Das ist schade: Wie Cryteks CEO Cevat Yerli gegenüber Digital Spy anmerkte, wird es leider keine Wii-U-Fassung von Crysis 3 geben. Grund dafür seien geschäftliche Entscheidungen zwischen EA und Nintendo. Yerli ergänzt, dass er gerne eine solche Version gesehen hätte, es aber zwei verschiedene Dinge seien, was man wolle und am Ende des Tages bekäme.
Assassin’s Creed III
Bereits heute können Xbox-360-Besitzer zum Preis von 800 Microsoft-Punkten DLC-Futter für Assassin’s Creed III käuflich erwerben. Dieser hört auf den Namen “Battle Hardened”. Inhaber der PS3-Version müssen aber nicht trauern, denn sie werden morgen für 7,99 Euro bedient.
Mit dem Kauf gehen dann drei neue Charaktere (Gouverneur, Highlander und Coyote Man) sowie drei weitere Maps für die Modi Standard und Wolfpack (Tropen von Saint Pierre, Festung von Fort St-Mathieu und Charlestown) in Euren Besitz über.
PS3 & Xbox 360
Düstere Zukunftsaussichten für die Videospielbranche zum zweiten: Nach Michael Pachter hat nun auch Ben Cousins vom Mobile-Entwickler Scattered Entertainment via Kotaku einen Report veröffentlicht, der keine gute Zukunft für unser Hobby befürchten lässt. Dort beschäftigte sich Cousins nämlich damit, warum klassiche Konsolen sterben werden.
Demnach habe Microsoft seit dem Release der Xbox 360 im Jahr 2005 ganze 2,996 Milliarden Dollar dafür ausgegeben, wohingegen es Sony mit 4,951 Milliarden Dollar für die PS3 noch härter getroffen habe. Genauer aufgeschlüsselt sind die Zahlen hier. Cousins arbeitete schon für Sony, EA und Lionhead und ist nun im Mobile-Sektor tätig.
Trotz 70 Millionen abgesetzter Einheiten könne dadurch nämlich nur unzureichend Gewinn erzielt werden, denn nachweislich habe die Xbox 360 erst mit einer massiven Preissenkung im August 2009 einen starken Verkaufsschub erlebt. Den selben Effekt gab es bei der Einführung der PS3 Slim, also ebenfalls zu einem relativ späten Zeitpunkt im Zyklus der Konsole.
Eine stark aufsteigende Tendenz sieht Cousins in Tablets, die traditionellen Konsolenspielen immer mehr zu schaffen machten und zunehmend auch große Produktionen herausfordern. Dies sei eine große Bedrohung für den Konsolenmarkt, wie wir ihn bisher kennen.
Für die Zukunft sehe er zwei parallel existierende Märkte, einen für mobile und einen anderen für klassische Spiele. Letztere würden dank Free-To-Play und Steam hauptsächlich eine Heimat auf dem PC finden – ein Trend der bereits im Laufe der letzten zehn Jahre zu beobachten gewesen sei.
InSANE
Und es ist noch nicht tot: Obwohl InSANE vor einiger Zeit wie manch anderes teures Projekt von THQ abgestoßen wurde, hat Guillermo del Toro, der kreative Kopf hinter der ambitionierten Horrortrilogie, seine Bemühungen nicht aufgegeben.
So verriet der hauptberufliche Filmemacher im Rahmen eines Gesprächs über seinen kommenden Streifen “Pacific Rim” gegenüber der Toronto Sun, dass er gerade auf der Suche nach einem neuen Partner dafür sei: “Wir sprechen gerade mit einer großen, großen Firma. Ich kann nicht sagen wer, aber es ist eine der ganz Großen. Ihnen hat wirklich gefallen, was wir anstellen wollen.”
Außerdem müsse er ein paar Konzepte und Ideen überarbeiten, nachdem er sie in bereits erschienenenen Spielen umgesetzt gesehen habe – so etwas komme vor. Aber prinzipiell wolle man eine sehr intensive und erzählerisch mitreißende Erfahrung schaffen, was immer noch eine Herausforderung sei.
The Walking Dead
The Walking Dead ist nicht nur als Comic und TV-Serie erfolgreich, auch als Videospiel hat die Untoten-Saga abgeräumt. Wie der Telltale-Games-Chef Dan Connors im Wall Street Journal berichtet, hat die Adaption der Adventure-Spezialisten von der “ersten Staffel” 8,5 Millionen Episoden in sieben Monaten verkauft, wobei November und Dezember die erfolgreichsten Monate gewesen wären. Da über alle Systeme hinweg die Preisgestaltung ähnlich war, kamen pro Spieler etwa 16 Dollar Einnahme zusammen, und am erfolgreichsten war man erstaunlicherweise auf den Mobil-Plattformen, die etwa 25% des Umsatzes ausmachen. Er führt das u.a. darauf zurück, dass etwa während der Ausstrahlung der TV-Serie Leute hier spontaner zugreifen.
