David Cage gesteht: Quantic Dream war mit Heavy Rain unzufrieden

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Zwar war Heavy Rain am Ende nicht die erhoffte Revolution im Bereich der Videospiele, aber doch ein Fingerzeig, wohin unser Hobby irgendwann einmal gehen könnte. Jetzt gab David Cage allerdings gegenüber Gamasutra überraschenderweise zu, dass Quantic Dream mit dem Endprodukt unzufrieden gewesen sei.

So hätte man noch bessere Grafik und Gameplay implementieren können. Doch habe man aus diesen Erkenntnissen gelernt und möchte es bei zukünftigen Projekten ändern. Hauptfokus liege dabei auf der Balance zwischen Erzählweise und Interaktivität, was in Heavy Rain an manchen Stellen nicht optimal funktioniert habe.  Man suche aktuell nach Möglichkeiten, dies natürlicher und flüssiger zu gestalten. Abschließend ergänzte Cage noch, dass man von den Verkaufszahlen am Ende aber sehr positiv überrascht worden sei und dabei alle Erwartungen übertroffen wurden.

Im März hatte Cage mit der Kara-Demo auf der GDC für Aufsehen gesorgt und in den letzten Tagen waren vermehrt Gerüchte aufgetaucht, dass auf der E3 ein neues Projekt von Quantic Dream enthüllt werde.

Nintendo-Shop-Update: 31.05.2012

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3DS eShop

Jetzt geht’s los: Schon wieder eine Kartenspieladaption. Diesmal nicht auf im überfüllten DSi-Shop, sondern im 3DS-Shop. Ob ihr Sweet Memories Blackjack (CIRCLE Entertainment, €4) mitsamt Digi-Hostess braucht, müsst Ihr selbst entscheiden. Wir brauchen’s nicht.

3DS Virtual Console

Auf der 3DS Virtual Console bekommen wir endlich GameBoy-Color-Nachschub in Form unseres Freundes Rayman (Ubisoft, €5). Das Spielprinzip gibt sich simpel und spaßig wie eh und je, während die Musik leider anstrengend piepsig ausfällt – dennoch ein sehr zu empfehlendes Stück Software.

Wii Virtual Console

Nach der grandiosen Vorlage vor einigen Wochen steht nun endlich Mega Man X2 (Capcom, 800 Punkte) in den Starlöchern und gibt sich keinen Deut schlechter als der faszinierend geniale Vorgänger. Wir vergeben erneut eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

!nside !ndies #016 – Kung Fu FIGHT!

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Volles Tempo heißt es hier, denn Euer Ninja ist zu Fuss ziemlich schnell unterwegs. Der kleine Pixelkrieger rennt ohne Euer Zutun von links nach rechts über den Screen. Es liegt jedoch an Euch, ihn vor Schaden zu bewahren. Dazu lasst Ihr ihn über Hindernisse springen oder unter Tischen hindurch rutschen. Gekämpft wird ebenfalls: kommen Euch Gegner in die Quere, räumt Ihr diese via Knopfdruck aus dem Weg. Am oberen rechten Bildschirmrand seht Ihr jederzeit, wie viele Meter der Strecke Ihr schon hinter Euch gebracht habt.

Die Grafik erinnert an selige Heimcomputer-Zeiten und wurde dabei sichtlich von Yie Air Kung Fu inspiriert. Der kratzige Sound passt ebenfalls zum Nostalgie-Faktor. Spielerisch kommt es vor allem auf das Timing an. Da Ihr nicht stehen bleiben könnt, fordert Kung Fu FIGHT! vom ersten Moment an Eure volle Aufmerksamkeit. Bricht diese jedoch mal ein, ist das auch kein Untergang, denn an fair gesetzten Checkpoints startet Ihr umgehend neu. Auch Abwechslung wird geboten: so lauft Ihr mal durch den Garten, dann ins Haus hinein oder über eine Brücke. Grundsätzlich bleibt das Spiel simpel, doch gerade aufgrund seiner Zugänglichkeit kann der Titel punkten.

Entwickler: Nostatic Software

Preis: 80 MS-Punkte

M! sagt: lohnt sich

Dragon Quest X benötigt drei vom Spieler erstellte Charaktere

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Und da sage noch einer, dass Videospiele nicht die Kreativität förderten: Wie Andriasang nämlich berichtet, werden Spieler von Dragon Quest X ganze drei Charaktere erstellen müssen, bevor es richtig losgehen kann.

Dabei werdet Ihr zunächst einen menschlichen Charakter inklusive Bruder oder Schwester erschaffen müssen – mit denen seid Ihr dann jedoch nur auf eine einzelne Stadt beschränkt. Nach einem bestimmten Ereignis wird es für den Rest der Karte zusätzlich noch nötig, sich einen Helden zu erstellen, der einer der fünf im Spiel auftauchenden nicht-menschlichen Rassen zugeordnet werden kann.

Dragon Quest X erscheint im Juni in Japan für Wii, die Wii-U-Version ist hingegen noch nicht datiert.

