Dyad – im Test (PS3)

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Spieler mit Hang zur Motion Sickness sollten um Dyad einen Bogen machen, denn beim Renn-Geschicklichkeits-Hybriden könnte es ihnen flau im Magen werden. Ihr düst eine Röhre entlang und nutzt Gegner, um Eure Geschwindigkeit zu erhöhen. Mal hangelt Ihr Euch an ihnen entlang, mal gleitet Ihr nahe vorbei, um Energie für einen Boost zu sammeln. Dabei dreht sich die Röhre permanent und Farben fliegen Euch um die Ohren, auch die Akustik wird von Euren Aktionen beeinflusst. Wer damit zurechtkommt, freut sich über das butterweiche Spielgefühl und den stimmigen Sound. Dyad verbindet gekonnt Elemente aus Rez und Tempest mit eigenen Ideen und stilsicherer Präsentation – fein für Freunde des psychedelischen Geschwindigkeitsrausches.

Psychedelische Mischung aus Rennspiel, Geschicklichkeit, “Tempest” und “Rez”

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Zombie Driver HD – im Test (360)

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Videospiele mit und über Zombies sind wie die Untoten selbst – irgendwie kommen sie immer wieder. In der HD-Version des ursprünglich 2009 für den PC erschienenen Zombie Driver schickt Euch Entwickler Exor Studios in eine von Zombies überlaufene Großstadt. Am Steuer diverser Vehikel wie Taxi, Polizei- oder Krankenwagen (die Ihr zwischen den Missionen mit Upgrades und Waffen aufrüstet) pflügt Ihr Euch den Weg durch die nicht enden wollenden untoten Massen, die dabei allerdings das geringste Übel darstellen. So habt Ihr vor allem mit unterirdischem Leveldesign, einer miesen Steuerung, monotonem Missionsdesign und ständiger Munitionsknappheit zu kämpfen. Lediglich Umfang und Präsentation fallen zufriedenstellend aus.

Rabiate Vogelperspektiven-Raserei mit Zombie-Splatter und arg vielen Macken.

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Metro: Last Light

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Das Team von 4A Games, die Entwickler von Metro: Last Light, scheinen von der Technik der kürzlich in den USA erschienenen Wii U nicht sonderlich überzeugt zu sein:

Im Gespräch mit NowGamer kritisierte 4A Games Chef-Techniker Oles Shishkovtsov die Nintendo-Konsole kurz, aber kräftig: “Die Wii U hat eine schreckliche, langsame CPU”, konstatierte er. Huw Beynon von THQ, als Repräsentant für 4A Games, war etwas diplomatischer: “Wir hatten schon früh einen Blick auf sie geworfen; wir dachten, wir könnten es [eine Metro-Umsetzung] wahrscheinlich machen, aber im Hinblick darauf, welche Auswirkungen es auf die Qualität des Spiels haben könnte – möglicherweise zu seinem Nachteil – entschieden wir, dass es das derzeit nicht wert sei.”

Endgültig vom Tisch sei eine Wii U-Umsetzung von Metro: Last Light aber noch nicht, erklärt Beynon, er könne es aber nicht versprechen. Er sieht allerdings eher die Team-Größe von 4A Games als problematisch an – denn diese ist begrenzt, und da man das Spiel (im Gegensatz zum Vorgänger Metro: 2033) neben der 360 nun auch für die PS3 umsetzt, habe man nicht mehr genug Ressourcen.

Metro: Last Light erscheint für PlayStation 3 und Xbox 360 im März 2013.

Serious Sam 3: BFE – im Test (360)

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Der Titel führt ein wenig in die Irre: Sams dritter Ballerausflug ist chronologisch betrachtet sein erster, denn die Geschehnisse der Story sind vor The First Encounter und dessen Nachfolger angesiedelt. So findet sich Sam Stone in Ägypten wieder und soll Obermotz Mental ausschalten. Auf dieser Mission stellen sich ihm aus den Vorgängern bekannte Gegnertypen wie der Kamikaze oder Kleer Skeleton entgegen, doch auch neue Feinde wie Scrapjack und Khnum sind mit dabei. In der Regel werdet Ihr mit mehreren Feinden gleichzeitig konfrontiert, die Ihr bei Munitionsknappheit auch mit derben Nahkampfmanövern zerlegen dürft. Mit Blut geizt die Ego-Ballerei zu keinem Zeitpunkt, dafür aber mit Qualität. Leveldesign, Grafik und Spielbarkeit sind unterdurchschnittlich, viele Areale wirken wie aus einem schlechten 1990er-Jahre-Shooter entnommen.

