Rob Auten in nebenstehendem Interview. Bei uns kam davon jedoch nur wenig an, tosendes Dauerfeuer angesichts nicht enden wollender Locust-Wellen übertönt jegliche Absicht des Autors.

Vom ersten bis zum letzten Schuss spielt sich Judgment nahezu identisch. Ihr betretet mit drei Kameraden eine Arena. Dann nähert sich eine Welle mit verschiedenen Locust vom affenartigen Wretch über den Keulen schwingenden Mauler bis hin zum kleinen Corpser und dem fliegenden Reaper gibt sich die gesamte Locustgarde noch einmal die Ehre. Selbst die eigentlich erst später in der Story-Chronologie eingeführten Serapedes huschen Baird &amp Co. vor den Lancer. Geht Ihr im Kampf zu Boden, eilt zuverlässig ein KI-Kollege herbei und hilft Euch auf die Beine. Sterbt Ihr dennoch, generiert das Spiel beim nächsten Versuch andere Gegnerformationen. Das erhöht einerseits zwar den Wiederspielwert, macht die Gefechte aber auch austauschbar, zumal Feindtypen und Leveldesign dadurch nicht aufeinander abgestimmt werden. Im späteren Verlauf greifen zudem so viele Locust an, dass Zielen beinahe überflüssig wird: grob draufhalten, irgendwas trefft Ihr schon. Auf einem höheren der vier Schwierigkeitsgrade wird das spürbar fordernder, abwechslungsreicher aber nicht.

Deshalb macht die Kampagne am meisten Spaß, wenn Ihr mindestens einen Kumpel zum Splitscreen-Zocken oder besser bis zu drei Online-Mitstreiter mobilisiert. Wer alleine spielt, freut sich über die autonomen und recht aktiven KI-Kollegen, die selbst in größter Gefahr zu Hilfe eilen und einiges wegballern. Hervorragend gelungen ist ihre Mitteilungsfreude: Permanent liefern sie mit kurzen Floskeln wichtige Informationen über entdeckte Gegnertypen, Munitionsstand und vieles mehr – wir fühlten uns stets bestens informiert.

Technisch liefert der polnische Entwickler People Can Fly (Bulletstorm) zusammen mit Epic Games beeindruckende Arbeit ab. Selbst im Splitscreen-Modus und bei hoher Gegnerdichte und spektakulären Panoramen bleibt die Bildrate stabil, spät nachladende Texturdetails sind sehr selten. Allerdings haben wir das von Epic als Entwickler der Unreal Engine 3 auch nicht anders erwartet – dafür überraschte uns der Gewaltgrad.

Ohne nennenswerte Charakterentwicklung und Handlungseinbettung werden unzählige Locust erschossen, im Nahkampf zersägt und mit Granaten zerfetzt, Schädel bersten aus nächster Nähe – genau wie in den ersten beiden indizierten Teilen und kein Vergleich zum zahmeren dritten!

Hinzu kommt ein Bewertungssystem, das etliche Parameter wie Splatter-Kills und Sterberate misst und mit Orden sowie alle paar Minuten mit einem Sterne-Abschlussrang belohnt. Für 40 Sterne schaltet Ihr eine etwa zweistündige Bonuskampagne frei, die nach Teil 3 angesiedelt ist und sich geringfügig abwechslungsreicher spielt.

Neu ist außerdem das ”Deklassifizieren”-System: Vor jeder Arena legt Ihr fest, ob Ihr das Gefecht unter normalen oder veränderten Voraussetzungen (siehe oben) angehen wollt. Einen weiteren Hauch von Abwechslung versprüht das Spiel schließlich darin, dass Ihr immer wieder die Position halten müsst und Gegnerwellen wie im beliebten ”Horde”-Modus abwehrt – Barrikaden errichtet Ihr hier zwar nicht, dafür platziert Ihr Geschütze und füllt bei Bedarf ihren Munitionsvorrat auf.

