Smart As… – im Test (PSV)

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Während der nächste Kawashima-Auftritt für den 3DS in Europa noch auf sich warten lässt, versucht Sony mit Smart As… die Gehirnjogging-Lücke zu füllen. Originelle Ideen solltet Ihr dabei nicht erwarten und auch in Sachen Charme ist bei der deutschen Fassung Schmalhans Küchenmeister: Während die Briten John Cleese als Off-Sprecher bekommen, fällt der hiesige Akteur bieder aus und für die Grafik nahmen sich die Designer scheinbar ein steriles Labor als Vorbild.

Im Mittelpunkt von Smart As… steht die tägliche Prüfungsrunde mit je einer Aufgabe aus den vier Bereichen Beobachtung, Sprache, Logik und Rechnen. Einerseits sind das simple Sachen wie das Addieren kleiner Zahlen oder das Buchstabieren von Wörtern, wobei die Abfrage Eurer hingekritzelten Lösungen mitunter nicht optimal funktioniert. Andererseits lasst Ihr aber z.B. auch mal zwei Würfel durch Kippen der Vita über komplexe Parcours rollen oder tippt je nach Textanweisung flott den hinteren oder vorderen Touchscreen an. Am Ende gibt es eine Prozentwertung Eurer Leistung, über die gewissenhaft Buch geführt wird. Irgendwelche interessanten Relationen oder Entwicklungen teilt Euch Smart As… aber nicht mit – immerhin könnt Ihr online prüfen, wie Ihr Euch im Vergleich mit Freunden oder der Welt so schlagt. Insgesamt 20 Minispiele schaltet Ihr nach und nach frei, die dann direkt anwählbar sind und eigene Bestenlisten mit sich bringen.

Ulrich Steppberger meint: Smart As… hätte mehr Charme nicht geschadet: Egal, ob Menüs oder Grafik der Miniaufgaben – das Ganze wirkt klinisch nüchtern und alles andere als motivierend. Dass Ihr zudem nicht einfach loslegen könnt, sondern die meisten Disziplinen erst langwierig über die täglichen Prüfungen freischalten müsst, ist eine fiese Spaßbremse. Dabei sind viele der Aufgaben gelungen, die Online-Vergleichsmöglichkeiten mit Freunden oder Fremden machen Laune und die Vita-Bedienelemente werden ordentlich genutzt. Ein Sony-Kawashima ist Smart As… bei Weitem nicht geworden, für das mobile Grübeln zwischendurch taugt es dennoch.

  • 20 Minispiele aufgeteilt in 4 Gattungen
  • tägliche Prüfrunden und freies Spielen
  • einige AR-Spiele dabei
  • Herausforderungen via ’Near’ oder Internet

Solider Gehirnjogging-Vertreter, dessen Online-Funktionen die arg biedere Inszenierung nur bedingt aufwiegen.

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Multiplayer
Grafik
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Wii U

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Über die Zukunftsperspektive des Wii U gab es bisher erwartungsgemäß viele verschiedene Ansichten. Nun äußerte sich Christoph Hartmann, Präsident von 2K Games, gegenüber MCV UK sehr positiv über die Langlebigkeit und den potenziellen Erfolg der Konsole.

“Nintendo beeindruckt und überrascht mich immer wieder”, sagt Hartmann. Das dortige Team habe über viele, viele Jahre ein beeindruckendes Wissen aufgebaut. Einige Leuten zweifelten am Wii U, weil sie sie nicht vollstämndig verstünden. 

Er selbst sei gegenüber dem Wii seinerzeit ebenfalls skeptisch gewesen, doch seine eigenen Leute hätten ihm das Gegenteil bewiesen, indem viele Carnival Games abgesetzt worden seien. Seriner Meinung nach biete der Wii U etwas besonderes, das die Leute berühre. Es gebe “keinen einzigen Teil seines Körpers”, der an dem Erfolg der Konsole zweifele.

