Nintendo-Shop-Update: 17.05.2012

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3DS Virtual Console

Mit rosa Knuffel-Puffeln hüpft sich’s doch immer noch am niedlichsten: Bei Kirby’s Dream Land 2 (Game Boy, 5 Euro) treten erstmals auch die tierischen Helfer des putzigen Stars in Erscheinung – da kann eigentlich nichts schief gehen.

3DS eShop

Unverschämt günstig ist der jüngste Neuzugang im 3DS-Downloadbereich: Schlappe 2 Euro werden für Bird Mania 3D verlangt – das sind ja fast schon iOS-Verhältnisse! Noch dazu taugt das niedliche Titel was, denn mit einer Spielmechanik wie bei Tiny Wings oder Jetpack Joyride ist Spaß angesagt.

PlayStation-Store-Update: 16.05.2012

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PS3 Games:

PixelJunk 4am – €7.99 (279 MB)

Saints Row: The Third – €39.99 (7333MB)

Sonic the Hedgehog 4 Episode II – €12.99 (419MB)

PS2:

Deus Ex – €9.99 (1360MB)

PSOne:

Outlaws of the Lost Dynasty – €4.99 (92MB)

minis:

Nom Nation – €1.99

Petzi und das große Labyrinth  – € 3.99

Velocity – €4.99

Hintergründe der finanziellen Probleme der 38 Studios bekannt

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Erst gestern berichteten wir, dass 38 Studios, die Macher von Kingdoms of Amalur: Reckoning, momentan in finanziellen Schwierigkeiten stecken (die entsprechende Meldung könnt Ihr hier nachlesen). Nun sind weitere Hintergründe dazu bekannt.

Wie WPRI berichtet, hat Gordon Fox, Sprecher des Rhode Island Houses, ihnen gegenüber bestätigt, dass das Entwicklerteam am 1. Mai eine Rückzahlung von 1,125 Millionen Dollar nicht leisten konnte. Vorher waren ihnen 75 Millionen Dollar vom Staat geliehen worden. Die Economic Development Corporation hat nun ein Meeting anberaumt, in dem die Entwickler erklären müssen, was sie mit den bisherigen 49,8 Millionen Dollar angestellt haben. Trotzdem bereue man, so Fox, die Unterstützung der 38 Studos auch heute nicht.

Das Entwicklerstudio verfügt über 379 fest angestellte Mitarbeiter und arbeitet aktuell an einem MMO im Amalur-Universum mit den vorläufigen Namen Copernicus.

Nächster Vita-Heaven-Event für Juni geplant

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Nach dem Launch einer Konsole ist es oft so, dass sich der Anfangseuphorie (“Endlich ist sie erschienen”) eine Periode des Wartens auf neue Software anschließt (“Meine schöne neue Konsole verstaubt schon, weil keine neuen Titel dafür erscheinen”). Bei der PlayStation Vita ist das nicht anders, wobei es hier sogar in Sachen Ankündigungen momentan eher mau aussieht.

Das könnte sich jedoch bald ändern, denn wie der aktuellen Famitsu-Ausgabe zu entnehmen ist, wird im Juni der zweite Vita-Heaven-Event in Japan stattfinden. Auf diesem werden dann hoffentlich, analog zu Nintendos entsprechender Veranstaltung für den 3DS, die zuletzt im April stattfand, neue Spiele für den PSP-Nachfolger präsentiert. Ob das Ganze vor oder nachd er E3 stattfindet, ist allerdings noch nicht bekannt.

THQ schiebt Itagakis Devil’s Third ab – Dritthersteller gesucht

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Auch THQ zog jetzt Bilanz und veröffentlichte die Geschäftszahlen des letzten Fiskaljahres. Dabei konnte der Spielehersteller die Umsatzzahlen um ca. 25% erhöhen – doch die Verluste “gerieten außer Kontrolle“, wie THQ erklärte:

Die Firma vermeldete einen Umsatz von 184,2 Millionen Dollar für das erste Quartal 2012 und einem Umsatz von 830,8 Millionen Dollar für das gesamte Fiskaljahr, im Vergleich zu 124,2 Millionen Dollar im ersten Quartal des letzten Jahres und 665,3 Millionen Dollar für das gesamte vorherige Geschäftsjahr. Für das 4. Quartal wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 53,2 Millionen Dollar aus (Vorjahr: 44,1 Millionen Dollar), und für das Gesamtjahr bilanzierte man 239,9 Millionen Dollar an Verlusten (Vorjahr: 136,1 Millionen Dollar).