Abseits der Kampagne lockt eine überschaubare Zahl von Mehrspieler-Modi: In ”Überleben” verteidigen fünf Spieler, die aus vier Charakterklassen wählen, ein versiegeltes Loch vor zehn Locust-Wellen. Versorgt Kollegen mit Munition oder deckt mit Aufklärungsgranaten die Position der Gegner auf.

In ”Team Deathmatch” und ”Jeder gegen jeden” treten bis zu zehn Spieler an, in ”Domination” erobert und haltet Ihr drei Punkte und der neue ”Overrun”-Modus mixt ”Überleben” mit dem ”Biest”-Modus aus Teil 3 – wahlweise spielt Ihr die Locust! Alle Modi sind auch mit geteiltem Bildschirm zu zweit sowie alleine mit und gegen Bots auf vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar.

Michael Herde meint: Man merkt Judgment nur allzu deutlich an, dass es fürs schnelle Geld am Ende des Xbox-360-Zyklus programmiert wurde: kaum neue Gegner und Waffen, knapper Umfang, Egal-Story und monotones Kampagnendesign ohne spielerische Finesse. ”Brüllaffen-Shooter” nannte Kollege Tobias, was er im Vorbeigehen sah, als ich in der Redaktion spielte. In der Tat: Das neue Gears brüllt und scheppert permanent, allerdings ohne erinnerungswürdige Höhepunkte. Da gibt es keinen Abschnitt mit Schatten, die man nicht betreten darf, keine spannende Flucht vor der Berserkerin, Fahrsequenzen, Bosskämpfe oder sonstige Variation in der Aufgabenstellung. Manchmal muss ich zwei, drei Geschütze aufstellen und mit dem Bogen Sprengfallen legen, das war’s. Auch der Multiplayer-Part ist mager: Nur vier Karten sind anfangs verfügbar, neue freizuschalten gelang mir nicht – wie ”freundlich”, dass der kostenpflichtige Season Pass sechs neue und einen weiteren Spielmodus verspricht. Dass Vorbesteller einen Controller mit Branding bekommen und dem Spiel 400 MS-Punkte beiliegen, spricht eine deutliche Sprache. Das Gesamtpaket lohnt sich jedoch allemal, wenn Ihr ”Judgment” nicht alleine spielt. Wer einfach nur zusammen mit Freunden grölende Krokodilmänner und Monster abknallen und brutal zerfetzen will und alles andere für unnötigen Ballast hält, erhält ein enorm hübsches und klasse spielbares Produkt, das bedenkenlos immer wieder für eine schnelle Runde taugt. Mir ist das allerdings zu wenig.

  • zweistündige Bonuskampagne freispielbar
  • Zweispieler-Splitscreen für alle Modi, Bots für Solo-Matches
  • die deutsche Version enthält 400 MS-Punkte, die internationale ”Gears of War”

Mehr Add-on denn vollwertiges Spiel: ”Judgment” ist konsequent auf Multiplayer getrimmt, Umfang, Story und Abwechslung gehen im Dauerfeuer unter.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound

Capcom

17

Gute Vorsätze für seine Beat’em-Ups hat Capcom, denn deren Einzelspieler-Inhalte sollen umfangreicher und besser werden. Dies schreibt Christian Svensson, Senior Vice President von Capcom USA, bei Capcom Unity in einem Thread über den Konkurrenz-Klopper Injustice: Gods Among Us (bzw. Injustice: Götter unter uns, wie es bei uns heißt).

Demnach läge der Fokus in Zukunft, so Svensson, unter anderem auf ausgefeilteren Single-Player-Modi. Er sei jedoch noch nicht bereit zu sagen, wann sich dies in der Road Map, also der langfristigen Planung des Konzerns, bemerkbar mache.