NiGHTS into dreams… – im Test (PS3)

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Sega zeigt weiter ein Herz für Klassiker-Fans und verhilft jetzt dem 90er-Jahre-Saturn-Hit NiGHTS zu neuen HD-Ehren. Das Spiel lässt sich kaum in klassische Schubladen einsortieren: Ihr schwebt mit einem Traum-Joker durch die Lüfte, schlagt Kapriolen, fliegt Loopings und sucht stets nach blauen Sphären, um diese zu einem Gefängnis zu tragen und letztendlich eine Leuchtkugel zu befreien. Habt Ihr alle in einer Welt gesammelt, geht’s zum Bosskampf. Mit etwas Erfahrung wird die Kugel-Sammelei schnell zur Nebensache und Ihr spielt eher auf Punkte und gute Zeiten – in dieser Hinsicht erinnert NiGHTS an Renn- oder Funsport-Spiele. Ihr habt die Wahl zwischen dem Saturn-Original mit seinen großen Pixeln oder einer HD-Überarbeitung der nur in Japan erschienenen PS2-Remakes. Beide Varianten spielen sich einwandfrei und gefallen mit kräftigen Farben und flüssigem Scrolling, lediglich der wahrnehmbare Pop-Up-Effekt trübt den hübschen Gesamteindruck. Dennoch sah NiGHTS noch nie so gut aus, die liebevolle Aufbereitung der charmant-bunten Traumwelten sitzt wie angegossen. Spielerisch hat sich das Abenteuer überraschend gut gehalten: Bis heute gibt es keine billigen Nachahmer, das Wii-Sequel verwässerte die tollen Ideen des Erstlings mit unnötigen Motion-Control-Levels – das ’reinere’ Original ist heute somit ein mehr als willkommenes Angebot. Egal, ob Ihr schon zu Saturn-Zeiten durch die Luft geflogen seid oder es Eure erste Begegnung ist – ausprobieren lohnt sich in jedem Fall.

Märchenhaft in Szene gesetzte Mischung aus Renn- und Geschicklichkeitsspiel, die ihren Charme auch in HD bewahrt.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

Etrian Odyssey IV: Legends of the Titan

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In Japan erschien Etrian Odyssey IV: Legends of the Titan bereits am 5. Juli. Nun gibt Atlus bekannt, dass das Rollenspiel am 26. Februar auch in den USA veröffentlicht wird.

Solange der Vorrat reicht, erhalten Vorbesteller dann außerdem eine Limited Edition mit Art Book und einer “Rough Drafts and Outtakes”-CD, die den Soundtrack des Titels beherbergt.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass damit auch der Weg nach Europa geebnet wird… bislang gibt es allerdings noch keine konkreten Hinweise darauf.

PlayStation-Store-Update

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PS3-Spiele:

  • Micky Epic: Die Macht der 2 – 49,99 Euro
  • Doom Classic Complete – 14,99 Euro
  • F1 Race Stars – 14,99 Euro
  • Family Guy: Zurück ins Multiversum – 59,99 Euro
  • Kingdoms of Amalur: Reckoning – 29,99 Euro
  • Lego Der Herr der Ringe – 49,99 Euro
  • PlayStation All-Stars Battle Royale – 49,99 Euro (Cross Buy inklusive)
  • Tekken Tag Tournament 2 – 49,99 Euro
  • The Walking Dead: Episode 5 – 4,99 Euro
  • Planets Under Attack – 9,99 Euro (Demo verfügbar)
  • Sine Mora – 9,99 Euro (Demo verfügbar)

PS-Vita-Spiele:

  • Chronovolt – 6,19 Euro
  • Jet Set Radio – 7,99 Euro
  • Lego Der Herr der Ringe – 39,99 Euro
  • PlayStation All-Stars Battle Royale – 34,99 Euro
  • Sine Mora – 9,99 Euro
  • t@g – gratis

PSP-Spiele:

  • Pro Evolution Soccer 2013 – 19,99 Euro

PSone-Spiele:

  • Tomba 2: The Evil Swine Return – 3,99 Euro

minis:

  • Jetpack Joyride – 3,99 Euro

PlayStation Mobile:

  • Arctivc Adventures: Brain Freeze – 1,99 Euro
  • Bullion Blitz – gratis

Wii U

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Wie IMGMR mit Berufung auf einen anonymen Entwickler von Ubisoft Montreal berichtet, ist auch das GamePad des Wii U in der Lage, dreidimensionale Bilder darzustellen. Nintendo bewirbt diese Funktion offiziell jedoch nicht.

