Call of Duty: Black Ops II

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Am Samstag war die Aufregung in der Spielewelt groß: Einige Händler, die Call of Duty: Black Ops II bereits verschickten, stellten fest, dass in den deutschsprachigen Versionen offenbar ein Detail fehlte – den Untoten im Zombies-Modus konnten keine Gliedmaßen abgeschossen werden. Angesichts des “100% Uncut”-Aufdrucks auf der Packung sorgte das natürlich gleich für mächtig Wirbel, der sich aber zum Glück weitgehend als Sturm im Wasserglas entpuppen dürfte.

Denn inzwischen stellte sich heraus, dass es zu Black Ops II bereits einen ersten Patch gibt, durch den just diese Macke behoben wird und der dem Vernehmen nach auch bereits online verfügbar ist – wer also zum offiziellen Start losballert, kann Arme, Beine und Köpfe genauso abtrennen wie der Rest der Welt, wie auch das offizielle Blitz-Statement von Activision erklärt:

“Activision hat Call of Duty: Black Ops II noch nicht offiziell veröffentlicht. Unsere deutschen Kunden haben allerdings beim Vergleich des “Zombies”-Modus mit der internationalen Version ein Problem festgestellt. Activision und Treyarch haben sich dieses Themas angenommen und ein Update fertiggestellt, dass noch vor der Veröffentlichung erhältlich ist. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Online-Spieler weltweit exakt dieselbe Spielerfahrung haben, wenn der Titel am Dienstag veröffentlicht wird.”

Für die wahrscheinlich eher kleine Minderheit, die Black Ops II ohne Internet-Zugang spielt, wird zudem auch bereits an einer Lösung gewerkelt – eine Umtausch-Möglichkeit liegt da wohl nahe, wie man sich ja auch von diversen Film-Veröffentlichungen kennt.

M!oment M!al #36

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Hübsch sind sie ja. Sie malen wunderbare Welten auf den Schirm, faszinieren uns mit opulenter Grafik und phantastischen Animationen. Sie zaubern ein Lächeln auf unser Gesicht, wenn wir sie sehen. Aber nach einigen Spielminuten stellen wir fest: mehr haben sie nicht zu bieten. Die Rede ist von Grafikblendern. Optisch hui, spielerisch pfui trifft in dieser krassen Form nicht immer zu, doch unzweifelhaft gibt es eine Reihe von Spielen, welche eher durch ihre visuelle Aufmachung denn inhaltliche Tiefe zu überzeugen wissen. Ganz aktuell trifft dies wohl auf Assassin’s Creed III zu: toll anzusehen, aber mit zumindest diskutabler spielerischer Tiefe. Früher war tolle Grafik mal ein Hauptargument für den Spielekauf – doch ist das heute immer noch so? Sollten wir in Zeiten der Hochglanzproduktionen nicht mehr erwarten können als schönes Aussehen? Oder haben solche Spiele auch eine Daseinsberechtigung? Ich versuche mich an einer Analyse.

Electronic Arts

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Ethan Levy, ehemaliger Dragon Age Legends-Produzent bei BioWare San Francisco, erklärte, dass neue Spielemarken für Electronic Arts “keine Priorität” mehr haben.

Auf seinem Blog Quarter Spiral schreibt Levy, EAs Mantra “weniger Marken, dafür aber größere” resultiert teilweise aus dem Erfolg des Unternehmens mit iOS-Titeln wie Simpsons: Tapped Out. Dieses Format verheißt weniger riskante Investitionen und größere Renditen:

“EAs erklärte Strategie heißt: weniger, größere Marken. Von den vielen neuen IPs, die für diese Generation entwickelt wurden, werden nur Army of Two, Dead Space und Dragon Age neue Versionen zu sehen bekommen. Soweit ich das aus den öffentlichen Informationen beurteilen kann, haben innovative, neue IPs einfach keine Priorität für die Firma”, erklärte Levy.

“Große Marken + großes Marketingbudget + hohe Produktionskosten = $ $ $. Das ist die EA-Formel”, führte Levy weiter aus.”Sie kamen spät zum Mobil- und Tablet-Freemium-Markt, aber jetzt, da sie hier sind, werden sie die ‘Dragon Vales’ and ‘Tiny Monsters’ dieser Welt aus dem Wettbewerb werfen.”