David Jaffe

5

Für leise Töne ist er nicht gerade bekannt: David Jaffe. Der God of War-Schöpfer brach auf seinem Blog eine Lanze für die vielgescholtenen Publisher – indem er auf die Entwickler (verbal) einschlug, die seiner Meinung nach selbst Schuld sind, wenn sie Grund zum Jammern haben:

“Ich lehne den müden Vorwurf ab, dass die Publisher die Spieleentwickler unterdrücken. Und ich lehne diese Vorwurf wegen dieses klassischen Satzes ab, den sie sicher schonmal gehört haben: Jeder bekommt das, was er verdient. Punkt”, schrieb Jaffe auf seinem Blog. Anders ausgedrückt: Man ist das wert, was man auszuhandeln im Stande ist. Er argumentiert, dass Entwickler keine Verträge bei Publishern unterschreiben sollten, die sie nicht mögen, und sich solange nicht auf etwas einigen sollten, bis sie vollständig mit dem Vertrag zufrieden sind:“Wenn euer Studio nicht gut genug ist, um bessere Angebote zu bekommen, und nicht klug genug ist, um mit alternativen Finanzierungs-Formen die Publisher zu umgehen, dann verdienst du, was du bekommst“, fügte er hinzu.

Auch das die Publisher die Entwickler in ihrer Kreativität einschränken, hält er für einen Irrglauben: “Als jemand, der ebenso für einen Publisher wie auch für einen Entwickler gearbeitet hat, kann ich Ihnen sagen, dass in mindestens 50% der Zeit die Entwickler einfach nicht gut genug sind, um das ‘große’ Spiel zu machen, von dem sie denken, dass sie dazu in der Lage wären, unabhängig davon, wie viel kreative Freiheit sie bekommen”, behauptete Jaffe – mehr dazu auf seinem Blog.

Retro-Börsen 2013

30

Atari VCS, Vectrex, SNES, Colecovision oder auch PlayStation 2 – die Retro-Börsen in Deutschland und Österreich sind auch in diesem Jahr wieder Anlaufpunkt für Videospiel-Nostalgiker und solche, die es noch werden wollen. Nachfolgend findet Ihr eine Übersicht mitsamt Programm-Planung für die einzelnen Veranstaltungen bis zum Jahresende – natürlich chronologisch geordnet.

Gamefest und 1. Retro-Börse in Berlin

  • Wann? – 27.-28.04., jeweils 11-17 Uhr
  • Wo? – Computerspielemuseum, Berlin

Die erste Retro-Börse in der Bundeshauptstadt ist Teil des Gamefest am Computerspielemuseum, welches im Rahmen der Deutschen Gamestage 2013 statt findet. Die Ausstellung “Spiel die Sieger” lässt Euch dabei Hand anlegen an die Sieger-Games des Deutschen Computerspielpreises und der Gewinner von LARA – Der deutsche Games-Award. Weitere Programmpunkte sind u. a. Speed Runs und “Art of Games”, eine Galerie mit besonderen Konzeptartworks. Veranstalter sind das Computerspielemuseum Berlin in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielkultur, Förderer ist das Medienboard Berlin-Brandenburg.

11. Retro-Börse im Ruhrgebiet

  • Wann? – Samstag, 11.05., 11-16 Uhr
  • Wo? – Zentrum Altenberg, Oberhausen
  • Eintritt: 5 Euro

Zum bereits zweiten Mal findet die Börse in den Hallen der ehemaligen Zinkfabrik statt. Auch in diesem Jahr sorgt abseits der zahlreichen Händlertische erneut eine Sonderausstellung für Kurzweil. In diesem Jahr entdeckt Ihr “10 Konsolen, die Du in Deinem Leben vermutlich noch nie gespielt hast”. Weiteres Rahmenprogramm ist in Arbeit. Nach der Börse wartet dann noch ein Konzert der Band File Not Found auf die Besucher – Beginn: 20.30 Uhr, Karten kosten im VVK 7 Euro, an der Abendkasse 8,50 Euro.

4. Retro-Börse in Bayern

  • Wann? – Samstag, 20.07., 11-17 Uhr
  • Wo? – KuKo Rosenheim
  • Eintritt: 5 Euro

Die Börse in Bayern hat schon eine kleine Tradition, weshalb sie auch in diesem Jahr wieder dort statt findet. Informationen zum Rahmenprogramm stehen allerdings noch nicht fest.