Trotz der schwachen Optik stottert immer wieder die Bildrate, auch Tearing tritt ständig auf. Die Gegner-Intelligenz gibt sich äußerst beschränkt – mehr als Laufen und Schießen wird Euch nur sehr selten abverlangt, meist haltet Ihr einfach drauf. Abseits der Schießereien legt Ihr hin und wieder einen Schalter um oder sucht nach Schlüsseln. Immerhin kommentiert Sam seinen langweiligen Alltag mit einigen coolen Sprüchen. Im Mehrspieler-Modus dürft Ihr online mit bis zu drei weiteren Kameraden kooperativ zu Werke gehen und auf verschiedenen Karten gegen die fiese Brut antreten, offline spielt Ihr zu zweit im Splitscreen. Das macht mehr Spaß als der Solo-Trip, sieht aber genauso hässlich aus und verwirrt mit großen Karten, auf denen Ihr Euch verlauft. Insgesamt fehlt es dem Titel einfach an spielerischer und technischer Qualität. Nur beinharte Fans von Sam riskieren eine Proberunde.

Simpel-Ego-Shooter mit schwacher technik, der nur anspruchslose Ballerbuben anspricht.

Singleplayer4
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Pid – im Test (PS3)

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Pid – ein Spiel der Extreme: Auf der einen Seite ist es extrem kreativ (sowohl optisch als auch spielerisch), auf der anderen Seite aufgrund vermeidbarer Patzer im Spieldesign extrem frustrierend. Hier cleveres Leveldesign, da Trial&ampError. Wolltet Ihr den Entwickler gerade noch herzen, möchtet Ihr im nächsten Moment einen Shitstorm auf ihn loslassen. Treffen würde dieser das schwedische Studio Might and Delight. Das steckt Euch in seinem Software-Debüt in die Haut des kleinen Kurt: Auf einem fremden Planeten gestrandet, möchte dieser eigentlich nur nach Hause. Was wie ein konventionelles Jump’n’Run beginnt, entwickelt sich schnell zum kreativen Puzzle-Plattformer, nachdem Kurt auf ein geheimnisvolles Juwel gestoßen ist. Mit diesem kann er bis zu zwei Strahlen auf feste Objekte werfen. Betritt Kurt einen dieser Strahlen, schwebt er in die entgegengesetzte Richtung. Das gilt allerdings nicht nur für den kleinen Protagonisten, sondern auch für bestimmte Objekte und die meisten Gegner – einfallsreiche Rätsel und Hüpfpassagen sind die Folge, die sich aufgrund der anfangs eingeschränkten Kontrollen leider nicht sehr flüssig spielen.

Erst nach mehreren Spielstunden – Kurt findet dann eine Steinschleuder – seid Ihr in der Lage, die Strahlen wirklich gezielt zu platzieren. Einfacher macht dies das Spiel aber nicht, denn aufgrund der kniffligen und nicht immer fair designten Jump’n’Run-Abschnitte richtet sich Pid klar an erfahrene Spieler. Frustresistente Naturen beißen die Zähne zusammen und erfreuen sich an einem durchweg abwechslungsreichen Spiel, das Euch immer wieder mit neuen Ideen überrascht, aus denen andere Entwickler gleich mehrere Spiele gemacht hätten. So bekommt Ihr beispielsweise erst nach sieben Spielstunden Zugriff auf einen Beutel mit Kies, mit dem Ihr – ähnlich wie in The Unfinished Swan – verborgene Plattformen sichtbar macht. Dummerweise werden viele Ideen nur angerissen und innerhalb der zehnstündigen Geschichte nicht weiter verfolgt. Im Laufe der spannend erzählten Geschehnisse füllt Kurt seinen Rucksack mit weiteren nützlichen Items und greift unter anderem auf Zeit- und Rauchbomben oder einen tödlichen Laserstrahl zurück, mit deren Hilfe er sich nicht nur der unterschiedlichsten Gegner entledigt, sondern der Welt auch ihre unzähligen Geheimnisse abringt. Der spielerische Reiz des Erkundens tritt dabei oft in den Hintergrund, denn die Schweden beweisen nicht nur in Sachen Spielmechanik Kreativität. Audiovisuell begeistert Pid mit außergewöhnlichem Art-Design, skurrilen Charakteren und einem verträumten Soundtrack.

Stilvoller Puzzle-Plattformer, der unter einigen frustrierenden Momenten und teils zickiger Steuerung leidet.

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Wii

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Unter die Erfolgsgeschichte des Wii scheint man bei Nintendo intern eine Art Schlussstrich gezogen haben und konzentriert sich nun voll auf deren Nachfolger. Wie nämlich Nintendo of Americas Director of Product Marketing, Bill Trinen, gegenüber Gamespot zugab, habe man aktuell keinen Wii-Titel in Entwicklung.

“Nein… momentan nicht”, wird seine Antwort auf die Frage nach der hausinternen Entwicklung neuer Wii-Software dort zitiert. Der letzte In-House-Titel für Wii war folglich die Kirby’s Dream Collection, welche in den USA bereits im September erschien und bei uns gegenwärtig noch nicht terminiert ist.

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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Diese Woche lässt uns Microsoft mit interessanten Neuerscheinungen ziemlich im Stich: Zwar hat Yu-Gi-Oh! 5D’s Decade Duels Plus (800 MS-Punkte) einen prominenten Namen und wird Fans des nicht tot zu kriegenden Collectible-Card-games mutmaßlich auch unterhalten können, der Rest der Welt macht aber einen großen Bogen drum…

Ansonsten finden sich die ersten drei Vertreter der Kinect Sports Gems für jeweils 240 MS-Punkte – allerdings ist das eine ziemliche Mogelpackung, denn hier werden einfach einzelne Minispiele der beiden “großen” Titel neu abgepackt und mit einer Handvoll Gamerscore versehen. Da lohnt sich’s doch zweifelsohne eher, das jüngst erschienene Doppelpack auf Disc zu kaufen.