Wie THQ Präsident und CEO Brian Farrell gestern Abend den Investoren verkündete, wird Devil’s Third wohl das erste Opfer der Sparmaßnahmen sein, die THQ nun anstrebt. Für das Spiel des Ninja Gaiden-und Dead or Alive-Erfinders Tomonobu Itagaki sucht man jetzt einen Dritthersteller, der einspringt – denn laut Farrell “passt es nicht ins THQ-Profil“. Im Klartext: es kostet zu viel.

Schuld daran haben dabei zwei “unvorhergesehene Ereignisse“ in der Entwicklung des Spiels: Zum einen musste man Itagakis Valhalla-Studios eine neue Spiele-Engine für Devil’s Third entwickeln, da die Firma, die diese vorher für Valhalla entwickelte, Pleite ging. “Das kostete uns eine schöne Stange Geld”, resümiert Farrell. Zum anderen verstärkte der ungünstige Wechselkurs von Yen und Dollar die Kostenexplosion.

Trotzdem hält CEO Farrell Devil’s Third für eine “ausgezeichnete Franchise” und erklärte, dass es Spaß gemacht hat, mit Itagaki zusammenzuarbeiten. Man wolle alles tun, damit das Spiel noch auf den Markt kommt – wenn auch durch einen Dritthersteller.

Xbox-Live-Marktplatz-Update: 16.05.2012

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Heute ist der Igel los: Sonic the Hedgehog 4 Episode II (1.200 MS-Punkte) hüpft und rennt wieder über den Biildschirm und hat Fuchst Tails im Schlepptau. Aber seid gewarnt: Wer schon mit der ersten Episode nicht den größten Spaß hatte, der wird hier erst recht nicht mehr glücklich…

 

Am Freitag taucht zudem ein Titel auf, der ansonsten fast alle Konsolen schon ‘beehrt’ hat: Der Laser-Disc-Oldie Dragon’s Lair (800 MS-Punkte) wurde dazu extra mit Kinect-Steuerung ausgestattet, was ihn aber kaum unterhaltsamer machen dürfte – hier stehen alle Zeichen auf “Grafik hui, Spiel pfui”.

Und auch die Deals der Woche stehen ganz im Zeichen von Kinect, denn es gibt einen Satz Arcadespiele für die Zappelsteuerung zum Sparpreis:

Fruit Ninja Kinect   560 (30% off)
Hole in The Wall   400 (50% off)
Leedmees   400 (50% off)
Double Fine Happy Action Theater   400 (50% off)
Rhythm Party   400 (50% off)
Haunt   400 (50% off)

Capcom: “Genre-Kannibalismus” Schuld an schwachen Verkäufen von Street Fighter X Tekken

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Ein altes Sprichwort sagt, dass man nicht mit Steinen schmeißen soll, wenn man im Glashaus sitzt. Daran sollte jetzt vielleicht auch Capcom denken. Denn in einem Q&A auf ihrer Website machten sie kürzlich den, wie sie es nennen, “Genre-Kannibalismus” für die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Verkäufe von Street Fighter X Tekken verantwortlich.

So habe man “nur” 1,4 Millionen Einheiten des Titels verkaufen können, weil in einer kurzen Zeitspanne viele Titel des gleichen Genres erschienen seien. Dabei wird nur unter den Teppich gekehrt, dass man selbst ein Meister der marginalen Updates ist, denn alleine von Street Fighter IV erschienen in den letzten vier Jahren drei Versionen.

Allerdings gab es auch erfreuliche Zahlen zu vermelden, denn wie bereits nach der offiziellen Jahreszahlen zu vermuten war, hat Resident Evil: Operation Raccoon City inzwischen die Zwei-Millionen-Marke geknackt.

Update für Mario Kart 7 rollt aus den Boxen

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Nintendo hatte es angekündigt und jetzt Wort gehalten, denn der Patch für Mario Kart 7 ist inzwischen erschienen. Dessen Eintreffen war ja bekanntlich schon mit dem letzten Firmware-Update vorbereitet worden.

