Aliens: Colonial Marines

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Ordentlich Sand im Getriebe hat offenbar die Wii-U-Version von Aliens: Colonial Marines: Nachdem die geplante März-Veröffentlichung verstrichen war, gab sich Sega nun gegenüber Gamespot in dieser Sache wortkarg und verweigerte jeglichen Kommentar. Für Gearbox und Demiurge (letztere sind für die Portierung verantwortlich) gilt dasselbe.

Aliens: Colonial Marines hatte nach seinem Release durch offenkundige Mängel bei Gameplay und Grafik auf sich aufmerksam gemacht. Unseren seinerzeitigen Test könnt Ihr hier nachlesen.

UPDATE: Jetzt ist die Katze aus dem Sack – gegenüber Kotaku bestätigte Sega nun offiziell, dass die Wii-U-Fassung eingestampft wurde. Naja, da hält sich der Verlust ja durchaus in Grenzen…

Thief

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Die Spielereihe um Thief -oder auch Dark Project, wie die ersten zwei Teile betitelt waren- war wegweisend, begründete sie doch, zusammen mit Metal Gear Solid und Tenchu, das Genre der Schleich-Spiele. Eines war die Reihe jedoch nicht: leicht zu handhaben. Wer Dieb Garrett geschmeidig durch die Häuserschluchten lenken wollte, musste die Tastatur fast wie ein Instrument beherrschen.

Im Gespräch mit CVG erklärte Daniel Schmidt–Windfeld vom Entwickler Eidos Montreal, dass Fans der alten Schule von Thief wahrscheinlich wieder das gleiche Spiel wie bei den Vorgängern erwarten – nur mit neuen Inhalten. Das wäre aber nicht massenkompatibel: das Breiten-Publikum sei nicht geduldig genug für die komplexen Kontrollen:

“Die heutige Gamer haben viel weniger Geduld“, glaubt Schmidt-Windfeld. “Sie erwarten viel mehr von den Entwicklern in Bezug auf die Funktionen und so weiter. Selbst die Menüs müssen einfach zu bedienen sein. Viele Dinge, die früher nicht so umfangreich in der Entwicklung waren. Zum Beispiel die Steuerung.”

Auch er selbst habe nicht die Geduld, die Steuerung der ersten Teile zu lernen, gibt er zu. Trotzdem sollte das Spiel wieder – ebenso wie die Vorgänger- eine Herausforderung werden, doch auf andere Art:

“Unser Fokus ging in die Richtung: ‘Wir wollen die gleiche Menge an Herausforderung, aber innerhalb des Spiels und nicht bei der Steuerung.”

Thief soll im nächsten Jahr erscheinen, neue Screenshots gibt es hier.

Warren Spector

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Zum Dauerthema “Sind Videospiele erwachsen geworden?” äußerte sich jetzt Warren Spector.

Der Spieleentwickler, der schon an zahlreichen Klassikern wie Ultima IV, der Wing Commander-Reihe und Deus Ex arbeitete und zuletzt Mickey Epic 1 & 2 erdachte, hat seit Kurzem bei GamesIndustry eine monatliche Kolumne. Zum Einstand begann er mit einem Lagebericht in puncto Spieledesign – und dieser fiel ernüchternd aus:

Was seiner Meinung nach der Spielbranche fehlt, sind Vorbilder – er blickte dabei auf die Filmindustrie: hier gibt es jetzt eine Generation von Filmstars, die ebenso unterhaltende Filme drehen können, wie auch in ernsthaften Produktionen überzeugen. Sie bieten ein viel größeres Spektrum an Inhalten als die Spieleindustrie. So fragte er in seiner Kolumne auch: “Wo sind die Vorbilder beim Gaming?”

“Ich sehe mich um, aber abgesehen von den wenigen Indie-Spielen und natürlich der selbsternannten und weitgehend unverkündeten “Serious Games“-Bewegung, sehe ich keinen Mainstream-Entwickler oder Publisher, der diese Art von ernsthaften Spielen anbietet. Überhaupt [keinen]“, beklagte er.

“Als Medium stecken wir fest in Handlungs- und Genre-Konventionen. Selbst das, was im Mainstream-Gaming als ernsthaftes Spiel gilt, scheint Zombies, Serienmörder, Aliens oder Dämonen zu benötigen, um ein Publikum zu gewinnen”, meinte Spector. “Wenn ich vorschlagen würde, ich wolle ein Spiel über die Geisel-Befreiung im Iran machen, ohne Waffen(!) – vorausgesetzt, ich würde herausfinden, wie man ein solches Spiel macht – würde ich auf dem Meeting (her-)ausgelacht werden“.