Gold-Mitglieder freuen sich über einen Rabatt für I Am Alive (800 MS-Punkte, 33% billiger) und außerdem gibt’s jede Menge Krempel günstig dank dem amerikanischen Black Friday – zuviel für eine Auflistung hier, darum viel erfolg beim Suchen im Dashboard…

Die neue M! Games 231

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“Weichgespülter Bubi oder cooler Dämonenkiller? Egal! Dieses Spiel ist besser als God of War, Bayonetta und Ninja Gaiden” – diese markige Aussage steht auf dem neuen M!-Cover und bringt DmC: Devil May Cry auf den Punkt. Wie wir zu diesem Urteil kommen? Das lest Ihr auf satten 9 Seiten, auf denen wir die Neuausrichtung, das Kampfsystem, das Artdesign und den Sound auseinandernehmen und mit den Entwickler-Experten von Ninja Theory und Capcom diskutieren. Ach ja: Wolltet Ihr schon immer mal wissen, warum das Spiel so komisch doppelt gemoppelt DmC: Devil May Cry heißt? Dann schaut rein, bei uns gibt es die Antwort!

Antworten zum meisterwarteten Spiel 2013 gibt es im Preview-Teil: Rockstar brach endlich das Schweigen und rückte Details ohne Ende zu Grand Theft Auto V heraus. Wir präsentieren auf 5 Seiten alle Fakten zu Charakteren (Ihr spielt jetzt drei Figuren!), Schauplätzen, Fahrzeugen, Aktivitäten sowie Missionen und lüften das alles entscheidende Geheimnis (Achtung: Ironie!), ob Ihr denn nun virtuellen Sex haben dürft.
Weiterhin: Ob und wie das Kampfsystem in Metal Gear Rising: Revengeance funktioniert, erläutern wir ebenso wie Frage, ob Euch die Mafia-Simulation Omerta – City of Gangsters ein Angebot macht, das Ihr nicht ablehnen könnt.

Im Testlabor liefen diesen Monat die Konsolen auf Höchstlast, alle namhaften Spiele stellten sich unserem Urteil. Angefangen von den Wii-U-Titeln New Super Mario Bros. U, ZombiU und Nintendo Land über die Ego-Shooter-Vertreter Far Cry 3, Call of Duty: Black Ops II, Halo 4, Medal of Honor: Warfighter und 007 Legends bis hin zu den Action-Adventure-Krachern Assassin’s Creed III, Assassin’s Creed III: Liberation und Hitman: Absolution – der Test-Teil platzt aus allen Nähten. Wer’s lieber bunt und weniger martialisch mag, für den haben wir natürlich auch etwas im Angebot: Wie wäre es mit Paper Mario: Sticker Star, Micky Epic: Die Macht der 2, LittleBigPlanet Karting und Super Monkey Ball: Banana Splitz? Und sogar damit sind wir noch nicht am Ende!

Im Extended-Bereich gibt es die Liebeserklärung an Mega Man, ein ausführliches Interview mit den Pokémon-Erfindern sowie die Reportage Sound – die vierte Spieldimension, in der wir unter anderem Spiele mit Referenz-Klang präsentieren, Surround-Sets für Einsteiger testen und mit Experten vom deutschen Entwickler Crytek über die Kunst des Sounddesigns plaudern.

All das und noch vieles mehr erwartet Euch in der M! Games Dezember 2012 – ab Freitag, den 23. November, im Handel!

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Leseproben:

Kingdom Hearts 1.5 HD ReMIX

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Gute Nachrichten gibt es heute zu Kingdom Hearts 1.5 HD ReMIX: Wie Gematsu nämlich mit Berufung auf einen Famitsu-Report vermeldet, ist die Neuaulage so gut wie fertig.

Die Information selbst stammt von Co-Director Tai Yause, der angab, dass das Projekt zu etwa 80 bis 90 Prozent abgeschlossen sei. Ein Release in Japan ist für das nächste Jahr angedacht. Ob es der Titel auch zu uns schafft, ist dagegen noch unklar, aber wohl durchaus wahrscheinlich.

Wii U

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Zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte veröffentlicht Nintendo mit dem Wii U eine Konsole, die von Beginn an durch den Verkauf jeder Einheit Verluste einfährt. Reggie Fils-Aime, Boss von Nintendo of America, erklärte nun aber gegenüber Mercury News, dass sich diese bereits mit dem Kauf eines Softwaretitels wieder amortisieren würden.

Laut Fils-Aime sei es natürlich Nintendos erstes Ziel, die installierte Hardwarebasis zu erweitern, doch damit verbunden sei auch der Absatz der Software. Je höher dieser sei, desto höher falle natürlich auch der Gewinn für sein Unternehmen aus.

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