12. Retro-Börse im Ruhrgebiet

  • Wann? – Samstag, 07.09., 11-16 Uhr
  • Wo? – Falkenheim, Bochum

Der Bochumer Herbst wird auch in diesem Jahr wieder “retro”. Besucher erleben hier ebenfalls die Ausstellung “10 Konsolen, die Du in Deinem Leben vermutlich noch nie gespielt hast”. Weitere Programmpunkte sind derzeit in Arbeit.

4. Retro-Börse in Wien

  • Wann? – Sonntag, 08.12., 11-16 Uhr
  • Wo? – noch nicht bekannt

Zum Ende des Jahres darf in Österreich erneut gesammelt, gekauft und getauscht werden. Nähere Informationen dazu werden aber noch bekannt gegeben.

Weitere Infos zu den einzelnen Börsen findet Ihr auf retroboerse.de.

Michael Pachter

27

Am kommenden Donnerstag werden die Marktforscher der NPD Group wieder die Quartalszahlen des US-Spiele-Einzelhandels präsentieren – im Zuge dessen gab auch Michael Pachter seine Einschätzung zur Marktlage ab.

Erneut stand bei ihm Nintendos Wii U auf der Abschussliste: In ihrem fünften Monat auf dem Markt, so prognostizierte der Wedbush Morgan-Analyst, würde sich diese nur 55.000 Mal verkaufen, was einem Rückgang von 17% im Vergleich zum Vormonat entspricht. Doch er geht noch weiter: Selbst wenn Nintendo den Preis der Wii U senken würde, könnte dies -seiner Meinung nach- die Verkäufe nicht ankurbeln, da es zu wenige “Kern”-Spiele gibt und PlayStation 4 und “Xbox 720” nicht nur (technisch) mehr zu bieten hätten, sondern auch noch relativ günstig angeboten werden könnten  – sogar so günstig wie nie zuvor:

“Die einzige ‘Schlüssel‘-Hardware, die unsere Erwartungen nicht erfüllte, war die Wii U”, erklärte Pachter gegenüber Games Industry, “und es ist unwahrscheinlich, dass sich ihr Schicksal in den nächsten Monaten verbessern wird, selbst wenn Nintendo beschließt, den Preis zu senken, da es eine unzureichende Zahl von Kern–Titel gibt, die das Interesse an der Konsole wecken könnten. Wir denken, dass Core-Gamer weit eher bereit sind, ihre Aufmerksamkeit auf die PS4 (die in den (Weihnachts-)Ferien kommt) und der nächsten Xbox zu richten – von der wir glauben, dass sie noch vor der E3 enthüllt werden und neben der PS4 eingeführt wird – und glauben, dass die Wii U langfristig an Attraktivität verlieren wird, weil die PS4 und die nächste Xbox viel stärker sein werden, sowie größere Online-Integration und Multimedia-Funktionen bieten.“

“[…] wir erwarten, dass die nächste Xbox einen IPTV-Tuner [Anm.: TV via Internet] bietet, mit denen ein MSO [Anm.: Kabel-TV-Anbieter/Provider], auch Dienste über das Internet anbieten kann, die außerhalb der regulierten geografischen MSO–Grenzen liegen. Wenn wir damit Recht haben, werden alle von Microsofts Kabel-TV-Partnern einen Anreiz haben, den Kauf der nächsten Xbox im Austausch für eine langfristigen Service (ähnlich wie bei Handys) zu subventionieren. Sind die Subventionen hoch, ist es wahrscheinlich, dass die nächste Xbox für viele Verbraucher günstiger erscheinen wird als bisher angenommen, und sie kann schneller Marktanteile gewinnen, als viele erwarten würden. Wir erwarten nicht, dass Sony dabei untätig zusieht, und glauben, dass die PS4  Microsoft in kurzer Zeit nachfolgen wird, was für uns bedeuten würde, dass die Konsolen der nächsten Generation die niedrigsten Startpreise in der Geschichte haben könnten”- so die Pachter Prognose.

