Es ist schon länger bekannt, dass sich dunkle Wolken über den 38 Studios gebildet haben. Doch wie düster die Situation wirklich ist, lassen diverse Berichte erfahnen.
So berichtete Joystiq zunächst, dass Angestellte seit dem 1. Mai kein Gehalt mehr erhalten haben. Vorher sei ein zweiwöchiger Rhythmus praktiziert worden. Zudem sei Studiogründer Curt Schilling mittlerweile von mehreren Experten mitgeteilt worden, dass sich Kingdoms of Amalur: Reckoning zum kommerziellen Flop entwickelt habe. Aufgrund der undurchsichtigen Lage haben offenbar bereits mehrere ältere Mitglieder des Entwicklerteams die 38 Studios verlassen, wobei der frühere CEO, Jennifer MacLean, dies sogar schon offiziell bestätigt hat.
Gleichzeitig sagte der Gouverneur von Rhode Island, Lincoln Chafee, dass man aktuell alles dafür tue, um die 38 Studios zu retten. Das Providence Journal hat dies näher beleuchtet und meldet, dass die Entwickler mehrere Millionen Dollar benötigen und mit einem externen Investor noch zu keiner Einigung gekommen seien. Geld vom Staat Rhode Island sei ebenfalls noch nicht geflossen.
Trotz dieser schwierigen Situation wurde das künftige Projekt der 38 Studios mit dem Arbeitstitel MMO Copernicus kürzlich erst für Juni 2013 terminiert. Unter den gegebenen Umständen erscheint dies aber doch mehr als fraglich.