In Bezug auf die Inhalte bewegen sich Designer heutzutage in einem engen Korsett: “Die Breite des Spektrums an Inhalten, die man Spiele-Entwicklern erlaubt, zu erkunden, ist blamierend gering“, prangerte er an.

Der Designer gab eine Reihe von möglichen Erklärungen für seine Beobachtungen ab, von denen sich einige, wie er meinte, anfühlen, als seien sie entweder offensichtlich falsch oder schlicht fadenscheinige Ausreden: Dass er etwas übersehen habe; dass Spiele nichts anderes bieten können als gewalttätige Action; dass das Gaming noch zu jung ist, um schon mehr als ein Spektakel zu sein; dass Spiele und Spieler in ihrem Innern immer noch Jugendliche sind; dass die geschäftlichen Interessen hinter der Spieleherstellung nicht begeistert sind, etwas außerhalb der traditionellen Action-Kost auszurobieren.

“Wo, frage ich mich, sind die Erwachsenen im Gaming?“, beendete er seine Kolumne.


LittleBigPlanet

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Ein kleines Wörtchen im Interview von Philippe Cardon, CEO von PlayStation France, mit Pockett lässt Fans von LittleBigPlanet aktuell aufhorchen. Cardon sprach dort nämlich von einem “weiteren” Teil für die PlayStation Vita, der in diesem Jahr erscheinen soll.

Allerdings sollten nach dieser Aussage vielleicht nicht sofort die Sektkorken knallen, denn Cardon versprach seinerzeit auch einen Ableger von Monster Hunter für den PSP-Nachfolger, der 2012 veröffentlicht werde und wir warten bekanntlich heute noch auf eine entsprechende offizielle Ankündigung.

Ride to Hell

9

Wie Deep Silver bekanntgibt, werden Ride to Hell: Retribution und Ride to Hell: Route 666 im Juni für PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Der Download-Titel Ride to Hell: Route 666 lässt Euch eine Biker-Gang rekrutieren, die dann kämpfend und fahrend ihren Weg von Chicago nach Los Angeles finden muss. Für die Entwicklung verantwortlich sind Black Forest Games, die uns jüngst Giana Sisters: Twisted Dreams bescherten.

Im Vollpreis-Spiel Ride to Hell: Retribution (zu dem gehört auch der Trailer oben) steuert Ihr dagegen Jake Conway auf seinem Rachefeldzug gegen die Biker-Gang “The Devil’s Hand”. Entwickelt wurde das für den 28. Juni terminierte Action-Adventure von Eutechnyx.

CD Projekt RED

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Da der Wechsel von der aktuellen auf die nächste Konsolengeneration diesmal deutlich langsamer als bisher vonstatten gehen dürfte, ist von vielen Cross-Gen-Entwicklungen, also Spielen, die simultan für beide Hardwaregenerationen entwickelt werden, auszugehen. CD Projekt RED ist definitiv kein Fan davon, wie deren Gründer und CEO Marcin Iwinski gegenüber der Edge sagte.

So sei etwa The Witcher 3 mit seiner gigantischen Welt, die sogar noch größer als die von The Elder Scrolls V: Skyrim werde, auf aktuellen Konsolen einfach nicht umsetzbar. Man müsste jahrelange Arbeit in eine am Ende halbgare PS3- oder Xbox-360-Version investieren und das werde man nicht tun.

Der PC sei hingegen immer Next-Gen, was cool wäre. In der Konsolenwelt müssten hingegen künftig aufgrund des Generationenwechsels Kompromisse gefunden werden, die nicht zwingend gut für die Spieler seien.

Monster Hunter 3 Ultimate

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Nachdem wir in letzter Zeit häufiger überraschend schlechte Verkaufszahlen vermelden mussten, gibt es heute eine gute Nachricht: Wie nämlich Satoru Shibata, Chef von Nintendo Europe, via Twitter schreibt, hat sich Monster Hunter 3 Ultimate in PAL-Territorien sehr gut verkauft und ist vielerorts nicht mehr erhältlich.

So erwarte er neue Lieferungen für Wii U in der nächsten Woche, wogegen der 3DS erst Mitte April bedient werde. Allerdings sei der Titel natürlich auch jederzeit im eShop erhältlich.