The Walking Dead sei in der Produktion etwa 40% teurer als andere Telltale-Reihen wie Monkey Island oder Jurassic Park – angesichts des unvergleichbar größeren Erfolgs ist das aber keine schlechte Investition.
Project SHIELD
Als Hersteller von PC-Hardware ist NVIDIA bereits bekannt, nun will das Unternehmen auch ein eigenes Spiele-Handheld auf den Markt bringen. Project SHIELD lautet der Titel der Mobilkonsole, welche unlängst auf der CES in Las Vegas der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Gerät setzt dabei auf offene Plattformen: Android- und PC-Spiele werden unterstützt, als Betriebssystem kommt Android Jelly Bean zum Einsatz. Sämtliche Games des Google-Play-Store sind kompatibel, Apps wie Netflix oder Slacker Radio können ebenfalls genutzt werden. Die komplette STEAM-Bibliothek wird genauso verfügbar sein wie Spiele von NVIDIAs hauseigener Download-Plattform TegraZone. Im PC-Bereich dient die tragbare Konsole als Empfänger und Controller, die Voraussetzung hierfür ist ein PC mit NVIDIA-GeForce-GTX-GPU oder höher.
Das Herzstück von Project SHIELD stellt der Tegra-4-Prozessor dar. Außerdem ist das Gerät mit einer 72-Kern-GeForce-GPU bestückt, als CPU fungiert die erste Quad-Core-Umsetzung des Cortex-A15 von ARM. Ein Batteriespar-Kern sowie die Nutzung der energieeffizienten PRISM-2-Technologie sorgen, je nach Spiel, für 5-10 Stunden Akkulaufzeit. Der Bildschirm misst 5 Zoll (12,7 cm) und stellt Grafiken in 720p-Auflösung bei 294 dpi dar. Darüber hinaus ist der Screen Multitouch-fähig und mit der Tegra-4-Direct-Touch-Technologie versehen. Wahlweise kann das Bild auch per HDMI-Verbindung vom Handheld auf den heimischen Flachbild-Fernseher übertragen werden. Dabei ist eine Darstellung in 4K-Auflösung möglich. Die Beschallung erfolgt durch ein Audiosystem mit Bassreflex-Technik, welches die doppelte Tiefton-Wiedergabe eines High-End-Laptops sichern soll. Eine kabellose Internet-Anbindung schafft das 802.11 n 2×2 MIMO Wi-Fi, welches nahezu lagfreies Spielen verspricht. Das Button-Layout hingegen orientiert sich an bekannten Mustern, gesteuert wird mit D-Pad und zwei Analogsticks.
Jen-Hsun Huang, Co-Founder und Chief Executive Officer bei NVIDIA, sagt zu der neuen Konsole: “Project SHIELD wurde von NVIDIA-Ingenieuren entwickelt, die Games lieben und sich über eine neue Art von Gaming Gedanken machten. Wir wurden von der Vision inspiriert, dass uns die aufsteigenden Mobile- und Cloud-Technologien von stationären Konsolen befreien und uns Games überall auf jedem Bildschirm ermöglichen könnten. Wir stellten uns ein Gerät vor, das für Games das gleiche bedeuten würde wie der iPod für Musik beziehungsweise der Kindle für Bücher. Ein Gerät, mit dem wir auf eine neue Art und Weise überall spielen könnten. Wir hoffen, dass andere Gamer Project SHIELD genau so lieben lernen wie wir.” Yves Guillemot, Co-Founder und Chief Executive Officer von Ubisoft, sagt: “Ubisoft ist immer von neuen Hardware-Entwicklungen angetan und Project SHIELD verspricht Mobile- und PC-Gamern ein großartiges, neues Gaming-Erlebnis. Zu sehen, wie die PC-Version von Assassin´s Creed III auf dem Gerät läuft, ist ein großartiges Beispiel hierfür und es bestärkt die langjährige Beziehung zwischen Ubisoft und NVIDIA.” Auch Mark Rein, Vice President und Mitbegründer von Epic, zeigt sich angetan vom NVIDIA-Handheld: “Mit dem Project SHIELD führt NVIDIA ein kompromissloses Erlebnis auf dem Niveau einer High-Performance-Konsole für mobile Geräte ein. Großartige Games, darunter Real Boxing und Hawken, die die neueste Unreal-Engine-Technologie nutzen, sehen auf dem Project SHIELD einfach fantastisch aus. Dabei ist das nur der Anfang und wir sind schon jetzt gespannt, was Unreal-Engine-Entwickler mit derartig viel Leistung in einem so kompakten Gaming-Gerät anstellen werden.”
