Aliens: Colonial Marines – im Test (PS3/360)

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Gearbox erweitert das ”Alien”-Universum um eine neue Episode: Colonial Marines spielt nach den Ereignissen des dritten Films und beginnt auf dem geheimnisvollen Raumschiff USS Solaco, dem Schauplatz von ”Aliens”. Nachdem Ripley das Wrack verlassen hat, rücken die Marines vor, um Daten und Proben zu sichern. Dabei stoßen sie nicht nur auf ein neues Nest, sondern auch auf konkurrierende Spezialkräfte, die ein schauriges Geheimnis auf dem Planeten LV-426 verteidigen – dort findet die Story ihren Abschluss. Unterwegs kooperiert Ihr mit Persönlichkeiten aus den Filmen, z.B. einem Nachbau des Androiden Bishop.

Die elf Levels sind im Koop-Modus spielbar und weitgehend auf Teamplay ausgelegt, da sie Euch zahlreiche kooperative Aufgaben stellen: Neben der üblichen Sucherei unter schwerem Feuer gilt es auch, beim Vorrücken zusammenzuarbeiten. Statt der Waffe kann man z.B. den Bewegungssensor tragen, so die Kollegen vor Angreifern warnen und ihnen den Pfad zur nächsten Aufgabe weisen. An mehreren Stellen wehrt sich das Team mittels automatischer Kanonen, diese müsst Ihr quer durch das Level schleppen und an geeigneter Position platzieren. Später bekämpft Ihr Panzer, bedient einen Kran oder verteidigt ein Fluchtraumschiff, dessen Tankschläuche mühsam abgeschraubt werden müssen – da ist Rückendeckung vonnöten, sonst werdet Ihr von den Alienhorden überrannt! Natürlich gibt es auch Obermotzkämpfe, in denen ein Spieler Mechaniken wie Katapult und Exoskelett bedient, während die Kollegen für Ablenkung sorgen. Mithilfe der planlosen KI-Freunde kommt Ihr im Einspieler-Modus dagegen nur sehr träge vorwärts, da die NPCs nur wirr herumballern, zurückbleiben und sich nicht an Missionsaufgaben beteiligen. Da konzentriert sich das übermächtige Gegenfeuer oft auf den Spieler und so mancher Schleicheinsatz wird unverfroren vereitelt.

Kenner der Filmserie erleben einige Flashbacks, der typische Alien-Grusel endet jedoch nach den ersten 20 Minuten: Dann erscheinen die Aliens im Dutzend und Ihr verliert den Respekt vor den Schockmomenten. Für spielerische Abwechslung sorgen nachgestellte Szenen aus allen ”Alien”-Filmen: Ihr werdet z.B. von den Viechern ins Nest entführt und müsst mit vorsichtigen Bewegungen in Sicherheit schleichen. Oder Ihr durchquert Versuchslabore, die bei Alarm mit Gas geflutet werden – hier gilt es, die Wachen lautlos zu beseitigen und wenn es schiefgeht, müsst Ihr die Position des Notschalters blind finden. Auch im Nahkampf dürft Ihr den Biestern gegenübertreten: In der Verteidigung erwehrt Ihr Euch ihrer Bisse und beim Angriff dürft Ihr ihnen die Pistole tief in den Rachen stecken – friss Blei, du Biest!

Dank der Anwesenheit rivalisierender Soldaten erlebt Ihr auch so manche passive Szene, da Ihr Euch nicht immer in die stattfindende Action einmischen müsst: Sollen die doch das erst einmal unter sich ausmachen.

Grafisch erwartet Euch eine mittelmäßige Mischung aus Highlights und Patzern: Manche Schauplätze entzücken mit tollen Lichteffekten und detailliertem Design vor allem die Außenbereiche sind dagegen eintönig gestaltet und mit schäbigen Texturen belegt. Ebenso negativ die feindlichen Spezialeinheiten: Sie agieren oft schlicht dumm und marionettenhaft. Die schleimigen Aliens machen dagegen ab Level vier einen einigermaßen authentischen Eindruck, da sie sich äußerst flink und tierisch bewegen – dann huschen sie in Sekundenbruchteilen durchs Sichtfeld, über Wände und Decken. Zudem erscheinen sie nicht nur aus dem Hintergrund, sondern schlummern auch kaum erkennbar im Nestgerippe, um erst bei Annäherung zum Leben zu erwachen. Präsentation und Animation der riesigen Alienkönigin ist Gearbox zudem gelungen. Die berühmten Facehugger gibt es vermehrt zum Ende hin zu sehen, dafür überraschen die Aliens mit neuen Verhaltensweisen. Manche spucken Säure, andere explodieren bei Annäherung und verätzen die umstehenden Soldaten – aufs Levelinventar haben die Säurewolken jedoch keine Wirkung.