Die Website zeigt ein Menü, in welchem der 3D-Effekt in zehn Stufen eingestellt werden kann. Im Angebot sind die Optionen “Side by Side” und “Top Bottom”. Mit einer Inficolour-Brille (siehe Bild oben) kann der 3D-Effekt dann genossen werden.

Assassin’s Creed III, das aktuelle Projekt von Ubisoft Montreal, wird demnach wohl diese Funktion unterstützen, was etwa auch auf den Multiplattform-Titel Crysis 2 zutrifft.

Skullgirls

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Bereits im Juli sollte ein umfangreicher Patch für den famosen 2D-Prügler Skullgirls erscheinen – doch erst gestern kam er heraus. Der Grund für die Verzögerung ist ebenso überraschend wie beunruhigend: das gesamte Entwickler-Team des Beat’em Ups wurde im Juni vom Studio Reverge Labs gefeuert.

Das Team formierte sich jetzt neu unter dem Namen Lab Zero Games. Auf der Website des neuen Studios informierte man jetzt die Fans: “Skullgirls hatte seinen fairen Anteil an Schwierigkeiten auf dem Markt gehabt, aber bisher waren keine so gravierend wie diese: im Juni letzten Jahres wurde das gesamte Skullgirls-Team von Reverge Labs gefeuert.” Glücklicherweise unterstützt der frühere Publisher das neue Studio: “Autumn Games, Publisher und Inhaber der Skullgirls-Marke, steht voll hinter dem neuen Studio und wird mit uns auch in der Zukunft bei allen Skullgirls-bezogenen Projekten zusammenarbeiten, wie dem gerade veröffentlichten Patch, Merchandising und anderen Dingen, die wir noch nicht bekannt geben können.”

Lab Zero-Games dankte Fans für ihre Geduld und bat um Entschuldigung für die Verzögerungen, trotz der eigenen Hilflosigkeit in der Angelegenheit; man wolle die Arbeit mit dem Beat’em Up bald wieder aufnehmen. Über die genauen Gründe für die Entlassungen wurde nichts bekannt. An Skullgirls kann’s eigentlich nicht gelegen haben, denn das konnte voll überzeugen – unseren Test lest Ihr hier.

F1 Race Stars – im Test (PS3)

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Damit sich die mutmaßlich horrenden Lizenzgebühren an Herrn Ecclestone auch lohnen, beglückt uns Codemasters dieses Jahr mit einer doppelten Ladung an PS-Power: Während sich F1 2012 (86% in M! 10/12) als lupenreine Simulation verstanden sehen will, soll F1 Race Stars nun das Feld der alles andere als bierernsten Spaßraser aufrollen. Dafür wurden die bekannten Piloten auf niedliches Cartoonformat geschrumpft, ihre Boliden zu Karts umgebaut und das Geschehen auf abgedrehte Pisten verlagert. Während Fahrer und Fahrzeuge noch einen gewissen Realitätsbezug besitzen, sind die elf Kurse von den realen Vorbildern lediglich ’inspiriert’, was vor allem für die Umgebungsoptik gilt: Denn Kurselemente wie Loopings, waghalsige Sprünge, Weggabelungen und anderen Schickschnack gibt es in echt natürlich nicht.

Genreüblich sammelt Ihr während der Rennen allerlei Extras, die Offensiv- und Defensivwirkungen haben, aber teils witzig angepasst wurden: So wird der Führende eben nicht mittels blauem Panzer torpediert, sondern von einem Regenschauer oder dem Safety Car gebremst. Durch geschickte Nutzung des Gaspedals ladet Ihr Euer KERS-System auf, was Tempoboosts bringt, in der allgegenwärtigen Rennhektik aber nur selten erfolgreich gelingt.