Ein Release-Datum für Project SHIELD wurde bisher ebenso wenig genannt wie ein Preis für die Hardware. Zur Website des Gerätes gelangt Ihr hier.
THQ
Nach der jüngst vermeldeten Insolvenz von THQ schießen Gerüchte über mögliche Käufer aktuell aus dem Boden wie Pilze nach einem Herbstschauer. Nun vermeldet etwa Distressed Debt via Twitter, dass Warner einer von fünf Interessenten sein soll.
Demnach verfolgten die potenziellen Käufer unterschiedliche Interessen, denn einige wollten lediglich Teile des Konzerns, andere hingegen das Gesamtpaket erwerben. Am Freitag wurden dabei auch Vertreter von Warner Bros. gesichtet, die durchaus Kaufinteresse zeigten, sofern mehr Zeit für diesen Vorgang gegeben sei. Die Investmentfirma Clearlake Capital muss ein Zeitfenster von 30 Tagen einhalten, was THQ-Aktionäre bereits kritisierten.
Eine neue Anhörung zu dem Thema ist für heute geplant. Zu den Gläubigern von THQ gehören momentan übrigens so illustre Unternehmen wie Wilmington Trust, World Wrestling Entertainment, Silverback Asset Management, Mattel und Viacom.
Beyond: Two Souls
Kein Monat vergeht, ohne dass wir neue Informationen zu Beyond: Two Souls erhalten. Diesmal hat sich Macher David Cage mit Shacknews darüber unterhalten und u.a. erklärt, warum der Titel eine komplett neue Engine verwendet (und nicht etwa die von Heavy Rain), denn eigentlich sei dies ja “total absurd”.
Diese Entscheidung mache aus unternehmerischer Sicht natürlich nicht wirklich Sinn, aber sie (Quantic Dream) seien passionierte Entwickler, denen es Spaß mache. Man tue dies nicht, um möglichst viel Geld oder Ruhm zu erlangen, vielmehr wolle man Risiken in Kauf nehmen, um die kreativen Grenzen auszuloten.
UK-Charts
Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:
- FIFA 13 (360)
- Far Cry 3 (360)
- Halo 4 (360)
- FIFA 13 (PS3)
- Call of Duty: Black Ops II (360)
- Far Cry 3 (PS3)
- Just Dance 4 (Wii)
- Hitman: Absolution (360)
- Call of Duty: Black Ops II (PS3)
- Forza Horizon (360)
- Need for Speed: Most Wanted (360)
- Hitman: Absolution (PS3)
- Need for Speed: Most Wanted (PS3)
- Football Manager 2013 (PC)
- The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
- Forza Motorsport 4 (360)
- Assassin’s Creed III (360)
- WWE ’13 (360)
- Dishonored (360)
- Mario Kart 7 (3DS)
- Sonic & All-Stars Racing Transformed (360)
- New Super Mario Bros. 2 (3DS)
- Lego Der Herr der Ringe (360)
- Medal of Honor: Warfighter (360)
- Assassin’s Creed III (PS3)
Lightning Returns: Final Fantasy XIII
In einem Famitsu-Interview, das später von Siliconera übersetzt wurde, haben sich die Entwickler von Lightning Returns: Final Fantasy XIII erneut zu dessen Hintergrundgeschichte geäußert, wodurch einige interessante Details durchsickerten. So sei etwa nicht jeder der Protagonisten im Spiel glücklich mit den Motiven der namensgebenden Hauptheldin.
Demnach habe ein Gott namens Bhunivelze einen Befreier bestimmt, der die Seelen der Bevölkerung vor dem Weltuntergang schütze. Allerdings hätten sich in Luxerion einige Revolutionäre versammelt, die damit nicht einverstanden seien und dies ändern wollten. Folglich würden einige Verberchen begangen, um die Identität des Befreiers, also Lightning, zu entblößen.
Außerdem wurde verraten, dass die Spielwelt namens Novus Partus quasi für 500 Jahre stagnierte, wovon deren Bewohner jedoch nichts mitbekommen hätten. Falls doch, wurden sie mundtot gemacht. Desweiteren hätten natürlich auch andere Charaktere aus Final Fantasy XIII überlebt und im Spielverlauf werde es einige Wiedersehen mit ihnen geben.