Laut Levy wanderten die Spieler, die bisher von Spielen der “EA-Formel” angesprochen wurden, zu iOS Spielen wie Simpsons: Tapped Out ab. Electronic Arts sieht das natürlich als Möglichkeit an, dank der neuen Plattformen und digitaler Vertriebswege “weniger auf große, riskante neue IPs wie Mirror’s Edge oder Brütal Legend zu setzen” – und mehr auf riesige Renditen wie bei Simpsons: Tapped Out, dass -nach Levys Rechnung- 29.600.000 Dollar Umsatz generierte, bei wahrscheinlich sehr viel weniger Entwicklungsaufwand als bei dem kommerziell (vermutlich) weniger erfolgreichen Medal of Honor: Warfighter.

Levy rechnete aus, dass EA für diese Konsolengeneration insgesamt 35 neue Marken produzierte, davon 19 Eigenentwicklungen.


Mass Effect 4

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Wirkliche Überraschungen oder gar Sensationen sehen nun wirklich anders aus: Wie Casey Hudson, Boss der Mass-Effect-Reihe, jetzt erstmals via Twitter bestätigte, wird bereits an Mass Effect 4 bzw. an einem neuen Teil der Serie gearbeitet. Alles sei jedoch noch in einer sehr frühen Phase. Anschließend fragte Hudson die Leser, was sie in dem Spiel gerne sehen würden.

Bereits im März bestätigte Bioware-Mitbegründer Ray Muzyka in einem offenen Brief, dass an neuen Titeln im Mass-Effect-Universum gearbeitet werde. Fabrice Condominas, Produzent bei Bioware Montreal, verriet dann letzten Monat gegenüber VG247, dass ein neuer Held darin der Hauptprotagonist sei.

Wii U

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Das Procedere scheint ein wenig umständlich, ist aber immerhin möglich:

Wer seine Nutzerdaten von der Wii auf die Wii U übertragen will, benötigt dafür eine SD-Karte (mit mindestens 512 MB freiem Speicherplatz). Laut Joystiq muss diese zuerst in die Wii U gesteckt werden, anschließend wählt man im Menü die “System Transfer”- Option aus. So vorbereitet, wird die SD-Karte dann in die Wii geschoben, mit der eine “Transfer-Anwendung” aus dem Wii-Shop heruntergeladen werden muss. Diese App zieht alle Wii-Nutzerdaten (außer vorinstallierter Software) auf die SD-Karte. Danach kommt die Karte wieder in die Wii U und die Daten werden auf die neue Konsole übertragen.

Sowohl die Wii als auch die Wii U müssen mit dem Internet verbunden sein, ebenso natürlich mit einem Bildschirm. Übertragen werden dabei die Daten zu Wii Ware- und Virtual Console-Spielen, Speicherstände für alle Spiele, DLC, Wii-Points und Miis. Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, sind alle Daten von der Wii gelöscht – und es gibt kein zurück: die Daten können nicht von einer Wii U zur Wii transferiert werden.


Grand Theft Auto V

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Groß, größer, GTA V – auf diese Formel lässt sich die wohl hervorstechendste Eigenschaft von Rockstars neuem Open World-Spektakel bringen. Denn laut Dezember-Ausgabe der Game Informer, die exklusiv erste Details zu Grand Theft Auto V preisgeben durfte, wird die virtuelle Welt des Spiels größer sein als die Welten von Red Dead Redemption, San Andreas und Grand Theft Auto IV zusammen.

Hier die Zusammenfassung der wichtigsten Details, die auch aufzeigen, dass die kürzlich bei NeoGAF aufgetauchten Infos (wir berichteten hier) tatsächlich nur Hirngespinste waren…