Oliver Ehrle meint: Ich nehme es gleich vorweg: Die Solo-Kampagne fasse ich freiwillig nur mit der Kneifzange an – die Aufgaben sind für Solisten ungeeignet und die KI ist die reinste Lachnummer. Ohne Ablenkung (die Gegner visieren stets den letzten Angreifer an) zieht sich der Spielverlauf zudem in die Länge, weil Ihr Euch oft mühsam anpirschen müsst. Zusammen mit LAN-Freunden lässt sich das Abenteuer dagegen in einer Nacht durchqueren und dann erlebt Ihr brauchbare Koop-Action: Wen kümmert schon die KI, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung eines Gegners unter zwei Sekunden liegt? Etwa die Soldaten: Sie kommen rein, gehen in Deckung, schießen und sterben – als Casual-Schießbude erfüllt Aliens: Colonial Marines durchaus seinen Zweck, zumal speziell auf PS3 der LAN-Modus nur selten unterstützt wird. Natürlich erwarten Euch die üblichen Bugs, da wird man schon mal in einer Wand wiederbelebt oder man verhakt sich anderweitig in der Umgebung. Das ist kein Grund für einen Reset, denn wenn die Freunde den nächsten Kontrollpunkt erreichen, ist das Team wieder komplett. LAN-Freunde sollten lauernd abwarten, denn dieser Lizenzmurks wird Euch in Kürze zum Spottpreis nachgeworfen!

  • Koop-Kampagne mit 11 Levels
  • umfangreich aufrüstbare Waffen
  • hässliche Treppeneffekte und Texturen auf beiden Konsolen
  • künstliche Gegner ohne Intelligenz

Nur im LAN-Modus genießbar: weitgehend vermurkste Lizenzballerei mit Teamaufgaben und Koop-Schlachten für vier Freunde.

Singleplayer57
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation 4

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Die Macher von Just Cause sind die Nächsten, die sich dem PS4-Jubelchor anschließen: Linus Blomberg, der Cheft Tecnical Officers der Avalanche Studios lehnt sich im Gespräch mit GamingBolt besonders weit aus dem Fenster und behauptet, dass die PS4 dank ihrer 8 GB RAM „die meisten PCs für die nächsten Jahre übertreffen wird“.

Seiner Meinung nach war dieser technische Sprung dringend notwendig, um eben PCs wieder zu überholen und nicht mehr Leute an mobile Plattformen zu verlieren.

Auf „handelsübliche“ Komponenten bei der Hardware-Architektur zu setzen ist für ihn aus Preis- und Hitzenentwicklungsgründen sinnvoll, zumal Sony damit leichter kleine Verbesserungen am System durchführen könnte – er wisse zwar nicht, ob so etwas geplant sei, aber es wäre sinnvoll.

Auch der Fokus auf Social Media und den eingebauten Marktplatz findet er vorteilhaft. Für Avalance sei das alles „super-aufregend“ und gebe ihnen als Entwickler von Openworld-Titels besonders viel Spielraum.

Angekündigt ist von Avalanche übrigens derzeit nichts, aber es liegt auf der Hand (nicht zuletzt wegen eines jüngst getweeteten unscharfen Bildes), dass wir über kurz oder lang ein Just Cause 3 erwarten dürfen.

Assassin’s Creed

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Peinliche Pannen kommen vor – dumm wird’s dann, wenn es besonders viele Leute mitkriegen. Das ist nun dem dänischen Fernsehender TV2 passiert, dessen Faux-Pas vom 26. Februar nun dank The Times of Israel weltweit publik gemacht wurde.

Zur Illustration eines Berichts über die Lage in Syrien hatte nämlich jemand die eigentlich nicht so dumme Idee, die Skyline von Damascus zu verwenden (siehe oben). Peinlich allerdings, wenn man dazu einen Screenshot aus dem ersten Assassin’s Creed benutzt…

Bemerkt wurde das erst jüngst, weil bei Social-Media-Diensten über die Herkunft des Motivs spekuliert wurde. Der Nachrichtenchef on TV2 hat sich inzwischen natürlich dafür entschuldigt – zu sehen gibt’s den Bericht weiterhin in der Mediathek des Senders

PlayStation 4

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Grashopper-Boss und Exzentriker Suda51 hat auch eine Meinung zur PS4 – er ist “ganz geil” drauf.