Generell setzt F1 Race Stars mehr auf Chaos als auf Fahrkunst: Aufgrund von Extrahagel samt Boxenstopp-Blitzreparatur und durch die wilde Kursführung ist kunterbuntes, aber zugleich wenig originelles Durcheinander an der Tagesordnung. Spielt Ihr allein die umfangreiche Karriere mit verschiedenen Renntypen wie z.B. Slalom oder Spritsammlung, ist das nicht immer so erfreulich. Mit Kumpels im Vierer-Splitscreen oder online gegen bis zu elf andere Piloten kommt dagegen durchaus Partylaune auf.

Ulrich Steppberger meint: Der herzige Knuddel-Look von Kimi, Lewis, Fernando &amp Co. hat es mir angetan und die teils flippigen Kurse gefallen ebenfalls. Insgesamt fehlt es den F1 Race Stars dennoch an Pfiff. Denn sobald das Startsignal gefallen ist, entpuppt sich die Flitzerei als gewöhnlicher Funracer, bei dem mehr spielerische Feinpolitur angebracht gewesen wäre: Drifts um enge Kurven gelingen selten wirklich gut, das Aufladen des KERS-Turbos ist fummelig und die Power-Ups wirken reichlich beliebig. Andererseits motivieren die verschiedenen Rennarten, gute Mehrspieler-Optionen und eine lange Karriere – für einen Genre-Sieg reicht das letztlich nicht, die Punkteränge sind aber drin.

  • 11 Kurse
  • alle Original-Fahrer in Cartoon-Form
  • auf Xbox 360: Avatar als Pilot einsetzbar
  • umfassender Karriere-Modus
  • kompliziertes Turbo-System

Witzig anzusehende Spaßraserei mit den Formel-1-Originalteams, die spielerisch aber nur im Mittelfeld landet.

Singleplayer65
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Ragnarok Tactics – im Test (PSP)

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Wieder einmal stehen sich im Fantasy-Land zwei mächtige Gegner gegenüber: Auf der einen Seite droht das Branshaldo-Imperium, auf der anderen lässt die Aura-Republik die Säbel rasseln – und mittendrin seid Ihr. Euer Held möchte sich nicht wirklich auf eine Seite schlagen, in Anbetracht des nahenden Konflikts ist eine Entscheidung aber unausweichlich. Das schlägt sich auch im Spiel nieder: Viele Schlachten finden parallel statt und je nachdem, welche Ihr schlagen wollt, verändert sich der Verlauf des Krieges. So kann es passieren, dass Ihr gegen frühere Kameraden ins Feld ziehen müsst. Die Kämpfe laufen im typischen Tactics Ogre-Stil ab: Ihr zieht Eure Mannen rundenbasiert über isometrische Felder, Klasse und das Level Eurer Leute entscheiden, welche Manöver zur Verfügung stehen. Vor allem geheime Talente und nützliche Gruppenattacken steigern die Motivation und laden dazu ein, auch mal exotischere Klassen und Mitstreiter in die Party zu holen.

Leider hat Ragnarok Tactics eine auffällige Schwäche: Die Gegner-KI ist ausgesprochen einfach gestrickt und berechenbar, meist stehen Feinde nur dumm herum. Erst wenn Ihr in Reichweite kommt, stürzen sie sich auf die Figur mit den niedrigsten Lebenspunkten – 20 Jahre nach Shining Force erwarten wir hier schon etwas mehr. Fummelig ist auch die Menüführung geraten – oft sind wichtige Optionen nicht dort zu finden, wo man sie vermuten würde, andere Aktionen fallen wiederum unnötig kompliziert aus. Hier hätte mehr Feintuning sicherlich nicht geschadet.

Trotzdem bietet Ragnarok Tactics gerade durch die große Freiheit, die Ihr bei Euren Entscheidungen genießt, ordentliches Taktik-Vergnügen und dazu noch eine Menge Wiederspielwert.