  • Laut Rockstar ist Grand Theft Auto V-Handlungsort Los Santos größer als Red Dead Redemption, San Andreas und Grand Theft Auto IV in Kombination. Daneben gibt es noch die Wildnis, eine Militärbasis, und sogar den Meeresgrund der Unterwasserwelt kann man erkunden.
  • Es gibt drei Protagonisten namens Michael, Trevor, und Franklin. Michael ist ein pensionierter Bankräuber, der wieder auf die schiefe Bahn gerät; Trevor ist Berufsverbrecher und drogenabhängig; Franklin ist ein noch junger Gauner um die 20.
  • Zwischen den Dreien kann man “fast jederzeit” umschalten
  • Manchmal werden sie gemeinsam an Missionen teilnehmen, auch hier kann man zwischen den Charakteren “durchschalten”, je nachdem, welchen Teil der Mission man angehen will
  • Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit, eigene Fähigkeiten und andere Freunde. Denjenigen, den man nicht kontrolliert, wird seinen eigenen Weg gehen.
  • GTA V spielt in der gleichen “Welt” wie GTA IV und Liberty City, so dass man vielleicht einige Charaktere aus diesen Spielen (nur nicht die Protagonisten, wie Niko Bellic) wiedersieht. Rockstar sagt aber auch ausdrücklich, dass es sich um die “High-Definition” Welt von Grand Theft Auto handelt – aus Titeln der PS2-Ära dürfte einem also niemand begegnen…
  • Ähnlich wie in Red Dead Redemption wird es dynamische Zufallsmissionen geben, beispielsweise bei Trampern oder Straßengaunern
  • Man kann Freundschaften schließen – es wird aber keine “Romanzen” geben
  • Rockstar erklärte, es wird ein Wirtschaftssystem geben, aber man wird nicht in der Lage sein, Immobilien zu kaufen

GTA V soll offiziell im Frühjahr 2013 erscheinen.

Japan-Charts

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [PS3] Tales of Xillia 2 (Namco Bandai, 11/01/12) – 364,439 (NEU)
  2. [PS3] Okami HD (Capcom, 11/01/12) – 68,644 (NEU)
  3. [PS3] Yakuza 1&2 HD Edition (Sega, 11/01/12) – 58,138 (NEU)
  4. [PSP] World Soccer Winning Eleven 2013 (Konami, 11/01/12) – 38,388 (NEU)
  5. [3DS] New Super Mario Bros. 2 (Nintendo, 07/28/12) – 24,69 (1,320,330)
  6. [3DS] Bravely Default: Flying Fairy (Square Enix, 10/11/12) – 20,454 (234,413)
  7. [PSP] The Idolmaster: Shiny Festa – Honey Sound / Funky Note / Groovy Tune (Namco Bandai, 10/25/12) – 14,435 (133,567)
  8. [PS3] World Soccer Winning Eleven 2013 (Konami, 10/04/12) – 13,828 (338,986)
  9. [PS3] Resident Evil 6 (Capcom, 10/04/12) – 13,688 (808,039)
  10. [PS3] Dark Souls with Artorias of the Abyss Edition (From Software, 10/25/12) – 13,163 (80,165)
  11. [3DS] World Soccer Winning Eleven 2013 (Konami, 11/01/12) – 11,365 (NEU)
  12. [PS3] NBA 2K13 (Take-Two, 11/01/12) – 9,773 (NEU)
  13. [3DS] Wagamama Fashion Girls Mode Yokubari Sengen (Nintendo, 09/27/12) – 9,699 (157,818)
  14. [3DS] AKB48+Me (Kadokawa Games, 10/25/12) – 9,492 (50,034)
  15. [PS3] Borderlands 2 (Take-Two, 10/25/12) – 8,931 (44,999)
  16. [PSP] Little Battlers eXperience W (Level-5, 10/18/12) – 8,422 (102,388)
  17. [Wii] World Soccer Winning Eleven 2013 (Konami, 11/01/12) – 8,148 (NEU)
  18. [3DS] Monster Hunter Tri G (Capcom, 12/10/11) – 7,875 (1,559,092)
  19. [3DS] Run For Money: Flee From the Strongest Hunters in History (Namco Bandai, 07/05/12) – 7,670 (221,436)
  20. [NDS] Pokemon Black 2 / White 2 (Pokemon, 06/23/12) – 7,166 (2,822,416)

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über die Tresen:

  1. 3DS XL – 63,993 (38,089)
  2. 3DS – 29,996 (23,453)
  3. PS3 – 21,310 (20,364)
  4. PSP – 13,868 (14,541)
  5. PS Vita – 4,842 (5,806)
  6. Wii – 3,806 (3,744)
  7. PS2 – 1,351 (1,006)
  8. Xbox 360 – 1,339 (1,931)
  9. DSi XL – 341 (214)
  10. DSi – 227 (227)

Curiosity: What’s Inside the Cube?