In seiner Famitsu-Kolumne (die von der Edge übersetzt wurde) lobt er Sonys Präsentation der neuen Konsole und freut sich vor allem über die Möglichkeiten der Cloud. Denn überall auf allen möglichen Geräten mit den gleichen Inhalten zu spielen, das hält er für eine reizvolle Sache. Zwar wäre es futuristisch, das jetzt schon als Realität anzunehmen, aber bereits das Cloud Saving stelle einen Fortschritt dar.

Für ihn als Entwickler sei es die Arbeit, aus Gedanken über die Zukunft etwas zu erschaffen, dass ansprechen könnte, und von dieser Herausforderung schöpfe er neue Kräfte, was ihn scharf machen würde.

Außerdem bestätigt er zwar nichts direkt, aber lässt trotzdem durchblicken, dass er natürlich auch für die PS4 entwickeln wird – was ihn “wieder scharf macht”.

Michael Pachter

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Bei derzeit in Texas stattfindenden South by South West Festival geht es um Musik, Interaktivität und Technik – da darf ein Michael Pachter nicht weit sein!

Und tatsächlich hatte der Popstar-Analyist auch dort einen Auftritt, bei dem er gewohnt markige Prognosen von sich gab:

Seiner Meinung nach wird Microsoft das Duell in der nächsten Hardware-Generation gewinnen, denn “TV-Tuner und Skype sind Killer Apps” – ungeachtet der Tatsache, dass beide natürlich bislang in keinster Weise bestätigt sind.

Die PlayStation 4 wird aber auch erfolgreich sein, denn Sony wird vor allem dank Gaikai ordentlich aufholen.

Nintendo bleibt “König der Software”, aber die Hardware-Absätze werden angekratzt. Gerade Handhelds werden Marktanteile an Smartphones und Tablets verlieren.

Außerdem hält Pachter es für unwahrscheinlich, dass wir die nächsten Jahre weitere Publisher-Pleiten erleben werden, allerdings könnte es sein, dass sich einige zusammenschließen werden.

Und schließlich sieht er das Comeback des PC als vollwertige Spielemaschine kommen.

Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • God of War: Ascension (Sony)
  • Hyperdimension Neptunia Victory (NIS America)
  • Sniper: Ghost Warrior 2 (City Interactive)

…für Xbox 360:

  • Sniper: Ghost Warrior 2 (City Interactive)

…für PlayStation Vita:

  • Zero Escape Vol. 2: Virtue’s Last Reward (Rising Star Games)

…für Nintendo 3DS:

  • Monster High: Labyrinth-Skaten (Little Orbit)
  • Outdoors Unlashed: Africa 3D (Funbox Media)
  • Super Black Bass 3D (Rising Star Games)
  • Zero Escape Vol. 2: Virtue’s Last Reward (Rising Star Games)

In eigener Sache…

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Guten Morgen,

MANIAC.de war am Wochenende teilweise nicht zu erreichen und/oder extrem langsam, dieses bitten wir zu entschuldigen. Laut unseres Hosters war der Grund, dass der Arbeitsspeicher des Servers defekt war. Dieser wurde gestern getauscht. Wir gehen davon aus, dass jetzt alles fehlerfrei läuft.

Weiterhin werden wir am Speed und der Zuverlässigkeit dieser Website arbeiten.

Beste Grüße & eine gute Woche!

Euer MANIAC.de Web-Team

Serious Sam Double D XXL – im Test (360)

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Serious Sam wird gern als ”hirnloser Spaߔ kategorisiert, doch beim Sidescroll-Ableger Double D XXL bleibt selbst davon nicht viel übrig: Ihr marschiert alleine oder zu zweit durch meist dröge Umgebungen, feuert auf oft unfair auftauchende Gegnermassen, kämpft mit der Steuerung und fragt Euch, wieso die offenkundig handgezeichnete Grafik so hässlich ausfallen musste. Ein paar interessante Ideen wie ein (zu) komplexes Waffenbastelsystem machen die ganzen Nachteile nur bedingt wett, weshalb diesen Sam keiner braucht – zumal die Entwickler Mommy’s Best Games schon seit Jahren das ähnliche, aber bessere und billigere Weapon of Choice auf dem Xbox-360-Indie-Marktplatz anbieten.

Schäbig aussehendes und übertrieben chaotisches Jump’n’Shoot.

Singleplayer4
Multiplayer
Grafik
Sound

M!oment M!al #49

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Superhelden sind doch wie gemacht für Videospiele. Sie setzen sich über physikalische Gegebenheiten hinweg und vollbringen Dinge, die für normale Menschen unmöglich scheinen. Sie haben unglaubliche Kräfte, erleben die wahnwitzigsten Abenteuer und gehen eigentlich immer als Sieger daraus hervor. Superhelden ohne Videospiele – undenkbar. Daher greifen wir schon lange Batman, Superman, Spider-Man und vielen anderen Heroen bei ihrem Kampf für Recht und Gerechtigkeit mittels Joypad unter die Arme. Hier kommen einige der besten Games mit den besten Helden.