  • viele Entscheidungsmöglichkeiten
  • interessante Charakterklassen
  • hoher Wiederspielwert

Wertung

Ordentliches Taktik-Rollenspiel mit netten Ideen, das aber nicht gegen die etablierten Genre-Größen ankommt.

Singleplayer74
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Orgarhythm – im Test (PSV)

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Ein Gott ist nur so groß wie seine menschliche Gefolgschaft: In Acquires Orgarhythm bewandert Ihr zwölf Welten, Euren Glauben verbreitend und die Anhänger einer dunklen Macht mit Feuer und Schwert strafend. Direkt steuern könnt Ihr Eure göttliche Hoheit nicht Ihr seid außerdem verletzlich. Während der Gott seinen Weg durch Wüsten und Täler stoisch beschreitet, weder abbiegen noch verharren kann, schützen und schirmen ihn wuselnde Jünger vor feindlichen Attacken. Am Ende jeder Route wartet ein Gegen-Götze oder eine blasphemische Kriegsmaschine.

Orgarhythm mischt Echtzeit-Strategie und Musikspiel: Mit Touchscreen-Wischern gruppiert und dirigiert Ihr Eure Jünger und trommelt im Beat des Soundtracks. Erst tippt Ihr auf den Gott in der Mitte. Dann wählt Ihr zwischen roten, blauen und gelben Soldaten, mit dem dritten Tipper schließlich eine von vier Angriffsmethoden, z.B. die Pfeil-und-Bogen-Fernattacke. Bleibt im Takt, wenn Ihr Befehle gebt, damit Ihr wie in einem Musikspiel mit ’Good’, ’Cool’ oder ’Excellent’ belohnt und nicht mit ’Bad’ ausgebuht werdet. ’Excellent’-Combos heben Euren Level, die Musik schwillt an – über den Techno-Beat legen sich Rock-Gitarren, Choräle mischen sich mit Rap – und neue Jünger werden geboren, bis Ihr eine halbe Hundertschaft führt. Gesammelte ’Support’-Energie verwandelt Ihr in Buffs und Heilzauber.

Orgarhythm trumpft mit interaktivem Soundtrack und intuitiver Ein-Finger-Steuerung auf, weniger mit göttlicher Optik: Die Welten sind trostlos, ohne Highlight oder Geheimnis – wenig mehr als eine scrollende Unterlage für das Spiel der Töne und Icons, Taps und Farben. Auch weil der Finger immer auf dem Display tanzt, Meldungen und Status-Anzeigen eingeblendet werden, ist der Feldzug unübersichtlich – im Gemetzel lassen sich Freund und Feind kaum unterscheiden. Der Spaß beginnt, wenn man erkennt, dass Übersicht und minutiöse Taktik nicht wichtig sind: Orgarhythm ist kein Spiel für gemütliche Denker, sondern ein schwungvoller Kriegstanz, den man am besten unter einem Kopfhörer und in kleinen Portionen auf der Jagd nach dem perfekten Score genießt und meistert. Die Spielmechanik ist fabelhaft reduziert: Achtet darauf, dass die richtigen Farben aufeinander treffen (nicht etwa ein roter Trupp in eine blaue Verteidigungslinie stürmt) und immer genügend Jünger vor dem Titanen sind – dann bleibt Frust ein Fremdwort. Viel Spieltiefe und Abwechslung dürft Ihr nicht erwarten. Neben der Solo-Kampagne in drei Schwierigkeitsstufen gibt es drahtlose Koop- und Versus-Modi für zwei, aber keine Online-Multiplayer-Variante. Das Internet nutzt Orgarhythm nur für Bestenlisten und zum Download weiterer Tracks in der Packung fehlt das physische Handbuch.

  • einfache Touchscreen-Steuerung,
  • reduzierte ”Casual”-Spielmechanik
  • optisch unübersichtlich und wenig präzise
  • im US-PSN als Download erhältlich

Der Rhythmus-Feldzug ist ein originelles wie kurzweiliges Vergnügen, das Euch tanzend, nicht grübelnd in die Schlacht schickt.

Singleplayer70
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