Das Kabel-Anbieter die Next-Gen-Konsolen tatsächlich subventionieren könnten, ist jedoch noch Zukunftsmusik – wenngleich es in den USA die Xbox 360 schon mal (über ein Xbox Live-Abo) subventioniert für 99 Dollar gab (wir berichteten hier). Was dort also durchaus möglich sein könnte, muss allerdings nicht automatisch auch hierzulande gelten: Die TV-Ambitionen von Microsoft und Sony waren und sind in Deutschland nicht so ausgeprägt wie in den Staaten.

Doch wie lauten Eure Prognosen zum Startpreis der Next-Gen?

Criterion Games

15

Sie machten sich einem Namen mit der Burnout-Reihe, ebenso schufen sie Need for Speed: Most Wanted und Hot Pursuit: Criterion Games. Doch ist nun Schluss damit? Nach mehr als 10 Jahren Rennspiel-Entwicklung hat jemand offenbar genug von dem Genre. Criterion-Boss Alex Ward verkündete die Nachricht via Twitter:

“Hiermit möchte ich etwas erklären, was jeder wissen soll. Einige werden auf ewig enttäuscht sein. Doch ich kann nichts dagegen tun. So viele Tweets fordern ein neues Burnout. Ebenso viele Tweets fragt nach einem neuen Need for Speed-Spiel von uns. Oder Road Rash“, erzählte er. “Auch wenn ich all diese Spiele liebe, werde ich keines mehr von ihnen entwickeln. Nach über einem Jahrzehnt der Rennspiel-Entwicklung ist es Zeit, etwas Neues zu beginnen. Doch es ist noch zu früh, um darüber zu reden oder etwas Neues zu verkünden.”

Das Studio hat aber nicht nur Racer entwickelt – auch für den Shooter Black zeichnete man verantwortlich. Doch auch dieser wird vorraussichtlich keinen Nachfolger erhalten: “Ein Black 2 wird es ebenfalls nicht geben, Leute. Zu dem Thema gibt es ‘ne Menge zu erzählen, aber damit warte ich, bis ich das Buch dazu rausbringen kann“, erklärte Ward.

“Ich bin stolz auf alle Burnout-Spiele. Wenn es sich richtig anfühlt, machen wir noch eins. Wir sind kreative Leute.”

Das letzte Wort ist damit aber nicht zwingend gesprochen sein, denn: Alex Ward hat diese Aussagen über seinen eigenen Account und in “Ich”-Form getätigt – es liegt also nahe, dass eben nur er selbst den Rasern abschwört und der Rest vom Studio weiter daran herum werkelt…

Neueste Beiträge

Toy Soldiers: Cold War – im Klassik-Test (360)

Die Fortsetzung der quirligen Mischung aus Tower Defense und Actionspiel verzichtet auf Experimente und setzt auf viele Detailverbesserungen sowie ein launiges Szenario, das sich...

The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Technik-Analyse zur Neuauflage

https://www.youtube.com/watch?v=j5sfIbuCOqI Die Kollegen von Digital Foundry haben sich bereits ausführlich mit der technischen Seite des Remakes von The Legend of Zelda: Ocarina of Time beschäftigt....

God of War Laufey – auf Mai 2027 verschoben

So wirklich schockierend kommt die Nachricht nicht, erschien der ursprüngliche Termin (16. Februar 2027) doch von Anfang an sehr optimistisch respektive überraschend früh: God...

Trails in the Sky 2nd Chapter – im Test (PS5 / Switch / Switch...

Seite 1 Ein gutes Jahr nach dem ersten Remake-Kapitel geht das Abenteuer um die junge Bracerin Estelle Bright weiter: Ursprünglich erschien Trails in the Sky...
Artwork von Helldivers 2

Helldivers 2 – weiteres Update verfügbar

Sony und die Arrowhead Game Studios geben bekannt, dass ein neues Update für Helldivers 2 erschienen ist. Die Pressemitteilung schreibt dazu: Ab sofort sehen sich...