Nach der Installation gehören dann die Abkürzungen auf den Kursen Wuhu Island Loop, Wuhu Mountain Loop und Bowser Castle 1 (eine Neuauflage des entsprechenden GBA-Levels) der Vergangenheit an. Um weiterhin an Online-Duellen teilnehmen zu können, müsst Ihr das Update übrigens unbedingt heruntergeladen haben, Offline-Spieler sind natürlich nicht davon betroffen.

Ridge Racer Unbounded – im Test (360)

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Fast 18 Jahre stand der Name Ridge Racer konsequent für pfeilschnelle Arcade-Rasereien, bei denen rasante Drifts selbst um die engsten Kurven zum guten Ton gehörten.

Damit ist jetzt Schluss, denn bei Ridge Racer Unbounded bricht Namco-Bandai mit der Tradition und versucht sich an einer actiongeladenen Neuausrichtung, für die ein frisches Entwicklerteam an Bord geholt wurde: Die Finnen von Bugbear haben ordentlich PS-Erfahrung, doch die entstammt der FlatOut-Reihe – einer ganz anderen Art von Rennspiel. Kein Wunder also, dass Ridge Racer Unbounded sich mehr wie eben jenes FlatOut anfühlt und zudem Elemente aus Burnout oder Split/Second: Velocity auftauchen. Genau genommen bleibt vom Namensgeber nicht viel mehr übrig als ein paar Songs aus den Teilen 5 bis 7, die gnädigerweise auf dem Soundtrack Asyl gefunden haben…

Was also steckt jetzt unter der Motorhaube? Im Rahmen einer ebenso dürren wie vernachlässigbaren Story verschlägt es Euch in die fiktive Metropole Shatter Bay, wo Ihr für eine Gang Eure Fahrkünste präsentieren sollt. Das geschieht überwiegend bei ’Dominationsrennen’, in denen Ihr mit Eurem Boliden durch die Stadt heizt und ohne Rücksicht auf Verluste den Sieg anpeilt. Aggressive Rivalen rücken Euch dabei auf den Pelz und obwohl niemand Waffen an Bord hat, geht es wild zu: Durch Drifts oder Windschattenfahrten ladet Ihr eine Power-Leiste auf, per Knopfdruck nutzt Ihr diese als Turboschub oder Zerstörungshilfe.

Rempelt Ihr dermaßen aufgepowert die Konkurrenz, endet die meist als Schrott, auch speziell markierte Gebäude durchpflügt Ihr so unbesorgt – kleinere Bauten, Mauern und andere für Straßen typische Gegenstände gehen übrigens auch schon bei normalem Kontakt zu Bruch. Um alle Stadtteile zu erobern, müsst Ihr auch in einigen anderen Rennarten Euer Können zeigen. So sammelt Ihr Driftpunkte, knackt Zeitvorgaben oder geht mit ’Shindo’-Flitzern an den Start, die ohne Zerstörungspower auskommen. Abgerundet wird das Angebot vom Strecken-Editor und Onlinerennen, für die Ihr auch Eure selbst gebauten Städte verwenden oder die anderer Spieler besuchen könnt.

Am Grundkonzept von Unbounded gibt es prinzipiell nicht viel auszusetzen, so man über den Ridge Racer-Etikettenschwindel hinwegsehen möchte. Doch einige fragwürdige Änderungen und vermeidbare Macken lassen rätseln: Dass etwa das Driftsystem der Serie über Bord gekippt wurde, mag im Rahmen der Neuorientierung vertretbar sein. Warum müssen die Boliden jetzt aber biestig um die Kurven schlittern und warum muss dafür ein Knopf länger gedrückt werden, um sie überhaupt zum scharfen Einlenken zu bewegen? Zudem versäumt es Unbounded, Euch mit den Feinheiten seiner Vehikelphysik vertraut zu machen. Und selbst nach langer Fahrzeit bleibt der Eindruck, dass Drifts nicht wirklich rund von der Hand gehen wollen. Dazu gesellen sich hin und wieder unfaire Vorteile für Gegner sowie Situationen, bei denen Ihr ohne eigenes Zutun fast unvermeidlich nach hinten durchgereicht werdet. Die schon sehr früh hohe Schwierigkeit frustet zusätzlich – immerhin sind Neustarts ohne Ladevorgänge möglich.