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Peter Molyneux’ spielerischer Apell an die Neugier des Menschen scheint angekommen zu sein – sofern die Server dies zuließen:

Als gestern sein “Experiment” Curiosity: What’s Inside the Cube? für iOS und Android nach längerer Verzögerung endlich erhältlich war, konnten die Server der “Neugier” der Nutzer nicht standhalten: 160.000 Spieler sorgten am ersten Tag dafür, dass lange Zeit kein Durchkommen zu Molyneux’ Zauberwürfel war. Doch allein diese zerstörten innerhalb von 24 Stunden 97.326.495 “Cubelets” und legten die zweite, grüne Schicht des schwarzen Kubus (inkusive Obama-Gratulation, siehe oben) frei, in dessen Innerem sich laut Molyneux “etwas Wertvolles, Lebensveränderndes” befinden soll (wir berichteten hier); lediglich einem einzelnen Spieler sei es vergönnt, dieses Etwas freizulegen.

Doch 160.000 Nutzer sind ihm nicht genug. Molyneux denkt -typisch für ihn- in großen Dimensionen: ein Spiel, dass an einem Tag 100 Millionen Spieler begeistern kann, sei das Ziel, erklärte er im TheNextWeb-Interview – und wie er hofft, will er dies mit seinem Studio 22 Cans erreichen.

Curiosity: What’s Inside the Cube? ist gratis für iOS und Android erhältlich. CVG zeigte einige Bilder des bisherigen Fortschritts, die aufzeigen, dass man den Klotz auch für -mehr oder weniger gehaltvolle- Graffiti nutzen kann…


Square Enix

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Die letzten Geschäftszahlen von Square-Enix sahen durchwachsen aus: zum einen vermeldete der Hersteller für das erste Halbjahr des laufenden Finanzjahres eine Umsatzsteigerung von 6,2 % auf 61 Millarden Yen (600 Millionen Euro, Vorjahreshalbjahr: 57,5 Millarden Yen), zum anderen stiegen aber die Verluste auf 5,4 Millarden Yen (53 Millionen Euro) an – im letzten Jahr fuhr man noch Gewinne in Höhe von 3,7 Millarden Yen (36 Millionen Euro) ein.

Hisashi Suzuki, ehemaliger Präsident von Squaresoft und derzeit bei Sega tätig, nahm dies zum Anlass, seinen ehemaligen Arbeitgeber scharf zu kritisieren. Laut Kotaku sieht er die Fusion der beiden Spielehersteller als “totalen Reinfall” an, da es seitdem nicht gelungen sei, den Börsenwert des Unternehmens zu steigern. Via Twitter meldetet er, er “sähe keine Vision für die Zukunft” der Firma, auch seien die Entwicklungskosten dort zu hoch.

Suzuki war von 2000 bis 2002 Präsident von Squaresoft, von 2003 bis 2005 war er als noch als Director bei Square Enix tätig.

Grand Theft Auto V

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Im Gespräch mit NowGamer spekulierte EEDAR-Analyst Jesse Divnich, dass sich von Rockstars Open World-Gangster-Epos GTA V schon im ersten Jahr rund 25 Millionen Exemplare verkaufen würden.

Vor Kurzem starteten die Vorbestellungen für das Spiel, dass im Frühjahr 2013 erscheinen soll. Zum Ende der Konsolengeneration seien die Verkäufe zwar schwächer, räumte Divnich ein, aber auf “wertvolle Triple-A-Titel” wird das“wenig Einfluss haben”, glaubt er:

“Ich habe wenig Bedenken, wenn es heraus kommt”, erklärte Divnich. “GTA IV hat auf dem Markt bereits bewiesen, dass selbst ein April- Release, der von jeher von der Industrie vermieden wurde, einen 20+Millionen-Titel hervorbringen kann. Ob April, Juni, oder sogar Winter – ich erwarte, dass von GTA V mehr als 25 Millionen Kopien in den ersten 12 Monaten verkauft werden.”


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