Captain America and the Avengers (Mega Drive, SNES)

Bereits seit vielen Jahren sorgen die mächtigsten Helden der Erde im Verbund für Recht und Ordnung. Das erste Spiel mit den Avengers ließ zwischen Captain America, Vision, Hawkeye und Iron Man wählen. Auch im Koop durften die bösen Schergen verprügelt werden. Besonders fair fiel das Spieldesign zwar nicht aus, aber egal: prügeln mit den Rächern war gerade mit dem besten Kumpel eine echt coole Sache.

Hitman HD Trilogy – im Test (PS3)

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Die jüngste Episode Hitman: Absolution hat bei uns satte 90% Spielspaß abgesahnt, manch hartgesottener Serienfan ärgerte sich aber über Veränderungen, die das Spiel zugänglicher machten und vermeintlich verweichlichten. In der HD Trilogy kehrt nun der ”echte Stuff” zurück.

Die drei enthaltenen Episoden haben allesamt schon etliche Jahre auf dem Buckel, was die Neuauflage nicht verbergen kann, die sich auf eine höhere Auflösung beschränkt und auf inhaltliche Optimierungen verzichtet – mit allen Vor- und Nachteilen der Originale. Knackscharf sind alle drei Episoden, auch die Bildrate ist zufriedenstellend. Da Entwicker IO Interactive erst mit Blood Money zur damals neuen Glacier-Engine wechselte, ist die jüngste Episode zugleich die schönste. Was den Spielen jedoch an Details, Animationen und audiovisuellem Feinschliff fehlt, wird durch die noch immer packende Inszenierung und vor allem durch die Fülle an Möglichkeiten kaschiert.

Jede Hitman-Episode besteht aus einer Reihe in sich geschlossener Schauplätze, die mit vielen Möglichkeiten gespickt sind, die vorgegebene(n) Zielperson(en) zu liquidieren. Es ist vor allem auf höheren Schwierigkeitsstufen erforderlich, unbemerkt bzw. gut getarnt die Umgebung zu sondieren und mithilfe der Karte und relevanter Hotspots einen Plan zu entwickeln. Sofern die künstliche Intelligenz der Gegner mitspielt, sorgt das immer wieder für hochspannende Situationen. Wer sich Zeit lässt, spürt makaber-lustige Lösungswege auf, tarnt Morde als Unfall (Blood Money), lauscht witzigen Gesprächen oder entdeckt freche Details wie den entblößten (und sonderbar aussehenden) Penis eines Wachmannes beim Pinkeln (Silent Assassin).

Generell ist Heimlichkeit Trumpf, denn im Gegensatz zu Absolution ist es hier kaum möglich, sich mit Waffengewalt aus Konflikten zu befreien. Zudem funktioniert die Schießsteuerung durchweg mehr schlecht als recht, auch die restlichen Kontrollen erfordern einige Übung. Dafür wechselt Agent 47 auf Wunsch in die Ego-Sicht, knackt Schlösser, lugt durch Schlüssellöcher und nutzt gefundene Waffen in späteren Einsätzen.

Michael Herde meint: Die HD Trilogy macht es mir schwer, sie zu mögen. Die Steuerung ist ziemlich fummelig und das KI-Verhalten oft unberechenbar, was angesichts des beschränkten Speichersystems frustriert. Steife und zappelige Animationen sowie Grafikbugs, bei denen Leute durch geschlossene Türen gehen, sind schlicht hässlich. Doch trotz aller Sperrigkeit und Frustmomente bieten die drei Episoden motivierende Sandkasten-Levels voller makaber-düsterer Puzzles mit multiplen Lösungswegen für Heimlichtuer – Ballern bringt’s nicht! Nur muss ich mir den Spaß hart erarbeiten, ich muss den Willen zur Perfektion aufbringen und darf mich nicht von den (teils altersbedingten) Unzulänglichkeiten ausbremsen lassen – was mir schwerfällt. Immerhin haben die Storys Charme und Jesper Kyds Musik ist klasse!

  • enthält ”Silent Assassin”, ”Contracts” und ”Blood Money”, Teil 1 fehlt
  • ”Blood Money” identisch zu Xbox-360-Version von 2006
  • ”Hitman: Sniper Challenge” als Gratis-DLC

Drei sichtlich in die Jahre gekommene Schleichabenteuer, die dann begeistern, wenn man sich mühevoll darauf einlässt und die Macken ignoriert.

Singleplayer70
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