Aufgeschoben ist eben noch nicht aufgehoben:
Regisseur Guillermo del Toro (u.a. Pans Labyrinth) erklärte auf der ComicCon, dass er sein erstes Spiele-Projekt InSANE immer noch umsetzen wolle: “Ich gebe InSANE nicht auf. Es ist wirklich schön”, verkündete er im Interview mit Kotaku. Derzeit sucht er wieder Entwickler für das Spiel, das bereits von Anfang an als Trilogie geplant gewesen ist. (Apropos Trilogie: Sollte Hellboy nicht auch noch einen dritten Teil bekommen?)
Als Traumpartner für die Entwicklung habe er Valve im Auge: er outete sich als großer Fan der Portal-Schöpfer – so groß, dass er Ellen McLain, die Stimme GLaDOS, auch für seinen nächsten Film Pacific Rim engagierte. Der Film soll übrigens eine Hommage an die berühmt-berüchtigten japanischen “Kaiju” Monster-Filme werden. Es geht dabei um von Menschen gesteuerte Riesen-Mechs, die gegen Monstren in den Kampf ziehen – Fans der Thematik dürfte das auch an Neon Genesis: Evangelion erinnern.
Die Entwicklung von InSANE sollte ursprünglich Volition im Auftrag von THQ übernehmen, doch letztere hatten mit Finanz-Problemen zu kämpfen. Im August diesen Jahres erklärte THQ, man hätte die Trilogie auf Eis gelegt und die Rechte an del Toro zurückgegeben (wir berichteten hier). Bereits seit 2010 ist das Spiel im Gespräch, das als von “Lovecraft inspiriertes Sandbox-Game” beschrieben wurde.
Ob InSANE jemals Realität wird, ist nicht sicher; jedoch gilt del Toro als hartnäckiger Zeitgenosse: beispielsweise suchte er zehn Jahre lang vergeblich nach Finanziers für Hellboy, bis er schließlich doch fündig wurde…