So sieht das E3-Lineup von Sega aus

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Dem Sega-Blog ist es zu verdanken, dass wir jetzt schon deren E3-Lineup kennen. Überraschungen bleiben dabei aus, denn folgende Titel werden aufgekarrt:

  • Aliens: Colonial Marines
  • The Cave
  • Hell Yeah! Wrath of the Dead Rabbit
  • Jet Set Radio HD
  • Sonic & All-Stars Racing Transformed
  • Super Monkey Ball: Banana Splitz
  • Virtua Fighter 5: Final Showdown

Dafür sind diverse Social-Media-Tätigkeiten geplant: Die Väter von Sonic wollen während der Show fleißig twittern und die Welt via Instagram mit frischen Bildern versorgen.

Epic Games siegt im Gerichtsprozess gegen Silicon Knights

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Seit 2007 hatten Epic und Silicon Knights vor diversen Instanzen darüber gestritten, ob letztere bei der Entwicklung von Too Human von Epic mit genügend Informationen bezüglich ihrer Unreal Engine 3 versorgt worden wären –  Nun hat ein Gericht für Epic entschieden.

Die Welt erfuhr dies zuerst durch einen Tweet von Epics Mark Rein, der schrieb, dass der Fall vorbei sei und das Gericht sich auf ihre Seite geschlagen habe. Zugleich bedeutet dies für Silicon Knights, dass nun Kosten von rund 4,45 Millionen Dollar auf sie zukommen, wie Giant Bomb berichtet. Bereits vergangene Woche waren deren Siegchancen nur noch als sehr gering eingeschätzt worden, weil deren Ansprüche von einem Richter nur im Dollarbereich angesiedelt wurden (mehr dazu hier).

PlayStation-Store-Update: 30.05.2012

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PS3 Spiele

  • Mad Riders (9,99 Euro)
  • Men in Black: Alien Crisis (59,99 Euro)
  • Prototype 2 (69,99 Euro)
  • Ridge Racer 7 (19,99 Euro)
  • SBK Generations (29,99 Euro)
  • Super Street Fighter IV: Arcade Edition (19,99 Euro)

PS3 Demos

  • Top Gun: Hard Lock

PS Vita Spiele

  • Resistance: Burning Skies (44,99 Euro)

PS Vita Demos

  • Gravity Rush

PS2 Klassiker

  • Conflict: Vietnam (6,99 Euro)
  • Ghost Recon (6,99 Euro)

PSP Spiele

  • Blazing Souls Accelate (19,99 Euro) – nicht in Deutschland

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations – im Test (360)

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Der ultimative Ninjasturm wütet auf den Konsolen: Stolze 70 Kämpfer der Anime- und Manga-Vorlage treffen sich zur Schlacht der Generationen – denn neben zahlreichen alten und neuen Persönlichkeiten der Serie darf man auch Naruto in verschiedenen Altersklassen spielen. Fans folgen im Story-Modus den Plots von zehn Helden, dort findet Ihr auch einzigartige Begebenheiten etwa um Zabuza und Haku: Insgesamt 60 Minuten exklusive Anime-Szenen gewähren auch Kennern neue Einblicke! Die bekannten Teile der Handlung werden dagegen mit Standbildern aus der Serie und Dialogen (Englisch oder Japanisch) samt Untertiteln zusammengefasst. Alternativ kämpft Ihr in Arcade-, Duell- und Online-Modi, sowohl Einzel- als auch Teamkämpfe sind möglich. Rund um das Prügelturnier verzückt Bandai mit originellen Spezialfunktionen: Ihr tauscht online Videos Eurer Kämpfe, übertragt per Codeeingabe Extras aus dem parallel erscheinenden Sammelkartenspiel und studiert die umfangreiche Datenbank, in der sich u.a. auch die mächtigen Ultimate-Jutsu-Attacken ohne störende Anzeigen genießen lassen. Online steigt Ihr in der Rangliste auf und nehmt an Turnierveranstaltungen teil, hier bekommen Fans einiges geboten!

Bei den Kämpfen müssen Beat’em-Up-Kenner umdenken: Ihr sprintet frei durch die Arena und hüpft per Knopfdruck. Mit zwei Tasten nutzt Ihr Nah- und Fernangriffe (z.B. Shuriken), in der Defensive entscheidet Ihr zwischen Block und Täuschung, welche als Ausweichmanöver dient. Zusätzlich aktiviert Ihr Chakra-Kräfte, die Spezialangriffe und die spektakulären Ultimate-Jutsu-Attacken ermöglichen. Ihr nutzt auch Würfe, Combobrecher sowie den Einsatz der genannten Extras von Kartencode oder Kampfprämie, die Ihr über das Steuerkreuz aktiviert: So kommen 112 Ninja-Werkzeuge ins Spiel, die kurzweilig Sondereffekte aktivieren. In Folge steigt z.B. Eure Verteidigung, Angriffskraft oder der Gegner wird bei einem Treffer langsamer. Für die vielen Funktionen sind teils Tastenkombinationen nötig, mit etwas Übung klappt es aber prächtig: Die Steuerung der Charaktere unterscheidet sich nur durch die Combo-Kombinationen. Diese münden in aufwändig animierte Superattacken, welche die Kamera aus vielfältiger Perspektive zeigt: So bleiben die Kämpfe trotz wiederholter Kameraschwenks übersichtlich. Zusammen mit den möglichen Teamattacken und den ausschweifenden Ultimate-Jutsu-Manövern präsentiert sich die Keilerei so spektakulär wie der Anime und bietet dabei trotzdem ein ansprechendes wie trickreiches Kampfsystem. Der alternativen Collector’s Edition liegen Poster, Starter- und Booster-Pack des Sammelkartenspiels bei.