Technisch macht Unbounded eine ordentliche Figur, ohne zu brillieren: Crash-Zeitlupen und Zerstörungssequenzen fallen überraschend zahm aus, die visuelle Abwechslung zwischen den Stadtteilen hält sich trotz verschiedener Tageszeiten in Grenzen.

Ulrich Steppberger meint: Ihr wollt ein ’echtes’ Ridge Racer? Pech gehabt, denn dann seid Ihr bei Unbounded fehl am Platz. Umso enttäuschender, dass die neue Ausrichtung Marke FlatOut und Burnout an allen Ecken und Enden mit Macken nervt: Das Driftsystem per Knopfdruck ist nicht intuitiv und schwerfällig, das Stadtszenario wenig abwechslungsreich, die Cockpitansicht kaum zu gebrauchen und die unberechenbaren Gegner hin und wieder unfair. Dass die Kampagne schnell hohe Hürden aufstellt und Frusterlebnisse so vorprogrammiert sind, kommt erschwerend hinzu. Grafisch hat Unbounded durchaus schicke Momente, doch an die spektakuläre Zerstörungswut eines Split/Second reicht es nicht heran. So bleibt letztlich eine wilde Raserei, die – das Serienerbe ohnehin außen vor gelassen – ihr Potenzial bei Weitem nicht ausschöpft.

Tobias Kujawa meint: Unbounded ist kein Ridge Racer – Gott sei Dank, trat die Serie doch schon seit Ewigkeiten auf der Stelle. Stattdessen präsentiert Bugbear hier einen knüppelharten Arcade-Raser, der selbst kleinste Fahrfehler bestraft, mich aber durch die daraus resultierende Spannung und die brachiale Inszenierung motiviert und glücklich macht. Es gibt nichts besseres, als in mörderischem Tempo (und mit viel Übung) durch die Kurven zu schlittern, dabei einen Konkurrenten ins Aus zu schießen und dann mit gefüllter Power-Anzeige durch Wände und Häuser zu rasen. Wer nicht bereit ist, ein wenig Training ins Spiel zu investieren, der lässt besser die Finger vom Lenkrad. Fans von Burnout und Co., die sich von ein paar missglückten Versuchen nicht aus der Ruhe bringen lassen, rechnen auf die Wertung ein paar Prozent drauf.

  • viel mehr von ”FlatOut” und ”Split/Second” inspiriert denn ’echtes’ ”Ridge Racer”
  • Kampagne über 9 Stadtteile mit 64 Rennen
  • einfacher, aber fummeliger Kurs-Editor
  • eigenwilliges Driftverhalten auf Knopfdruck
  • Soundtrack mit Dubstep und Songs aus ”Ridge Racer 5-7”

Rabiate Stadtraserei mit Schwung und Zerstörung, die aber grobschlächtig und in vielen Aspekten nicht zu Ende gedacht wirkt.

Singleplayer69
Multiplayer
Grafik
Sound

Ex-Xbox-Chef Robbie Bach erklärt, wie Microsoft von Sonys Fehlern profitierte

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Robbie Bach, ehemaliger Kopf von Microsofts Entertainment-and-Devices-Abteilung, erklärte, dass sich die Xbox 360 unter anderem deshalb so gut am Markt (zumindest im Westen) positionieren konnte, weil sie von Sonys Fehlern mit der PlayStation 3 profitierte.

Auf der Veranstaltung eines Unternehmer-Netzwerkes plauderte Bach aus dem Nähkästchen. Sein Ratschlag für Unternehmensgründer lautete, aus den Fehlern der Mitbewerber Kapital zu schlagen:

“Ein Teil des Erfolgs der Xbox liegt in der Tatsache begründet, dass Sony sich nicht wirklich schlau angestellt hat”, erklärte er laut GeekWire. “Sie haben ihren 70 Prozent-Marktanteil schlecht verwaltet. […] Der Übergang zur PlayStation 3 war wirklich, wirklich schlecht. Und wirklich hart. Sie haben ihre Partnerschaften falsch gemanagt und ihre Kostenstruktur. Sie machten ihre nächste Plattform so kompliziert, dass Entwickler nicht mit ihr arbeiten konnten.“

Bach war zur Markteinführung der Xbox 360 in leitender Positionen bei Microsoft tätig – vor allem zur Zeit des Red-Ring-Of-Death-Desasters war viel von ihm zu hören.

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