Xbox 720

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Das Gerücht, dass man bei Microsofts nächster Konsolengeneration ständig online sein muss, um Spielen zu können, hält sich hartnäckig (zuletzt berichteten wir hier). Nicht nur in der Spielergemeinde wird über diese Zwangsmaßnahme debattiert, auch Entwickler streiten sich darüber – und dank Twitter bekommt’s der Rest der Welt auch gleich mit:

Der folgende Disput wurde von einem NeoGAF-Mitglied “mitgeschnitten” und wurde von Adam Orth, Creative-Director bei den Microsoft-Studios, ins Rollen gebracht. Dieser verteidigte -natürlich- den Onlinezwang:

*

“Tut mir leid, ich kann das Drama um eine Konsole, die ständig online ist, nicht nachvollziehen”, erklärte Orth via Twitter. “Jedes Gerät ist heutzutage “always on”. Das ist die Welt in der wir leben. #dealwithit [kommdamitklar]“

Darauf reagierte BioWare Designer Manveer Heir folgendermaßen: “Hast du nichts gelernt von Diablo III oder SimCity? Du kennst doch auch einige Leute, bei denen das Internet ausfällt, nicht wahr? ‘Komm damit klar’ ist eine beschissener Grund.“

Orth erwiderte: “Strom fällt auch aus.”

Heir konterte: “Du hast in LA, SF, Seattle gelebt … sehr vernetzte Orte. Versuch mal, in Janesville, WI [Wisconsin] oder Blacksburg, VA [Virginia] zu leben … Du solltest mal für eine gewisse Zeit in einer NICHT-STADT wohnen – und mir dann sagen, ob sich deine Einstellung ändert. Spieler leben nicht nur in Stadtgebieten.“

Orth fragte zurück: “Warum in aller Welt sollte ich dort leben?”

Dann pausierten die Kontrahenten kurz für die Mittagspause [Anm.: War das vorher etwa Arbeit?…hmmm] – doch dann ging’s weiter:

Orth: “Das war eine spaßige #Mittagspause. Auch @manveerheir war auf meinem Grill.“

Heir: “Haha, werd’ nicht wütend, weil ich Recht habe.“

Orth konterte mit einem “Deal with it”–Foto – mit Barack Obama (siehe hier)

“Manchmal fällt der Strom aus“, spottete Orth später. “Deshalb kaufe ich mir keinen Staubsauger.“

Konzeptkünstler Nadeem Najda antwortete: “Staubsauger benötigen Strom, damit sie funktionieren. Spiele benötigen keine Online-Verbindung.“

Orth: “Ich glaube, du wolltest wahrscheinlich sagen ‘einige Spiele müssen nicht online sein’. Zu sagen, dass Spiele keine Online-Verbindung brauchen, ist überhaupt nicht richtig.“

*

Das Orth den Online-Zwang so vehement verteidigt, könnte natürlich ein Indiz sein, dass man ihn wirklich umsetzen will. Trotzdem – Microsoft hat noch nichts bestätigt, insofern bleibt es weiterhin ein Gerücht.

Übrigens: Falls jemand eine adäquate Übersetzung für “always on” (als Substantiv) parat hat, möge er es posten…immer diese Anglizismen! Bisher zur Auswahl “Online-Zwang” (momentaner Favorit), “Immer-An” (Unschön), “Perma-Online” (klingt zu sehr nach Perma-Frost), “Netz-Zwang”, (zuviel Z), “Online-Obligatorik” (klingt konstruiert)…

Wer übrigens noch sehen will, was man zu dem Thema lautstark sagen könnte, dem sei dieses Video von Star-Choleriker Francis empfohlen:

PlayStation 4

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Und nun folgt eine weitere Runde im munteren Ratespiel, wann denn die PlayStation 4 auf die Menschheit losgelassen wird. Das britische Boulevard-Blatt The Sun glaubt nämlich zu wissen, dass Sony die Konsole im Oktober zum Preis von 300 britischen Pfund veröffentlichen wird.

Eine Quelle dafür nennt das Blatt nicht, vielmehr werden diese Angaben im Rahmen der Einleitung für ein Interview mit Sonys Executive Andrew House verbraten. Darin erklärt House anschließend, dass sich die PS4 an Casual- und Hardcore-Spieler richten soll.

Xbox 720

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Die Anzeichen, dass die Xbox 720 eine Onlineanbindung tatsächlich benötigen wird, verdichten sich. Nun hat Kotaku mit Berufung auf zwei anonyme Quellen weitere Details dazu genannt.

Demnach habe die Konsole eine Toleranzzeit von drei Minuten, falls die zwingend benötigte Onlineverbindung einmal Probleme bereiten sollte. Andernfalls werde das Spiel oder die App sofort geschlossen. Ohne Internetanbindung könne hingegen kein Start von jeglicher Software erfolgen.

Sonys PlayStation 4 wird dagegen definitiv nicht zwingend eine Onlineanbindung verlangen.

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