Oliver Ehrle meint: Trotz Vorkenntnisse in Sachen Beat’em-Ups habe ich zunächst Prügel bezogen: Erst wenn man die vielen Tasten überlegt kombiniert, stellt sich in Ultimate Ninja Storm Generations Erfolg ein. Mit den Standard-Combos geht selbst im leichten Spielmodus wenig, da kann sich mancher Konkurrent eine Scheibe abschneiden! Auch die sympathische Aufmachung mit wirklich neuem Anime-Material, die vielen Spezialfunktionen und Online-Turniere stellen eiserne Fans wie auch anspruchsvolle Prügelspieler zufrieden: Besonders gelungen ist die Integration der aufwändigen Originalfähigkeiten der Anime-Helden, ohne dass dabei Spielfluss und Orientierung leiden. Auffallend grob und statisch fallen dagegen die Arenen aus, die oft nur am Rande Details und selten interaktive Elemente (zum Beispiel Wasser) bieten.

  • 10 animierte Handlungen im Story-Modus
  • wählt aus stattlichen 70 Kämpfern
  • nutzt Items von Sammelkarten und Shop
  • Einzel- und Teammatches sind möglich
  • eindrucksvoll präsentierte Spezialattacken

Pompöser geht es kaum: luxuriöse Anime-Keilerei mit gewöhnungsbedürftigem, aber wohl durchdachtem Kampfsystem.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound

Shin Megami Tensei 4 kommt exklusiv für 3DS

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Wie die aktuelle Ausgabe der Famitsu mit Berufung auf den verlässlichen japanischen Händler-Bog Sinobi vermeldet, wird Shin Megami Tensei 4 bald exklusiv für Nintendos 3DS erscheinen. Und siehe da, just heute ist die Webseite dafür online gegangen…

Der letzte Teil der nummerierten Hauptserie, Shin Megami Tensei 3: Nocturne, war 2004 veröffentlicht worden, der letzte echte Ableger 2009 für den DS mit dem Untertitel Strange Journey. Allerdings ist die Serie inzwischen soweit verzweigt, dass man neben naheliegenden Ablegern wie Persona indirekt sogar Catherine dazuzählen könnte.

Erstaunlich viele Teile schafften in der Vergangenheit auch den Sprung in den Westen, die Chancen von Shin Megami Tensei 4 auf einen Europa-Start sehen wir allerdings als gering an – und durch den unseligen Regionalcode des 3DS hilft eine wahrschienlichere US-Fassung leider auch nicht weiter.

Apple hat kein Interesse, ins Konsolengeschäft einzusteigen

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Apple-Chef Tim Cook, Nachfolger von Steve Jobs, erklärte auf der D10-Konferenz, dass das Unternehmen kein Interesse daran hat, im Konsolen-Geschäft mitzumischen.

“Das Spielen hat sich ein wenig weiterentwickelt. Mehr Leute spielen [jetzt] auf tragbaren Geräten. Wohin uns das in Zukunft führen wird, werden wir sehen”, verkündete er laut AllThingsD. “Die Kunden lieben Spiele. Ich bin nicht daran interessiert, Teil des Konsolengeschäfts zu sein, welches für das traditionelle Gaming gedacht ist. Aber Apple ist heute ein ‘Big Player’ und zukünftige Ereignisse werden das nur noch verstärken.”

Große Worte, aber der erklärte Verzicht auf das Konsolengeschäft könnte auch damit zusammenhängen, dass sich Apple daran schon mal kräftig die Finger verbrannte – worauf Mr. Cook wohlweislich nicht näher einging: “Pippin” hieß die Konsole, die 1995 in Japan und ein Jahr später in den USA auf den Markt kam (siehe oben). Von Apple entwickelt, prangte jedoch nicht das Apfel-Logo auf dem Gerät, sondern jenes von Partner Bandai, unter dessen Label die Konsole vertrieben wurde. Doch diese hatte starke Konkurrenz: Sega Saturn und PlayStation waren nicht nur technisch überlegen, sondern auch in puncto Software sehr viel besser aufgestellt. Die Konsole wurde ein Flop. Gut zu wissen, dass auch dem “Branchen-Primus” nicht alles gelingt…

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